Warum hat man Angst vor Spinnen?

14 Antworten

Diese Angst ist meist wirklich nur anerzogen. auch wenn es ungewollt ist. Gegen die Annahme es sein ein Urinstinkt aus der Steinzeit spricht daß in Ländern in denen es größere und teilweise auch gefährlichere Spinnen als bei uns gibt die Menschen viel entspannter mit ihnen umgehen. Spinnenangst ist nur in der westlichen Kultur ziemlich weit verbreitet . auch waren die Spinnen in der Steinzeit nicht viel größer als heute. in Devon war das de Fall aber da war der Mensch und auch andere Säugetiere noch nicht mal ein flüstern auf der Erde.

Bisher glaubt man, die Scheu reiche tief zurück in die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Um zu überleben, heißt es, hätten die Vorfahren des Menschen in grauer Vorzeit gelernt, sich vor potenziell gefährlichen Tieren wie Schlangen oder Raubtieren zu fürchten. Aber wenn dieser Urinstinkt immer noch in uns wirken sollte, dann müssten wir vor uns genauso sehr vor Bienen oder Wespen fürchten. Das ist aber nicht der Fall. Spinnenangst stellt die Psychologie also vor viele Rätsel.

UrinStinkt, höhöhö

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Vielleicht immer weitergetragene Angst, oder weitergegebener Ekel? ^^

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Das sind anerzogene Verhaltensweisen. Sehr kleine Kinder haben noch keinen Ekel vor Spinnen oder anderen Tieren. Genauso verhält es sich mit bestimmten Essgewohnheiten. Kinder nehmen das Verhalten der Eltern an. Ich z.B. liebe Gewitter, die Spannung in der Luft, da zieht es mich immer auf den Balkon. Meine Kinder sind da genauso, weil sie nie gelernt haben, Angst davor zu haben.

Angst vor Ekel?

Hallo :)

Ich fand Insekten als Kind nie schlimm, habe Regenwürmer und Spinnen auf die Hand genommen, ja auch Nacktschnecken und Grashüpfer fand ich toll. Mittlerweile habe ich eine riesige Angst vor Insekten. Ich würde fast soweit gehen es eine Phobie zu nennen. Ich bekomme Panik, Herzrasen, Gänsehaut, hab mich selbst kaum unter Kontrolle und kriege mich selbst nach einiger Zeit nicht mehr richtig ein. Schreien... passiert mir so ziemlich nie, nicht bei Schreck und auch nicht bei normaler Angst (habe auch eine soziale Phobie aber damit werde ich allmählich fertig). Nur bei Insekten und anderen (ich will es kaum sagen) ekligen Dingen. Ich kann es nicht unterdrücken, es kommt ein schriller Schrei oder ich erstarre vor Angst, bekomme Hitzewallungen und Schweißausbrüche (Nein ich nicht nicht in den Wechseljahren xD). Das dauert lange an und geht meinem Umfeld ziemlich auf die Nerven. Ich laufe zusammengekauert durch das Haus und inspiziere alle Wände. Sogar schöne Insekten (Schmetterlinge,Libellen und Marienkäfer) treiben mich in die Flucht. Von Bienen,Hummeln und Wespen ganz zu schweigen. Silberfische... ein Albtraum.

Wenn ich nachts aufwache und sehe etwas an der Wand, renne ich aus dem Zimmer, ich hab darum sogar schon auf der Couch geschlafen oder lag ewig mit Taschenlampe und weit aufgerissenen Augen im Bett. Ich weiß dass es dumm ist und die ,,Tierchen" mir nichts tun aber es hilft alles nichts.

Nun habe ich länger darüber nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass es vielleicht nicht nur um die Insekten an sich geht, sondern um den Ekel. Dasselbe bei schimmeligem Obst oder ausgelaufenen Sachen, auch wenn es nicht ganz so schlimm ist.Eher ein sehr starkes Unwohlsein. Ich kann mich auch ohne Angst ekeln, vor Ingwer zum Beispiel, einfach weil ich ihn nicht mag. Aber bei manchem ist der Ekel so stark mit Panik verbunden, dass ich fast glaube, dass ich vor dem Ekel Angst habe... Ich weiß nicht ob jemand Erfahrung damit hat und sei es nur das Insektenproblem aber ich bin für jeden Ratschlag dankbar, wie ich damit umgehen kann und so auch mein Umfeld entlaste!

Liebe Grüße :)

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