Warum hat Gott den Baum der Erkenntniss+Satan erschaffen?

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17 Antworten

Gott? Batman? Pumuckl?

Alles Humbug ...

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Hallo Kenfmisttoll,

zunächst einmal ist Gott zwar allmächtig aber nicht allwissend! Das behaupten zwar viele von ihm, doch das würde vielem widersprechen, was die Bibel über ihn sagt.

Es stimmt zwar schon, Gott besitzt die Fähigkeit, Geschehnisse lange im Voraus zu wissen, doch die Frage, die sich stellt ist die, ob Gott uneingeschränkt von dieser Fähigkeit Gebrauch macht. Hier kommt eine Lehre mit ins Spiel, die als "Prädestinationslehre" bekannt ist und die besagt, dass Gott alles weiß, ihm also auch jedes Ereignis, ob im irdischen oder im himmlischen Bereich, im Voraus bekannt ist. Des weiteren schließt diese Lehre mit ein, dass Gott alles vorherbestimmt, jedes Detail im Leben eines Menschen. Die Prädestinationslehre wird jedoch nicht in der Bibel gestützt.

Um auf Deine Frage zu kommen, warum Gott den Teufel erschaffen hat; Gott hat den Teufel nicht als Teufel erschaffen. Dieser gehörte ursprünglich einmal zu der großen Schar treuer Engel. Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, entwickelte sich im Herzen einer dieser Engel ein verkehrtes Verlangen. Es entstand in ihm der Wunsch, ebenso wie Gott angebetet zu werden. So näherte er sich Eva durch eine Schlange und brachte sie dazu, sich gegen Gott aufzulehnen. Sie, und auch später ihr Mann Adam, sagten sich von Gott los und begaben sich, ohne sich dessen richtig bewusst zu sein, unter die Herrschaft des Satan. Durch diesen Akt der Rebellion ist letztendlich all das Leid entstanden, was es in der Vergangenheit bis heute gab und gibt.

Hätte Gott tatsächlich dieser Entwickelung vorausgesehen, dann wäre er im Grunde für das ganze Leid verantwortlich. Ergibt das jedoch wirklich einen Sinn, wenn man vor allem daran denkt, dass in der Bibel über Gott gesagt wird, dass er "Liebe ist" ? (1. Johannes 4:8). Nur jemand, der schrecklich grausam und sadistisch ist, würde sich zu einem solchen Spiel hergeben.

Ist aber Gott wirklich vollkommen, wenn er nicht alles im Voraus weiß? Einige argumentieren so. Dazu ist es interessant, einmal das zu lesen, was ein Bibellexikon darüber sagt:

" Die Behauptung, Gott wäre nicht vollkommen, wenn er nicht alle künftigen Ereignisse und Situationen bis ins einzelne vorherwüßte, verrät in Wirklichkeit eine willkürliche Ansicht über Vollkommenheit. Vollkommenheit im eigentlichen Sinn des Wortes verlangt keine solch absolute, uneingeschränkte Anwendung, denn ob etwas vollkommen ist, hängt davon ab, inwieweit es den Maßstäben der Vortrefflichkeit entspricht, die jemand, der dafür kompetent ist, festgelegt hat. (Siehe VOLLKOMMENHEIT.) Letzten Endes sind Gottes Wille und Wohlgefallen — nicht die Meinungen oder Auffassungen von Menschen — ausschlaggebend dafür, ob etwas vollkommen ist oder nicht (5Mo 32:4; 2Sa 22:31; Jes 46:10).

