Warum hat die Wirklichkeit nicht ein ewiges Paradies erschaffen, statt eine von Leidgeprägte, endliche, unlösbar deterministische Realität, wo wir sind?

10 Antworten

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Hallo Un1kQ

Weil das ein von Universum unabhängiges, denkendes und seiner Schöpfung wohlwollendes Wesen Vorraussetzt - sprich Gott

Wenn man daran glauben mag, ist dem doch so - wenn man dem nicht glauben mag, dann weil nichts einen höheren Sinn oder nutzen hat

Dinge entwickeln sich weil etwas geschah - nicht damit etwas geschehen kann...

LG,

Lacrimis

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst aktiv beobachtet über viele Jahre; belesen

Hallo! Unser Dasein ist ein Resultat aus Evolution und Entwicklung, niemand steuert das. Und dieses Resultat hat eben viele Facetten zwischen Freud und Leid da greift niemand ein oder lenkt. Und die Realität kennt auch keine Gerechtigkeit

Aber Tieren geht es da noch wesentlich schlechter, sie sind der Willkür des Menschen hilflos ausgeliefert.

Schönen Abend

Unser "Gott" hat ein Paradies geschaffen (1.Mose 1,26-31),

aber wir Menschen wollten das nicht (1.Mose 3,1-7; Offb.12,9).

Doch nach dem Tod (Mt.1,21) unseres Schöpfers (Kol.1,16)

bekommen wir noch eine Chance (Offb.20,5; 21,4).

Woher ich das weiß:Recherche

Wir leben hier doch größten Teils im Paradies. Wir haben genügend zu essen und zu trinken. Haben ein Dach über dem Kopf. Ein warmes Bett. Diversen "Luxus". Und vor allem Frieden.

Warum sollte es?

Zudem sind "Gut" und "Böse" menschliche, abstrakte Dinge welche real, soll heissen physikalisch, schlicht und einfach nicht existieren. Das Universum hat keine Moralvorstellungen. Es kennt also weder "Gut" noch "Böse".
Dem Universum ist also scheissegal was du, ich oder sonst wer als "Gut", "Böse" oder im weiteren Sinne als "bestmöglich" empfinden.

Warum sollte es? Ernsthaft? Dann ist ja alles so wie es ist sehr gut für dich. Na hoffentlich bleibt das so, für dich. "Gut" und "Böse" kommt auch vom Universum, und wenn es nur virtuell existiert.

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@Un1kQ

Frage mal in verschiedenen Religionen, Kulturen, ... nach, was gut und böse ist, da gibt's wenig Einheitliches.

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@CatsEyes

im Wesentlichen kann nur das Gute das sein, was das Wohl fördert oder erhält, und im Gegenteil, das Schlechte oder Böse, eben was es das nicht tut...

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@Un1kQ

Unterm Strich ist "Gut" = von Vorteil für mich/meine Gruppe und "Böse" = von Nachteil für mich/meine Gruppe.

Also im weiteren Sinne im Grunde schlicht Verhalten das sich evolutionär entwickelt hat, da es nun mal "Gut" (also von Vorteil) ist, wenn man sich in der Nachbarschaft nicht gegenseitig beklaut, vergewaltigt und umbringt. - Menschliche Dinge eben...

Dem Universum ist das alles aber im Endeffekt schnurzpiepegal.

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@Un1kQ

Sehr subjektiv... Allzu oft ist des einen Wohl des anderen Leid. Ich denke nur an die Quellen unseres Wohlstands...

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