Warum hat Jesus auf Gewalt verzichtet, was waren seine moralischen Hintergründe?

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10 Antworten

Man erntet, was man säht.

In einer Welt, in welcher die Antwort auf einen Impuls stärker ist, als der Impuls selbst, ist nur der Verzicht auf Gewalt eine Lösung. Denn jede Form von Gewalt erzeugt nur mehr Gegengewalt.

Jesus war gekommen, um ein Beispiel zu hinterlassen. Beispiel wofür? Einen Ausweg. Er kam, zeigte am lebenden Objekt, wie es funktioniert und verschwand wieder. Im Prinzip ganz einfach: willst du in einer Welt ohne Gewalt leben, dann lebe ohne Gewalt.

Für einen Menschen ist das Prinzip schwer zu verstehen. Menschen neigen dazu, über Probleme nachzudenken, bevor das Problem überhaupt existiert. Sie versuchen, eine Kette von Ereignissen bis zum Ende durchzudenken. Leider kommen sie dabei immer wieder zu gedachten Ergebnissen, wo die einzige Form der Vermeidung auf Anwendung von Gewalt beruht.

Jesus hat den Menschen gezeigt, dass selbst das schlimmste Ergebnis trotzdem einen Verzicht auf Gewalt ermöglicht. Er starb. Aber im Ergebnis ist es gut ausgegangen: er lebt wieder.

Befolgt man das, was Jesus gezeigt hat, ganz genau, kommt man vielleicht in eine sehr ungünstige Situation, aber dann kommt eben das Wunder und plötzlich löst sich die Sache komplett auf. Aus der Sicht von Jesus: seit der Nummer am Kreuz hat ihn keiner mehr physisch gedisst. Ergo: er erfährt keine Gewalt mehr. Der Plan ist offensichtlich aufgegangen.

Warum würdest du auf Gewalt verzichten ?
Was wären deine "moralichen" Hintergründe ?
Wenn du da nachforschst hast du's.
Jesus hat da nichts anderes im "Hintergrund" als das, was auch in jedem (normalen) Menschen im Herzen gegeben ist.
Das seitenlange teils grausige Gesapper welches hier dazu gebracht wird ist nicht relevant. Höre in dein Inneres - und du weißt es.

gewaltfreiheit war damals etwas ganz, ganz neues, was die menschen  aufrütteln sollte

"Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält! Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. Doch es war der Wille des Herrn : Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt: »Mein Diener kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien."  Jesaja 53:4‭-‬11 HFA

"Doch Jesus befahl ihm: »Steck dein Schwert weg! Wer Gewalt anwendet, wird durch Gewalt umkommen."    Matthäus 26:52 HFA

Aus diesen Bibelstellen kannst du dir eine Antwort ableiten. Lg

Jesaja wusste damals halt noch nicht dass Jesus und Gott ein und das selbe sind, daher ist das eher nutzlose Information.

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@SiriusSir

"...Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien" Jesaja 53:4-11 HFA= Auftrag des Menschensohnes/ des Retters, prophezeit durch den Propheten Jesaja 

"Aber Jesus schwieg. Weil er keine Antwort gab, stellte ihm der Hohepriester eine weitere Frage: »Bist du der Christus, der von Gott erwählte Retter, der Sohn Gottes ?« »Ja, der bin ich«, antwortete Jesus.»Ihr werdet den Menschensohn an der rechten Seite des allmächtigen Gottes sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen«" = Jesus bekennt sich als Sohn Gottes/ Menschensohn
Markus 14:61‭-‬62 HFA

"Nachdem Jesus ein wenig davon probiert hatte, rief er: »Es ist vollbracht!« Dann ließ er den Kopf sinken und starb." = Der prophezeite Auftrag wurde durch Jesus erfüllt (natürlich ist das ja nicht alles, sondern nur ein kurzer Ausschnitt; die Auferstehung ist ebenfalls ein wichtiger Teil dieses Auftrags) Johannes 19:30 HFA

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@HelpfulHand

Jesaja wusste damals halt noch nicht dass Jesus und Gott ein und das selbe sind, daher ist das eher nutzlose Information.

