Warum hassen die meisten Feministen?

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13 Antworten

Zum deutschen Feminismus kann ich mich leider wenig äussern weil ich nur wirklich ernsthaft vom amerikanischen etwas mitbekommen habe.

Der feminismus an sich hat in vergangenheit gute und sinvolle dinge geleistet. Die auch anzuerkennen sind.

Das problem an der derzeitigen generation des Feminismus ist meiner meinung nach das es nicht mehr für wirklich so viel zu kämpfen gibt was unter den begriff gleiches RECHT fällt.

Frau darf alles studieren, arbeiten usw. Sicherlich haben es Frauen in einigen berufen schwieriger. Aber sie haben das recht dazu.

Die Paygap ist nach bereinigung verschiedener faktoren die es aufgrund von unterschieden zwischen mann und frau gibt:

z.b. Unterschiedliche berufswahl. Weniger aggresive gehaltsverhandlungen bei frauen. Häufiger weniger stunden bei Frauen.

Entsprechend richtet sich der "kampf" auf die moralische ebene.

das eigentliche problem was ich aber an der derzeitigen generation sehe ist das sie Frauen selbst abwerten und als Opfer dargestellt werden. Die vom staat usw. beschützt werden müssen.

Wo vor 40 jahren Frauen an den Amerikanischen unis noch gegen ausgangsperren zu "ihrem schutz" gekämpft haben machen die Feministen heutzuatge genau das gegenteil. Die arme frau muss wieder beschützt werden. Man braucht safezones weil man mit den meinungen anderer nicht klarkommt.

Hinzu kommt das so manche schlichtweg fakten verdrehen und lügen sowie begriffe ins absurde verzerren. So wird das anschauen einer frau schon als vergewaltigung bezeichnet. Und behauptet vergewaltigungen seien an der tagesordnung und das eine vergewaltigungs kultur existiert.

Sorry aber soetwas ist schlichtweg schwachsinn.

Interessanterweise hört man kaum bis gar nicht das mehr frauen in bergwerken oder bei der müllabfuhr arbeiten sollen. Es geht um gutbezahlte spitzenpositionen und führungskräfte.

Wobei das interessante ist das etliche frauen die diesen weg einschlagen irgendwann feststellen das sie mehr vom leben wollen als 24/7 auf der arbeit zu verbringen. Das ist nämlich genau das los welches solche positionen mit sich bringen.

Ich finde Feminismus sollte sich in den heutigen industriestaaten darauf konzentrieren Frauen zu bestärken. Frauen dazu animieren das sie sich gegen gewissen normen stellen können und vorallem sich vor gewissen einflüssen schützen können. Und nicht darauf die gesellschaft zu abzuändern das den armen frauen blos gar nichts passiert und das sie sich auch nicht in manchen berufen mehr anstregen müssen weil es die biologischen unterschiede einfach verlangen.

(beispiel dafür wäre polizei und vorallem aber bundeswehr)

Das sind die gründe warum ich den derzeitigen Feminismus nicht besonders mag.

ninaxx2 05.07.2017, 00:36

Du hast eine große Sache vergessen

Frauenkauf, Frauenhandel genannt Menschenhandel.. Betrifft zu 99% Frauen, und nein ich spreche nicht von diesen "freiwilligen" Nutten, ich spreche von Frauen die von Familienmitgliedern, Partnern, Zuhältern usw verkauft werden

Das ist tiefste Frauenverachtung - Mal abgesehen von den Männern die sich Frauen kaufen müssen weil Sie keine abkriegen, oder jemanden brauchen dem sie sich überlegen fühlen

Es sagt mehr über Männer aus als über den Sklaven - Die Frau

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FouLou 05.07.2017, 01:06
@ninaxx2

Menschenhandel ist bereits illegal bei uns. Entsprechend ist hier für ein recht zu kämpfen sinnfrei.

Ich fände es aber sinnvoll wenn Leute sich dafür einsetzen solche Fälle zu identifizieren und aufzuklären.

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ninaxx2 05.07.2017, 09:04
@FouLou

Offiziell ist Menschenhandel illegal, aber es gibt genug Berichte, Polizisten die das bezeugen, das in Deutschen Bordellen Frauen gegen Ihren Willen verkauft werden.

Aufgrund Ihres Status diese Frauen aber sich nicht wehren können, aus Angst vor den Zuhältern nicht aussagen usw

Es ist alles sehr sehr heuchlerisch

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FouLou 05.07.2017, 10:01
@ninaxx2

Hier ist Feminismus sinnvoll wenn sie diesen Frauen helfen und bestärken. Entsprechend sollten Feministen Organisationen fördern die sich genau dafür einsetzen. Oder diesen beitreten und einen Beitrag leisten.

