Warum hatte England die meisten Kolonien?

4 Antworten

Das dürfte verschiedene Gründe haben.

  1. England = Insel mit wenig Rohstoffen und wenig Möglichkeiten an Land zu expandieren. Spanien, Frankreich und die deutschen Staaten waren auf dem Kontinent eher miteinander beschäftigt.

  2. nach dem Sieg über die spanische Armada durch Elisabeth I. eroberten die Engländer mehrere spanische Kolonien. Spanien war nahezu bankrott und konnte dem nicht viel entgegensetzen.

  3. Einige der Kolonien wurden nicht durch die englische Krone, sondern durch Handelsgesellschaften erschlossen - also durch Privatleute. Später wurden diese dann vom englischen Staat übernommen.

Unter Königin Elisabeth I. begann in den 1570-ger Jahren der systhematische Aufstieg Englands zur Seemacht. Als zweitem nach Magellan gelang es "Francis Drake", von 1577-1580 die Welt zu umsegeln. Drake war auch der Hauptakteur im inoffiziellen Seekrieg gegen Spanien. Als Freibeuter kaperte er in der karibischen See spanische Schiffe. Die immense Beute an Gold, Silber und anderen Schätzen ging zum größten Teil ans englische Königshaus und den Adel, der sich als Kreditgeber an den Raubzügen beteiligte. Mit Freibeuterei und Sklavenhandel für die neuen Kolonien wurde der Reichtum Englands gegründet. Nach dem Erfolg über die spanische Armada 1588, wurde England die vorherrschende Seemacht und die Annektion und Kolonisation vieler Länder rund um den Erdball und die Ausbeutung der eroberten Gebiete stärkte und vermehrte den Reichtum Englands bis ins 20. Jahrhundert hinein! Weitere Details unter nachstehendem Kink!

http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Drake

Zumindest nicht, weil sie die größten Pazifisten der Weltgeschichte gewesen wären... Andererseits waren sie auch nicht das Gegenteil. Gute Voraussetzungen, nebst tausenden anderen Faktoren... www.gedankenpflug.de

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