Als Veranschaulichung diene Gottes grenzenlose Machtfülle, die unleugbar vollkommen ist und keinerlei Beschränkungen unterliegt (1Ch 29:11, 12; Hi 36:22; 37:23). Doch seine Vollkommenheit an Kraft erfordert nicht, daß er in jedem Fall den vollen Umfang seiner grenzenlosen Machtfülle einsetzt. Sonst wären bereits vor langer Zeit durch den Vollzug der Strafgerichte Gottes, die von machtvollen Äußerungen der Mißbilligung und des Zorns begleitet waren — wie bei der Flut und bei anderen Gelegenheiten  —, nicht nur bestimmte Städte und einige Nationen des Altertums vernichtet worden, sondern die Erde und alles darauf (1Mo 6:5-8; 19:23-25, 29; vgl. 2Mo 9:13-16; Jer 30:23, 24). Gottes Machtentfaltung ist daher nicht einfach eine Entladung seiner grenzenlosen Kraft; diese wird statt dessen immer durch seinen Vorsatz bestimmt und, sofern es angebracht ist, durch seine Barmherzigkeit gemildert (Ne 9:31; Ps 78:38, 39; Jer 30:11; Klg 3:22; Hes 20:17).

Wenn es Gott unter gewissen Umständen gefällt, von seinem uneingeschränkten Vorherwissen wahlweise und in beliebigem Umfang Gebrauch zu machen, hat bestimmt weder ein Mensch noch ein Engel das Recht, zu ihm zu sagen: „Was tust du?“ (Hi 9:12; Jes 45:9; Da 4:35). Es geht daher nicht um die Frage der Fähigkeit, d.  h. darum, was Gott vorhersehen, vorherwissen und vorherbestimmen kann — denn „bei Gott .  .  . sind alle Dinge möglich“ (Mat 19:26)  —, sondern darum, ob Gott es für angebracht hält, etwas vorherzusehen, vorherzuwissen und vorherzubestimmen, denn „alles, was er Lust hatte zu tun, hat er getan“ (Ps 115:3).

("Einsichten über die Heilige Schrift" Band 2, Seite 1247).

Wie hier angedeutet wird, macht Gott wahlweise von seinem Vorherwissen Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Die Bibel lässt an verschiedenen Stellen erkennen, dass Gott zunächst eine aktuelle Situation untersucht und aufgrund dieser Untersuchung dann eine Entscheidung trifft.

Du fragst auch noch, ob Gott nicht einen anderen Weg hätte finden können, den Menschen einen freien Willen zu geben, ohne sie hinterher zu bestrafen. Wenn Gott, wie Du sagst, die "Parameter" so geändert hätte, dass Adam und Eva nicht von dem Baum hätten essen können, dann hätte er in gewisser Weise aus ihnen Roboter gemacht, die auf "gut" programmiert gewesen wären. Dann hätte er ihnen das wieder wegnehmen müssen, was er ihnen zuvor als ein Geschenk gegeben hatte: den freien Willen. Dieser macht ja das eigentliche Menschsein aus! Wäre der Mensch Gott gegenüber dankbar gewesen, wofür er wirklich allen Grund hatte, dann hätte er der Versuchung, von dem Baum zu essen, ganz bestimmt widerstanden.

Auch wenn die beiden ersten Menschen in dieser einfachen Gehorsamsprüfung versagt haben, hat es in späterer Zeit immer wieder Menschen gegeben, die trotz ihrer Unvollkommenheit Gott gegenüber ihre uneingeschränkte Liebe zum Ausdruck gebracht haben. Solche Menschen gibt es bis in unsere Tage, wenn ihre Zahl auch relativ gering ist. Nach dieser Art Mensch sucht Gott, um ihn in einem künftigen irdischen Paradies - übrigens kein Utopia - leben zu lassen. Es kommt daher für jeden Einzelnen darauf an, dass er Gott und seine Anforderungen für das ewige Leben kennenlernt und sich dafür entscheidet, ihm aus ganzem Herzen heraus zu dienen. Dann wird Gottes ursprünglicher Vorsatz mit der Erde und den Menschen in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 17:17

Wenn er nicht allwissen ist, ist er auch nicht allmächtig. "Kann Gott allwissend sein"="Nein" würde die allmächtigkeit ausschließen. Es sei denn, er würde sich bewusst dazu entscheiden, nicht allwissend zu sein. "kann Gott allwissend sein"="ja, aber er will nicht" . Die Frage ist, warum Gott darauf versichten würde, wenn er damit Leid verringern kann.Außerdem würde es heißen,dass Gott doch nicht so perfekt ist."

