Warum hatte ich diesen Traum?

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4 Antworten

Das Gehirn verarbeitet nachts alle Erlebnisse und daraus entstehen die seltsamsten Träume. Es kann sein, dass du irgendwo ein Wettrennen gemacht oder darüber gelesen hast. In den Nachrichten oder einem Gespräch ging es dann um das Thema Vergewaltigungen. Und auf dem Nachhauseweg sind dir ein paar Hunde begegnet. Und schon hat das Gehirn alle Infos um diesen Traum zu erstellen. Kann natürlich auch anders dazu gekommen sein.

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Kommentar von kruemeljoyce
05.03.2016, 07:59

ja das stimmt sogar. letzten hatte ich einen wirklichen laufwettkampf, in der Schule in Ethik haben wir das Thema Vergewaltigung und Prostitution, und beim training beim laufen sehen wir häufig große Hunde. und meine Freunde sehe ich jeden morgen in der bahn.

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Den Traum hattest du, weil du 14 bist. Das ist Pubertät pur! Du musst nicht nur deine Freundin "retten", sondern auch dich selbst! Deine ganze Welt verändert sich, und alles ist nicht nur viel komplizierter, sondern auch viel gefährlicher als früher!

(Zumindest kommt es dir so vor, weil du immer mehr "Gefahren" erkennen kannst)

Du bist plötzlich ganz alleine unterwegs, auf einem Pferd, das du dann auch noch "verlierst".

Du kriegst "Infos" ohne passende Erklärung, musst alleine entscheiden, wie du damit umgehst.

Deine Anrufe kommen nicht an/ Nachfragen werden nicht beantwortet.

Dein Papa versteht dich nicht mehr/ nimmt dich nicht ernst.

Du machst dir Sorgen und kannst nicht mal klären, ob sie überhaupt berechtigt sind.

Du sprichst Fremde an, und bekommst keine vernünftige Antwort. Die Hunde können sowohl Gefahr als auch Schutz bedeuten - möglicherweise bist du dir selbst nicht sicher, wie du zu "Fremden" stehen sollst.

Du bist mit der momentanen Situation einfach total überfordert - und versuchst, irgendwie damit klarzukommen...

Die Vergewaltigung ist ein Symbol für Dinge, gegen die du dich nicht wehren kannst - z.B. sexuelle Gefühle, das Erwachsenwerden usw. (Dass du nicht die Polizei rufst, sondern die Sache selbst in die Hand nimmst, bedeutet, dass es in deinem Traum um Dinge geht, die du alleine klären musst!!!)

Dass es deine Freundin betrifft und nicht dich, könnte auch daran liegen, dass sie vielleicht schon ein bisschen reifer ist und du sie oft nicht mehr verstehst. Als würde "das Leben" sie dir wegnehmen...

Wichtiger als die "Handlung" sind bei Träumen meist die Gefühle, die damit verbunden sind. Dein Traum klingt für mich nicht wie ein schrecklicher Alptraum, sondern eher bedrückend.

Du musst etwas tun, aber du weißt nicht, was und wie.

Du bist verunsichert und überfordert und versuchst, Lösungen für Probleme zu finden, die du noch gar nicht richtig einschätzen kannst.

Du wirst noch viele ähnliche Träume haben, bevor du dich in deinem "neuen" Leben zurechtfindest. Aber das ist normal!

Solche Träume helfen dir, den Alltag zu verarbeiten und können dir auch wichtige Hilfen sein. Sie liefern dir zwar meistens keine Antworten, aber manchmal reicht es ja schon, die richtigen Fragen zu kennen...

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Also üb ich mich mal in Traumanalytik.
Die Symbole wende ich nicht nach nem Lexikon an, sondern so, wie sich das für mich anhört, umgangssprachlich und naja geistig irgendwie. Also.
Übersetzung. Satz für Satz:

Deine Freundinnen und du sind gestresst und haben damit zu tun, sich gegenseitig zu überbieten (Wettkampf, verarbeitet die Schule). Gestern war Schule.

Deine Freundin hat gefehlt, war nicht bei der Veranstaltung. Sorge, dass sie nicht kommt, wegen Fieber und die Frage, wie sie Fieber haben kann.

Deine Freundin am Handy wollte dir sagen, dass sie von zu viel Schulstress Fieber hat (fremd=unbekannt, 'aggressor'=stress; Schulstress und  böses Fieber?). (warum ausgerechnet Schule: weil du lernen und hingehen 'musst' auch wenn du nich willst und es folgt auf den Wettkamp - besser sein)

Du würdest sie aber gerne sehen. Könntest dann oder konntest nicht mit ihr reden, wenn sie nicht da ist. (Kein Anruf - kein Kontakt)
Nach dem 'Wettkampf' (Schule) also alleine. Reistest auf dem Pferd (etwas 'erhabenes'). Ich würde sagen du wunderst dich und versuchst, die Symbolik zu verstehn.

Dein Vater erklärt dir nochmal die Sache mit dem Anruf, du lässt dich darauf nicht ein (was symbolisch im Traum vom Körper ausgedrückt wird), sondern bist im Traumgeschehen verankert und erzählst ihm von den konkreten Symbolen.

Du bleibst in deiner gewohnten Umgebung (Ankunft in der Nähe von zuhause).
Dann folgst du weiter der Aufgabe, die Angst um deine Freundin und den Stress-mann zu ergründen.

Bei ihrem Haus war es dunkel, weil Freundin geschwächt. (Haus ist sowas wie Geist und Körper, ihr Haus ist auch dein Inneres, weil du dir im Traum Gedanken um sie machst)

Jemand führte die vier Ängste heraus ( ist es zuviel schule ? siehst du die Freundin nicht ? ob du und dein Vater sich verstehen wenn du weiter gehst ? und wie es deiner Freundin geht ). Also hier ist der Traum eigentlich zuende.

Keine Ahnung, der Jüngere geht halt wieder ins Haus. Aber jünger und ohne die Hunde.

Naja, das coolste, dann rufst du deine Mutter und dann nach Gerechtigkeit:
Wo ist das gerecht, wenn man dann so früh aufstehen soll ;)

 --- nur eine Interpretation ---

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Nachts verarbeitet das Gehirn Informationen und Eindrücke aus den Vortagen, indem diese Eindrücke und Informationen neu sortiert, verknüpft, geordnet, gelöscht etc. werden. Nimmt die Wahrnehmung daran (nach innen) teil, sieht man das als Traum. Häufig arbeitet auch die Phantasie mit, mischt einiges hinein, so entstehen die Traumbilder.

Träume sind daher nur Schäume. Du hast ein Haufen von Informationen und Eindrücke nachts verarbeitet und die Phantasie hat hieraus Traumbilder geschaffen. Das ist alles.

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