Warum hat Gott Adam und Eva gleich so hart bestraft?

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Ich glaube an Gott, aber nicht an Adam und Eva. Die Paradieserzählung ist eine Lehrgeschichte, die sich über das Verhältnis von Gott und den Menschen Gedanken macht.

Wichtig ist die Lehre, dass der Mensch selbst die Folge seiner Missetaten erfährt, das muss Gott nicht verhängen. Die Möglichkeit fehlzugehen (hier die verbotene Frucht) ist in der Schöpfung angelegt, damit der Mensch Gut und Böse unterscheiden und sich dann verantwortlich entscheiden kann. Insofern halte ich die "Vertreibung aus dem Paradies" für gar nicht so schlimm.

Würden wir alle in einem Paradies herumspringen, in dem es keinerlei Selbsterkenntnis, Aufgabe, Sorgen, Pflichten, usw. und keine Möglichkeit fehlzugehen, und das ewig (ohne den Tod als zeitliche Begrenzung), wären wir unschuldig, aber naiv, und alles wäre sterbenslangweilig, und das ewig, nein!!!

Ich möchte nicht ins Paradies!

Wohl aber in den Himmel, da dort die Erkenntnis ("Gott schauen") im Vergleich zum irdischen Leben optimal ist. Über Einzelheiten kann man nur spekulieren.

Bis dahin lebe ich aber gern auf der Erde, das ist spannend, und man lernt ewig weiter, auch wenn's dafür manchmal weh tut.

ganz wunderbare erläuterung! Sie haben einen Fan!

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Die Möglichkeit fehlzugehen (hier die verbotene Frucht) ist in der Schöpfung angelegt,..

Aha, und von wem wurde sie angelegt, wenn nicht vom Schöpfer? Da haben wir doch den Schuldigen.

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@TroIIinger

Trollinger Klar wurde sie von Gott angelegt (wenn man dran glaubt), nennt man ja auch freier Wille. Das bedeutet aber nicht, dass man es tun muss, nur weil man fähig dazu ist. Angenommen es wäre vom Gesetz her nicht verboten, sollte ich trotzdem keinen Menschen töten, auch wenn ich es könnte. Und wenn ich es tue, dann ist nicht das fehlende Gesetz Schuld sondern ich, denn ich habe gemordet.

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@FranziiCookiie

So einen harmlosen Appelklau möchtest du doch nicht wirlich mit einem Mord vergleichen?

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Also, ich verstehe es etwas anders.  Gott sagte : Du wirst sterben, wenn Du von der Frucht der Erkenntnis isst .  

Warum wird er sterben ?  

In dem Moment , als die  Schlange / Satan  den Menschen  belog , und Eva von dieser Frucht aß und Adam , dienten sie nicht mehr  Gott.  Sie  dienten Satan .  Dadurch haben sie  sich einen anderen Gott geschaffen ,  der schlecht ist . Satan  sorgt dafür dass der Mensch sich von Gott entfernt . Wenn man sich  von Gott entfernt , nähert man sich Satan . Das ist der Tod , weg von Gott in die Finsternis. Es besteht nicht mehr die Gemeinschaft . 

Das ist eigentlich der Tod . Weg von Gott im Glauben, nicht mehr  in der Gemeinschaft sein mit Gott.

Jesus hatte da einen interessanten Satz von sich gegeben 

im Matthäus 8 Vers 21
 21 Und ein anderer unter seinen Jüngern sprach zu ihm: HERR, erlaube mir, daß hingehe und zuvor meinen Vater begrabe.  22 Aber Jesus sprach zu ihm: Folge du mir und laß die Toten ihre Toten begraben!

Dieser Jünger  glaubte  Gott , wollte in der Gemeinschaft sein mit  Gott , aber auch  Gleichzeitig in der Gemeinschaft sein mit den  Ungläubigen oder Andersgläubigen. Menschen , seine Verwandten, die entfernt von Gott waren, die somit sich Satan genähert haben.  

Folge mir , laß die Toten ihre Toten  begraben.  Jesus wußte , diese Menschen , die da ihre Toten  begraben , sind selbst tot. Sie  sind in der Finternis mit Satan  und können die  Nähe zu Gott nicht finden. 

Das ist die Strafe für Satan 1Mose 3 Vers 14, 16

  14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang.  15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. 

die Strafe für Eva 

  16 Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein. 

und die Strafe für Adam 

 17 Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang.18 Dornen und Disteln soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen. 19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.

20 Und Adam hieß sein Weib Eva, darum daß sie eine Mutter ist aller Lebendigen. 21 Und Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und kleidete sie. 22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! 

Gott kümmerte sich trotzdem 

von dem Baum des Lebens  nicht mehr essen.  Ich persönlich gehe davon aus, dass damit nicht der fleischliche Körper gemeint war.  Sondern  Gott  hat die Trennung der Gemeinschaft zwischen Mensch und Gott bestätigt. Dadurch  dass Satan sich durch den Sündenfall selbst zu Gott erhöht  hat . 