Jesaja konnte das nicht wissen, weil er keine Person war. Die biblischen Schriften wurden nicht von Personen verfasst, die den Namen des jeweiligen Briefes zieren. Sie wurden von einer Priesterkaste entworfen.

Aber auch die Autoren konnten das nicht "wissen", weil es zur Zeit des AT noch gar keinen Jesus gab. Der Jesus-Mythos wurde erst viel später erfunden.

Außerdem glaubte und lehrte keiner dieser Menschen, dass Jesus und Gott die selbe Person seien. Das NT trennt Gott und Jesus explizit voneinander. Erst das Christentum erfand 325 u.Z. die Trinität, welche komplett unbiblischt ist.

Aus diesen Bibelstellen kannst du dir eine Antwort ableiten.

Kann man nicht, denn die Bibel enthält keine realen Ereignisse oder Personen. Man kann nur eine Antwort erhalten, wenn man den historischen Kontext und den Zweck der Bibel kennt.

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Matthäus 26:



51

 Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. 


52  Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. 
53 Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte?3 
54 Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, nach der es so geschehen muss?  ____________________________________________________________

Ob Jesus zudem noch einen moralischen Hintergrund hatte, weiß ich nicht...sein Motiv schien zu sein, dass die Schrift erfüllt werden sollte.



Jesus hielt alle Gebote seines Vaters. 



 Galater 5 Vers 14

Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Römer 13 Vers 10
Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. 

Johannes 4 Vers 16
Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott undGott in ihm. 

Sich selbst tut man keine Gewalt an .  Gewalt ist nicht von Gott, es bedeutet verletzen und meist auch bewußt , Gewalt  ist aus Satan

liebe Grüße Dir.

Hat er das?

Nein.

Er schmiss bekanntlich mit Gewalt die Händler aus dem Tempel.

Die angebliche Gewaltlosigkeit der Lehre der "Jesus-Sekte" dürfte eine Schutzbehauptung früher Christen gewesen sein, um einem Verbot durch Rom zu entgehen. Sehr wahrscheinlich war die frühe Jesus-Sekte sehr wohl gewalttätig.

Linus, warum sollte sich Jesus etwas mit Gewalt genommen haben, wenn er es auf ganz einfachem Weg durch seinen Vater, Jahwe/Jehova, hätte bekommen können? Gott hasst Gewalt, wie kann dann sein Sohn gewalttätig sein?

Denke mal an die Versuchungen des Teufels nach Jesu Taufe in der Wildnis! Dieser bot ihm alle Königreiche der Welt an, wenn Jesus nur einmal vor ihm niederfallen und ihm einen Akt der Anbetung entgegenbringen würde . Er ging wegen dieser angebotenen Illoyalität Gott gegenüber nicht darauf ein, auch wußte er, dass er einmal der König dieser ganzen Königreiche sein wird. 

Dann überlege, wann Gewalt überhaupt erst angefangen hat? Im Garten Eden! Mit List hat Satan es geschafft, über das erste Menschenpaar den Tod über alle ihre Nachkommen zu bringen - er wurde dadurch zum Totschläger der Menschheit. Als nächstes folgte der Mord an Abel durch seinen Bruder Kain.

Und außerdem muss man die Dinge so sehen, wie sie sind: Gewaltbereitschaft ist eine echte Charakterschwäche, die zeigt, dass man sich nicht im Griff hat. Und umgekehrt: Wer friedlich sein kann, beweist innere Stärke. In Sprüche 16:32 heißt es: „Wer gelassen ist, ist größer als ein Kriegsheld“ . Was erwartest du da von dem größten Menschen, der je lebte, der der Sohn des Gottes ist, der Gewalt und Blutvergießen hasst?

