Warum hat auf der Erde nichts auf dauer Bestand sondern alles geht wieder vorbei?

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17 Antworten

Gott oder Luzifer sind Glaubensfragen, naturwissenschaftlich fehlt für beide jeder Beweis einer Existenz.
Warum nichts ewig oder von Dauer ist liegt schon an den ungenauen Begriffen. Welche Zeit wird mit ewig oder dauerhaft beschrieben?
Leben ist endlich, schonmal nicht ewig.
Zudem ist Leben dynamisch und nicht statisch.

Für z.B. politische Systeme gilt das Gleiche.
Ist ein Sytem statisch angelegt wird es veralten, verhärten und schließlich zusammenbrechen.
Könnte man ein System auf ewig einrichten müssten schon die Grundlagen
dynamisch angelegt sein, sprich Veränderungen zulassen. Es würde sich von seiner Ausgangsbedingung immer weiter entfernen und schließlich entfremden.
Damit platzt der schöne Schein von Ewigkeit.

Jenseits dieser irdischen Betrachtungen nehmen wir an, das Universum entstand durch den Urknall (Big Bang), die Wirkung (Dynamik) hält schon seit ein paar Milliarden Jahren an.
Wo es ein Big Bang gab wird sein Gegenstück der Big Crunch nicht ewig auf sich warten lassen. Dann setzte die entgegengesetzte Entwicklung ein. Das Universum würde sich nicht länger ausdehnen, sondern schrumpfen.

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Kommentar von comhb3mpqy
14.05.2016, 08:37

es gibt mind. Argumente, um an Gott zu glauben. Falls Sie sich für einige meiner Argumente interessieren, dann können Sie mich in den Kommentaren fragen. Oder Sie können auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente, warum ich an Gott glaube.

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Das ist das Gesetz der Zeit.

  • Alles was ist, entstand ( aus dem Chaos ), ist geworden.
  • Alles was aus dem Chaos entstand ( wurde ), muss wieder ( in das Chaos ) vergehen.
  • Nur das Chaos selbst ist ewig.
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Gott und den Teufel gibt es nicht und Gut und Böse gibt es auch nicht.

Unsere Welt ist eine Welt der Evolution. Ständige Weiterentwicklung, Fortschritt auf allen Ebenen. Dazu gehört es dass das Alte verschwindet, damit das Neue Platz hat sich auszuleben.

Wenn alles auf Dauer Bestand hätte, gäbe es keine Weiterentwicklung und keinen Fortschritt mehr. Die Welt würde zum Stillstand kommen und sich nicht mehr weiterentwickeln.

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Auch Götter und ihre dramaturgischen Gegenspieler, egal ob sie nun Teufel, Hades oder Hel heißen, haben keinen Bestand. Sie gehen mit dem Untergang ihrer jeweiligen Erfindern ebenfalls unter. Das war bei den babylonischen Göttern so, bei den ägyptischen, bei den griechischen und es wird auch bei den abrahamitischen Märchenfiguren so sein.

Eine Welt in der alles dauaerhaft gleich bleiben würde wäre schlimm. Es gäbe keinen Fortschritt, keine Entdeckungen...nur lähmenden Stillstand. 

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Wie wäre es in einer Welt, in der alles auf Dauer sicher Bestand hätte?

Diese Welt wäre tot. Das einzige, was bestand hat, ist der Wechsel. Zellen, ob im biologischen oder im politischen Sinne, haben naturgemäß eine begrenzte Lebensdauer. Nur ständige Veränderung und Entwicklung hält alles in Gang.

Und nein, auch Teufel und Gott haben keinen Bestand. Diese menschlichen Erfindungen werden alle paar tausend Jahre rundüberholt.

Und der Mensch selbst hat auch keinen Bestand. Irgendwann wird er wieder weg sein und das Universum wird sich nicht weiter dafür interessieren (und sollte es die Erde dann noch geben, wird sie aufatmen).

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Ein politisches System, das Bestand haben soll, muss nachhaltig sein. Solche Systeme gibt es in der Theorie, aber nicht in der Praxis. Zuletzt hab es das in der Steinzeit. Als der Mensch anfing, die endlichen Bodenschätze abzubauen, war es mit der Nachhaltigkeit vorbei. Die meisten Staaten setzen zum Beispiel auf die Marktwirtschaft, die dazu verdammt ist, irgendwann zusammen zu brechen, denn sie basiert auf Zins und Wachstum. Ewiges Wachstum ist aber mit begrenztem Raum, begrenzten Ressourcen und einer begrenzten zahl von Abnehmern nicht ewig möglich. Absolute Nachhaltigkeit wäre für ein ewig bestehendes System erforderlich, das würde auch 100% Recycling bedeuten und dass keine Bodenschätze mehr abgebaut würden, denn die sind begrenzt.

Außerdem wird unsere Sonne irgendwann ausbrennen und spätestens wenn das so weit ist, ist es vorbei, wenn wir uns bis dahin noch nicht selbst umgebracht haben oder einer globalen Katastrophe zum Opfer fallen, welche in so langen Zeiträumen sehr wahrscheinlich ist.

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Erstmal ist das alles eine Glaubensfrage.

Nicht für jeden existiert Gott etc. wo wir auch schon bei den verschiedenen Ansichten der Menschen wären. Jeder tickt anders, verfolgt unterschiedliche Ziele usw... Desweiteren denke ich, wenn alles beständig wäre, würde die Menschheit nicht mehr voran kommen. Der Mensch bzw. das Gehirn ist Wissenshungrig und das passt mit einer "stillstehenden Welt" nicht zusammen.