"

Du fragst auch noch, ob Gott nicht einen anderen Weg hätte finden

können, den Menschen einen freien Willen zu geben, ohne sie hinterher zu

bestrafen. Wenn Gott, wie Du sagst, die "Parameter" so geändert hätte,

dass Adam und Eva nicht von dem Baum hätten essen können, dann hätte er

in gewisser Weise aus ihnen Roboter gemacht, die auf "gut" programmiert

gewesen wären. Dann hätte er ihnen das wieder wegnehmen müssen, was er

ihnen zuvor als ein Geschenk gegeben hatte:

den freien Willen

.

Dieser macht ja das eigentliche Menschsein aus! Wäre der Mensch Gott

gegenüber dankbar gewesen, wofür er wirklich allen Grund hatte, dann

hätte er der Versuchung, von dem Baum zu essen, ganz bestimmt

widerstanden. "

Da er allmächtig ist, hätte er die Parameter ändern können, ohne sie zu Robotern zu machen.

Gegenfalls indem er von seiner Allwissendheit gebrauch zu machen, und die Schlange woanders hinzuschicken. Oder die Apfel unappetitlich zu machen.

Wenn Adam und Eva keine Lust gehabt hätten, die Äpfel zu essen, weil sie eben unappetitlich aussehen, hätte dies kein Eingriff auf den freien Willen gehabt.

Ferner kann man sagen, dass Gott indirekt selbst entschieden hat, dass Adam und Eva von dem Apfel essen, da er eben die Parameter(Garten Eden,die Menschen,Satan/Schlange usw) so erschaffen hat, dass die beiden sich für den Apfel entscheiden.

"Auch wenn die beiden ersten Menschen in dieser einfachen
Gehorsamsprüfung versagt haben, hat es in späterer Zeit immer wieder
Menschen gegeben, die trotz ihrer Unvollkommenheit Gott gegenüber ihre
uneingeschränkte Liebe zum Ausdruck gebracht haben. Solche Menschen gibt
es bis in unsere Tage, wenn ihre Zahl auch relativ gering ist. Nach dieser Art Mensch
sucht Gott, um ihn in einem künftigen irdischen Paradies - übrigens
kein Utopia - leben zu lassen. Es kommt daher für jeden Einzelnen darauf
an, dass er Gott und seine Anforderungen für das ewige Leben
kennenlernt und sich dafür entscheidet, ihm aus ganzem Herzen heraus zu
dienen. Dann wird Gottes ursprünglicher Vorsatz mit der Erde und den
Menschen in Erfüllung gehen! "

1. was passiert mit den anderen Menschen?

2. wenn kein Utopia, was dann?

3.Warum hat Gott die Prüfung so erschwerrt? Nicht einen Apfel zu essen ist deutlich leichter als auf die Idee zu kommen, an einen Gott zu glauben, vorallem bei all den Religionen

1

Löse Dich mal aus der Vorstellung, daß Gott und Satan personifizierte Wesenheiten sind. Sie sind lediglich die Namen der Prinzipien in denen
sie wirken. Stell Dir die Mitte einer Waage vor, einen goldenen
Mittelweg, der Liebe und reines Geist-Bewußtsein ist. Dieser wird "Gott"
genannt.

Dann stelle Dir das materielle Prinzip vor: Der Herr der Welt, wie ihn schon Jesus nannte: "Satan".

Auf der anderen Seite der Waage ist das Prinzip der Erkenntnis, der Intelligenz - sprich "Luzifer".

