Warum hat es Viren gegeben? Evolutionsmässig wo kommen die her?

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8 Antworten

Jeder versucht zu überleben, jedes Lebewesen sucht nach den besten Überlebensstrategien. Wenn es dann zu einer Mutation kommt, die dem Lebewesen noch Vorteile verschaffen, werden sie nicht so anfällig und können ihr überleben sichern. Siehe EHEC.

Es ist strittig, ob sie auf das Wesentliche (Erbmaterial) reduzierte Organismen oder Relikte der frühen Evolution der Nukleinsäuren sind. Sie machen jedenfalls im Prinzip genau das, was den Kern aller Lebewesen ausmacht, nämlich die Vermehrung einer bestimmten Sorte von Erbmaterial. Nur dass sie daraus nicht komplizierte Programme (Organismen) entwickeln, sondern nur den direktesten Weg zur Reproduktion gehen. Das funktioniert bei ihnen nur mit der Infrastruktur von anderen Lebewesen. Bevor es diese gab, kann es aber anders gewesen sein. Das Leben löscht seine eigenen Spuren gerne aus, weil es das gleiche Material immer wieder von neuem einsetzt. Dass sie Krnakheiten auslösen, ist nur ein kleiner Aspekt von Viren.

Natürliche Dezimierung? Das heißt Ausrottung von bestimmten Erbanlagen? So würde es nach Darwins Theorie vielleicht anhören. Aber mal nur eine Frage: Machen wir überhaupt Sinn? Macht irgendetwas Sinn?

Viren mögen auf den ersten Blick nicht so viel "Sinn" machen, wie z.B. ein Löwe, oder ein Adler. Aber ein Löwe oder Adler hat ebenso einen "Wirt", wie ein Virus. Der Virus vermehrt sich nur auf anderer Ebene und versucht sich auf andere Körper abzusetzen. Nur erscheint der Sinn bei keiner Übertragung für uns scheinbar unnütz. Der Virus tötet sich, wenn der Körper des Menschen oder Tiers stirbt. Jedes Tier und jeder Mensch stirbt jedoch auch, wenn es keine "Wirte", ob Pflanzen oder Tiere, mehr gibt.

DH! Sinn ist reine Interpretation. Die Viren gibts, weil sie mal entstanden sind und seiter nicht ausgestorben.

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Viren waren schon lange vor uns da. Die Biologie ist sich nicht einmal sicher, ob es sich überhaupt um Lebewesen handelt. Sie gehören auf jeden Fall zu den ältesten Lebensformen. Auch waren sie maßgeblich an der Evolution vieler Lebewesen beteiligt.

Aus Sicht der Viren macht ihre eigene Existenz Sinn.

Stell dir vor, es gäbe irgendwelche gefährlichen Drachen, gegen die es noch kein Mittel gäbe. Mitten in der Nacht fallen sie über einen beliebigen Ort her und töten dort Menschen. Du würdest vermutlich sagen: Drachen, die übelsten aller Tiere haben nichts verloren auf dieser Erde und ihre Existenz macht keinen Sinn.

Für dich nicht, für die Drachen aber sehr wohl. Vielleicht sind sie daheim sehr gesellige Lebewesen.

Nun, Viren gehören wohl eher nicht zu den "ältesten Lebensformen". Da sie zu ihrer Vermehrung echte Lebewesen brauchen, sind sie erst danach entstanden. Viren sind also nicht etwa eine "Vorstufe" des Lebens, sondern eher "reduzierte" Lebensformen. Inwiefern meinst Du, dass sie "maßgeblich an der Evolution vieler Lebewesen beteiligt" waren?

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@valentin301

Wirte können u. a. Eukaryoten oder auch Prokaryoten sein. Es ist davon auszugehen, dass es dafür schon relativ zu Beginn Viren gab. Damit gehören Viren zu den ältesten Lebensformen.

Viren haben nicht nur den evolutiven Fortschritt angetrieben, indem sie die Wirte mit ihren Maßnahmen vorantrieben (möglicherweise ist sogar die sexuelle Fortpflanzung eine erfolgreiche evolutive Maßnahme zur Virenabwehr gewesen), sondern es sind immer wieder Symbiosen mit Viren vorgekommen. Der neue genetische Code verfügte hinterher über Fähigkeiten, die er vorher nicht besaß.

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@Ursulala

Nun gut, es kommt wohl darauf an, wie man "älteste Lebensformen" definiert. Ich wollte eigentlich nur aussagen, dass es erst Lebewesen, dann Viren gegeben hat und Viren nicht Vorstufen von "Lebewesen" gewesen sein können. Dass Viren gleichwohl sehr alt sind, ist unbestritten.

Dass Viren auch zunehmend in Verbindung mit der Evolution gebracht werden, damit hast du recht, ich habe dazu ein interessantes Buch entdeckt:

http://www.amazon.de/Virolution-Die-Macht-Viren-Evolution/dp/3827425417

Mit deinem letzten Satz meinst du aber wahrscheinlich: "Das neue Genom verfügte....", denn der genetische Code bleibt unverändert...

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@valentin301

Vielen Dank für den Buchtipp. Kannte ich noch nicht, werde ich mir aber auf jeden Fall ansehen.

Mit dem "genetischen Code" vs. Genom hast du recht.

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Viren bestehen um Daten von anderen zu bekommen, woraus dann wieder Geld gemacht wird. Aber auch durch Hacker welche in ein großes System rein wollen - sozusagen schicken sie den Virus rein, welcher ihnen dann vertrauliche Daten zusendet.

Ist reiner Kapitalismus (zum Hauptteil)

Ich denke er meint die Biologischen Viren...

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ja so weit ist es schon gekommen... gute nacht schöne welt ;'(((

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:-) Sorry ich meine DNA bzw, RNA Viren, die Richtige Viren..

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Um Gottes Willen Junge! Davon abgesehen, dass du die Frage total falsch verstanden hast, ist deine Antwort entsetzlich.

Cyberkriminalität ist übrigens Kriminalität und nicht Kapitalismus. Und das nicht zum Hauptteil sondern zur Gänze.

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@user1051

der Kapitalismus ist aber einer der wichtigen Aspekte, dr.dr. - Immerhin werden solche Daten auch verkauft ;).

Aber das ist ja nur die dumme Antowrt eines Jungen....

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Heutzutage aus Fort Detrick...

Doch, ihre Existenz macht sehr wohl Sinn. Was würde die Pharma und deren Angestellte, die Spitäler inkl. Personal ohne Viren machen? Klar, es gibt Unfälle etc. aber Viren sind ein profitables Geschäft. Schau mal was die CEO's der Pharmaindustrie verdienen. Im 2stellingen MioBetrag. Ist doch anständig von den Viren. Die Erklärung die du suchst kannst du im Google finden....

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