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Ich kann mir es nur sehr schwer vorstellen dass alles auf Dauer sicher Bestand hätte, weil die Welt sich jeden Tag ein wenig verändert. Wir selbst verändern uns und dadurch verändern wir die Welt. 

Aber um auf deine Frage zu kommen: Ich glaube es ist eine Welt in der auch jeder Mensch gleich sein müsste, um so eine Welt zu schaffen. Außerdem denke ich, dass so eine Welt wohl ziemlich langweilig ist.

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Gott hat das physische Universum geschaffen, um Menschen nach "Seinem Bilde" als Kinder zu bekommen. Da diese dem "Gott dieser Welt", dem Gegner Gottes (1.Mose 3,6), mehr gehorchten, müssen alle Menschen sterben (Hes.18,4).

Wenn Gottes Plan "B" durchgeführt ist (Röm.6,23), wird alles Physische entfernt und Gottes Tempel kommt auf das dann "Geistige Jerusalem" herab (Offb.21,10) und alle dann noch lebende Menschen werden Geist sein (Offb.21,3-4).

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Kommentar von soissesPDF
15.05.2016, 13:52

Die Hoffnung...als die Büchse der Pandorra geöffnet wurde, kamen alle Übel auf diese Welt (auch der Mensch).
Als sie geschlossen wurde blieb die Hoffnung darin...

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Das ist dasselbe Problem wie beim Gärtnern:   Du gestaltest ein Beet oder einen ganzen Garten schön, ausgewogen und perfekt, und dann:  die Pflanzen wuchern unterschiedlich stark, die einen verdrängen die anderen, manche sterben ab, Unkraut wächst, alles verwildert, ...

Das Problem ist also Wachstum, d.h. das Leben an sich.

"Auf Dauer Bestand" hiesse "tot".

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Eine Welt, in der alles (!) immer Bestand hat, wäre langweilig resp. tot. Denn ohne Vergehen kann nichts werden und das schließt Lernen, Unterhaltung, Freude mit ein. Wenn die Welt auf Dauer unveränderlich wäre, würden wir uns noch immer im Augenblick vor dem Urknall befinden, der niemals käme, denn der Zustand davor wäre ja von Dauer... Gruß, q.

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Kommentar von soissesPDF
15.05.2016, 13:44

Punkt, treffgenau, eine Abweichung hat den Urknall ausgelöst.
Womit wir bei Gott wären, denn bis zum Urknall ist er nicht zu finden.
Der Zausel müsste mithin vor dem Urknall sitzen.
Der Pfuschkopf mußte wahrlich nicht gewusst haben woran er da herumfummelt.

Der Rums war gewaltig, keine Frage.
Seine Allwissenheit schlicht dahin.

Auf 100.000 Lichtjahre Entfernung sind wir allein, da ist nichts.
http://www.amazon.de/Enterprise-Stargate-durch-Weiten-Alls/dp/3739225092/ref=sr_1_41?s=books&ie=UTF8&qid=1463312417&sr=1-41&keywords=soisses

Wie es über 11 Milliarden Lichtjahre aussieht, naja...wir müssten nicht nur hin, sondern auch wieder zurück.

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Ohne weit ausholen zu müssen, müssten wir dann die Frage klären, warum der Mensch und das Universum endlich sind!  Kommt mir bitte nicht mit Gott, den wir Menschen selbst geschaffen haben, weil wir weit entfernt sind vom Grossen und Ganzen !

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Wenn alles nur einen Bestand hätte, dann wären die Menschen relativ schnell gelangweilt, und es würde die Kreativität einschlafen.

Aus christlich religöser Sicht, gilt die Lehre:

...und Gott gab den Menschen die Erde mit den Worten, und machet Euch die Erde untertan.

Damit gab Gott den Menschen ein Schaffensgebot, was im Endeffekt seine Einflussnahme auch ausschließt. Gott lässt die Menschen also experimentieren. 

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Wirklich alles ist vergänglich, daher ist nichts beständiger als der Wechsel. Leben ist nun mal was zeitlich Begrenztes, Sterne verglühen, Planeten gehen unter, warum sollte da so was Geringes wie eine Gesellschaftsordnung von Dauer sein.

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Lies mal die Gedichte des Barock-Dichters Andreas Gryphius (besonders "Es ist alles eitel / vanitas" = vergeblich / vergänglich) und / oder Passagen aus Goethes "Faust 1"(z.B. Fausts Eingangs-Monolog oder diverse Aussagen von Mephisto ("Denn alles, was besteht, ist wert, dass es zugrunde geht.")

Dort erhältst du zumindest philosophische Antworten auf deine interessante Frage !!

pk

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"Nur das Böse und der Teufel haben Bestand"?? 

Unfug.

Auf einer solchen Basis lässt sich nicht diskutieren. 

Gruß, earnest

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Aus Perspektive des Glaubens kann man es so sehen, dass Seelen beschlossen haben, auf der Erde Erfahrungen zu machen, um sich zu entwickeln. Daher ist man auf den stetigen Wandel angewiesen. Es heißt es gibt Gott & Teufel, Gut & Böse, Hell & Dunkel usw ...die Dualität. Welche uns davon abhält aus den niederen Schwingungen des 3D aufzusteigen, um ein beständiges friedliches Miteinander erleben zu können. Diese müsste überwunden werden. Reine Theorie versteht sich. ;)

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