Warum hatt es Gott nötig angebetet zu werden?

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38 Antworten

Es ist ganz einfach.
Götter gibt es nur, weil Menschen an sie glauben. Genauer gesagt gibt es sie nur in den Köpfen der Gläubigen, die in der Regel von ihren Eltern indoktriniert wurden, oder deren Eltern sie von Anderen indoktrinieren lassen und dies unterstützen.

Man stelle sich eine Religion vor, deren Gott nicht verlangt dass man ihn anbetet und in der auch nicht mit negativen Konsequenzen gedroht wird, falls man nicht betet oder eine Belohnung fürs Anbeten in Aussicht gestellt wird.

Dann wäre es egal, ob man die Gottheit anbetet oder nicht, die meisten Menschen würden es wohl aus Bequemlichkeit eher lassen, so wie Menschenopfer nicht mehr praktiziert werden, da die Götter nicht danach verlangen.

Wer seinen Gott anbetet, tut dies normalerweise regelmäßig und setzt sich somit oft mit den Glaubensinhalten der jeweiligen Religion auseinander. Wer einen Gott nicht anbetet, setzt sich seltener damit auseinander und kann sich eher von seinen Wahnvorstellungen befreien.

Falls es Religionen gegeben hat, deren Götter nicht angebetet werden mussten, dann gibt es sie nicht mehr, weil ihre Götter in Vergessenheit gerieten.
Übrig blieben nur die, deren Götter nach Anbetung verlangen, das bindet die Gläubigen viel stärker an die Vorstellung ihrer Existenz und sorgt so für den Fortbestand der Religion.

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Der Mensch der als eine transzendent deklarierte  Entität anbetet, verschafft sich rückprojektiv eine sich selbstversichernde Form inklusiver Versicherung darauf   "...Einfluss auf dasjenige zu nehmen, das sich der menschlichen Kontrolle entzieht und auf diese Weise » Krisen (Risiken, Gefahren) vorzubeugen oder diese zu bewältigen [Kontingenzeröffnung/-eingang, Kontingenzbewältigung und -sicherung], wenn sie eingetreten sind« (….) Das Heilsversprechen der Religion, ihre Kapazität zur Abwehr von Unheil und zur Krisenbewältigung stellt dabei keine latente Funktion religiöser Praktiken dar, sondern den in sie eingeschriebenen Sinn.“ [797]

[797]       Pollack, Religion, S.55

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Kommentar von Iamiam
21.09.2016, 22:29

auf gut deutsch: wer Halt im Leben braucht, betet zu einem Gott.

Aber warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?

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Das wird in verschiedenen Religionen anders beurteilt.

Im Islam lehrt, die Unterwürfigkeit gegen über Gott. Islam bedeutet auch sowas wie Hingabe. Das heißt. Im Islam ist Allah so erhaben , dass es ihn beleidigen würde, wenn man nicht seine gesetze und Gebete einhält.Außerdem gibt es nach dem Koran auf der Schulter jedes menschen einen Engel mit einer Waage, wo auf der einen Seite gute und auf der anderen schlechte Taten kommen. Laut Islam hat es also nicht Gott nötig angebetet zu werden sondern der Mensch hat es nötig Gott anzubeten, wenn er ihn nicht beleidigen will

Im Hindismus geht es viel um das sog. "Karma". Wenn jemand eine gute Tat tut, und die Götter ehrt, wird er in eine höhere Daseinsform wiedergeboren. Alles kriegt natürlich der allwissende Weltengeist Brahma mit, der bei jedem Verehren eines anderen Gottes gleichzeitig mitverehrt wird. Es geht also auch im Hinduismus beim Anbeten Gottes um das Wohl des Menschen.

Im alten Judentum ging es auch um den Menschen . Allerdings anders. Beim Judentum ist es gesetzlich vogeschrieben Gott zu dienen. Wer das nicht tut verwirkt sein seelenheil und muss ein Opfer bringen um das wieder gut zu machen. Heute gibt es ohne den Jerusalemer Tempel auch keine TIeropfer mehr. Trotzdem gibt es viele Vorschriften an die sich die Juden halten müssen um Gott zufreiden zu stellen. So sehen sie es zumindest häufig.