Wenn ich nun intelligent bin und meine Denkfähigkeiten ohne die Liebe nutze, dann spalte ich das Atom, verstrahle, vergifte, verseuche und bringe
Verderben über die Menschheit mit in Labor gezüchteten Todesviren, dann
stelle ich die Wissenschaft über alles und habe keine Skrupel die Sicherheit der Menschen, ja des ganzen Planeten zu riskieren. Außerdem diene ich mit intelligenten, aber unmoralischen Praktiken dann noch dem Extrem der anderen Waagschale, in dem ich z.B. risikolose und einfache Heilungsmethoden unterdrücke, weil die keinen Profit bringen.

Wenn ich dem satanischen Prinzip diene, dann beute und plündere ich die
Menschen und ihre Arbeitskraft gnadenlos aus und lasse ihnen gerade mal
die Illusion von Freiheit oder daß sie selbst etwas entscheiden könnten.

Ich plündere die Menschen mit Zinsen, Aktiengesellschaften und Börsen aus, kreiere ungerechte Steuersysteme. Mir geht der Profit über alles und Mensch, Flora und Fauna interessieren mich dabei nicht - ich will unendliches Wachstum, damit eine kleine Minderheit in Saus und Braus leben kann und alle anderen nur Sklaven sind und behaupte auch noch, ich bin das auserwählte Volk und bete "Gott" an.

Ich behaupte der Vertreter Gottes auf Erden zu sein, befehle die Kreuzzüge, die Inquisition und bereichere mich an dem, was meine Inquisitoren beschlagnahmen, ich behindere 700 Jahre die Wissenschaft und behaupte ich bete "Gott" an.

Ich unterdrücke die weibliche Hälfte meines Volkes, spreche ihnen jegliches Recht ab, ich verunglimpfe alle "Nichtgläubigen" und drohe ihnen den Tod an, wenn sie nicht meinen Glauben annehmen wollen und behaupt auch noch, ich bete "Gott" an.

Merkst Du, daß alle drei monotheistischen Religionen das satanische Prinzip anbeten? Alle drei beherrschen ihre Gläubigen durch Angst, mit Zuckerbrot und Peitsche und wollen die anderen Ungläubigen entweder bekehren oder vernichten oder anderweitig beherrschen. Deshalb werden
diese drei auch nicht eher Ruhe geben, bis sie sich gegenseitig vernichtet haben - es sei denn, die religiösen Führer gebrauchen endlich ihren Verstand und weise Klugheit!

Nun liegt es an uns allen, eine Balance zu finden und das, was wir tun mit Liebe zu tun, uns bewußt zu werden, daß wir geistige beseelte Wesen sind, die sich einen Körper genommen haben. Mit gesundem (liebevollen) Verstand in der Welt der Materie leben, uns der materiellen Welt zu erfreuen, die Lebewesen darin zu schützen und uns nur das zu nehmen, was wir auch tatsächlich brauchen. Was nützen uns schließlich vergoldete Wasserhähne, wenn da nur eine verseuchte, nicht trinkbare Brühe heraus kommt???

.

Schau mal in die Bibel rein (ist ja nicht so, daß da nicht auch neben absolutem Nonsens ein paar Weisheiten drin stehen):

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

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Ich kenn keinen halbwegs vernünftigen Menschen der der Ansicht wäre, dass es etwas schlechtes ist, zu einer richtigen Erkenntnis zu kommen.

Und es ist auch nicht schecht sondern war ein ganz normaler Vorgang in der Evolution und zwar der Punkt an dem der Mensch damals noch mehr "Tier" war (unvernünftig) und dann eben Vernunft bekam. Ohne zu wissen was falsch und was richtig ist, könnte man auch nicht sinnvoll leben.

Die Schlange ist nicht schon immer ein negatives Symbol gewesen, mehr sag ich dazu nicht. Satan wurde von "Gott" erschaffen ja, aber "Gott" ist das Naturgesetz und also nicht "allmächtig" denn das Gesetz ist wie es ist. Wer es bricht muss die Folgen tragen (Karmagesetz) und so ergeht es auch "Satan". Wobei wir hier nicht von Satan als Gott gleichwertig sprechen können. Gott ist das Universum, alles in allem. Satan ist nur ein Zwerg der angefangen hat sich vom rechten Weg abzuwenden und lediglich Macht über unsere Erde hat. Wir sind nicht sooo wichtig. Klar nehmen wir uns wichtig aber auf "Gott" sind wir ja nicht mal eine Hautschuppe.

