Warum hat das Christentum bzw die katholisch Kirche zugelassen das der Islam so wächst?

20 Antworten

Hallo LWXTV,

das Christentum bzw. die katholische Kirche war nicht in den Ländern präsent, wo der Islam herrschte, als das Christentum noch stark war.

Irgendwann kam der Islam in die christlich geprägten Länder, wo sich kein Mensch mehr mit dem Christentum auseinandersetze, sprich, wo das Christentum immens an Bedeutung verloren hatte, und damit deutlich schwächer wurde. Heutzutage verliert das Christentum immer mehr an Bedeutung, und wird logisch betrachtet immer schwächer.

Die meisten Menschen, die sagen, dass sie Christen sind, verstehen ihre eigene Religion kaum, und sind nur ,,Papierchristen". Von der Praktizierung keine Spur.

Der Islam ist die einzige Religion, welche eine starke Gemeinschaft und starke Reglementierung hat. Der Islam wird im Verhältnis am strengsten befolgt im Gegensatz zu anderen Religionen.

Mit freundlichen Grüßen

der Islam kam nach Spanien und damals waren die Christen noch sehr streng gläubig.

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Am Anfang - war nicht der erste Weltkrieg.

Das Christentum führt keine Kriege und hat keine eigenen Armeen.

Und:

Es ist nicht Aufgabe des Christentums, andere Religionen zu regulieren.
Umgekehrt:
Für Christen ist die Religionsfreiheit ein sehr hohes Gut.
Und zwar nicht nur Religionsfreiheit für Christen, sondern für alle Menschen.

"Für Christen ist die Religionsfreiheit ein sehr hohes Gut."

Für moderne Christen vielleicht, früher war das anders.

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@N4thia

Das würde ich so pauschal so nicht sagen.
Leider ist es in der Tat so, dass es auch heute noch Christen gibt, die auf andere Religionen herabsehen und z.B. Islamophobie betreiben.
Umgekehrt gab es auch früher immer schon Christen, denen christliche Gastfreundschaft wichtig war und die verstanden haben, was 1. Kor 13 sagte: Liebloser Glaube taugt nichts.

Aber in der Tat: Christen sind keine besseren Menschen und haben sich oftmals nicht an die eigenen Grundsätze gehalten. Leider.

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Doch hatten sie. Also die kämpften ja nicht allein fürs Christentum, sondern für den Erhalt der Fürstenherrschaft über bestimmte Gebiete. Aber sowohl der Islam als auch das Christentum gingen da erstmal den Weg des geringsten Widerstands. Also alle Gebiete die leicht einzunehmen sind kamen zuerst dran. Als man damit fertig war, waren die schwer einzunehmenden aber noch viel schwerer einzunehmen als je zuvor. Wenn man vor hat die Weltherrschaft zu erreichen muss man als stärkster den zweit stärksten zuerst nieder machen. Das hat schon Hitler "falsch" gemacht. Wenn er die Weltherrschaft wollte, was ich zwar bezweifle, aber viele so sehen, hätte er zuerst England und die USA nieder machen müssen --- und nicht Polen und Frankreich.

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@iqKleinerDrache

Naja: Wenn der Fürst einem die Pistole auf die Brust setzt und sagt: Jetzt kämpfst Du für mich: Wer ist da das Subjekt des Handelns?
Aber auch das stimmt schon: Kirchenführer haben sich viel zu oft mit der Macht arangiert.

Allerdings geht es mir nicht darum, diese Sachverhalte zu bestreiten, sondern es geht mir um die unsäglichen Behauptungen in der Fragestellung.

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Weil die Alliierten zu der Zeit schon modern genug waren dass sie keinen Religionskrieg mehr geführt haben. Zumal das Osmanische Reich auch damals schon lange nicht mehr der einzige Ort war, wo Muslime gewohnt haben, große muslimische Bevölkerung gab es auch damals schon in Britischindien und auf Indonesien zum Beispiel, die ja mit dem Osmanischen Reich wenig zu tun hatten abgesehen von der Religion.

Weil das Christentum heutzutage (Glücklicherweise) zu friedlich und zu unbedeutend dazu ist.

Hoffen wir, das der Islam, und natürlich alle anderen Religionen mit Göttern, dem Christentum eines Tages in die Bedeutungslosigkeit folgen wird.

weil sie zu schwach waren und erst stark als der Islam schon zu weit verbreitet war … da hätte es im 15ten oder 16ten JH schon einen Weltkrieg geben müssen … und das haben die da halt nicht gemacht. WK kam erst später und nicht wegen Religion.

Anfangs sah es sogar so aus, als ob der Islam Europa einnimmt. Die Entscheidungsschlachten waren an der Spanisch-Französichen Grenze (Spanien war schon Islamisch) und das frühere Christenzentrum Konstantinopel (heute Istanbul). Das hat bis 1453 Stand gehalten. Und wie gesagt, am Ende des 15ten Jh. war sowohl Christentum als auch Islam so stark und weit verbreitet, dass es da keinen leichten Sieger gegeben hätte. Das hätte einen Weltkrieg bedeutet.

Anmerkung: durch Kaiser Konstantin (aus Konstantinopel) wurde das Christentum im 4ten Jh. überhaupt zur Weltreligion. Ein Christentum wie es davor war, hätte keine Chance gehabt gegen den Islam, der im 7ten Jh. kam.

Anmerkung: Die Türken (Osmanen) sind auch an Wien nicht vorbeigekommen --- so hat sich das also auch im 16ten Jh nicht nach Europa verbreitet. Google Suche: Türken vor Wien.

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