Warum hat Gott nicht in allen Ländern den Islam enthüllt?

20 Antworten

Also entschuldige pathfinder97, aber ich muss zuerst etwas zu einigen der anderen Antworten loswerden:

Aus einem Kommentar:

"Deutschland ist christlich geprägt und das wird auch immer so bleiben"

Auch das Christentum stammt aus dem nahen Osten und ist (weltgeschichtlich gesehen) noch gar nicht soo lang gang und gäbe in Deutschland; Immerhin glauben wir nicht mehr an die germanischen Götter, oder? Glaube und Kultur in einem Land sind immer dem Wandel unterworfen und nur so kann sich eine Gesellschaft weiterentwickeln- wäre es nicht so, wären wir irgendwo in der Steinzeit stecken geblieben. Selbst in den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan- das Frauenwahlrecht zum Beispiel.

Aufgrund des Wandels leben wir zum Glück in einem freien Land mit
Religionsfreiheit; der Fragesteller wirkt sehr gläubig und das ist auch
sein gutes Recht. Er hat in seiner Frage niemanden beleidigt, sondern
seine Überzeugung genannt. Er glaubt fest daran, das Allah der einzige Gott ist; wenn er aber der einzige ist, weshalb hat er das nicht allen gesagt? Das kommt mir auch als Christin vor wie eine durchaus legitime Frage. Man könnte das auch etwas provokant im Christentum fragen: wenn Gott alle Menschen liebt und allmächtig ist, Ungläubige aber in die Hölle wandern- warum hat er dann nicht dafür gesorgt, dass alle Menschen Christen sind??

Jedenfalls bin ich auch froh, das hier nicht die Gesetzte der Scharia als Rechtssystem gelten. Denn wie gesagt, sind wir glücklicherweise ein freies Land und solange niemand gegen das deutsche Recht verstößt, ist es mir egal ob jemand Kelte, Moslem, Hindu oder Anhänger des heilgen Spagettimonsters ist. Wegen seines Glaubens solltet ihr niemanden beleidigen. By the way- die Scharia fungiert nicht in allen islamischen Länder als geltendes Recht, sondern sollte von Gläubigen eingehalten werden. Das ist bei uns nicht anders- die 10 Gebote stehen auch nicht 1:1 identisch im Grundgesetz und auch wenn sich manche Gesetze decken (du sollst nicht töten etc.) versuchen sich für gewöhlich auch nur gläubige Christen an alles halten.

Und ganz ehrlich, ich will nicht in einem scheinheilig "christlich geprägten Land" leben, sondern in einem freien, toleranten. Viele pochen immer so auf unsere freiheitlichen Werte, leben aber mit ihrer Intoleranz das genaue Gegenteil vor. Denn Religion ist immer nur ein Merkmal, das uns beschreibt. EIn Mensch besteht aus viel mehr als nur aus Religion. Das sollte man mal ein bisschen im Hinterkopf behalten und die Menschen eher nach gesetzestreu und kriminell, oder von mir aus als freundlich und unfreundlich klassifizieren, als nach Christ, Moslem, Rastafari oder xy.

Christlich sind eure Kommentare jedenfalls nicht- das Gebot der Nächstenliebe habt ihr vergessen, genauso die Aussage, dass der christliche Gott angeblich seine "verlorenen Söhne" besonders liebt, das Jesus Jude war, etc.. Zudem sind ja oft die, die besonders laut christlilches Abendland schreien, höchstens nur Weihnachten und zu Beerdigungen in der Kirche.

Nun zu deiner Frage, auch wenn ich kein Moslem bin:

Man könnte deine Frage auf zwei Wege verstehen: Entweder du bist skeptisch, was die Existenz Allahs angeht und fragst nach einem Gottestbeweis; den wenn es ihn gäbe, hätte er ja dafür gesorgt, dass alle an ihn glauben. Das gibt es auch im Christentum: Wenn Gott allmächtig ist und uns Menschen liebt, warum lässt er dann Leid zu auf der Erde? An dieser Stelle könnte ich nur antworten, dass Religion immer eine Frage des glaubens ist, nicht eine des rational beantwortbaren. Klar, das ist nicht sehr hilfreich, aber trifft den Kern. Entweder man glaubt an etwas, oder eben nicht.