@stine2412: "Gott hasst Gewalt"

Nein, der Gott des AT nicht, im Gegenteil. Der hetzt sein auserwähltes Volk immer wieder in Kriege, und wenn sie sich sträuben, kommt er mit der "Was-habe-ich-nicht-alles-für-euch-getan-und-so-dankt-ihr-es-mir"-Masche: "Waaas? Ich habe euch aus Ägypten geführt, und ihr wollt nicht mal die Menschen, die ich euch als Feinde bezeichnet habe, töten? Undankbares Pack!"

Aber auch mit dem eigenen Volk ist er nicht zimperlich. Siehe den Tanz um das goldene Kalb, wo Moses - gemäss der Bibel in Gottes Auftrag - 3000 Landsleute töten liess. Den Rädelsführer, seinen eigenen Bruder, sparte er natürlich aus. Ja, die göttliche Gerechtigkeit. Die ist der unsrigen so überlegen, dass wir sie nicht verstehen können.

Sein "Sohn" Jesus war da ganz anders, das stimmt. Der war tatsächlich gewaltlos in Wort und Tat.

Sieht nach klassischem Generationenkonflikt aus.

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@Zicke52

Zicke,wenn man nicht so genau über Gottes Vorhaben mit uns Menschen Bescheid weiß, dann können einige Passagen in der Bibel schon Unverständnis auslösen.

Aber da ist ein Vorhaben Gottes! Von Anfang an! " Mein Same wird ihm (dem Teufel) den Kopf zertreten." Sein besonderes Volk, die Israeliten, aus deren Reihen der Messias kommen sollte, mußte unbedingt rein sein. Deshalb das strenge mosaische Gesetz, deshalb die Nicht-Duldung von Götzendienst und ihren dekadenten Praktiken.Aber die Völker, die diese abscheuliche Götzenanbetung praktizierten, hatten natürlich keine Lust, ihr Land einfach so aufzugeben.

Einige dieser Leute erkannten jedoch, dass mit den Israeliten der wahre Gott war, z.B. die Gibeoniter oder Ruth oder Rahab und ihre Familie. Die anderen suchten Wege, die Israeliten zu vernichten und das auch mit Unmoral, ein Köder, der nicht nur heute verfängt. Bileam wurde viel Geld angeboten, um Israel zu verfluchen - es klappte nicht.

Völlig auf das Geld versessen überlegt sich Bileam, wie man die Israeliten zu einer schweren Sünde verleiten und Gott dazu bringen könnte, sie selbst zu verfluchen. Sein Köder?: die hübschen jungen Frauen von Moab (4. Mose 22:1-7; 31:15, 16; Offenbarung 2:14).
Zigtausende israelitische Männer gehen ihm an den Haken und lassen sich auf „unsittliche Beziehungen“ mit den Moabiterinnen ein. Sie fangen sogar an, deren Götter zu verehren, wie den ekelhaften Fruchtbarkeitsgott Baal von Peor. Die Folge? 24 000 Israeliten verlieren kurz vor dem Land der Verheißung ihr Leben — eine ungeheure Tragödie! (4. Mose 25:1-9).

Kannst du dir vorstellen, dass unter Gottes Regierung solche Zustände herrschen werden? Nie! Da Gott wirklich Gewalt und Blutvergießen unter uns Menschen haßt, wird er dafür sorgen, dass das für immer aufhören wird - mit göttlicher Gewalt. Und Jesus wird zu der Zeit sein König sein, der in Offenbarung mit einem Schwert beschrieben wird. Diese Gewalt hat aber nichts mit den unmenschlichen Gewalttätigkeiten zu tun, mit denen wir weltweit leben müssen.

(Gottes Gerechtigkeit) Die ist der unsrigen so überlegen, dass wir sie nicht verstehen können. Würdest du nicht auch gern mal irgendwo eine Bombe reinwerfen,  damit der  Irrsinn aufhört? Aber was bringt es? Es wären auch Unschuldige unter den Opfern. Wäre das gerecht? Deshalb gehört Gott das Gericht, ER kann selektieren, da er weiß, dass es Menschen wie die Gebeoniter, Ruth oder Rahab gibt.

