Warum hat das Keyboard so einen schlechten Ruf?

5 Antworten

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Das verstehe ich auch nicht. Denn ein Keyboardspieler ist häufig mehr als nur ein Klavierspieler.

Hören wir doch einfach mal, was ein Keyboardspieler wie beispielsweise Kerry Shacklett so zu Gehör bringt...

https://www.youtube.com/watch?v=NJLhenv_OSw

Dankeschön für das Goldene Sternchen... :)

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Beethoven, Mozart, Schubert...... sagt dir das was? Mit Sicherheit. Alle (und noch viel mehr) haben Klavier gespielt und waren berühmt. Und wenn nun einer Klavier spielt, dann denken viele natürlich auch mit daran.

Keyboard? Das gab es damals noch nicht. Vielleicht hätten dann manche auch zum Keyboard gegriffen.

Und noch was: Klavier spielen musst du schon selber, beim Keybaoerd kann viel bis sogar alles aus der Dose kommen.

WEnn jetzt einer wirklich toll Keybaord spielt und halt etwas Begleitung dazu unterlegt, dann ist das auch nicht schlecht.

Das ist leider ein weitverbreitetes Klischee: "Beim Keyboard geht alles alleine". Das stimmt so überhaupt nicht. Natürlich gibt es diese möchtegern Allein-Unterhalter, die alles vom Band laufen lassen, aber auf den Otto Normalkeyboarder trifft das nicht zu. Beim Keyboard muss ich genauso die Noten treffen, wie beim Klavier. Und außerdem erfordert das Bedienen eines Keyboards auch gewisse Kenntnisse. Das geht nicht alles von allein.

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@Hessen001

Ich weiß das, du weißt das. Aber für einen Großteil ist halt Keyboard "Konserve" zumindest zum (großen) Teil.

Das aber, auch und gerade wenn Rhythmus unterlegt ist (was ja nicht schlimm ist) die Tonlänge noch exakter eingehalten werden muss als beim Soloklavier, das sehen viele halt nicht.

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Weil Klavier im Allgemeinen eher von gebildeten Leuten gespielt wird und die Keyboarder nur diejenigen sind, die dazu zu dumm sind. Waren Mozart, Beethoven, etc. Keyboarder? Nein.

Das oben geschriebene denken vermutlich viele Leute. Ich spiele auch selbst eigentlich Klavier, sehe mich aber als Tasteninstrumentspieler an, weil ein Klavier allein in meinen Augen echt langweilig ist. Als Keyboarder möchte ich hier bloß mal Keith Emerson nennen, der meiner Meinung nach zeigt, was man mit Tasten, die nicht an einem Klavier sind, machen kann:

https://www.youtube.com/watch?v=c2zurZig4L8

Die Technik von ihm ist lächerlich gegen echte Klavierspieltechnik. Z. B. das ist mit Klavierspieltechnik möglich https://youtu.be/McUQ7aj2E5g

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@annonymus702

Man kann aber in einem Stück, das man nicht Solo darbietet auch kein wirklich schweres (ja, schwer und nicht schwierig) Stück unterbringen, da es den Mix zu stark dominieren würde.

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Ich verstehe die Frage eigentlich nicht. Keyboard ist der (englische) Überbegriff, der alle (!) Tasteninstrumente beinhaltet: Der "Keyboarder" ist der Musiker, der die Keyboards (Tasteninstrumente) in einer Band spielt. Das kann ein Synthisizer, eine Hammond-Orgel, ein Fender Rhodes Piano, ein Flügel etc. etc sein.

Im deutschen bezeichnet man mit Keyboard aber die Instrumente, die z.B. oft Allein-Unterhalter verwenden. Also mit Rythmus und verschiedenen Klangfarben.

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Bei einem Klavier kann man lauter und leiser spielen, dadurch lebt die Musik. Man kann es betonen und leben lassen

auf einem Keyboard hat man nur ein paar Tasten und auch noch voreingestellte Melodien, falls man selber nicht spielen kann. Außerdem kann man kein Gefühl reinlegen

Bei modernen Keyboards kann man selbstverständlich lauter und leiser spielen und mit Gefühl spielen.

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@Hessen001

Da hat er recht, es gibt durchaus Keybaoards mit Anschlagdynamik.

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