Warum heißt es immer der Islam unterdrücke die Frauen? Er unterdrücke die Frauen mehr als das Christentum? Etc.?

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27 Antworten

Ich sehe da eher eine andere Frage:

Wann lässt der Islam seine Geschichte hinter sich?

Die christlichen Beispiele die du nennst, sind zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort und in einer bestimmten Gesellschaft entstanden.

Es sind - mit Verlaub - olle Kamellen, die verworfen  wurden.

Durch die Entwicklungen innerhalb des christlich geprägten Abendlandes haben sich mit der Zeit moderne, zeitgemäße Interpretationen der christlichen Lehre durchgesetzt.

Natürlich gibt es noch Ungleichbehandlung der Frau in christlichen Konfessionen - beispielsweise beim Priesteramt der katholischen  Kirche - dennoch gibt es auch dort langsame Veränderungen.

Der Islam hält dagegen an seinem veralteten Frauenbild fest.

Im Islam fehlen große Erneuerungsbewegungen, die konservative Interpretationen ersetzt und Konzepte wie die Vollverschleierung verwirft, dagegen heutzutage offenbar völlig. 

Konservative Muslime halten an Gebräuchen und Ansichten fest, die zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort einmal sinnvoll gewesen sein mögen - heute sind die genau so veraltet wie die biblische Paulusforderung "Die Frau schweige in der Gemeinde".

Man kann einigen christlichen Richtungen nach wie vor eine diskriminierende Haltung gegenüber Frauen anlasten, das steht für mich außer Zweifel.

Eine systematische Unterdrückung, wie sie im Islam unter Einbeziehung patriarchaler arabischer Gesellschaftsregeln tatsächlich im Alltag noch Anwendungen gibt es dort in großem Maßstab jedoch nicht.

Die Lebenswirklichkeit der Frauen im Islam und Christentum westlicher Prägung sind heutzutage grundverschieden.

Wenn man eine selbstbewusste, beruflich erfolgreiche Frau geschminkt, in einem kurzen Kleid und offenen Haaren auf der einen Seite, mit hinteranatolischen Gemüseverkäuferinnen mit Kopftuch, oder iranischen Burkaträgerinnen in deutschen Städten auf der anderen Seite vergleicht, dann sieht man, dass in der Realität der Islam mehr emanzipatorische Defizite hat, als das heutige Christentum.

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Von Paulus bis Johannes Paul II. gilt: Es sind Texte von Männern, die Kinder ihrer Zeit waren. Paulus gibt seine Ratschläge deutlich im Hinblick auf das hellenistische Umfeld seiner Gemeinden. Und Du kannst leicht eruieren, was z. B. im antiken Griechenland mit den Frauen los war. Dasselbe galt in Rom, in Antiochien und in der ganzen damals bekannten Welt. 

Jede Zeit hat die Bibel und damit das Judentum und das Christentum auf ihre Weise gestaltet. Eben so, wie man dachte, daß es richtig sei. Keine Religion kommt einfach von irgendwoher und stürzt die bestehende Gesellschaftsordnung um. Jede paßt sich in das ein, was schon da ist. Wenn sie es nämlich nicht täte, würde sie nicht lange überleben. Wie stark gesellschaftliche Zwänge aus Urzeiten bis heute wirken, kannst Du an Dingen wie der weiblichen Genitalverstümmelung und ähnlichem leicht ermessen. So etwas ist kein Teil irgendeiner Religion sondern ein Zwang der Gesellschaft; die Religion, so stark sie auch sein mag, kann diese Zwänge niemals leicht überwinden.

Der heutige Kenntnisstand über die menschliche Biologie hat erwiesen, daß die Frau kein verstümmelter Mann oder sonstwie inferior ist. Das alles wußten weder Augustinus noch Martin Luther. Sie wußten nicht einmal, wie und wodurch ein Mensch genau gezeugt wird. Beim Sexualverkehr endete ihr Wissen. Deshalb ist es auch nicht gerechtfertigt, von ihnen Einstellungen zu verlangen, die auf heutiger Grundlage basieren. Verlangen könntest Du das von Jesus Christus - zumindest, wenn Du ihm den Anspruch zubilligst, mit Gott eins zu sein, wie er selbst postulierte. Gibt es eine Aussage von ihm, die Frauen direkt aufgrund ihres Geschlechts verachtet und zurücksetzt? Viel Vergnügen beim Suchen... Gruß, q.