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@stine2412

Typisches Denken eines Zeugen Jehovas oder irgendeines Anhängers irgendwelcher Sekten die glauben., man müsste die "bösen" Menschen, die anders leben und denken, "ausrotten" um dann endlich friedlich auf Erden leben zu können.

Dumm nur, dass das gar nicht Gottes Plan ist. Was wäre das für ein Gott, der 7,5 Milliarden Menschen umbringt, damit 8 Millionen Zeugen Jehovas "friedlich" leben können?

Und was machen diese friedliebenden Zeugen? Sie zeigen schon jetzt, was sie unter Frieden verstehen. Sie lassen Kinder verbluten weil sie glauben, Gott würde das wollen,  sie zeigen mit dem Finger auf die, welche anders sind. Sie üben seelische Gewalt gegenüber die aus, welche nicht mehr das glauben wollen was sie als angebliche Wahrheit bezeichnen. Sie lügen vor Gericht und nennen es theokratische Kriegsführung. Sie verstecken Kinderschänder um angeblich den Namen Gottes rein zu halten und nehmen es hin, dass diese Täter weiter Kinder missbrauchen können. Sie fordern Gehorsam und freuen sich darauf, an dem Gemetzel ihres Gottes teilhaben zu dürfen (zumindest die welche glauben, sie würden zusammen mit Jesus in den Krieg ziehen).

Das angebliche Paradies, welches sie versprechen ist ein totalitäres System. Da Gott dann angeblich die Streitfrage geklärt hat, kann er jeden, der gegen seine Regeln verstößt sofort hinrichten lassen bzw. sie glauben, die 144.000 Auserwählten werden dann Richter und Henker sein. Ein Paradies indem die, welche schon jetzt die Führung haben die totalitäre Macht bekommen sollen.

Kein Wunder das solche Menschen Krieg und Töten als Gerecht bezeichnen und glauben Gott löscht die Menschheit aus. 

Zum Glück sind das nur Hirngespinnste von Menschen die keine Ahnung haben was in der Bibel steht und was Gott vorhat. Das sind die, welche sich genau die Bibelverse rauspicken die gerade passen.

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@ManfredFS

„Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.  Aber tut es freundlich und mit dem gebotenen Respekt, ´immer darauf bedacht,` ein gutes Gewissen zu haben“. (Neue Genfer Übersetzung).

Pöbel und pauschale Verunglimpfung sind  kein christlicher Stil, das sind eher Methoden,  wie sie die Bibel in  Jakobus 3:14, 15 beschreibt:  

„Seid ihr aber gehässig, voller Neid und Streitsucht, dann braucht ihr euch auf eure angebliche Weisheit nichts einzubilden. In Wirklichkeit verdreht ihr so die Wahrheit.  Eine solche Weisheit kann niemals von Gott kommen. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch“  (Hoffnung für alle)

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Jesus hat nicht auf Gewalt verzichtet, da es ihn nicht gab.

Die Autoren des Jesus-Mythos waren jüdische Sektierer, die eine Widerstandsbewegung gegen Rom aufstellen wollten. Aber das taten sie still und im Untergrund. Sie wollten nicht auffallen. Deshalb wurde den Anhängern gesagt, sie sollten sich (erst mal) aus allem kriegerischen und provokanten heraushalten. Ein offener Aufstand ohne genügend Verbündete hätte nicht funktioniert. Sie agierten daher eher wie Terroristen, indem sie kleinere versteckte Aktionen starteten, mit denen sie Rom unterwandern wollten.

Hallo Linus0402

Die direkte Antwort aus der Bibel lautet:  „. . . so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe  (Johannes 3:16).

Diese Worte stammen von Jesus selbst   -  und sie  belegen keinesfalls einen völligen Gewaltverzicht, sondern nur einen vorläufigen!

