Warum heißt die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland "Grundgesetz" und nicht "Verfassung"?

6 Antworten

Das Grundgesetz ist die Verfassung Deutschlands.

Das oben genannte ist eine These der sogenannten Reichsbürger, die damit die Verfassung der Bundesrepublik außer Kraft setzen möchten um eine nationalsozialistische Herrschaft herbeizuführen. Die Bezeichnung der Verfassung als "Grundgesetz" steht in Tradition der nordischen Länder, so zum Beispiel Norges Grunnlov, Sveriges grundlagar, Danmarks Riges Grundlov, Nederlandse Grondwet. Von diesen Ländern behauptet übrigens niemand, dass sie nicht souverän sind.

Das Grundgesetz war immer als Provisorium gedacht. Aus diesem Grund gab es auch keine Nationalversammlung oder verfassungsgebende Versammlung, sondern einen ›Parlamentarischen Rat‹. Und aus diesem Grund gibt es auch immer noch einen Artikel im Grundgesetz, der die Implementierung einer ›Verfassung‹ möglich macht, die das deutsche Volk in freier Entscheidung beschließt und die damit das Grundgesetz obsolet macht.

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Mit der Bezeichnung "Grundgesetz" wollte man dass Verfassungsprovisiorum bis zu einer Wiedervereinigung oder beiden deutschen Staaten kennzeichnen

dadurch sollte die "vorläufigkeit" der Verfassung demonstriert werden, da bürger der damaligen Ostzone bzw. DDR ja nicht daran beteiligt werden konnten.

Was bedeutet Artikel 5 Absatz 3 im deutschem Grundgesetz?

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Was genau bedeutet das?Wann und wie kann/kann nicht die Verfassung einen einschränken?

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wieso heisst die verfassung deutschlands "grundgesetz" und nicht verfassung?

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