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Hallo! Du hast hier einzelne Personen zitiert - da könnte man auf der anderen Seite auch Islamisten zitieren. 

Wo ist ein Zitat aus der Bibel?? Das ist die Lehre. 

Hier eine Sure :

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie (von Natur vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen) gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind (Allah) demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was (den Außenstehenden) verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, daß (irgendwelche) Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch (daraufhin wieder) gehorchen, dann unternehmt (weiter) nichts gegen sie! Allah ist erhaben und groß. (Sure 4:34) <

Zeige mir ein entsprechendes Zitat in der Bibel. Ich wünsche Dir alles Gute.

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Kommentar von RipeClown
11.06.2016, 00:33

Bevor du solche Verse nimmst solltest du erstmal das nötige Tefsir wissen Erlangen.

Es wurde als letzte Möglichkeit genommen und es darf nicht überschritten werden. Schlagt sie heißt nicht mit der Faust ins Gesicht sondern wie schon Imam Aschafi gesagt hat, ein symbolisches schlagen. Das heißt, mit einer Art Tuch gegen den Körper. Auch darf sie dabei nicht körperlich verletzt werden. Das ist der letze Ausweg und das dient auch nur dazu um zu zeigen das man mit einer Frau nicht mehr machen darf wie im alten arabischen reich. Wo Frauen regelmäßig geschlagen wurden und wo man wenn man eine Tochter als erstes gebar oftmals lebendig vergraben hat.

Zu deinem 1 Vers weiß ich leider jetzt nicht genau den genauen hadith, ich weiß aber von einem Unterricht in der Moschee, das sich dieser Vers darauf bezieht, das der Mann auf die Frau aufpassen muss. Ihr treu sein muss und sie versorgen muss.

Kannst mal genauer nachgooglen :D

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Alles schön und gut, was Du da gefunden hast. Wichtig ist aber doch, welche Möglichkeiten man als Frau heute und jetzt in einem islamischen Staat hat und in einem christlich geprägten.

Religion wird von Männern gemacht - so war es halt immer. Und dementsprechend sind auch diese primitiven Äußerungen. Sie spiegeln die Anschauungen der jeweiligen Epochen wider. Zu Johannes Paul II. sag ich lieber gar nix.

Islam oder Christentum, darum geht's doch eigentlich.

Mir ist wichtig, dass ich ein - vom Glauben uneingeschränktes - freies Leben nach meiner Vorstellung leben kann.

Bin schon auf die Pfeile neugierig, die ich damit provoziere.

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Du verwechselst hier zwei Dinge: Erstmals sind es Christentum und Religion.

Die römisch-katholische Kirche war in ihrer negativen Glanzzeit auch nicht besser als die Taliban heute und hat mit Christsein überhaupt nichts zu tun. Man kann ruhig sagen, dass nur wenige Katholiken Christen sind.

Als zweites verwechselst du ein paar alte Männer mit Christsein. In einer Kirche /Gemeinde, die wahrhaftig christlich ist, wird eine Frau nicht unterdrückt und ein Verbot für geistliche Ämter wie z.B. in der RKK oder bei den Zeugen Jehovas ist eher ein Zeichen, dass sie nicht christlich ist.

Genauso wie im Islam, wo es ja auch etwa acht verschiedene Rechtsschulen gibt, die sich in manchen Fragen diametral widersprechen, sind sich halt die Kirchen nicht so ganz einig. Dabei ging es in der Vergangenheit sehr um Macht, heute eher um Profilierung und Mitgliederschwund.

Wenn du das Neue Testament einmal wirklich durchstudierst (nicht nur oberflächlich liest), merkst du sehr bald, dass christliche Frauen auch vor 2000 Jahren nicht unterdrückt wurden. Das geschah erst ein paar Jahrhunderte später. Nimm dir einmal ein Jahr Zeit dafür. Soviel Zeit habe ich mir auch genommen, eine Koranschule zu besuchen, bis ich durch eine einfache und logische Frage hinausgeflogen bin.

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Alle deine Zitate sind von MENSCHEN gemachte Aussagen und drücken nur ihre persönliche Meinung aus. Sie sind weder in der Bibel noch in irgendwelchen späteren kirchlichen Dogmen verankert, konnten also mit laufendem Fortschritt von anderen Menschen verworfen werden, ohne dass damit gegen ein göttliches Gebot verstoßen worden wäre. 