Bis dahin  -   so die indirekte Aussage dieses Textes  -   sollten Menschen Gelegenheit erhalten,  auf Jesu Botschaft zu hören, um im Anschluss daran ihren Glauben durch ihr geändertes Denken und Handeln mit Leben zu erfüllen  bzw.  ihren  „Glauben auszuüben.

Warum?  

Damit sie „nicht vernichtet werden“.

Das könnte man auch als "moralischen Hintergrund"  bezeichnen.

Werden aber viele Menschen diese Gelegenheit nutzen?

„Herr, sind derer wenige, die gerettet werden?“  wurde Jesus einmal gefragt;  seine Antwort:  „Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen . . .“  (Lukas 13:23, 24)

Um also den vorläufigen Gewaltverzicht weise zu nutzen, sollte man sich als jemand erweisen der den von Jesus geprägten Glauben ausübt.

Was bedeutet das?

Dazu ein Beispiel:

„Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen lässt.  Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer [damals sehr böse Menschen]  dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen [Ungläubige] ebenso?   Ihr [Jesu ernsthafte Nachfolger] sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Matthäus 5:43-48)

Schauen wir uns  -  vor diesem Hintergrund  -  die Welt an, wie wir sie heute erleben,  dann ist deutlich erkennbar,  dass sie diesen christlichen Grundsatz nicht einmal ansatzweise beherzigt. Die sogenannte Christenheit macht da keine Ausnahme.

Jesu Gewaltverzicht  erweist sich völlig zu recht als vorläufig.

Was aber ergibt sich daraus?

Mit dem denkbar treffendsten Vergleich macht Jesus deutlich, dass unbelehrbare und notorisch gottlose Menschen in letzter Konsequenz nur mit Gewalt an ihrem Tun gehindert werden können.

Er verweist dazu auf das Beispiel der Sintflut.

Wörtlich:   „. . . Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein“  (Matthäus 24:37-40)

Die Formulierung  „die Gegenwart des Menschensohnes“ bezieht sich auf Jesu  zweites Kommen und damit auf ein Ereignis, das der Menschheit kurz bevorsteht. Von Gewaltverzicht wird dieses Ereignis allerdings nicht geprägt sein. Im Gegenteil.

Die Bibel schildert sogar Einzelheiten dieses gewaltsamen Eingriffes und erklärt:   „. . . dass es von Seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch [gottergeben Menschen] Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten, euch aber, die ihr Drangsal erleidet, mit Erleichterung zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit seinen mächtigen Engeln  in flammendem Feuer, wenn er an denen Rache übt, die Gott nicht kennen, und an denen, die der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus nicht gehorchen“  (2. Thessalonicher 1:6-8).

"Dort wird ihr Weinen und ihr Zähneknirschen sein . . "  so Jesu Worte in Matthäus 13:42, 43)  und er fügt hinzu   "Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!"

Resümee:

Die moralischen Hintergründe der vorläufigen Zurückhaltung Jesu waren ein Ausdruck der Liebe Gottes gegenüber seiner Schöpfung:  Menschen mit edler Gesinnung erhielten erhalten dadurch die Gelegenheit  eine „christusähnliche Persönlichkeit“  zu entwickeln (Epheser 4:20-24).

Aber auch die keinesfalls ausbleibende konsequente Gewaltanwendung Jesu wird  ein Ausdruck der Liebe Gottes zu seiner Schöpfung sein  -  und zwar zu dem Teil der Schöpfung,  dem folgendes verheißen wird:

„Was das Auge nicht gesehen und das Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“  (1.Korinther 2:9, 10).

Vielleicht hilft Dir das weiter.

Alles Gute  

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Erstklassige und biblisch einwandfrei begründete Antwort.

Deine Frage, Linus, möchte ich gern um einen biblischen Gedanken erweitern den Abundumzu auch beschreibt.

Christus lebte uns, als er Mensch war die Nächstenliebe als Vorbild vor.

Allerdings zeigt die Bibel das Christus kein Pazifist ist. Er wird auch als König, Herr der Herren und kriegführend beschrieben.

Warum das?

