Warum hat man heutzutage so große Angst einen "Korb" zu kassieren oder sich zu blamieren und verstellt sich deswegen so extrem?

2 Antworten

Wenn man sich um die Zuwendung und Aufgeschlossenheit eines attraktiven Menschen bemüht, ist es nur natürlich, dass man sich dabei in einer "Wettbewerbssituation" befindet, d.h., dass das "Objekt der Begierde" gewiss auch von anderen als erstrebenswert gesehen wird. Folglich muss man sich gut darstellen, muss die eigenen positiven Persönlichkeitsanteile vorteilhaft zur Geltung bringen und die eher weniger attraktiven versuchen zu kaschieren. Diese Situation ist zunächst recht einleuchtend, und wenn man sich nun nicht so sicher ist, ob man bei diesem "Spiel" auch die richtigen Verhaltensmomente anbietet, kommt das "Sorgemotiv" auf, was Du in Deiner Frage als Angst bezeichnet hast. Eben diese Angst wird sicher umso größer sein, je mehr man etwas vortäuscht, um den "Eigenwert" aufzubessern. Nach meinem Gefühl ist das recht gut nachvollziehbar.

Allerdings gibt es da noch einen anderen interessanten Aspekt, den Du indirekt auch erwähnt hast. Man kann nämlich seine Attraktivität bei manchen Menschen - primär bei Frauen - auch damit verbessern, dass man gerade die eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler herausstellt. Das kann gegebenenfalls ein sog. Helfersyndrom aktivieren. Auch findet sich bei vielen Menschen so ein unbestimmtes Gefühl für Proportionalität der Attribute, d.h. man fühlt sich bei einem Menschen bezüglich einer möglichen Partnerschaft eher wohl, wenn er oder sie nicht einem Idealtypus entspricht, weil damit die eigenen Unzulänglichkeiten nicht in so starkem Kontrast stehen.

Also hast Du mit Deiner Beobachtung in beiderlei Hinsicht recht. Ein großer Teil der Menschen hält maximale Attraktivität für ein Muss und will die Dinge bei sich selbst so vorteilhaft darstellen wie möglich, auch wenn es auf die unredliche Weise erfolgen muss. Der andere Teil ist ganz ehrlich mit seinen Defiziten, weil er auf Resonanz bei Leuten mit einem ähnlich gelagerten Anteil an Mängeln hofft, die unter Umständen eine viel glücklichere Partnerschaft ermöglichen können.

Nicht nur heutzutage. Es ist evolutionspsychologisch in uns verankert, dass wir Angst vor Blamage und Verlust haben. Urmenschen wurden aus dem Stamm ausgestoßen oder ignoriert, wenn sie nicht mehr anerkannt oder als wertlos betrachtet wurden. Deshalb auch die Nervosität beim Sprechen vor Publikum.

Es ist also völlig normal, dass wir uns so verhalten. Es ist nicht schlimm, Angst zu haben. Es ist viel schlimmer, die Angst zu leugnen und sich ihr nicht zu stellen,.


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LG

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First of all ich bin Männlich aber habe das auch schon von Weiblichen freunden gehört. Mir ist es schon oft vorgekommen das Schwule zu mir meinten das es Bi gar nicht gibt und das das entweder eine Orientierungsphase ist oder das diese Leute nicht eingestehen homosexuell zu sein. Persönlich habe ich das nur bei homosexuellen Männern erlebt. Heterosexuelle Frauen scheinen da wesentlich mehr Akzeptanz hervorbringen zu können. Eine Freundin von mir die ebenfalls Bi ist hat mir erzählt das sie ähnliche Erfahrung gemacht hat. Mit homosexuellen Frauen die Bi nicht akzeptieren und heterosexuellen Männern die das akzeptieren. Warum scheint die Akzeptanz bei heterosexuellen Menschen gegenüber bisexuellen Menschen größer zu sein als bei homosexuellen Menschen?

Ps.: Diese Frage basiert auf persönlicher Erfahrung.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

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