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Ich glaube nicht, dass die meisten sie hassen.
Mitunter werden sie als nervig erlebt und als übertrieben empfindlich hinsichtlich der von ihnen reklamierten Ungerechtigkeiten.
Aber in vielen Dingen scheinen sie mir (und nicht nur mir) durchaus richtig in der Einschätzung zu liegen.

Nachtrag: Vielleicht habe ich dich jetzt auch missverstanden.
Ich bezog mich auf 'Feministinnen'.
Evtl. hast du ja mit 'Feministen' Männer gemeint, die sich der Sache der Feministinnen anschließen.
Dann wäre mein Text natürlich anders ausgefallen.

Teilweise versteh ich den Hass nicht. Was ist an Frauen verwerflich die für gleiches Gehalt gleiche Bildung usw. kämpfen? In vielen Ländern der Welt gibt es überhaupt noch keine Gleichberechtigung...

Dilaralicious2 04.07.2017, 23:10

Des Ding ist einfach das viele nicht kapieren das es Gleichberechtigung heißt. Die meisten denken es heißt Männerhass.

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Alleine der Name Feminismus ist sexistisch (gegenüber Männern). Eine Gruppierung kann nicht die Gleichberechtigung zwischen zwei Parteien fordern, wenn diese sich nur den Namen einer dieser Parteien gibt.
Und um die absolute Gleichberechtigung zu erreichen, muss man nicht nur etwas für die Frau, sondern auch etwas für den Mann tun (denn tatsächlich: auch diese werden in einigen Bereichen benachteiligt).

Greta1402 04.07.2017, 23:09

Der Feminismus setzt sich auch für Männer ein.

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Digarl 04.07.2017, 23:17
@Greta1402

Tatsächlich gibt es eine breite Masse an Feministen und Feministinnen (oder lieber andersherum?), die für die Gleichberechtigung sind und auch verstehen, was diese bedeutet. Doch leider sind die Stimmen derjeniger, die dies eben anders sehen lauter.
Wer wirklich für Gleichberechtigung kämpft braucht keine Gruppe. Gruppierungen kategorisieren die Menschen nur, was zu Hass und Konflikte führt (was sich unschwer unter dieser Frage erkennen lässt).

Und auf die nette Namensgebung bist du gar nicht erst eingegangen. Hast du Oympe de Gouges "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" (und auch andere Schriften von ihr) gelesen? Falls ja wirst du sicherlich ihre provozierende Art sich auszudrücken kennen. Das war auch nötig für ihre Zeit, denn sonst wäre das mit den Frauenrechten nie etwas geworden. Doch das Problem ist, dass die lauten Stimmen in der feministischen Bewegung ähnliche Formulieren nutzen wie de Gouge damals. Damals angebracht, heutzutage nicht mehr.

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Digarl 04.07.2017, 23:20
@Digarl

PS: Muslime in Deutschland "müssen" sich vom IS distanzieren, um nicht als Terroristen eingestuft zu werden und Feministen dürfen mit Leuten wie beispielsweise Suzie Grime oder "Lana" (die US-Amerikanerin die einen Jungen wegen seinem Geschlecht abtrieb) koexistieren, ohne sich zu distanzieren. Wenn sie sich nicht distanzieren, müssen sie sich auch nicht wundern, dass man sie mit diesen Leuten gleichsetzt.

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Digarl 04.07.2017, 23:21
@Digarl

Im Gegenteil: Ich hatte sogar mal ein Gespräch mit einem (männlichen) Feministen, der zu dem "Lana" Fall sagte: "Ist ihre Entscheidung". Ich wiederhole: Sie trieb wegen dem Geschlecht ab und bekam danach ein zweites Kind (ein Mädchen)! 

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ninaxx2 05.07.2017, 00:37
@Digarl

Und aufgrund einer Irren die ein Kind wegen des Geschlechts abtreibt ist also der gesamte Feminismus schlecht..

Lerne mal zu differenzieren

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Digarl 05.07.2017, 21:19
@ninaxx2

@ninaxx2
Lerne mal aufmerksam zu lesen.... denn die Aussage, die du mir zu unterstellen versuchst habe ich weder getätigt, noch impliziert! Aber das ist wieder eine dieser Sachen die mir bei ... euch auffällt. 

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Computersohn 04.07.2017, 23:14

Greta netter witz.

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ninaxx2 05.07.2017, 00:53
@Computersohn

@Computersohn

In der Frauenbewegung geht es nicht um irgendein Vorrecht für Frauen sondern um Gleichbehandlung Gleichberechtigung

Frauen sind nicht alle Tussen die nur an Make up interessiert sind 

Männer trinken nicht alle gerne Bier, arbeiten auf dem Bau und schauen Fussball

Kapier es doch

Was irgendwelche Pseudo Feministinnen wie Anne Wizorek labern ist Bullshit

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Digarl 05.07.2017, 21:20
@ninaxx2

@ninaxx2
Und dennoch werden sie von den Feministen durch nicht handeln legitimiert. Aber wie oben schon erwähnt: Beim Antworten auf Kommentare pickt ihr euch nur Rosinen raus...