Aus Gründen der Liebe und Gerechtigkeit.

Ein komplexes Thema: In welcher Verbindung stehen Liebe und Gerechtigkeit.

Soweit bis hier.

Beste Grüße

JensPeter 

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Solche seltsamen Ausführungen entstehen wenn man 

a) eine falsche Bibel nimmt und 
b) lieber menschlichen lehren glaubt anstatt der Bibel

In Johannes steht

16 Denn so [sehr]1 hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

1) Da steht nichts von vernichten, sondern von verlorengehen. Das ist ein gewaltiger Unterschied
2) Glauben ausüben führt Gnade ad absurdum. Diesen Begriff gibt es in der Bibel nicht. Glaube IST und Glaube wird nicht erarbeitet.

Fakt ist, WER GLAUBT HAT DAS EWIGE LEBEN - nicht wer Glauben ausübt, also meint seinen Glauben mit Werke beweisen zu müssen.

Witzig ist, dass du als Zeuge behauptest, das Jesus erst noch kommt wo deine Sekte seit 100 Jahren behauptet, Jesus sei bereits 1914 unsichtbar gekommen - und man immer gesagt hat, die Generation, die 1914 also das Kommen Jesu erlebt hat wird auch Harmagedon erleben. Nachdem sich das 1995 selbst erledigt hat, hätte man auch 1914 beerdigen sollen. Statt dessen erzählt man nun von einer dritten Wiederkunft. So nach dem Motto, 1914 ist Jesus unsichtbar gekommen und jetzt wartet er seit 100 Jahren um dann doch noch sichtbar zu kommen. Bloss worauf wartet er wohl?

Und die Gewaltanwendung Gottes als Liebe zu bezeichnen ist schon krass. Da bringt also ein Gott aus Liebe 7,5 Milliarden Menschen um damit seine angeblichen Freunde, die Zeugen Jehovas in einem Paradies leben können. Ich befürchte, Gott hat inzwischen mitbekommen, dass die Zeugen Jehovas bereits ein Paradies haben, nämlich für Kinderschänder da er alles sieht und daher von der Kommission in Australien weiss, wo seine angeblichen Freunde und Zeugen zugegeben haben, dass sie, die angeblichen Brüder Christi, die sogenannten Gesalbten sich entschlossen haben. 1008 Kinderschänder vor der Polizei zu beschützen und sogar 28 geständige Kinderschänder als Hirten eingesetzt haben. Das wird ihn bestimmt nicht erfreut haben und vielleicht wird er dann aus Liebe zu den Kindern zuerst einmal diese Sekte ausrotten.....

Wer es nicht glaubt, hier der Link zu den staatlichen Untersuchungen:

"Seit 1950 hat Watchtower Australia Vorwürfe, Berichte oder Anklagen von sexuellen Kindesmissbrauch gegen 1.006 Mitglieder der Organisation der Zeugen Jehovas in Australien aufgezeichnet."

"Diese aufgezeichneten Vorwürfe, Berichte oder Anklagen beziehen sich auf mindestens 1.800 vermutliche Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch."

"Die Akten zeigten auf, dass 579 von denen, gegen die Vorwürfe gemacht wurden, Kinder sexuell missbraucht zu haben, gestanden haben."

"[...] Die Daten belegen, dass 28 mutmaßliche Vergewaltiger als Älteste oder Dienstamtgehilfen ernannt worden sind, nachdem sie des sexuellen Kindesmissbrauchs beschuldigt worden waren."

https://www.youtube.com/watch?v=5gnmHxl8dIA

https://www.childabuseroyalcommission.gov.au/case-study/636f01a5-50db-4b59-a35e-a24ae07fb0ad/case-study-29,-july-2015,-sydney.aspx

Und nebenbei bemerkt, der Text von dir zeigt, dass du keinerlei Ahnung zu haben scheinst, warum Gott in Jesus Mensch wurde....

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@ManfredFS

So, so  . . .

