Warum hat mein Kind auf einmal Angst vor mir?

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Warum dein Kind plötzlich Angst hat, kann ich dir zwar auch nicht genau sagen, aber ich kann dir sagen, was in einem Kind vorgeht, das einfach irgendwohin gebracht wird und 'verlassen' wird.
Du sagst, er hat gerade eine 'Mamaphase' und in dieser Phase bringst du ihn zu anderen Leuten, die ihn zwar herzlich gerne haben, die er auch kennt, die aber nicht die Mama sind!
Weißt du, wie sie reagieren, wenn er nach dir weint? So wie ich Schwiegermütter kenne und auch nach der Aussage 'dann könnt ihr ihn auch gleich wieder mitnehmen' reagiert sie unwirsch, und das wird er spüren und verstehen - denn, auch wenn sie in dem Alter nicht viel sagen, verstehen tun sie so gut wie alles! Und dort hast du als Mutter ihn einfach gelassen - wie würdest du reagieren??
Mein Vorschlag, geh sie besuchen - wenn sie ihren Enkel nicht mehr sehen, gibt es sonst eine sehr ungute Stimmung. Aber lass ihn nicht mehr dort - außer! Du bist auch dabei.
Falls doch noch mal der Fall eintreten sollte, daß du ihn über Nacht dort lassen mußt, dann erklär ihm das vorher - bevor du ihn hinbringst und verabschiede dich von ihm, mit dem Hinweis, wann du wieder kommst (also 'nach dem Frühstück morgen' oder was auch immer) kommt dieser Satz nochmal von deinen Schwiegereltern, dann sag 'OK' und pack ihn ein, nimm ihn mit nach Hause und melde dich in deiner Arbeit krank. Sie werden es nie wieder sagen - wenn jemand, der als Babysitter einspringt nicht fähig ist ein Kind sich ausheulen zu lassen, weil die Eltern gegangen sind und es dann sinnvoll ablenken kann, dann sollte er das Kind in dieser Phase nicht betreuen.
Lüg' dein Kind nie an, sonst verliert es das Vertrauen und verlass es nie, ohne mit ihm darüber gesprochen zu haben, sonst verliert es seine Sicherheit.

meine große Tochter(6) war auch bis zum Alter von 3,4 Jahren REGELMÄSSIG bei meinen Eltern, teilweise eine ganze Woche, teilweise nur über Nacht.... Von heute auf morgen wollte sie das aber nicht mehr; wir konnten bis auf den heutigen Tag nicht herausfinden, warum; mittlerweile geht sie wieder gerne, obwohl sich die familiäre Situation nicht geändert hat....ich glaube nicht, daß das geschilderte Problem an "Entfremdung" o."Wer ist meine Bezugsperson2 liegt, sondern an irgendetwas...und wenn es die ungeklärten Fragen bezüglich der Essens - und Schalfenszeiten sind...

Es geht ja nicht so sehr um die Umgebung, es geht darum, dass, das Kind Angst vor der Mutter hat.....Dem Kind wurd Angst eingeflösst - bewusst....... Die Schwiegereltern lügen und halten sich nicht an die Wünsche der Mutter - Mit diesen Vorgaben ist sie schon mal die BÖSE...

Aber wie sollten sie das tun? Ich meine der Liebling war ich bestimmt noch nie aber ich kann mir nicht vorstellen wie sie das getan haben sollen

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@heikeBorn

genau mit solchen manipulationen von euch, "ihr dürft euch nicht verabsch." - das ist doch völliger Schwachsinn - was erzählen sie den dann deinem Kind wo du bist ???