Davon abgesehen, enthält die Bibel natürlich auch einige kritische Aussagen (in den seltensten Fällen allerdings von Jesus selbst getätigt), auch wenn das NT für seine Zeit erstaunlich fortschrittlich war. Aber die Menschen haben nach Jahrhunderten Unterdrückung und blutigen Kämpfen die Trennung von Staat und Kirche geschafft. Es gibt heute keinen christlichen Gottesstaat (ausser dem Vatikan), dessen Gesetzgebung auf der Bibel fusst. Alle sogenannten "christlichen Länder" funktionnieren demokratisch und auf Basis der Menschenrechte. Das heisst, enthalten Gleichberechtigung der Frau in ihrer Verfassung.

Hingegen sind die im Koran getätigten Aussagen gemäß den Moslems Gottes persönliches, unabänderliches Wort und Basis der Gesetzgebung in islamischen Staaten.

Merkst für,  wie sehr dein Vergleich hinkt?

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Kommentar von Zicke52
10.06.2016, 06:43

Merkst du...

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Kommentar von TheErdnuss
10.06.2016, 09:56

Naja, die Bibel wurde auch von Menschen geschrieben.
Abgesehen davon, das mit der Trennung von Kirche und Staat hat hier in Deutschland ja noch nicht so ganz geklappt.

Oder gibt es irgendeinen (nicht religiösen), sinnvollen Grund dafür, dass die gleichgeschlechtliche Ehe immer noch nicht erlaubt ist?

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die äusserungen sind da mindestens 500 jahre alt. oder beziehen sich auf alte äusserungen. die realität sind da inzwischen anders aus.

beim islam gab es diese äusserungen vor 500 jahren auch schon. das problem ist nur, das der islam seitdem stehengeblieben ist. da gibt es keine entwicklung mehr.

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Mir ist das Gerede über der Unterwerfung der Frau unter dem Mann so etwas von egal. Denn; so steht es geschrieben:" Der Mann ist der Frau seine Liebe schuldig; und: "Beide sollen sein ein Fleisch" !! Daran halte ich mich, soll heißen: Ich liebe die Frau, weil ich sie in mir selbst erkenne !!!

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Bitte nenne Martin Luther korrekt "Reformator". Nach seiner Reformation bekam die Frau im Christentum eine ganz andere Stellung als sie heute noch in der römisch-katholischen Kirche hat. Frauen können Priester und Bischöfe sein. Genau darin unterscheidet sich Luther vom Polenpabst Johannes Paul 2.

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Kommentar von Checkit03
10.06.2016, 11:30

In einer Zeit,als Frauen,keinen Wert gegeben wurde;sie als Objekte gesehen wurden.Verkauft wurden.lebendig begraben wurden etc kam Prophet Muhammed und gab diesem Unsinn ein Ende.

Ein Hadith von ihm lautet: Der Beste unter euch ist der,der seine Frau am besten behandelt.

Das sagt schon alles.

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Das zeigt doch nur das sie die tatsächliche Reife eines Gottes noch nicht erlangt haben. Für Gott sind alle Menschen gleich!

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Nein sowas wirst du auch nie hören, weil die Leute die Augen vor Dingen verschließen, die nicht in ihr Bild passen. Wahrheiten zu verdrehen und zu intrigieren ist eine Kunst, die wir Menschen meisterlich beherrschen. Komischerweise hört man oft sogar von Frauen, die nicht den islamischen Weg zu Gott gehen, dass es im Islam nicht die Art von Unterdrückung gibt, wie sie viele gerne hätten. Sogar die Muslime machen Fehler, was die Behandlung von Frauen angeht, und tun oder sagen Dinge, die so im Islam nicht vorgesehen sind.
Ohne die Frauen wären wir nichts und vor Gott sind alle Menschen gleich, egal ob Mann oder Frau.

