Warum heißt die anale Phase gerade so und was zeichnet sie aus?

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2 Antworten

In der analen Phase (von lat. anus: der After), die sich etwa vom zweiten bis zum dritten Lebensjahr vollzieht, erlangt das Kind zuerst durch das Ausscheiden von Exkrementen (Defäkation) und anschließend durch deren Zurückhaltung Befriedigung. Abhängig von kulturellen Normen können äußere Anforderungen in Konflikt zu diesen Bedürfnissen stehen, wodurch die Freude, die das Kind an dieser Stimulationszone empfindet, reguliert und unterdrückt wird. Diese Phase trägt zur Reinlichkeitserziehung, zum Erlernen des sozialen Miteinanders, zur Konfliktfähigkeit und zur späteren Über-Ich-Entwicklung bei. Nach Freud kann das Kind in der analen Phase in Konflikte geraten, je nachdem, wie von den Erziehern mit der Sauberkeitserziehung umgegangen wird. Ungelöste Probleme können unter Umständen zur Herausbildung eines so genannten „analen Charakters“ führen, der durch Geiz, Pedanterie und übertriebenen Ordnungssinn gekennzeichnet sei.

stammt von Wikipedia

das heisst nun kinder im grad gemachten mantschen lassen oder ganz verbieten um kein spiessiger anal charakter zu bekommen? ;)

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@5thElement

@5thElement:

Das heisst nur, dass ein gesundes Mittelmass, auch abhängig vom Temperament des Kindes, erstrebenswert ist - also weder alles verbieten, noch alles zulassen.

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Meinst Du diese Phase von Kleinkindern, die mit dem Inhalt ihres "Töpfchens" spielen? Kinder haben da noch kein Ekelgefühl und finden es offensichtlich spannend, darin rumzumanschen.

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