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@patricia96

sie erzählt ihm nichts...er spricht noch nicht und versteht auch nur einz Worte. Mir erzählt sie das er dafür noch zu klein ist und das hat mich verunsichert

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Ziel erreicht: Kind hat sich an schlafen bei Schwiegereltern gewöhnt. Jetzt kannst du das ja wieder ein bisschen einschränken. Er ist noch klein und durcheinander, wenn er mal hier mal da einschläft bzw aufwacht. MAch dir keine Sorgen, verbring viel Zeit mit ihm, fülle sie mit Schönem. das ist bestimmt nur eine Phase

Er war auch schon vorher an sie gewöhnt,er hat nie specktakel gemacht oder so. Und wenn er bei mir ist unternehme ich viel mit ihm was ihm spaß macht,wir malen,gehen in den Zoo oder so spatzieren, ich rede viel mit ihm und beziehe ihn überall mit ein und lasse ihn wenn er will auch alleine spielen. Ich wüßte nicht was ich noch besser machen könnte...sicher gibt es was aber ich wüßte nichts. Es tut einfach nur tierisch weh wenn dein eig Kind auf einmal Angst vor dir hat...

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Also das Kind, oder doch Dein Kind, zeigt wohl recht deutlich, wie vieles bei Euch im Argen liegt. Nimm Dir doch bitte mal Zeit und Ruhe, überdenke alles, und überlege Dir genau, wie es in Zukunft weitergehen soll. Wer oder was ist nun wirklich wichtig in Deinem Leben? Das Kind, die Arbeit? Wäre es nicht doch möglich, daß Du Dich voll und ganz auf das Kind einlassen könntest und nicht mehr zur Arbeit gehen würdest? Dein Kind hat nur Dich als Mutter. Es gibt keine bessere Mutter als Dich allein. Er zeigt Euch doch sehr deutlich, wie durcheinander ihr und alles ist. Bringe Ordnung rein, auch wenn dies schon mal Streit und Unannehmlichkeiten bedeutet, aber das sollte ein Kind schon wert sein. Merke doch, wie Dir alles aus Deinen Händen gleitet, weil Du immer nur eine Sache gut machen kannst. Du kannst nur entweder Mutter sein oder der Geldverdiener. Alles zusammen wird schwierig - zumindest bei Dir. Sehe Deine derzeitigen Probleme als Gelegenheit etwas zu Deinem besseren und das der Familie wenden zu können. Überlege Dir, was Dir wirklich wichtig ist, wie es in Deinem Leben weitergehen soll, und erschaffe Dir Dein Leben so, wie Du es willst. Was willst Du in Zunkunft?

Für mich schreit Dein Kind nach einer deutlichen Entscheidung. Es will endlich wissen, zu wem es nun gehört, wem es gehorchen soll. Es möchte endlich eine zuverlässige Beziehungsperson, auf die sich das Kind verlassen kann. Rythmus, Grenzen und Dasein für das Kind, geben dem Kind Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen. Kannst Du Dich darauf einlassen? Wo liegen Deine Bedenken, solltest Du Deine Arbeit lassen, um so all den Druck loszulassen und lieber auf etwas wie Urlaub z.B. verzichten, dafür aber für die eigenen Kinder da sein?

Geh nach Deinem Herzen!!!!!

warum glaubt ihr alle das ich ständig mein Kind abgebe um zu arbeiten?????? Der kleine geht 2.3mal im Monat zu seiner Oma und in der Zeit kann ich ein wenig arbeiten gehen weil ich nicht nur auf Harz 4 sitzen will (verständlich oder?) und die ganzen vielen vielen anderen Tage im Monat bin ich nur für mein Kind da. So und jetzt bitte nochmal zu deiner Antwort...

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@heikeBorn

Dann liegt das sicherlich daran, daß Du es in Deinen Zeilen an uns so formuliert hast. Ich las mir den Text von Dir nochmals durch und gleich zu Anfang, regelmäßig zu den Schwiegereltern, da glaubte ich, es wäre häufiger.

Natürlich war das ein Mißverständnis.