Daher schreibt die Bibel , dass Satan der Gott auf der Erde ist . 

Johannes8 Vers 44 

Hier erklärt Jesus  

Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge.

Die Sünde durch Satan fand also erst einmal  Geistig statt .  In Kain und Abel war sie auch fleischlich zu erkennen. Der Brudermord.

Gott gab Gebote ,  wie wir uns verhalten sollen, wenn wie  Satan  nicht dienen wollen .  Um die Gemeinschaft zu Gott wieder aufzubauen. Satan umgehen , so gut es geht . 

Das War aber  nicht  möglich .  Abraham  war gerecht , aber im Fleisch war auch  er nicht  perfekt .  Trotzdem  versuchte er immer wieder , dem wahren Vater zu dienen,  er liebte ihn  so  sehr, er hörte auf ihn. 

Aber im Glauben zum  Vater , war er treu  im Herzen . Geistig  konnte Satan da kaum was ausrichten .  

Gott testete ihn , wie treu  bist Du mir wirklich , vertraust Du mir, würdest Du mir alles  geben?  Isaak  ; Abrahams  verheißener Sohn , würde er ihn in dieser Liebe  Gott  opfern? Er  hätte es getan. Das Größte Opfer. 

Und Gott der Vater  , opferte seinen Sohn.  Das Größte Opfer.  

Jesus als Weg zu Gott. Wer Jesus annimmt , als die Wahrheit, der Weg  und das Licht , wandelt aus dieser Finsternis, die Satan  ist  heraus.  

Gott wußte von Anfang an einen Weg  , dass wir nicht verloren an Satan , sondern die Möglichkeit haben , zu Gott zu finden. 

Diese Gemeinschaft wieder aufzubauen , durch  den Glauben , und das Gebet , durch die Taufe ,  zu zeigen :"Ey , ich  gehöre zu Gott, und zu Jesus  seinem Sohn, ich will nicht  mit Satan die Gemeinschaft , sondern mit  wirklichen Vater." 

Da ist  meine Liebe, da ist mein Zuhause. 

Geistlich  könnte sehen, dieser  Lebensbaum im Paradies ist wieder zugänglich , durch Jesus, die Gnade, die Liebe, das Geschenk von Gott , weil er uns helfen will. 

lieben Gruß 

Ach gottchen, jetzt kommt auch noch der Satan...

Ich finde es übrigens richtig fies, wenn der liebe Gott den Menschen den Lebensbaum klaut, der Frau Schmerzen bei der Geburt ihrer Kinder verspricht (sind ja schließlich auch Kinder Gottes) - um dann auf einen Lebensbaum im Himmel zu verweisen. Pie in the sky.

Aber als Gläubiger glaubt man halt auch sowas. Und hält diesen Gott auch noch für einen gütigen Gott.

Handeln so nicht Masochisten?

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@earnest

hör auf mit Deiner Lästerei, kommt nicht  bei mir an.  Du hast umsonst getippt.  die Bibel schreibt  über Satan,  wenn Du die Bibel als  Lüge empfindest , dann ist das Deins. Dann schreibe aber Deine eigne Meinung zu Frage. Danke :-)

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@Sternfunzel

Was soll das?

Du bist nicht der einzige Mensch auf der Welt.

Und hier herrscht Meinungsfreiheit.

Der Sinn einer Kommentierfunktion ist - Überraschung! - das Kommentieren.

P.S.: Zu deiner Information - "Gotteslästerung" gibt es in diesem Land glücklicherweise nicht mehr als Straftatbestand.

Aber vielen Dank für deine so überaus "christliche" Rückmeldung.

"An ihren Taten sollt ihr sie erkennen..."

;-)

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@earnest

Du bist nicht der einzige Mensch auf der Welt. 

Und hier herrscht Meinungsfreiheit

eben dann darf ich die ja auch haben, findest Du nicht ?.

Handeln so nicht Masochisten?

P.S.: Zu deiner Information - "Gotteslästerung" gibt es in diesem Land glücklicherweise nicht mehr als Straftatbestand.

 sowas .. :-)  

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Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Wenn es die verbotene Frucht nicht gegeben hätte, wären Adam und Eva wie Roboter gewesen, die aufgrund ihrer Programmierung Gott lieben und folgen müssen. Das hätte mit echter Liebe und wahrer Beziehung aber nichts zu tun. Deshalb gab Gott den Menschen die Freiheit, sich für oder gegen ihn zu entscheiden und teilte ihnen von Anfang an die Konsequenzen mit. Leider trafen Adam und Eva die falsche Entscheidung...

Trotzdemhat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie
Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist
Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um
Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben
geschenktbekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier
erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug).
Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob
er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Deshalb freue ich mich auf Gottes neue Welt, in der es kein Leid, keinen Tod, kein Mobbing, keinen Krieg, keine Krankheit und keine Sünde mehr geben wird:

"Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht
mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn
das Erste ist vergangen" (Offenbarung 21,4).

"Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erdeschaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen
nehmen wird" (Jesaja 65,17).

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