Hass trübt das klare Sehvermögen und Hassprediger verlieren infolgedessen auch schnell die Bodenhaftung. Die Folge ist: 
Sie verlassen den Boden der Sachlichkeit, sie verlassen auch den Boden biblischer Wahrheit und sie verlassen den Boden christlicher Tugenden. Daher bleibt es auch nicht aus,  dass sie biblischen Rat
wie  bspw. den in 1. Petrus 3:15 grob missachten:    

„Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.  Aber tut es freundlich und mit dem gebotenen Respekt, ´immer darauf bedacht,` ein gutes Gewissen zu haben“. (Neue Genfer Übersetzung).

Pöbel und pauschale Verunglimpfung sind  kein christlicher Stil, das sind eher Methoden,  wie sie die Bibel in  Jakobus 3:14, 15 beschreibt:  

„Seid ihr aber gehässig, voller Neid und Streitsucht, dann braucht ihr euch auf eure angebliche Weisheit nichts einzubilden. In Wirklichkeit verdreht ihr so die Wahrheit.  Eine solche Weisheit kann niemals von Gott kommen. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch“  (Hoffnung für alle)

Und nur der Wahrheit wegen  -   und auch nur für Mitleser, die nach der Wahrheit suchen,  gehe ich kurz auf diesen Teile  des obigen Kommentars ein:

Solche seltsamen Ausführungen entstehen, wenn man

a) eine falsche Bibel nimmt und

b) lieber menschlichen lehren glaubt anstatt der Bibel

In Johannes steht

16 Denn so [sehr]1 hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen
eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.

1) Da steht nichts von vernichten, sondern von
verlorengehen. Das ist ein gewaltiger Unterschied

Na gut!

Wenn man die Formulierung  in Johannes 3:16   „. . .damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe . . .“ (NWÜ)

wenn man diese Formulierung ersetzen möchte durch Wiedergaben  wie diese:

„. . . auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben . . . (Luther 2017)

oder

 „. . . damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat . . .“ (Einheitsübersetzung)

oder

„. . . dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat  . .“ (Neue evangelistische Übersetzung)

dann ändert  das alles nichts an dem von Jesus in Matthäus 24:37-40  geschilderten Endergebnis   

„Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns“  (Luther 1984)

. . . und,   welche Übersetzung auch immer,  ändert sich ebenfalls nichts an dieser Mahnung:

»Herr, werden nur wenige gerettet?« Jesus antwortete:  »Die Tür zu Gottes neuer Welt ist eng; kämpft darum, dass ihr Einlass findet! Denn viele, sage ich euch, werden sich am Ende darum bemühen, aber es nicht mehr schaffen.“  (Lukas 13:23, 24 Gute Nachricht Bibel)

Ergo:  „verloren gehen“,  zugrunde gehen“,  „ins Verderben gehen“ oder „vernichtet werden“ sind im biblischen Sprachgebrauch synonyme Aussagen, die sich in Ihrer Auswirkung oder ihren Folgen und daher schlussendlich  in nichts unterscheiden, schon gar nicht gewaltig unterscheiden.

Den alles vergebenden Gott gibt es nun mal in der Bibel nicht. Das wäre gegenüber allen loyalen Dienern Gottes auch sehr ungerecht. Nicht umsonst werden Christen daher aufgefordert ihr Äußerstes zu tun (bzw. danach zu streben, sich bemühen, eifrig sein, sich befleißigen oder darauf bedacht zu sein  u.ä.m.)

Wen das wirklich interessiert, der sollte dazu  2. Timotheus 2:15;  Hebräer 4:11; 2. Petrus 1:10 und 3:14 nachlesen.;  denn „darum müssen wir uns (nach Hebräer 2:1)  erst recht nach dem richten, was wir gehört haben, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.“ (Gute Nachricht Bibel)

Die Unterstellung, ich hätte mich auf eine „falsche Übersetzung“ bezogen,  ist also nicht mehr als plumpe, populistische Effekthascherei.

Und nun der zweite, von verletzter Eitelkeit geprägte, Vorwurf des
Kommentators . . . .