Alle erwähnten Glaubensrichtungen sind wirklich . RELIGIONEN. Das Wort Religion kommt vom griechischen "religios" was , sich an etwas festbinden oder "zurückbinden" bedeutet. Klartext: Man gibt sein bestes um eine höhere Macht zufriedenstellen. Und je besser man es macht, umso besser oder wahrscheinlicher wird die Belohnung.

Das Christentum ist da ganz anders. Ein bekannter Theologe hat einmal gesagt. "Jesus Christus ist das Ende von Religion". Was er damit meint?
Ganz einfach. Im christlichen Glauben müssen wir nichts dafür tun um Gott zufrieden zu stellen. NEIN. Gott tut etwas für uns. Und zwar weil er uns liebt.
Er, der die Welt erschaffen hat wird Mensch und zwar für dich und mich. Christen beten oder anbeten nur aus einem Grund. Weil sie dafür geschaffen wurden dankbar zu sein. Laut dem christlichen Glauben hat Gott den Menschen geschaffen , damit er ein gegenüber hat. Jemand der ihm ähnlich ist. Der Gott Jahweh der in den Drei Personen Vater, Sohn und Heilliger Geist auftritt und doch EINS ist liebt jeden Menschen persönlich. Auch dich. Haben wir Menschen da nicht jeden Grund ihm dankbar zu sein.

Liebe Grüße

Titus

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also zuerst mal sind es nicht "diese Wesen" sondern der eine - jedenfalls bei den abrahemitischen religionen, hindus usw. 

und nötig hat Gott wohl gar nichts. Wir als Menschen können doch nicht über unser eigenes Verständnis hinaus denken und somit solche Fragen auch nie beantworten. Für uns Gläubige egal ob Christ oder Muslim oder Jude gilt es als eine Anordnung von ihm und in unseren Glauben zweifeln und hinterfragen wir nicht(wirklich) Gottes anordnung. wir glauben an das Gute das darin steckt, da wir wissen, dass er uns nur gutes anordnet.

Meine persönliche Meinung - warum sollt ich das hinterfragen? Wenn man sich anschaut was wir alles bekommen haben ist es doch als zeichen der Dankbarkeit eigentlich noch viel zu wenig!

Warum erwartest du Dankbarkeit wenn du jemanden Hilfst? ist zwar nicht das gleiche aber geht so in die Richtung wie ich denke...

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Kommentar von Mark1616
30.09.2016, 16:46

Wir als Menschen können doch nicht über unser eigenes Verständnis hinaus denken

Darf ich übersetzen? "Ich bin zu faul mir ernsthafte Gedanken über die Welt in der wir leben zu machen, deswegen flüchte ich mich in die Einfachheit einer Religion. Da ich nicht in der Lage bin komplexe Gedankengänge über die Welt zu führen ist es jeder andere Mensch auch."

dass er uns nur gutes anordnet.

Ist es gut einen Menschen zu steinigen oder ihm die Hand abzuhacken? Ist es gut einen Apostaten zu töten?

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Ich kann als Christ nur für das Christentum sprechen.

Gott hat überhaupt nichts nötig. Aber er hat uns nach seinem Ebenbild erschaffen. Er liebt jeden Menschen und freut sich über jeden, der sich zu ihm bekehrt und ihn bekennt, also an ihn glaubt und ihm vertraut. Als Vater habe ich es auch nicht täglich nötig zu hören, wie toll ich bin. Aber ich freue mich natürlich auch über Lob und Liebe.

Der Gottesdienst ist kein Opferfest für unseren Gott, das nötig wäre, weil wir sonst bestraft werden würden. Sondern man kommt zusammen mit Geschwistern*, um sich auszutauschen, für einander zu beten, Anteil zu nehmen, Fürbitten auszutauschen und die Predigt zu hören. Dann gibt es auch einen Anbetungsteil, in dem es musikalisch zugeht. Von Orgel über E-Gitarre bis Schlagzeug ist da schon mal alles drin.

