Warum hatte die Kirche im Mittelalter solche Macht?

7 Antworten

Vielleicht darfst du die Sache nicht nur von einer Seite sehen. Die Menschen damals hatten bei Weitem noch nicht so viele Möglichkeiten, ihr Leben zu bewältigen. Zum Beispiel was die Gesundheit oder die Ernährung betrifft.

Wo wir heute locker ins Krankenhaus gehen, bleib den Menschen damals nur ihr Glaube, und der konnte Vielen sicher auch Kraft geben. Und wo wir heute bequem ins Lebensmittelgeschäft gehen, mutte man damals noch um gutes Wetter und eine gute Ernte beten, weil man sonst schwer überleben konnte.

Daher gab die Religion den Menschen auf jeden Fall auch viel. Die Leute, die in die Kirche gingen, taten dies wahrscheinlich nur selten wegen irgend einer Angst vor der Hölle.

Vielleicht sollten wir heute - ob mit einer Religion oder ohne - auch ab und zu mal dankbar sein für Dinge, die nicht unbedingt selbstverständlich sind.

Aber was hat das alles damit zu tun das die Kriche damals so viel Macht hatte?

Bevor die Katholiken hierher kamen gab es schließlich auch schon Glauben. Und deren Vertreter. 

 

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Du verfolgst ein Klischeebild, das fängt schon bei "Mittelalter" an: Das Mittelalter ist eine 1000 Jahre lange Periode der Geschichte, die mit der Völkerwanderung in der Spätantike beginnt und mit der Entdeckung Amerikas endet. "Die Kirche" - ich nehme an, Du redest von der katholischen - gab es als geschlossene Körperschaft überhaupt noch nicht, als das Mittelalter in Europa begann, geschweige denn weltweit, und sie war noch nicht einmal katholisch, so wie wir das heute beobachten. Bis in das 9. Jahrhundert hinein war Nordeuropa trotz mehrerer großer Evangelisierungswellen (iroschottische Mission, britische Mission etc.) zu einem erheblichen Teil vom Heidentum geprägt. In Skandinavien gab es im 12. Jahrhundert noch ganze Gegenden, die dem alten Götterglauben anhingen. "Solche Macht" hatte die römische Kirche erst im Lauf einer langen Entwicklung, die zur Zentralisierung in Rom und zur Konzentration auf den Papst führte. Die Macht, die sie hatte, bestand vor allem aus dem Einfluß, den die Päpste und der hohe Klerus auf die Fürsten hatten und der deren Regierungsstil beeinflußte. Diesen Einfluß mußte sich das Papsttum erst einmal erkämpfen. Unter den Stichworten "Kirchengeschichte des Mittelalters" oder "Investiturstreit" oder auch "Geschichte des Papsttums" und "Christianisierung Europas" findest Du im Internet sicherlich viele Informationen, die Deinem Geschichts- und Kirchenbild ein bißchen auf die Sprünge helfen können. Gruß, q.

ich würds nicht mal direkt die dummheit nennen, sondern eher die unaufgeklärtheit... die wissenschaft war noch nicht so weit und die großen denker konnten ihre ideen nicht verbreiten, weil mal ganz abgesehen von vielen leuten, die nicht lesen konnten, auch die verbreitung von ideen nicht die plattformen wie heute hatten.

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