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@Abundumzu

Und hier zu dem  zweiten, von verletzter Eitelkeit geprägten, Vorwurf des Kommentators

Solche seltsamen Ausführungen entstehen, wenn man

b) lieber menschlichen lehren glaubt anstatt der Bibel

[denn]

2) Glauben ausüben führt Gnade ad absurdum. Diesen Begriff
gibt es in der Bibel nicht. Glaube IST und Glaube wird nicht erarbeitet.

Auch das ist antichristliche Augenwischerei.

Rettung kann sich zwar niemand erarbeiten, denn sie ist und bleibt eine unverdiente Güte Gottes oder eine „freie Gabe“  unseres Schöpfers   -  und das ist weit mehr als lediglich „Gnade vor Recht“  ergehen zu lassen.

Glauben hingegen muss man sich erarbeiten,  denn er fällt niemandem in den Schoß.

Deshalb lautet ein tragender christlicher Grundsatz:  „Glaube ohne Werke ist tot“ (Jakobus 2:26)

Die biblischen Beispiele dafür sind zahllos.

Drei davon hier:

  • Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.  (Matthäus 7:26  Einheitsübersetzung)
  • Matthäus 7:21  „Nicht wer mich dauernd ›Herr‹ nennt, wird in Gottes himmlisches Reich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut“  (Hoffnung für Alle).
  • „Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Da hast du Recht!  Das glauben auch die Dämonen, und sie zittern vor Angst! Aber trotzdem bist du ein Dummkopf!  Wann wirst du einsehen, dass ein Glaube, der nicht zu guten Taten führt, wertlos ist? Weißt du nicht mehr, dass unser Stammvater Abraham vor Gott gerecht gesprochen wurde, weil er seinen Sohn Isaak auf den Altar legte? Wie du siehst, vertraute er Gott so sehr, dass er bereit war, alles zu tun, was Gott von ihm verlangte. Sein Glaube wurde durch sein Handeln vollendet . . .“  (Jakobus 2:19-23  Neues Leben. Die Bibel)

Wie aber entsteht bei manchem der Eindruck, biblische Lehrmeinungen gleichen   -  wie vom Kommentator eingestuft  - als „seltsamen Ausführungen“?

Die Bibel erklärt das so: 

„Denn es kommt eine Zeit, da werden die Menschen der gesunden Lehre ´des Evangeliums` kein Gehör mehr schenken. Stattdessen werden sie sich Lehrer aussuchen, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen und die ihnen das sagen, was sie hören möchten.  Sie werden die Ohren vor der Wahrheit verschließen und sich Legenden und Spekulationen zuwenden“. (2. Timotheus 4:3, 4  Neue Genfer Übersetzung).

In den Ohren,  für die es Gewohnheit ist, sich  „vor der Wahrheit zu verschließen“,  hört sich die wahre Lehre in der Tat seltsam an.  Sehr seltsam sogar.

Das kann jeder nachvollziehen,  der es irgendwann gelernt hat, der „guten Botschaft zu gehorchen“ (1. Petrus 4:17  Einheitsübersetzung).

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@Abundumzu

@Abundumzu:

Danke und DH für diese Klarstellung. Mir völlig unverständlich, daß manche immer noch den Uralt-Vorwurf mit der angeblich "falschen" Übersetzung anführen. Schließlich kann jeder jeden Text in der eigenen Bibel nachlesen. Oder noch besser, zusätzlich auch noch online mit allen möglichen anderen Übersetzungen vergleichen.

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Als Ergänzung zur Fragestellung hätte ich auch noch diesen Text anzubieten:

(Johannes 18:36)
36 Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher.“

Jesus Christus hatte zur damaligen Zeit keinerlei politische Ambitionen.

(Offenbarung 6:2)
2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd; und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden.

Zu gegebener Zeit wird auch Jesus Christus "gewaltsam" gegen seine Feinde und alle Ungerechtigkeit auf der Erde vorgehen.

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