Warum heißt der Buchungssatz beim Abschluss der Aufwandskonten über das GuV-Konto GuVKonto an Aufwandskonto?

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4 Antworten

Im Laufe eines Geschäftsjahres steigt die Soll-Seite eines Aufwandskontos an. Auf der Haben-Seite steht nichts (selten wenig). Am Ende des Geschäftsjahres werden alle Konten saldiert, also ausgeglichen. Deswegen wird die Differenz zwischen Soll und Haben als Saldo gebucht. Bei Aufwandskonten ist das also typischerweise im Haben. Die entsprechende Gegenbuchung dieses Saldos erfolgt dann im GuV-Konto (im Soll).

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Der Buchungssatz heißt so, weil Du unheimlich viel Aufwand hast, diese ungeheure Menge an Zahlen überhaupt einzutippen. Die Zeit, die Du dafür aufwendest, schmälert Deinen Gewinn, weil Du ja in der Zeit, in der Du diese Zahlen eintippst, eigentlich arbeiten könntest und somit Gewinn erzielen würdest. Deshalb hast Du DOPPELTEN AUFWAND. Deshalb, und nur deshalb, gibt es die doppelte Buchführung in Konten.


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Die goldene faustregel lautet: Aufwendungen werden immer im soll und Erträge im haben gebucht. Dadurch, dass alle Aufwendungen im soll gebucht werden erfolgt somit die gegenbuchung auf der haben-seite des entsprechenden aufwandskontos. Das bedeutet, dass alle aufwandskonten über das guv-konto abgeschlossen werden, daher lautet somit der abschluss-buchungssatz: guv an aufwandskonto.

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Bei Aufwandskonten werden Geschäftsfälle nur im Soll gebucht (Zunahmen). Der Abschluss dieser Konten muss daher im Haben erfolgen; d. h. dass das GuV-Konto im Haben stehen muss. Der Buchungssatz muss also "GuV-Konto an Aufwandkonto" lauten

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