Anscheinend bist du jedoch sehr gläubig, dir erste Antwort dürfte dir also nicht weiterhelfen. Hier würde ich dir antworten, das Allah dem Menschen einen freien Willen gegeben hat. Jeder Mensch kann sich entscheiden etwas zu glauben oder nicht und dass ist gut so. Hätte es ein Gott anders gewollt, hätte er uns anders geschaffen. Ich könnte auch ein deutsches Sprichwort für dich abwandeln in "Allahs Wille ist unergründlich". Meint, das er sich wohl was dabei gedacht hat, aber wir ihn ja deshalb nicht unbedingt durchschauen müssen. Vielleicht sind wir einfach zu dumm, ihn zu verstehen oder uns fehlt der Überblick oder uns fehlen wichtige Informationen... Man könnte provokant sagen, dass er vielleicht einfach nur tolerant ist oder es ist ihm wurscht, ob wir ihn anbeten... Das klingt für dich vielleicht wie Frevel, aber wer sind denn die Menschen, zu glauben, sie verstünden was ein allmächtiges Wesen will?  Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass Religion schon immer für die weltlichen Ziele der Menschen missbraucht wurde, sich dadurch teilweise auch verändert hat; Selbst wenn man davon ausgeht, das die heiligen Schriften direkt von einem Gott kommen- ausgelegt werden sie von Menschen, deshalb gibt es ja so viele unterschiedlichen Glaubensgruppen, auch im Islam.

Ich würde dir also raten, dir weniger Gedanken über die Beweggründe Allahs zu machen. Lebe einfach friedlich und tolerant deinen Glauben und entscheide am Ende nach deinem Herzen, ob etwas richtig oder falsch ist. Allah und auch kein Gott anderer Religionen wollte offensichtlich, das wir uns gegeseitig hassen und bekämpfen; Hätte er gewollt, das wir alle Muslime sind, dann hätte er sicher effektiv dafür sorgen können und die vielen anderen Glaubensrichtungen weltweit verhindert.

Ich will dazu nur noch eine kleine Geschichte erzählen: Verbinde 4 Menschen, die nie einen Elefanten gesehen haben, die Augen. Der eine betastet den Rüssel und sagt: "Ein Elefant ist lang und dünn, beweglich und stark" der zweite steht am Hinterbein uns sagt:" ein Elefant ist wie eine große, feste Mauer", der dritte steht am Stoßzahn und meint, ein Elefant sei rund, dünn und hart. Der letzte betastet des Schwanz und für ihn ist ein Elefant sehr dünn und hat eine haarige Spitze. Alle sind überzeugt, dass sie recht haben. Sie könnten sich nun darüber streiten oder einfach jedem seinen Glauben lassen, denn sie sehen das große Bild nicht. Vielleicht geht es uns ja auch so. Vergiss nicht- wer wirklich an eine Religion glaubt, ist überzeugt recht zu haben und ändert seine Meinung nicht deshalb, weil auch ein anderer laut schreit,er hätte recht. Glauben ist und bleibt eine persöhnliche Frage-zum Glück!

Braucht er ja nicht. Allah hat jeden einzelnen Menschen dieser Erde mit der Fitra ausgestattet. Die Fitra (die Natur des Menschen) ist eine dem Menschen angeborene Eigenschaft bzw. Fähigkeit. Das arabische Wort "Fitra" stammt von "fatara" (hervorbrechen). Diese Eigenschaft ermöglicht es jedem Menschen auf dieser Erde, die Wahrheit selbständig zu finden. Er muss nur wollen.

Jeder Mensch wird als Muslim geboren, unabhängig von der Religion seiner Eltern. Und die Eltern erziehen ihn in ihrer Religion.

Jeder Mensch hat die angeborene Fähigkeit zur Erkenntnis, um sowohl sich selbst, als auch seinen Schöpfer (Al-Khaliq= Allah) zu erkennen. Aufgrund dieser Veranlagung können alle Menschen, überall in der Welt, unabhängig von Herkunft und Umgebung, sich Gott aufrichtig ergeben. Und daher wird jeder Mensch am Tag der Auferstehung (yaum-ul-qiyamah) Rechenschaft dafür ablegen müssen, in welchem Maß er diese Gabe genutzt oder verworfen hat.

Wenn dieser Opportunist (Mohammed) der perfekte Prophet ist, dann verzweifle ich an der Menschheit.

Aber egal: der Islam kann nach eigener Aussage aller Muslime keine Weltreligion sein. Sonst hätte Allah ihn doch nicht in einer unvollständigen, heute nicht mehr praktizierten und (nach eigener Aussage der Muslime) unübersetzbaren Sprache "diktiert".

Daraus geht ganz eindeutig hervor, dass Allah - wenn er nicht auf den Kopf gefallen ist, und das wollen wir ihm ja nun nicht unterstellen - mit dem Islam nur einem Wüstenvolk in einem bestimmten geographischen Gebiet Gesellschaftsregeln für einen begrenzten Zeitraum geben wollte. Weder für die Zeit darüber hinaus, noch für andere geographische Gebiete.

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