Warum hat der Mensch die Religion erfunden?

15 Antworten

Aus verschiedenen Gründen. Religion gab eine Antwort darauf, woher der Mensch kam und was nach dem Tod ist. Sie gab moralische Werte und Regeln vor, war sowas wie eine Art Gesetzgebung für ein friedliches Miteinander. Sie stellte eine Belohnung für gute Taten und ein moralisch gutes Leben in Aussicht (Himmel oder ähnliche Konzepte) und versuchte, mit Konzepten, wie der Hölle, vor schlechten Taten abzuschrecken. Religion bot zudem auch Trost und gab Hoffnung.

Religion ist so alt wie die Menschheit - ich denke nicht, dass man von "erfinden" reden kann.
Sobald Menschen ein Bewusstsein für das "ich" entwickelt haben und ein Empfinden entwickelt haben für ihren Platz, ihr Dasein und der Interaktion mit der in vielen Dingen unerklärbaren Umwelt, war Religion quasi ein Nebenprodukt.

Damit hat man etwas Unerklärliches versucht zu erklären. Wetter, Naturkatastrophen, Naturphänomen, "Heiler", Krankheit, etc.

Das machen einige Naturvölker immer noch. Es gibt im Amazonas einen Stamm, der hat Götzenbilder von den damaligen "Erstkontaktlern" erstellt und verehren die nun als weitere "Götter"🤷 . Nur weil die eben Wissen hatten, was denen unbekannt war.

Die Menschen haben sich durch die Erfindung der Götter viele unerklärliche Phänomene verständlich gemacht. Tod, Krankheit, Unwetter, Erdbeben etc.

Daraus haben sich Zusammenschlüsse und verschiedene Religionen mit verschiedenen Gottheiten und anderen Kunstwesen gebildet.

Anfangs hat man mit Göttern alles erklärt, was man nicht erklären konnte, sogar die Jahreszeiten und das Wetter. Inzwischen ist das zwar kaum noch nötig, aber viele nutzen sie trotzdem für Regeln, Gemeinschaft und Hoffnung.

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