Mit meinen Eltern hatte und habe ich auch immer wieder Auseinandersetzungen, was die Erziehung und die Pflege der Kinder betrifft. Ich habe dadurch gelernt, zu mir und meinen Ansichten zu stehen und diese auch vehement durchzusetzen. Dafür muß ich dann schon mal mit einem Beleidigtsein meiner Eltern rechnen und umgehen. Ich hatte keine Lust mehr, einfach ignoriert zu werden. Ich ließ es mir nicht gefallen und machte ihnen klar, daß es mir ernst ist.

Meine Kinder waren auch sehr früh immer wieder bei meinen Eltern. Es läuft dann doch alles anders. Ist aber auch klar. Ich hatte immer meine Umstellungsprobleme, obwohl ich mir sicher bin, daß Kinder sehr gut unterscheiden können und genau wissen, wo sie was dürfen. Mir kam es bisher immer so vor, als wollten sie, wieder bei mir zu Hause, erneut ihre Grenzen austesten. Ich versuchte immer standhaft zu bleiben, meinen Grundsätzen treu zu bleiben.

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@Sonja66

mit regelmäßig meinte ich in einem Rhytmus. Nichts ungewöhnliches für ihn. Ich wollte damit nur zum ausdruck bringen das wir es bisher immer so gehandhabt haben. Es war am anfang auch alles anders aber nach und nach haben sie ihn immer mehr durchgehen lassen,haben ihn länger wach gehalten und seine essenszeiten ignoriert. Wir haben das auch erst vor kurzem raus gekriegt und dadurch erfahren das sie uns also in dem punkt anlügen. Bei uns heißt es immer "Nein wir halten uns daran". Und wenn wir sie zur rede stellen bleiben sie bei der aussage.Wir wissen aber das sie sich unseren anweisungen wiedersetzten und sie nicht ernst nehmen..."wir sind ja noch so jung und sie haben die erfahrung" und das stört mich einfach tierisch

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@heikeBorn

Wie ich bereits gesagt habe, hatte und habe ich ähnliche Herausforderungen zu meistern. Ich denke, daß es wichtig wäre, daß ihr für Euch selbst eine Entscheidung trefft. Z.B. zwischen "darf es mal anders sein, dürfen andere Menschen einfach mal anders mit ihm umgehen, als es wir machen, dürfen Ausnahmen auch mal sein?" und "gehe ich dabei keine Kompromisse ein und ziehe meine Konsequenzen?". So oder ähnliche Fragen vielleicht abklären. Eine Entscheidung treffen und dieser dann getreu folgen und bleiben. Für mich persönlich ist es normal, daß wohl jeder Mensch mit meinem Kind ein Leben lang anders umgehen wird, und andere Vorstellungen haben wird. Wenn`s mir dann jedoch zu mächtig wird, zeige ich meine Grenzen auf und sage "bis hier hin und nicht weiter" und muß dann natürlich auch mit den Auswirkungen leben. Das heißt, daß ich auch schon mal die Kinder nicht mehr zu Oma und Opa brachte. Dies war für mich ganz schön hart, aber es war notwendig und sehr lohnend. Ich selbst hatte auch so eine Wut darauf, daß meine Eltern mich nicht so ernst nahmen. Mir fiel dabei auch auf, daß dies schon länger so ist, auch schon während meiner Kindheit. Dies machte mich sehr wütend und ich beschloß, daß ich das künftig ändern möchte. Menschen sollen mich endlich ernst nehmen. Wer bin ich denn? Ich fing also an, mich selbst mit wichtigen Entscheidungen auseinanderzusetzen, mich zu entscheiden, und mich selbst dabei ernst zu nehmen und nicht mehr z.B. durch Zweifel von meinen Weg bringen zu lassen. Ich wollte endlich auf meinem eigenen und richtigen Weg bleiben und mich selbst dabei ernst nehmen. Und dann habe ich mich auch im Außen (also z.B. Eltern) durchgesetzt und die Auswirkungen bewußt mit einkalkuliert. Damit geht es mir jetzt viel besser und ich wurde dadurch viel selbstbewusster und stärker.

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