Nochmal: Gott ist das Gesetz, Energie, das Leben. Nur auf unserer Existenzebene gibt es das "Böse". Auf höheren Stufen ("Himmelreich") gibt es das so mit Sicherheit nicht, denn um dort hinein zu kommen darf nicht mal mehr ein Fettfleck auf unseren Pfoten sein.


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Kommentar von Kenfmisttoll
12.06.2016, 01:11

I"ch kenn keinen halbwegs vernünftigen Menschen der der Ansicht

wäre, dass es etwas schlechtes ist, zu einer richtigen Erkenntnis zu
kommen.

Und es ist auch nicht schecht sondern war ein ganz normaler Vorgang
in der Evolution und zwar der Punkt an dem der Mensch damals noch mehr
"Tier" war (unvernünftig) und dann eben Vernunft bekam. Ohne zu wissen
was falsch und was richtig ist, könnte man auch nicht sinnvoll leben"

Da hast du Recht . Ich finde es ja auch nicht schlimm, dass Adam und Eva von diesen Baum gegessen haben, hätte Gott dies nur nicht als Grund gesehen, alle Menschen dafür zu bestrafen und leiden zu lassen.

"
Die Schlange ist nicht schon immer ein negatives Symbol gewesen, mehr
sag ich dazu nicht. Satan wurde von "Gott" erschaffen ja, aber "Gott"
ist das Naturgesetz und also nicht "allmächtig" denn das Gesetz ist wie
es ist. Wer es bricht muss die Folgen tragen (Karmagesetz) und so ergeht
es auch "Satan". Wobei wir hier nicht von Satan als Gott gleichwertig
sprechen können. Gott ist das Universum, alles in allem. Satan ist nur
ein Zwerg der angefangen hat sich vom rechten Weg abzuwenden und
lediglich Macht über unsere Erde hat. Wir sind nicht sooo wichtig. Klar
nehmen wir uns wichtig aber auf "Gott" sind wir ja nicht mal eine
Hautschuppe."

Wenn wir so unwichtig sind, sollte es für Gott ja kein Problem sein, einmal mit dem Finger zu klacksen und uns alle friedlich auzulöschen, in ein endloses Nichts, in dem wir uns nicht mehr schwere Fragen um das sein und nicht sein stellen müssen. Oder uns in ein Utopia u schicken, wo wir eben nicht mehr leiden müssen.

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Verwirrt mich auch manchmal aber ich würde es so erklären: Gott weiss zwar schon alles, doch er lässt der Natur freien Lauf und greift nicht in unser handeln ein d. h. Satan war ein Engel, ein sehr hoher Engel sogar, doch er hat sich überschätzt und geprahlt u.s.w.. Irgendwann wurde Gott wütend und verbannte ihn auf dem Himmel. So wurde Satan erzürnt und versuchte jeden einzelnen Menschen auf seine Seite und nicht auf die Gottes zu ziehen. Das hat Gott alles schon gewusst, aber Satan hatte einen freien Willen und konnte somit alles tun was er wollte, ohne dabei aufgehalten zu werden.

Zu den 2 Bäumen: Baum der Erkenntnis und Baum der Unsterblichkeit. Gott hatte die Früchte dieser Bäume für später aufgespart (glaube ich) damit wir später im himmlischen Reich so gut sind wie Gott und Gut und Böse unterscheiden können und unsterblich sind. Adam und Eva haben jedoch gegen Gottes Willen gehandelt und eine Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen. Somit wurde uns eine wichtige Eigenschaft verliehen, die uns aber nicht ganz allmächtig machte.

