Warum hasse ich es, mich zu verlieben?

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7 Antworten

Hallo Sarah,

bei Deiner nachdenklichen, kritischen Selbsteinschätzung könnte es für Dich vielleicht hilfreich sein, wenn Du Dir den Sinn Deine Schüchternheit, Deiner Zurückhaltung und Skepsis vor Augen hältst.

Vielleicht spürst Du, dass Liebe heute oft eingeengt gesehen und „konsumiert“ wird,  dass die Sehnsucht nach Vertrauen, Geborgenheit, Offenheit unerfüllt bleibt.
Deshalb ist Schüchternheit ein Selbstschutz vor Enttäuschungen. Das ist – wie Du vermutlich ja selber deutlich spürst -vor dem Hintergrund der krisenhaften Beziehung Deiner Eltern natürlich besonders naheliegend.

Hast Du mit Deinen Eltern – oder auch nur mit einem Elternteil – schon einmal darüber geredet, dass Du Angst davor hast, auch einmal eine unglückliche Ehe zu führen? Wenn das von Dir als Sorge und Betroffenheit geäußert wird und nicht als Vorwurf, dann könnte evtl. in einem guten Augenblick ein klärendes und befreiendes Gespräch zustande kommen.

In einer Hinsicht würde ich Dir sehr raten, Deine Schüchternheit zu überwinden. Rede offen und entschieden mit einem Freund über Deine Wünsche und Erwartungen in der Beziehung!

Wenn Du dazu nicht den Mut aufbringst, dann hasst Du Dich selber – dann hasst Du es Dich zu verlieben?

Ich wünsche Dir einfühlsame Gespräche!

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Naja, sich verlieben heißt halt auch ein ganzes Stückweit die (gefühlsmäßige) Kontrolle aus der Hand zu geben ... Man/frau wird unter Umständen verletzlicher.
Sich verlieben kann auch bedeuten, ein Risko einzugehen.
Aber nicht umsonst heißt es ja: 'No risk - no fun!'

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Kommentar von Tamtamy
12.03.2017, 21:53

Einige Zeit später:
Schade. Über ein 'Danke' hätte ich mich gefreut. Eigentlich ein üblicher Akt der Höflichkeit, wenn sich jemand die Zeit genommen hat, auf eine gestellte Frage vernünftig zu antworten.

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Hallo,

natürlich können Erfahrungen der Umgebung auf einen einwirken und einem die Denkstrukturen in gewisser weise vorgeben, aber ich denke Du solltest deine eigenen Erfahrungen machen!

Egal wie schüchtern Du bist, es wird ein Tag kommen andem auch Du jemanden triffst der viel zu interessant ist als das Du noch länger schüchtern sein möchtest und dann wäre es besser zu wissen was man will.

In deinem Fall könnte auch eine gewisse Angst vor dem Genuss einer Beziehung vorhanden sein, wenn Du weisst das Du diesen Genuss nichtmehr erfahren würdest wenn es zu einer Trennung käme...

Wie man so schön sagt ist es am besten sich der Angst zu stellen als von ihr innerlich aufgefressen zu werden!

Also nur zu, mach deine Erfahrungen und vorallem zieh deine Lehren aus misserfolgen. Ich habe auch gerade eine beziehugn hinter mir und muss aber sagen das ich erheblich an Erkenntnissen gewonnen habe.

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Dann hast Du vielleicht angst,enttäuscht zu werden. Denk mal,liebe ohne leiden gibt es nicht! Und ja,unsere Kindheit prägt uns. Leider nicht nur die schönen Momente,auch die schlechten,die wir mit bekommen haben als Kind!

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Selbstverständlich kann das Auswirkungen haben. Sowas ist ähnlich wie ein Trauma. Aber wenn ich du wäre würde ich daran denken, dass du da nicht so ein "Drama" draus machen solltest, wie deine Eltern (Dich an ihnen kein Beispiel nehmen solltest), denn du kannst komplett anders sein :)

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Kommentar von sarah3452
02.03.2017, 22:44

Ich mache dieses "drama" wie du es nennst ja nicht absichtlich. Es ist nur so dass irgendwas in mir sagt, dass es sich nicht richtig anfühlt und dann fallen mir die ganzen macken auf, die der junge hat und dann die einsicht, dass wir sowieso nicht zusammen passen und das nur reine zeitverschwendung wäre und mir gefühlsmäßig schlecht tut.

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Armes Mädchen, Du hast Angst davor verletzt zu werden. Dass ist bei schüchternen Menschen vollkommen normal.

Wenn Du aber einen Schritt weiterkommen möchtest, dann musst Du Deinen inneren Schweinehund überwinden. Stell Dir eine gemeinsame Beziehung mit einem süßen Jungen vor und kämpfe für Dein Ziel.

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Streit wird nur durch Einstellung verursacht. Mit einer positiven Einstellung kommt es nie zu einem Streit. Garantie.

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Kommentar von sarah3452
02.03.2017, 22:48

Streit entsteht durch meinungsverschiedenheiten und das jeder mensch nicht die gleiche ansicht hat ist ja logisch und auch gut so. 

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Kommentar von fruityropes
02.03.2017, 22:56

Das ist eine Ausrede von dir. Du sagst, dass Meinungsverschiedenheit zu Streit führt. Das ist nicht gut und auch der Grund für Krieg. Deswegen sag ich ja: Einstellung.

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