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Kommentar von Zicke52
10.06.2016, 11:08

"Sowas wirst du auch nie hören"

Was? Kritik der Christen an ihrer Religion? Warum glaubst du wohl, haben unsere Vorfahren das Joch der Religionsherrschaft abgeworfen (was die Moslems nicht getan haben)? Weil sie sie so perfekt fanden? Warum gab es massenhaft Kirchenaustritte, als die Missbrauchsfälle bekannt wurden? Warum mussten Bischöfe aufgrund diverser Skandale zurücktreten (Mixa, Tebartz van Elst)? Warum gibt es massenhaft (christen)religionskritische Artikel, Bücher, Filme, ohne dass sich deren Autoren wegen Lebensgefahr verstecken müssen? Weil die christlichen Schäfchen ihre Religion als unantastbar betrachten?

Wer stürmte die Redaktion von Charlie Hebdo? Katholiken, die zu der von dieser Zeitung meistkarikierten Kategorie gehörten?

Warum kann ich mich nicht erinnern, seitens eines Christen die Aussage "das Christentum ist perfekt" gehört oder gelesen zu haben (sollte sowas also vorkommen, dürfte es äusserst selten sein)? Und warum läuft mir alle naselang das Statement "der Islam ist perfekt" über den Weg?

"Komischerweise hört man oft sogar von Frauen, die nicht den islamischen Weg gehen, dass es im Islam nicht die Art von Unterdrückung gibt, wie sie viele gerne hätten"

Woher wissen diese Frauen das? Wenn es sich um Expertinnen des Nahen Ostens handelt oder Frauen, die längere Zeit in einem islamischen Statt gelebt haben, bin ich bereit, ihre Aussagen neutral zu prüfen.Wichtig ist nicht, ob sie den islamischen Weg gehen oder nicht, sondern ob sie Einblick in die Sache haben.

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Kommentar von PersiaPrince
10.06.2016, 20:56

Die Taten derer, die meinen einer Religion anzugehören, sind nicht das, was die Religion selbst ist. Die Christen hatten ihre dunkle Zeit, leider tun es ihnen die Muslime jetzt nach. Klar, das bei Charlie Hippo waren fromme Muslime, Die ihren Personalauseiß zu einem Anschlag mitnehmen. Zicke, wenn du nicht voreingenommen kommentieren würdest, so wie in unserer letzten Diskussion, dann wäre das ein wunderbares gespräch, aber leider bist du verbländet, nicht besser als ein fundimuslim oder Christ, der glaubt, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Es Ist Ramadan, deswegen werd ich die Diskussion erst danach fortführen, falls dir was daran liegt. Nur noch eines:
Das Blut klebt nicht an den Händen der Religionen, sondern an den Händen derer, die der Religion ihren Treueeid geschworen, im Herzen aber Teufel sind oder glaubst du, im Christentum ist der kindesmissbrauch vorgesehen?
Kannst gern antworten, ist wirklich interessant, deine Sischt, aber bis Juli werd ich mich nicht beteidigen.

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Kommentar von PersiaPrince
10.06.2016, 21:29

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass das kein Angriff auf dich ist, weil du sachlich diskutierst. Wenn einiges davon wir ein Angriff klingt, war es meinem Hunger geschuldet.

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Kommentar von PersiaPrince
10.06.2016, 21:37

Und das mit Charlie Hippo kam leider falsch rüber. Ich meinte, dass die, die dort tätig waren, alles wahren, nur keine Gläubige. Weder Christlich, noch muslimisch... Abschaum ist noch zu lieb. Aber die Zeitung wusste, worauf sie sich ein lässt, es ist einfach eine dunkle Zeit im Moment, da muss man nicht auch noch Feuer ins Öl gießen und Karikaturen veröffentlichen, die, sorry, einfach geschmacklos sind. Aber ich werde mich davon nicht distanzieren, denn diese Leute haben uns Schiiten ebenfalls auf der Todesliste, gehören also nicht zu unserem Islam.

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Ich würde es so sagen, wir können nur aus dem westlichen Standpunkt aus sprechen. Nach unserem Verständnis passt die Religion nicht zusammen mit dem weiblichen Geschlecht was dies nunmal Fakt ist.

Ich gebe dir recht, dass das Christentum selbst ähnlichen und oft gleiche Ansätze hat, jedoch praktiziert das absolut niemand mehr im unserem Westen. Während dessen bei euch das im 21. Jahrhundert immer noch Pflicht zu seinen scheint.

Das Christentum ist zum einen vorangeschritten und in der moderne lässt sich außerdem immer wenig Platz finden für Religion.

