Warum hat Unternehemer während des 2. WK sein Privateigentum an Firma verkauft?

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4 Antworten

Viele "Firmenverkäufe" in der Zeit waren sogenannte "Arisierungen."

Man stellte die jüdischen Eigentümer vor die Wahl entweder per Kaufvertrag für billiges Geld an einen deutschen zu verkaufen, oder enteignet zu werden.

Hast Du mal den Film "Schindlers Liste" gesehen. Da kommt das auch drin vor.

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Kommentar von thorsten96
29.07.2016, 23:06

Eine jüdische Herkunft ist wirklich auszuschließen, da mir dessen Familienhistorie zweigleisig bekannt ist und kein jüdischer Name auftaucht. Ich denke auch, dass man davon im Dorf mal etwas gehört hätte.

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Es kann natürlich viele Möglichkeiten geben, warum man das gemacht hat. Hast Du denn weitere Details zur Transaktion? Ist Geld geflossen? Vielleicht wollte der Firmeninhaber Bargeld? Was allerdings in Kriegszeiten fragwürdig ist, das Sachwerte mehr Wert haben als Bares.

Aber wenn ich das richtig verstehe - vorher war der Eigentümer Einzelunternehmer, was war die Rechtsform danach?

Die Einschätzung ist auch deshalb schwierig, weil sie aus Motiven geschehehn sein kann, die sich nachher nicht realisiert haben, weil das Kriegsgeschehen die ursprünglichen Pläne durchkreuzt hatte - 1940 war ja der Kriegsverlauf noch "rosig" für Deutschland,

Es würde uns helfen, mehr über da Unternehmen zu wissen - um welche Branche handelt es sich

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Kommentar von thorsten96
30.07.2016, 16:24

Ich habe doch noch par mehr Infos gefunden. Ein anderer Unternehmer ist eingestiegen für 50.000 RM. Beide sind Strumpfwirker. Jedoch hat sich der andere Gesellschafter 1943 herausgezogen und es gab wieder nur noch den einen Firmeninhaber von Anfang.

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Eine jüdische Herkunft ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auszuschließen.

kann auch z.B. Polnischer Herkunft

oder politischer Gegner gewesen sein

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Kommentar von thorsten96
29.07.2016, 23:11

Es liegt auch keine polnische Herkunft vor, die Familie ist "arisch". Politischer Gegener ist noch ein guter Ansatz, dem ich nachgehen werde. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der damals größte Unternehmer im Dorf, der in einer Villa hauste, ein Kommunist/Sozialist gewesen sein kann. Aber gegen das vorherrschende System kann er allemal gewesen sein.

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War der Unternehmer möglicherweise Jude und wollte damit eine Enteignung verhindern?

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Kommentar von thorsten96
29.07.2016, 17:56

Eine jüdische Herkunft ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auszuschließen.

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