Damit drücken wir die Freude darüber aus, dass wir Jesus haben, dass unsere Sünden vergeben werden, und dass er das Leid der Welt auf sich genommen hat.

Wieviel Anbetung man praktizieren will, hängt von jedem Menschen selbst ab. Dasselbe gilt für Art, Umfang und Häufigkeit des Gebets und des Bibellesens.

*) "Brüdern und Schwestern im Herrn", also anderen Gläubigen

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Kommentar von Iamiam
21.09.2016, 22:26

DH! im Prinzip Gemeindetheologie. Aber das sehen die "normalen" Kirchen leider anders.

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Gott hat es überhaupt nicht nötig, angebetet zu werden. Oder würden wir davon abhängen, ob uns Einzeller verehren?

Dem Vollkommenen, himmelweit über uns Stehendem, dem absoluten Seienden können wir nichts hinzufügen, auch nichts zufügen: Genauso wenig wie Lob Gott etwas hinzufügt, kann "Gotteslästerung" ihn beeinträchtigen. Wir lachen ja schon, wenn ein Kleinkind "Elternlästerung" begeht, weil wir das einfach nur drollig finden können.

Was wir aber können, ist, die Liebe vermehren, zu uns selbst, zu anderen, zu Gott. Das ist harmonisch mit Gottes gutem Plan. Wir können diesem Plan zustimmen, wir können Gott zustimmen und uns bei ihm bedanken, wir können leben und lieben ... Alles das wird aber nicht ihn erhöhen, sondern die Harmonie in der Schöpfung und die Hamonie der Schöpfung mit Gott.

Wer also Gott "anbetet", d.h. sich ganz zu ihm und seiner Schöpfung bekennt und diese bejaht, der tut etwas für sich und die Schöpfung. Dementsprechend wird "Gottesdienst" heute meist auch nicht mehr als "unser Dienst an Gott", sondern "Gottes Dienst an uns" verstanden, weil sein Plan uns zum Glück befähigt.

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Im Christentum gibt es kein Pflichtgebet. Es ist zwar empfohlen, und gemaess der Bibel gab Jesus mit dem Vaterunser ein Beispiel, wie man beten soll. Es bleibt aber letztlich jedem überlassen, Gott meldet keinen Bedarf an, und meines Wissens wird man für Nichtbeten nicht bestraft. 

Wie es im Judentum aussieht, weiss ich nicht.

Im Islam ist das rituelle Gebet aber Pflicht. Es gehört zu den fünf Säulen des Islam, muss nicht nur fünf mal am Tag erbracht werden, sondern auch zu festgelegten Zeiten (davon 1-2 mal mitten in der Nacht, je nach Zeitpunkt und geographischer Zone), in gewissen (sehr demütigenden) Stellungen und in Arabisch, auch wenn man diese Sprache und daher den Inhalt des Gebetes gar nicht versteht. Hier meldet also eindeutig Allah den Bedarf an. Warum er es braucht? Ich kann es mir nur so erklären, dass Allah dem damaligen Modell des absoluten Herrschers nachempfunden ist. Die brauchen die Demütigung und Anbetung ihrer Untergebenen, um sich stark zu fühlen und sich zu vergewissern, dass sie fest im Sattel sitzen.

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Kommentar von Iamiam
21.09.2016, 22:35

einen ähnlichen Zustand hatten wir hier früher auch. Die Vesperglocke läutete nicht zur Mahlzeit, sondern die Mahlzeit wurde nach dem Vespergebet benannt. Das Angelus-Läuten löste auf den Feldern das Gebet aus: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft...

Das war aber für die Leute eher eine willkommene Pause in der harten Feldarbeit, die Kirche hat sehr früh verstanden, dass sie ihre Botschaft bei den Abhängigen POSITIV besetzen musste - lange vor den heutigen Psychologen.