Hoffe ich konnte dir helfen ;-)

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Kommentar von smartbrain123
01.06.2016, 21:37

Da Gott allmächtig/allwissend, hätte er doch einen Weg finden müssen, den Menschen freien Willen zu geben, ohne diese bestrafen zu müssen? Hätter nicht irgendwelche Parameter so ändern können, dass Adam und Eva nicht vom Baum essen und glücklich mit Gott leben können? Wenn Gott allmächtig,alliebend,allwissend ist, hätte er nicht so erschaffen können , dass wir trotz freiem Willen in Utopia/Paradies leben können,ohne Leid?

Diese Frage kann ich dir leider allerdings nicht beantworten.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 21:39

"Gott weiss zwar schon alles, doch er lässt der Natur freien Lauf und greift nicht in unser handeln ein " Also ist er doch nicht allbarmherzig/allliebend. Da er lieber der Natur den freien Lauf lässt, als eine perfekte utopische Welt zu schaffen, ohne Leiden.

"
d. h. Satan war ein Engel, ein sehr hoher Engel sogar, doch er hat sich
überschätzt und geprahlt u.s.w.. Irgendwann wurde Gott wütend und
verbannte ihn auf dem"

Nochmal, wenn man davon ausgeht, dass Gott allmächtig/allwissend ist, hätte er eine Lösung finden können, in der Satan nicht rebelliert.

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Satan kommt in der Schöpfungsgeschichte überhaupt nicht vor. "Die Schlange war klüger als alle anderen Tiere" heißt es. Vom Teufel ist nicht die Rede.

Und dann solltest Du die Schöpfungserzählungen nicht mit Geschichtsschreibung verwechselt. Es sind Mythen, die erzählen, WARUM die Erkenntnis in der Welt ist, WARUM wir nicht im Paradies leben. Sie erzählen nicht, WIE GENAU die Menschheit dazu kam, zwischen Gut und Böse Unterschied zu machen.

Jeder Mensch kommt früh in seinem Leben an den "Baum", soll heißen, er entscheidet sich irgendwann zum ersten Mal, den Unterschied zwischen dem wahrzunehmen, was er tun soll und dem, was er nicht tun soll. Die meisten von uns trifft das schon als Kleinkinder. Eltern wissen sowieso, wovon ich rede. *g* Und genau da naschen wir von der Frucht und verlassen anschließend das Paradies - die "Unschuld" ist futsch und sie kommt auch nicht wieder. Gruß, q.

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 15:28

Na schön, warum hat Gott die schlange erschaffen?

abgesehen davon : https://de.wikipedia.org/wiki/Satan

Was meinst du mit Mythen? Wenn man an Gott glaubt, muss man folgerichtig 100% an die Schöpfungsgeschichte glauben. Wenn man es nicht so nimmt, wie es drinsteht, sondern anfängt, zu interpretieren, kann man wircklich in allem etwas interpretieren, so wie man halt will. Dann hat die Bibel aber überhaupt keinen Wert mehr, denn der liebe Gott hat wie du weißt keine Anleitung gegeben, wie man was interpretieren soll.

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Nachdem der Erzengel Luzifer die Sünde in die Welt brachte, gab es 2 Entscheidungsmöglichen für die Menschen, welche Gott nach "Seinem Bild" geschaffen hatte (Jes.14,12).

Unser Gott "ist Liebe" (1.Joh.4,8) und will, dass "Seine Kinder" (1.Joh.3,1) auch diesen Weg gehen, denn Er will uns seine Herrlichkeit schenken, die nur durch "Liebe" erhalten werden kann (1.Joh.4,10-16). 

Satan, der frühere Luzifer, wird ins Gefängnis kommen und endlich das ewige Feuer erleiden (Offb.20,2.10).

Dann ist der Plan "2" Gottes in Erfüllung gegangen, der Menschheit als Seine Kinder zu bekommen (Röm.8,16.21).

