Warum hat Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg kein Territorium verloren?

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7 Antworten

Nun vielleicht lag es daran das Österreich es wunderbar verstanden hat sich in die Rolle eines Opfers der damaligen Expansionspolitik Deutschlands zu begeben. Beachtenswert sind die nach dem 2. WK abgegebenen Kommentare die da aussagen, wir wollten ja eigentlich gar nicht, wir wurden gezwungen uns Deutschland anzuschließen.

Und die östlichen Teile Deutschlands wurden polen doch nur als Ausgleich jener polnischen Gebiete zugesprochen welche dann plötzlich urrussische Territorien darstellten. Schon Peter I. war auf einen beständig eisfreien Zugang zur Ostsee aus und Väterchen Stalin machte diesen alten russischen Traum war.

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Völkerrechtlich schaffte es die Familie Habsburg Österreich auf die Liste der besetzten Länder zu setzen ,so galt es als 1936 von D besetzt und wurde formell befreit .

Aus politischen Gründen einigte man sich 1955 dass es neutral wurde, die USA hatte Angst , dass die UdSSR über ihren besetzten Teil Zugang zu Italien haben könnte und die  UdSSR verlangte den Abzug der US Truppen aus Österreich und es dürfte nicht in der Nato sein.

Dass AM.  Ein Österreicher und kein Deutscher war sowie Österreich den Anschluss 1936 zumindest mit Mehrheit wollte, wurde großzügig vergessen.

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Kommentar von Luki1989
09.07.2015, 10:35

danke für die antwort. aber den letzten satz verstehe ich nicht. weder sinngemäß, noch grammatikalisch

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Kommentar von Wolli1960
25.03.2016, 11:33

Die Besetzung und der Anschluss Österreichs erfolgte erst 1938.

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Ergänzung: In Südkärnten hätte Österreich nach dem 2. Weltkrieg noch Gebiete verlieren können, wenn die Geschichte nach den Vorstellungen Jugoslawiens verlaufen wäre. Ich glaube, es war hauptsächlich ein Verdienst der Westmächte, dass es anders gekommen ist.

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Würde sagen weil Österreich nach dem 1WK schon so verkleinert wurde das da nicht mehr viel da war das man denen noch wegnehmen kann. Des weiteren hat das bestimmt auch politische Gründe. Weil die UdSSR die Tschechoslowakei und Ungarn nicht weiter nach Westen verschieben wollte.

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Nach dem Versailler Diktatfrieden wurde die Landkarte Europas grundlegend geändert. Das Deutsche Reich im Herzen Europas wurde von den Alliierten, GB, USA, Frankreich, regelrecht zerlegt- und von Österreich blieb praktisch nur noch ein Rumpfstaat übrig.

Nachdem die Alliierten das Dreibundmitglied Italien im Geheimvertrag vom 24. Juni 1915 zum Seitenwechsel gegen seine Bündnispartner überredet hatten- und ihnen für den Fall des Kriegseintritts die Brennergrenze garantierten, ging dem Rumpfstaat Österreich auch noch dieser deutschsprachige Kulturraum verloren. Es gab also nach 1945 nichts mehr, was man Österreich noch abnehmen konnte. Damit dürfte Deine Frage lieber Luki1989 wohl ausreichend beantwortet sein?

Nach 1945 wurde Deutschland durch Alliierte- und Sowjets in Interessengebiete aufgeteilt- und dem verbliebenen Rumpfstaat BRD im Westen mit dem willkürlichen Besatzungsstatut das anglo-amerikanische Verständnis von demokratischer Staatslenkung übergestülpt. Einen Friedensvertrag hat man Deutschland im Gegensatz zu allen früheren Kriegsgegnern zum Zwecke einer totalen Kontrolle über "D" bis zum heutigen Tage nicht zugestanden!

Weitere Details zu Deiner Frage unter nachstehendem Link- und unter anliegenden Karten. Viel Erfolg bei Deiner Nachkriegsgeschichte!

http://www.wurzelzieher.de/Deutsche_Frage/Gebietsverluste_und_Annexionen__401918_38_358211_591945_41.aspx

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Kommentar von osmond
31.03.2012, 19:44

Hi Gabi40, gute Übersicht. DH! Ein Hinweis an die Leser: Deutschösterreich wurde nach 1918 von den Siegern der Anschluß ans Deutsche Reich verwehrt. Nach 1945 konnte sich Österreich als Opfer HitIerscher Okkupation darstellen, hatte zudem Glück, daß sich USA und SU einig waren, ein neutrales Österreich entstehen zu lassen, dem ausdrücklich eine Vereinigung mit Deutschland untersagt wurde. lgO http://www.youtube.com/watch?v=fzbayTf0OLM

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Wieso?

In Deiner Antwort steckt doch selbst schon ein Grossteil der Antwort: den deutschen Verbündeten wurden sämtlich Verluste, wenn auch geringe, auferlegt. Gewinner wären dann Verbündete der Alliierten gewesen.

Welcher Verbündete der Alliierten grenzt denn an Österreich? Sind das nicht samt und sonders Verbündete Grossdeutschlands?

Und dann magst Du auch mal schauen, warum denn einer was von Deutschland bekommen hat, wenn er bekommen hat. Eigentlich ist das ausser der Supermacht UdSSR doch nur Polen gewesen, richtig?

Aber hat Polen denn nach dem Weltkrieg gewonnen?

Du schaust wohl nur aus der deutschen Perspektive. Und so ist die polnische Ostgrenze nicht in Deinem Blick. Polen war vor dem 2 WK viel grösser als nach dem Krieg. Wie das?

Polen musste selbst Territorium an die SU abgeben. Dafür hat Stalin ihm "grosszügig" erlaubt, das, was es verloren hat, sich von jemand anders an der Westgrenze zu nehmen. Insgesamt aber weniger als das, was es im Osten verloren hat. Polen war mitnichten ein Gewinner, wie die Deutschtümler, Ewiggestrigen und sonstigen Nazis immer jammern, die auch hier mal wieder den Ton angeben und in den Zustimmungen führen.

Die UdSSR grenzt an keinen der Staaten selbst, der wiederum an Österreich grenzt, wenn ich nicht irre. Also wenig Gelegenheit für so ein Geschäft. Die Staaten, die an es grenzen, sind allesamt keine Grossmächte, die im Konzert der Alliierten etwas mitzuspielen hatten und verlkangen konnten. Einige (Italien, Ungarn, Slowakei) waren sogar Verbündete Hitlers gewesen.

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Wir haben Südtirol verloren, aber seit Saint Germain nach dem ersten Weltkrieg!

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