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Weil sie nicht die echte Definition von Feministen kennen, sie denken Feministen sind Männerhasser aber das stimmt überhaupt nicht. Diese ganzen Männerhassenden Weiber die meinen sie sind Feministen sind nicht mal ansatzweise welche und wissen selber nicht was, das bedeutet. Die sind eigentlich Schuld daran das viele die Wahre Bedeutung nicht kennen.
Feminismus:
"eine Ideologie und gesellschaftliche Bewegung, die die Gleichberechtigung der Frau in allen Lebensbereichen und eine Veränderung der gesellschaftlichen Rollen von Frauen anstrebt."

Des bedeutet lediglich GLEICHBERECHTIGUNG, also das eine Frau gleich behandelt wird und den gleichen Wert hat wie der Mann.
Männerhass hat also damit überhaupt nichts zutun, weil dann wird ja der Mann unterdrückt und die Frau bevorzugt.
Das ist ja keine Gleichberechtigung. Und die Frauen die so einen Männerhass haben und sie dann Feministen nennen, die haben eigentlich nichtmal ansatzweise das Recht sich so zu nennen und ziehen den Begriff und die Bedeutung in den DRECK.

Greta1402 04.07.2017, 23:12

Eine sehr gute Antwort!

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Dilaralicious2 04.07.2017, 23:13

Danke so ist halt einfach die Wahrheit

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FouLou 04.07.2017, 23:48

Leider kein gutes argument. Nennt man im englischen "no true scotsman fallacy"

Die sind ja gar keine echten feministen.

Das zu sagen hilft leider nicht viel. Feministen die sich Aktiv dagegenstellen helfen. Denn leider sind diese art von Frauen oft die die am lautesten schreien.

Passiver könnte man sich auch einfach abgenzen uns zum beispiel eher Humanistische ziele anstreben. Oder halt eine eigene Definition ins leben rufen.

Nachtrag:

Mit duden definitionen kann man lange kommen. Begriffe werden leider von der gesellschaft definiert und verändern ihre bedeutungen. Und Feminismus ist da leider genau von so einer veränderung betroffen.

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Weil er heutzutage nur dazu da ist, um Männer als böse darstehen zu lassen. Hier in Europa ist Feminismus nicht von bedeutung aber in Ländern wie Indien, wo sogar Kühe mehr rechte haben als Frauen dringend gebraucht.

Die meisten verstehen darunter eine Gruppe von (meist) Frauen, die eine sehr extreme Haltung gegenüber den Männern haben. Letztlich das gegenstück zu extremen Machos.

Extrempositionen sind im leben in allen Lebensbereichen falsch und ungesund.

Greta1402 04.07.2017, 23:02

Leider ist das nicht die wahre Definition des Feminismus.

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Halbammi 04.07.2017, 23:03
@Greta1402

Das ist aber das, was die MEhrheit der Menschen wohl unter dem Begriff für sich verstehen.

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Greta1402 04.07.2017, 23:04

Das stimmt,leider.

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Ich glaube "die meisten" hassen den Feminismus oder Feministinnen nicht. Sie haben keine Ahnung worum es sich handelt, und sprechen irgendwelchen Typen nach die ein Video nach dem anderen auf youtube veröffentlichen..

Feminismus ist ganz einfach die Gleichbehandlung von Menschen unabhängig vom Geschlecht

Die gleichen Rechte und Pflichten, die gleiche Würde und der gleiche Respekt für Menschen unabhängig vom Geschlecht

Ich hasse die als Mann generell nicht. Nur dann, wenn sie ihr Feminismus so verbittert und verbissen und v.a. absolut weltfremd wie Alice Schwarzer werden lässt..dann schon.

Solange es im Rahmen bleibt, nicht gelogen wird und es nicht albern wird, finde ich es als Mann in Ordnung.

Dilaralicious2 04.07.2017, 23:12

Es heißt Gleichberechtigung nicht Männerhass. Alle Frauen die sich Feministen nennen und Frauen bevorzugen und Männer Benachteiligen wollen, kennen die echte Bedeutung anscheinend selber nicht und sind gar keine Feministen.

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Wer ist mit hassen die meisten gemeint?

Dude5 04.07.2017, 23:03

Männer 

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Weil sie hin und wieder einfach nur übertrieben aufdringliche hardcorelesben sind, die nichts interessantes zu sagen haben

Ich selbst bin da gespalten. Auf der einen Seite bin ich kein Fan davon, wie nervig manche Aktivistengruppen sind (Feministen sind ja auch Aktivisten) und auch oftmals zur Übertreibung neigen.

Alleine schon weil die immer Sachen vordern, die nicht so schnell durchsetzbar sind z.B: die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke.

Auf der anderen Seite sind sie gut für unsere Demokratie, weil sie das Volk dazu bewegen etwas zu verändern.


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