Warum hat die Ökologie denn in jüngster Zeit an Wichtigkeit zugenommen?

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7 Antworten

Warum hat die Ökologie denn in jüngster Zeit an Wichtigkeit zugenommen?

Ökologie ist die Wissenschaft von den Beziehungen der verschiedenen Lebensformen untereinander und dieser mit ihrer unbelebten Umwelt.

Du meinst vermutlich Umweltschutz, der umgangssprachlich, aber alles andere als sprachlich korrekt, auch gern als »Ökologie« bezeichnet wird. Damit sind Bestrebungen von Menschen gemeint, Natur vor allzu starken Eingriffen durch ihresgleichen zu schützen. 

Das wirft erst einmal die Frage auf, was Du mit »in jüngster Zeit« meinst. Solche Bestrebungen gibt es schon ziemlich lange, nämlich da, wo immer Menschen die Natur nicht länger für etwas Feindliches halten, dem sie ihre Lebensgrundlage abtrotzen müssen, sondern feststellen, dass sie einerseits auf sie angewiesen sind und sie darüber hinaus interessant und bereichernd sein kann.

Dass die Bedeutung des Umweltschutzes zunimmt, liegt einfach daran, dass einerseits mit wachsender Zahl der Menschen und wachsendem Konsum einerseits die Belastungen, denen die Umwelt ausgesetzt ist, zunehmen und andererseits, wiederum mit wachsendem wirtschaftlichen Wohlstand, die Bedeutung der natürlichen Umwelt als Quelle von Lebensqualität stärker in den Vordergrund rückt.

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Hi,- das liegt daran, dass die eigentliche Bedeutung des Begriffes (gr.: Oikos = Haus) wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt und aus der Verengung als Nischenbegriff des "Umweltschutz" herausgekommen ist. Es geht nämlich nicht um ein nett aufgeräumtes "sauberes", "gut sortiertes Haus". Die Ökologie wird immer mehr als das erkannt was sie eigentlich ist: Eine umfassende Systemtheorie auf der Metaebene zum Erfassen und Verstehen von Beziehungen und Wechselwirkungen in komplexen, teil-geschlossenen Subsystemen innerhalb eines aber auch evolutionär-emergent ausgerichteten sog. Offenen Systems.

Deshalb geht es beispielsweise auch nicht mehr nur um die Frage einer möglichen Gesundheitsschädigung durch Gen-Food sondern die eigenliche Gefahr hierbei ist die Reduzierung eines Gen-Pools unterhalb einer Anpassungs- und Entwicklungsoption bei Systemveränderungen. Und genauso steht der Erhalt von Wildtieren nicht für eine Naturromantik sondern für Biodiversität. Gleiches gilt für menschliche Einflüsse auf die Natur durch industrielle Landwirtschaft, Industrie, Konsumverhalten und Landschaftsverbrauch etc. .

Es geht also um die nachhaltige Störung und Reduzierung von Wirkungs- und Entwicklungszusammenhängen und -optionen unserer Lebensgrundlagen. Das versteckt sich eigentlich hinter dem Begriff Nachhaltigkeit und in dieser Form ist die Ökologie mittlerweile auch zur Systemtheorie eines modernen ökonomischen Systemverständnisses geworden.

Deshalb der Bedeutungszuwachs. - Ein Teil der Menschen wird eben langsam schlauer. - Hoffentlich noch schneller und noch mehr.

Gruß

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Die Ökologie ist nicht wichtiger geworden, sie ist schon immer wichtig gewesen. Nur hat sich die Frage ob wir Morgen noch auf dieser Erde leben können, bei immer mehr Menschen ins Hirn gebrannt. 

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Ökologie war schon immer wichtig. Es ist nur so, dass wir Menschen früher nicht so viel Schaden angerichtet haben. Vor der industriellen Revolution haben wir nicht Unmengen von Dreck in die Luft geblasen.

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wird halt alles gescheckt und so

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Warum nicht ? Es spricht halt nichts dagegen.
Hat dich dies Frage wirklich beschäftigt ?

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Ich denke, dass das Umweltbewusstsein langsam bei den meisten endlich angekommen ist

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