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Es gibt auch eine Art des Umgangs mit Gott, wo er - ähnlich wie in einer gut-partnerschaftlichen Beziehung - nichts verlangt, sondern man gern zusammen ist, man sich aneinander freut und immer wieder erstaunliche und neue Seiten an einander entdeckt. Das mündet in eine Haltung von großem Respekt und tiefer Dankbarkeit für Gott. 

Er ist aber keiner, der das um jeden Preis bei mir einfordert, etwa unter Androhung von Sanktionen. Das ist diesem Gott fern.

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Der liebe Gott moechte das eigentlich nicht, er genug andere wichtige DInge zu tun, er muss das Universum am Laufen halten und dann noch die Bitten von Milliarden von Erdlingen, er ist manchmal echt zu bedauern.

Aber der Absolute ist ein wahrer Multitasker und hoert sich alles an, um was da gebeten wird. Alles kann er nicht sofort erfuellen, es wandert auf die Warteliste und kann so ein paar Jahre dauern.

Er ist halt wie ein grosser Daddy, der keine Bitte seinen Kindern abschlagen kann, aber denkt auch mal an ihn, er ist zuckerkrank, kurzsichtig und im Winter fressen ihm die Rentiere die Haare vom Kopf, die Rente reicht kaum fuers Feuerholz.

Also lasst ihn in Ruhe und macht euer Ding, aber wie gesagt, wenn es wichtig ist, springt er auch mal schnell ein, aber nur als Ausnahme, weil wir ihm nahe sind.

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Das ist eine sehr interessante Frage, 

Ich denke er hat das nicht nötig, er möchte das gar nicht, das man sich bei ihm mit Gebeten einschleimt, 

ich befürchte, das ist vom Mensch falsch verstandene Erfurcht und Angst vor Gott.

.../ Was wäre das auch für eine Beziehung zu deinem Chef, wenn du ihn regelmäßig anbeten müsstes, damit du schließlich deinen Lohn bekommst. (wer mehr betet bekommt ein Bonus :-)

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Gott möchte Gemeinschaft mit uns haben, so wie Du mit Deinen Freunden. Deshalb hat er uns ja überhaupt erst geschaffen.

Da kam dann der Teufel dazwischen, und seitdem bewegen wir uns zwischen diesen beiden Mächten und können selbst entscheiden, wem wir vertrauen wollen.

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In den Religionen ist nicht gemeint, dass Gott es nötig hätte, sondern dass der Mensch es nötig hat (z. B. als Orientierung im Leben).

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Kommentar von whabifan
21.09.2016, 12:36

Wenn Beten so gut tut, wieso wird der Verzicht des Betens denn von dem Religionen unter Strafe gestellt (zb mit der Hölle oder Fegefeuer bestraft)?

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Ich glaube du verwechselst mit deiner Frage die gegenseitigen Abhängigkeiten. - Der Gott an den ich denke, hat es nicht nötig von Menschen angebetet zu werden. Er kann gänzlich ohne die Menschen auskommen.

Vielmehr brauchen die Menschen ihn und seine Vergebung. - Und wenn sie ihn erst einmal kennengelernt haben, dann beten sie ihn schon aus reiner Dankbarkeit an.    

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Einfach ausgedrückt will er das wir an ihn glauben weil er uns erschaffen hat, wir eines tages zu ihm gehen. Mit beten bekräftigen wir ja auch das wir ihn lieben. Man muss sich das alles so vorstellen wie eine Mutter mit ihrem Baby: Die Mutter will ja auch das es sie als Mutter ansieht und nicht zB. für die Oma oder sonstwas hällt. Das beten wäre dann einfach wenn das Kind spricht, dankt, bittet..usw, das freut die Mutter, sie hilft, freut sich usw usw, so ist das mit Gott. Also wie man sieht es macht alles sinn zu glauben & zu beten, so hat man auch eine tiefere beziehung zu Gott, den wer sich Gott naht, so naht sich Gott uns! Das spührt man! :)


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Er hat es auf keinen Fall nötig ! Es ist eine Ehre für uns das wir ihn anbeten dürfen, WIR brauchen Allah azza wa jal aber ALLAH braucht und natürlich nicht. Er ist der ewig unabhängige von dem alles abhängt

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Gott hat es überhaupt nicht nötig, angebetet zu werden. Warum, ist schon von vielen gesagt worden. Mit Recht ist auch gesagt worden, dass Beten bei den Christen keine Pflicht ist.