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Es gab im Paradies nur eine Anweisung: "Esst nicht von diesem Baum".

Hätte es diese Anweisung nicht gegeben, hätte es gar keine Regeln gegeben. Hätte es aber keine Regeln gegeben, hätte der Mensch nicht die Freiheit gehabt, gegen die Regeln zu verstoßen.

Der Mensch soll aber die Freiheit haben, "nein" zu sagen, denn ansonsten ist auch das "ja" erzwungen und nichts wert.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 21:45

Gott hätte eine Situation schaffen können, in der die Menschen nicht vom Baum essen, trotz freiem Willen.

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Kommentar von Zicke52
02.06.2016, 08:18

Erstens: man braucht doch keine Regeln, um frei zu sein, im Gegenteil, jede Regel schränkt die Freiheit ein. Die Abwesenheit des Verbotes, vom Baum zu essen, wäre ja kein Zwang zum "ja" gewesen, also davon zu essen. Es wäre dem Menschen einfach freigestanden, davon zu essen oder nicht. Oder ist ein Schwimmbad eine Einschränkung der Freiheit des Menschen, weil dort Schwimmen nicht verboten ist und er deshalb gegen kein Schwimmverbot verstoßen kann?

Zweitens: eine Freiheit, die sofort mit einer brachialen Strafe geahndet wird, ist keine Freiheit. Adam und Eva haben sich für die Ausübung ihrer Freiheit den Tod eingehandelt. In diesem Sinne wäre auch jeder Mensch frei, zu morden, gibt halt dann "nur" Kittchen oder Todesstrafe. Und die Sklaven waren auch freie Menschen, sie durften ja alles, nur gab's halt dann Peitschenhiebe oder Verstümmelungen.

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Gott hat die Menschen so erschaffen, dass sie sich in aller Freiheit für oder gegen ihn entscheiden sollen. Ansonsten hätte Gott auch Roboter kreieren können, die automatisch ihn suchen, ihm glauben, ihn anbeten und ihm vertrauen. Doch wir Menschen haben die Freiheit, dies zu tun oder nicht...

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Kommentar von Zicke52
02.06.2016, 08:52

Nein, Freiheit wäre es gewesen, wenn sie sich straffrei gegen ihn hätten entscheiden dürfen. 

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Kommentar von Kenfmisttoll
12.06.2016, 01:20

Er hätte auch freie Menschen schaffen können, die trotz freien Willem sich an Gesetze halten .

Warum hat Gott freie Menschen erschaffen, wenn er so schlecht damit umgehen kann, wenn jemand sich gegen ihn entscheidet(verbannung aus dem Garten Eden, ewige Qualen, ewiges Leid und Höllenfeuer)

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damit der mensch das prinzip der freiheit kennenlernt

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Kommentar von Kenfmisttoll
12.06.2016, 01:07

Wie ist das Freiheit, wenn man für seinen (fehl)Entscheidung in die Hölle kommt? Wenn ich dich in ein Raum einsperre und dir sage :"wenn du fliehst, stirbst du. Wenn du versuchst zu essen,stirbst du und wenn du trinkst, stirbst du" , bist du dann auch "frei"?

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Gott sei Dank hat Adam vom Baum der Erkenntnis gegessen, denn sonst wären wir jetzt noch Affen. Die Erkenntnis ist das einzige, was uns von den Tieren unterscheidet, wobei.......naja....komme jetzt leicht ins Zweifeln, wenn ich da über ein paar Artgenossen nachdenke....   

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Satan war einmal der höchste der Engel.

Der Baum der Erkenntnis war der Prüfstein, ob Liebe oder Egoismus überwiegt.

Gott selbst ist Liebe, und Liebe braucht immer ein Gegenüber.

Hätte, hätte, hätte, .... Du kannst Gott später fragen.

