Warum hat man Angst vor dem Tod (Leben, Sterben)?

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8 Antworten

Liegt am naturgegebenen Egoismus. 

In meiner Welt gibt es nur mich. Wenn ich sterbe, geht meine Welt unter. Ich bin mir am wichtigsten. Wenn ich nicht mehr bin, ist subjektiv gesehen nichts mehr, weil es kein Subjekt mehr gibt.

Wenn du dich auf den Tod freust, ist es ein Anzeichen dafür, dass du das Leben nicht genießt. Wenn du das Leben nicht genießt oder es sogar eine Qual für dich ist, dann kann der Tod in der Tat als "Erlösung" angesehen werden.
Ansonsten würde man am liebsten wollen, das Leben so lange wie möglich genießen zu können und man würde diesen Genuss vermissen, wenn man merkt, dass es aufs Ende zu geht.

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Ich denke, für viele ist es die Ungewissheit darüber, ob es danach weitergeht und wenn Ja, wie. Vielleicht ist es die Angst, einfach nicht mehr da zu sein und vergessen zu werden etc.

Ich persönlich habe keine Angst vor dem Tod, weil ich fest davon überzeugt bin, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Aber ich denke, wenn man so alt wird, dass der Tod nicht mehr weit weg ist, kriegen die meisten so oder so Angst davor, weil es einfach etwas Fremdes und beängstigendes ist, was meistens negativ behaftet ist.

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Warum haben Menschen Angst davor?

Weil sie das Thema verdrängen und sich nicht damit beschäftigen. Man hat nur Angst vor Dingen, die man nicht kennt. Die Leute schieben das Thema vor sich her, um dann irgendwann überraschend festzustellen, dass das Leben doch endlich ist. ;)

Ob der Tod wunderschön ist oder nicht hängt von den jeweiligen Umständen und Überzeugungen ab. Es gibt Situationen, da merken die Betroffenen nicht mal, dass sie tot sind. "Tod" ist sowieso ein seltsam negativ besetztes Wort. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, sind wir hier mehr tot als drüben. ;)

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Wahrscheinlich ist nicht der Tod so beängstigend sondern das Sterben. Schmerzen, lange krank sein, bettlägerig oder durch schlimme Verletzungen. Kein weiß wie sein Sterben sein wird, auch das macht Angst.

LG

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Vermutlich weil sie gern leben . Die Vorstellung komplett begraben zu werden oder verbrannt ist wohl nicht ganz so angenehm ....

Außerdem ist das wohl der Überlebenstrieb um am Leben zu bleiben zumindest so lange, bis ein neues Leben das bestehende ersetzen kann .

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Ich glaube, dass es darauf ankommt wie man stirbt.... 

Außerdem weiß man nicht so recht was da auf einen zukommt - wie lange es dauern wird... 

Man hat vielleicht eher Angst vor den Schmerzen die damit verbunden sein können und vor der Ohnmacht in der man sich da befinden könnte, wenn man z. B. total geschwächt ist und sich nicht mehr selbst helfen kann... 

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Das hat was mit unserem Überlebenswillen zu tun! 

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Das ist der überlebens Triebe

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