Warum hat das Essen in meinen Leben?

11 Antworten

Dein Gehirn hat was falsches abgespeichert. Wie mit jeder psychischen Sucht. Ich war auch süchtig auf eine ähnliche Art. Ich muss nicht ständig essen - nein. Aber ich musste ständig Eukalyptusbonbons in mich stopfen, um zufrieden zu sein. Ich hab es zuerst gar nicht gemerkt, dass ich süchtig wurde. Sie schmeckten eben. Nein, es fing anders an: Mit Ricola Kräuterzucker - ohne Werbung machen zu wollen! Und dann ging ich zu billigeren Bonbons über: Eukalyptus. Bis ich merkte, dass ich süchtig war. Ich googelte, ob es so was überhaupt gibt. Ja, gibt es. Und dann ging ich zur Suchtberatung. Und man riet mir, die "Kopfsache" wie man es nannte, loszuwerden. Ergo erzog ich mich selbst. Und siehe da: Ich bin clean. Du musst Dir also nur klarmachen, dass Du ein psychisches Problem mit Essen hast. Vielleicht kompensierst Du auch für etwas, das Du vermisst. Also hör auf damit. Mach Dir klar, dass Du aufhören willst! Du musst eben überzeugt sein. Ich brauch keine Bonbons mehr.

Ganz falsch. Von ständig essen war keine Rede

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@himmelohnewolke

Warum hat das Essen in meinem Leben die höchste Priorität?

Aber das einzige woran ich immer denke und was mich glücklich macht ist nur das Essen.

Wie würdest Du das denn interpretieren, wenn ich ganz falsch liege? Dann musst Du Deinen Fragetext schon genauer detaillieren!

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Zu essen ist ein Grundbedürfnis.

Und wenn wir uns satt gegessen haben, belohnt uns der Körper mit Glückshormonen.

Auch beim Essen stark zuckerhaltiger Nahrungsmittel (zB. Süßigkeiten) werden vermehrt Glückshormone ausgeschüttet.

Das ist auch der Grund warum es vielen so schwer fällt mit dem Essen aufzuhören bzw. sich einzuschränken.

Hinzu kommt dass wir Winter haben. Auch wenn man das anhand der Temperaturen vielerorts noch nicht wirklich merkt, registriert der Körper es durch die veränderten Tag-Nacht-Längen. Dies führt instinktiv dazu sich eine Reserve anfuttern zu wollen, was der Körper durch ständiges denken an Essen erreicht.

Allerdings kann es auch ganz einfach daran liegen, dass du deinen Tagesbedarf an Energie nicht ausreichend deckst.

Ich bin wie gesagt sportlich bewege mich ausreichend. Ich esse nicht zu viel. Davon war nie die Rede. Sondern für mich ist essen das einzige was mich glücklich macht

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@himmelohnewolke

Ich hab ja nicht geschrieben, dass du zu viel isst, sondern dass es auch daran liegen kann, dass du zu wenig isst.

Besonders wenn man Sport treibt, braucht man mehr Energie als andere. Versorgt man seinen Körper nicht ausreichend, kommt schnell ein ständiges Verlangen nach Essen auf.

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@himmelohnewolke

Du kannst dazu dein Gewicht im Auge behalten.

Wenn du Hunger hast, iss was vernünftiges. Einmal am Tag sollte man sich richtig satt essen.

Essen zu regelmäßigen Zeiten ist auch sehr wichtig.

Und du könntest natürlich deinen Nährstoffbedarf und deine Nährstoffaufnahme berechnen. Aber das wäre mir selbst zu viel Aufwand.

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Mich macht Essen auch sehr glücklich. Ich koche gerne und liebe leckeres Essen. Es gibt so viele tolle Gerichte, Zutaten usw.

Es ist aber nicht das Einzige. Das liegt ganz einfach daran, dass es noch andere Dinge gibt. Wenn es das bei Dir im Moment nicht gibt, finde ich das nicht schlimm. Solltest Du aber irgendwann ein Essen vor z.B einen Menschen setzen, den Du liebst, wäre das etwas eigenartig 😬

Vielleicht hast du besonders sensible Geschmacksnerven. Vielleicht solltest du dich beruflich generell mit dem Thema "Essen" beschäftigen, damit auch Andere in den Genuss deiner speziellen Geschmacksempfindungen kommen - können.

Wahrscheinlich fehlt dir irgendetwas im Leben oder du bist gelangweilt, was du mit dem Essen zu kompensieren versuchst.

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