Er hat dies alles so geschaffen, und nun gilt es, seine Bedingungen zu erfüllen, wenn Du in Liebe leben willst.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 21:19

"Satan war einmal der höchste der Engel"

Aber Gott hat gewusst, dass Satan einmal rebelieren wird . Gott hätte Satan anders schaffen können

"Der Baum der Erkenntnis war der Prüfstein, ob Liebe oder Egoismus überwiegt." Für was braucht Gott so eine Prüfung, er ist doch allwissend!

"Gott selbst ist Liebe, und Liebe braucht immer ein Gegenüber." Warum? Hatt Gott nicht alles erschaffen. Gott ist allmächtig, kann er dann nicht "Liebe " undefinieren, dass sie kein Gegenüber braucht?

Du bist überhaupt nicht auf die Frage eingegangen

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Jetzt stellst Du diese Frage innerhalb von zwanzig Minuten zweimal...

Aber ich habe Dir ja schon bei Deiner anderen Frage meine Antiwrt gegeben gehabt...

Vor allem jene, dass Satan keine Erschaffung Gottes ist...

Zudem denkst Du nicht logisch!!

Gruß Fantho

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Das gehört zu meinen großen Problemen mit dem Christentum, u.a. deshalb habe ich mich vom Christentum und allen Religionen sonst auch abgewandt.

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Kommentar von VintageTailor
01.06.2016, 21:25

Ja, das kommt davon, wenn man sich philosophisch nähert und die BIbel nicht so nimmt wie sie ist, nämlich Gottes Botschaft an uns.

Faustregel: Halte dich an das, was du verstehst, undlass das andere erstmal liegen.

Da gibt es genug, das auch du verstehen kannst.

Befasse dich zunächst einmal ausfürhlich mit Jesus, das ist das wichigste.

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Hi, Kenmisttoll.

GFott ist die Grosse =0, der sich nun dran freut,

zu sehen, dass 0 oder 1 sind die Leut

Binärer Code,

noch gering gemessen an seiner Vielgestalt.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 21:24

Bitte erläutern?

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In Gott kannst du alles, aber auch wirklich alles hineininterpretieren. Und die andere Hälfte der intelligenten Menschheit wird dir sagen, warum alles falsch ist was du sagst.

Aber so reden sie wenigstens miteinander. Vielleicht streiten sie auch. Aber das ist nicht Gott. Das sind die Menschen.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 21:21

"In Gott kannst du alles, aber auch wirklich alles hineininterpretieren.
Und die andere Hälfte der intelligenten Menschheit wird dir sagen, warum
alles falsch ist was du sagst."

Bitte sag mir, was ich hineininterpretiere?

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Aus diesem Grund glaube ich auch nicht an den Teufel.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 21:20

Und auch nicht an Gott?

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Kommentar von butterflyy321
01.06.2016, 21:21

Doch, an Gott schon.

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Kommentar von butterflyy321
01.06.2016, 21:23

Weil die Menschen selbst entscheiden dürfen was sie für richtig halten. Ist (wenn man daran glaubt) alles hoch komplex, jedoch wird es in Theologie(studium) recht einleuchtend erklärt.

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Kommentar von butterflyy321
01.06.2016, 21:25

Du kannst mir mal eine Nachricht schreiben, dann such ich dir, wenn ich Zeit hab, ein paar Stellen aus meinem Skript raus. :)

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Kommentar von butterflyy321
01.06.2016, 21:27

Wenn du das so siehst, ok. Ich bin sehr gläubig und mir wurde nichts 'madig' gemacht.

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Kommentar von smartbrain123
01.06.2016, 21:39

Der Teufel ist schon eine umstrittene Sache...

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Kommentar von butterflyy321
01.06.2016, 21:40

Ich glaube auch nicht an jede Einzelheit, aber prinzipiell, gibt es für mich Gott und ein Paradies danach. Ich glaube auch, dass Gott für die Welt verantwortlich ist, aber nicht, dass er sie in 7 Tagen geschaffen hat. Über Religion lässt sich streiten, deshalb klinge ich mich jetzt aus der Diskussion aus. Gute Nacht.

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