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Kommentar von Bodesurry
10.06.2016, 08:14

Du hast recht. Bei den Zitaten von RipeClown handelt es sich um Personen, die vor ein paar Hundert oder Tausend und mehr Jahren gelebt haben. Da muss man den Kontext der damaligen Zeit kennen. Damals war der Stellenwert der Frau ob nun religiös oder weltlich weit unter der des Mannes. 

Es würde mich Wunder nehmen, was RipeClown zur Zeitehe/Genussehe im Islam meint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitehe

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Kommentar von RipeClown
10.06.2016, 16:30

Kritiker unter Muslimen rücken die Zeitehe dagegen in die Nähe der Prostitution. Insbesondere die sunnitische Mehrheit der Muslime lehnt die Zeitehe ab.[4] Dabei beziehen sich sunnitische Gelehrte auf mehrere Überlieferungen (Hadith), in denen der Prophet Muḥammad die Zeitehe verbieten lässt.[5]

Das steht genau in deinem Link. Bisschen weiter nach unten scrollen. Der Prophet hat auch die Zeitehe verloren und ich finde sie auch falsch.

Die einzigen die das tun sind Shiiten und Sekten in Saudi Arabien.

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Jesus war sozusagen der erste Feminist.

Jesus war sozusagen der erste Feminist.

Dan Brown

Frauen werden nicht von Religionen unterdrückt. Denn eine Religion ist immer der Ausdruck der eigenen Kultur. Sie werden von patriarchischen Systemen unterdrückt, von Männern, die Angst vor einer gleichberechtigten Frau haben.

Wenn man mit dem Finger auf etwas anderes zeigt, ist damit den Frauen noch lange nicht geholfen. Man muss die eigene Probleme anpacken, denn da kann man was machen. Also: Was machst du, um der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu fördern?

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Deine Beispiele beziehen sich ausschließlich auf Vertreter der katholischen Kirche.

Das Christentum ist aber keinesfalls nur auf die katholische Kirche schränkt. Die Gleichsetzung Katholische Kirche = Christentum ist deshalb schlichtweg falsch.

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Kommentar von irgendeineF
10.06.2016, 09:12

Martin Luther war Katholik?! Interessante Aussage...

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Das sind alles Aussagen, die vor vielen Jahrhunderten gesagt wurden. Das Christentum passt sich immer zeitgemäß an. Deshalb gelten diese Meinungen, im Gegensatz zum Islam, heute nicht mehr. Der Islam lebt heute noch nach einem Koran, der 1500Jahre alt ist und nicht angepasst werden darf.

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Na und, wer behauptet denn, dass das Christentum besser ist mit der Frauenfeindlichkeit. Das ist genauso eine patriarchalische und frauenfeindliche Religion wie der Islam.

 Nur hier interessiert sich kaum noch jemand für diesen Kram, während viele Moslems noch fanatisch den Oberbabo  spielen, während zumindest vom Christentum her gesehen, das hier kaum noch existiert, leider aber gibt es sonst noch genug Frauenfeindlichkeit hier und das nimmt wieder zu, auch wegen dem Islam.Dazu einige Zitate aus dem Koran:

"Und wie die Frauen Pflichten haben, so haben sie auch Rechte, nach dem Brauch; doch haben die Männer einen gewissen Vorrang vor ihnen." - Sure 2, 228

"[…] dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei oder drei oder vier ..." - Sure 4, 3

"Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat […]" - Sure 4, 34

"Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen." - Sure 24, 31

"O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie [als ehrbare Frauen] erkannt und nicht belästigt werden." - Sure 33, 59

"Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt ..." - Sure 2, 223"

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Kommentar von Zicke52
10.06.2016, 12:27

"Na, wer behauptet denn, dass das Christentum besser ist mit der Frauenfeindlichkeit"

Ich, als Atheist. Jedenfalls, wenn man sich auf die Grundlagen der Religionen - Tanach, Bibel, Koran - bezieht. Tanach/AT/Koran disqualifizieren sich da klar. 

Zwar enthält auch das NT frauenfeindliche Aussagen, aber die kommen erstens nicht von der Zentralfigur Jesus selbst (jedenfalls soweit ich mich erinnern kann), sondern von menschlichen Eiferern wie Paulus (also darf auch ein Gläubiger sie ignorieren, ohne Gott nahezutreten), und zweitens sind sie nicht ganz so radikal wie die in den oben genannten Büchern.

