Warum hassen viele Amerikaner China so sehr?

6 Antworten

In den USA gibt es einen Ort, da sitzt ein gelbhäutiger Souffleur in einem großen weißen Haus und gibt ihnen die Worte ein, die sie zu skandieren haben.

Der beste...nein was sag ich....der ALLERBeste Souffleur aller Zeiten.

Abgesehen davon ist China natürlich die größte wirtschaftliche Konkurrenz für die amerikanische Ökonomie.

Amerika und China sind 2 starke Weltmächte, die auch potenzielle militärische Gegner sein könnten. Sie haben vor allem einen Konkurrenzkonflikt, was Ihren globalen Status betrifft. Dabei kann man sich auf die Größe, die Einwohnerzahl, den globalen Einfluss, das Militär und auch auf die Digitalisierung beziehen.

Man kann es sich wie einen Machtkampf auf gleichem Niveau vorstellen. Und es kann nur einen Sieger geben....

Daher behandeln Sie sich gegenseitig eher wie Feinde.

Woher ich das weiß:Recherche

Weil die USA China nicht unter ihre Kontrolle bringen können.

  • China ist Heutzutage mächtiger und omnipräsenter geworden, als jemals zuvor.
  • Das verletzt natürlich den Stolz der Amis, wenn eine andere Nation mehr "Made in China"Produkte herstellt, als sie selbst bzw. noch dazu in den USA weit verbreitet ist.
  • Na ja, und China ist auch dadurch immer wohlhabender geworden, sodass bei einem Wirtschaftskrieg oder kalten Krieg, China den längeren Atem haben wird, und nicht wie damals die UdSSR auf Reagan's Lügen hereinfallen wird.
  • Und wahrscheinlich wird auch deshalb China's Cleverness/Intelligenz/strategisches Denken/Wahrscheinlichkeitsabwägungen so bedrohlich angesehen, wenn man China mit Lügen nicht zu sinnlosen Geld verpulvern drängen kann und somit in den finanziellen Ruin, wie damals die Sowjets. Ist ein Gegner also zu klug, wird er von den USA sofort als ernstzunehmende Gefahr eingestuft.

Bei Indien hingegen wundert mich, warum die Amis nicht gegen die hetzen? Wird Indien nicht ernst genommen, obwohl es fast genauso viele Einwohner hat, wie China? Das wäre doch auch eine riesige, "bedrohliche" Marktmacht, aus US-Sicht.

Woher ich das weiß:Recherche

Ich denke da Indien lange Kolonialgebiet der Briten war und diese verstehen wie man ein Land kulturell beeinflusst (siehe Hongkong) ist Indien eher westfreundlicher und eh Gegner von China was sie noch um so mehr Verbündete in den USA suchen lassen.

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@tommgrinn

Na das ändert sich aber:

Narendra Modi ist schon sehr konservativ, fast schon am rechten Rand, und wirkt zunehmend autoritär: Ähnlich wie Xi Jinping's Führungsanspruch.

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@Jack19X1

Mag sein, aber selbst ein Hitler, Stalin, Musolini und co. hatten Verbündete. Diktator ist nicht gleichzusetzen mit einer gegen die ganze Welt. ;)

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Indien ist deutlich unterentwickelter. Indien ist fernab vom Status einer Industriemacht. Wirtschaftlich sind die noch weit hinter Deutschland.

Alleine die Bevölkerungszahl macht halt noch kein Land zur Weltmacht.

Die Waffen werden zudem großteils aus westlicher Produktion bezogen (ungleich der nachbarliche Feind Pakistan, der sich aus China versorgt.).

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Weil Trump denen Gesagt hat das China der böse Feind ist und die Amerikaner die guten sind. Daher "müssen" die guten gegen die "bösen" hetzen.

Falls jemand die Triefende Ironie nicht erkannt hat da ist welche. Aber so sieht das mit den Gründen leider aus egal wie schwachsinnig das Verhalten ist das daraus resultiert.

Die Politik und Medien in den USA sind daran schuld. Dort wird ein Protektionismus vorgelebt (America first).

China ist eine wirtschaftliche und militärische Großmacht, die sich keineswegs vor den USA niederkniet, sondern eigene Interessen ohne Rücksicht vertritt. Das macht China zum Klassenfeind. Deshalb schürt man mit gezielten Medienberichten den Hass auf das "böse China".

Was das ganze noch schlimmer macht: die USA sind von China deutlich abhängiger als umgekehrt.

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