Sinnvoll ist m.E. das Gebet, worin der Mensch um Kraft und Beistand bittet, wenn es gilt, eine existentielle Herausforderung zu bestehen.

Auch das Dankgebet ist sinnvoll, denn im „Vater unser...“ heißt es: „Dein Wille geschehe“! M.a.W. Gottes Wille geschieht ohnehin, mit oder ohne Gebet. Wenn Gottes Wille für mich Gutes bringt, so ist es sinnvoll, sich im Gebet dafür zu bedanken.

Gebete, die Gott um einen materiellen Vorteil bitten, halte ich für
sinnlos (s. oben: Dein Wille geschehe!), und wenn der Vorteil, um den
man betet, lächerlich ist, kann ein solches Gebaren Gott eventuell
verärgern. So habe ich einmal als Junge gebetet, mein kleiner
Heimat-Fußballverein möge doch gegen den VfB Gießen gewinnen. Das
Ergebnis des Fußballspiels: mein Verein verlor 7:0. Nach dieser
Klatsche halte ich mich mit dem Beten etwas zurück.

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Gott kann auch ohne unsere Gebete, er kann auch ohne uns leben, dh wir sind abhängig von Gott aber er ist unabhängig von uns. Wir beten Gott an um unsere Pflichten zu erfüllen, abgesehen davon werden wir auch dafür belohnt (jedenfalls im Islam, ich glaub im Christentum auch). Wenn die Gebete und das restliche leben ebenfalls passen dann kommt man ins Paradies, wobei dies wieder uns nützt nicht Gott...

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Kommentar von ArbeitsFreude
21.09.2016, 20:49

jaja, die ist Idee ist klar, lieber Kranich67, aber was hat Gott davon, wenn wir unsere Pflichten (ihm gegenüber?) erfüllen - Haben dann nicht doch nur WIR was davon...???

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Kommentar von Kranich67
21.09.2016, 21:01

Das habe ich versucht mit dem Text auszudrücken, ist mir anscheinend nicht gelungen wie gedacht, aber ja wir beten in dem Sinne für unser Wohlergehen, etc.

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Diese Herangehensweise beruht auf der Annahme, ein allmächtiges Wesen würde eigennützig handeln.

Die christliche Auffassung z.B. jedoch stellt den Menschen in den Vordergrund. D.h, alle Regeln, die es da so gibt, sollen dem Menschen im und nach dem Leben helfen.

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Das kannst Du am Besten am Beispiel des Mensch gewordenen Gottes in Nordkorea erkennen.

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Allah (Gott) benötigt nicht unser Gebet und wir können Ihm nichts bieten. Was wir tun können ist dankbar zu sein! Stell dir mal vor du bist morgen blind. Was würdest du alles für dein Augenlicht geben? Alles!

Im Islam betest du mind. 5 mal am Tag, davor gibt es eine Gebetswaschung und beim Gebet gehst du auf den Boden, mit dem Kopf.

Dieses Leben ist das kurze Leben, welches als Prüfung dient. Du kannst machen, was du willst aber nach diesem Leben, wenn deine Seele abgerufen wird, wirst du für alles Verantwortung tragen müssen.

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Kommentar von Zicke52
22.09.2016, 17:30

@muhamedba: "Allah benötigt nicht unser Gebet"

Dann ist es aber völlig unlogisch, dass et es sur absoluten Pflicht gemacht hat und die Menschen, die nicht beten, grausamst bestraft. Nur weil sie ihm etwas nicht gegeben haben, was er nicht braucht!

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