Also was Frauenfeindlichkeit betrifft: Christentum nicht perfekt, aber "besser".

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Kommentar von RipeClown
10.06.2016, 16:25

Du kannst nicht einfach die Verse nehmen ohne die Gründe zu haben warum sie offenbart worden. Du benötigst dafür Tefsir wissen.

"[…] dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei oder drei oder vier ..." - Sure 4, 3

Was du vergisst ist das er alle Frauen gleich behandeln muss und keine der Frauen sich vernachlässigt fühlen darf. Ansonsten darf sie sich scheiden lassen und der Mann muss scheidungsgeld bezahlen.

"Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat […]" - Sure 4, 34

Dieser Vers wurde offenbart, um zu zeigen das der Mann sich um die Frau kümmern soll. Während er sie Schütz, Schütz sie sein Herz. Sie wurde nämlich aus der Rippe des Mannes erschaffen.

"Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihren Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen." - Sure 24, 31

"O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie [als ehrbare Frauen] erkannt und nicht belästigt werden." - Sure 33, 59

Der Mann hat auch eine bestimmte Pflicht an Mindestkleidung. Außerdem hat die Frau nicht ein Kopftuch um sie zu unterdrücken sondern um sie zu schützen.

"Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt ..." - Sure 2, 223"

Dieser Vers wurde offenbart, weil die Frage kam wie es ablaufen soll mit dem Geschlechtsverkehr. Die Juden durften damals ihre Frauen nur von vorne nehmen. Nicht von hinten vaginal oder das sie ihn reitet. Im Islam darf der Mann die Frau so nehmen wie er will solange es nicht der verbotene Analverkehr ist und das wann bezieht sich darauf wann immer sie wollen.

Nicht weil es heißen soll die Frau sei ein Sexsklave.

Es gibt genug Hadithe als Beweise die du dir durchlesen kannst.

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Kommentar von PersiaPrince
11.06.2016, 06:52

Jessika, werd erst mal erwachsen. Konzentriere dich mal lieber auf dein Beruf als solchen Blödsinn zu posten mit Versen, die völlig lückenhaft und aus dem Kontext gerissen sind. Was los, hat ein Muslim dich so sehr enttäuscht, dass du verdrehte Wahrheiten posten musst?

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Naja, es kommt doch auf die Lebenswirklichkeit an und wie die Religion ausgeübt wird etc und nicht primär auf Zitate irgendwelcher Leute.

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Kannst du keine Quellen angeben?

Zwei Zitate sind nach meinen Kenntnissen falsch, einmal das Zitat des Johannes Paul II. und zweitens das von Luther über die Magd.

Lerne erst mal richtig zu zitieren.

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Kommentar von Zicke52
10.06.2016, 13:34

Ja, diese zwei "Zitate" kommen mir auch komisch vor. Bei dem von Johannes Paul II sieht es so aus, als hätte er was aus einem Paulusbrief vorgelesen, aber dann hätte es als Paulus-Zitat angeführt werden müssen.

Auch für die anderen Zitate sind keine Quellen angeführt. Zwar finde ich einige wahrscheinlich (die Frauenfeindlichkeit der meisten Kichenlehrer ist bekannt), trotzdem: Behauptungen ohne Quellenangabe sind wertlos.

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Kommentar von RipeClown
10.06.2016, 03:09

Das liegt aber nicht an der Religion dann sondern am Menschen wie er sie ausübt.

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Du weißt aber schon, dass Christen sich weiter entwickelt und angepasst haben. Dass fast keiner mehr solche Sprüche, im heutigen Leben, in der heutigen Gesellschaft, ernst nimmt bzw. sie so lebt.

Das sieht bei vielen Moslems anders aus, das ist der Unterschied. Viele Moslems leben heute noch wie vor "Urzeiten", Christen, nicht. Nicht so....

Tatsächlich gibt es heute noch einige Männer, die es gerne so hätten..... Sie, als Herrscher über alles, die Frauen minderwertig. Na ja, die müssen mit ihren Ansichten leben. Kann echt schwer für die sein, in der heutigen Zeit :))

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Kommentar von RipeClown
10.06.2016, 16:12

Aber liegt das nicht an unserem heutigen Europa und an den Menschen ? Ich meine schauen wir mal nach Afrika sieht das da eher gesagt ganz anders aus. Sehen wir auch an Stichwort Kony in Uganda.

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