Warum halten Wechselwirkungen die Tertiärstruktur zusammen?

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1 Antwort

Ein Gen ist ein (Sequenz-)Abschnitt auf der DNA, dem man eine bestimmte Funktion zuordnen kann.

Polypeptide sind viele Aminosäure, die über sog. Peptidbindungen zu einer Kette aneinandergereiht werden, sind es Ketten von mehr als 100 Aminosäuren, so spricht man auch von Protein.

Aus der Reiehnfolge, in der die Aminosäuren setehen, ergibt sich die Primärstruktur. Stell dir vor, du würdest Perlen auf eine Schnur aufziehen, wenn du selbst keine Kraft auf Teile der Schnur ausübst, so kann diese nur gerade bleiben. So sieht es auch mit den Peptidbindungen aus, sie können keine Kraft ausüben, die zu einer räumlichen Verformung führen würde.

Da Aminosäuren, chemisch gesehen, eine Säuregruppe (COOH) und eine Aminogruppe (NH2) haben, können sich dort zwischen Sauerstoff und Wasserstoffatomen, sog. Wasserstoffbrücken bilden. Aus diesen Wasserstoffbrücken ergibt sich dann die Sekundärstruktur, eine erste begrenzt räumliche Verformung der "Perlschnur".

Die Tertiärstruktur entsteht dann durch weitere Bindungen, so entahlten z.B. zwei Aminosäuren ein Schwefel, kann dort eine sog. Disulfidbrücke entstehen. Daneben gibt es noch andere Bindungskräfte, die dann für die gesamte räumliche Struktur eines Polypeptids sorgen.

Warum es diese Kräft gibt, sprengt dann doch etwas den Rahmen hier, es gibt eninfach verschiedene Inter- und Intramolekulare Kräft, da lernst du vielleicht in der Chemie noch etwas drüber.

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Kommentar von FckBio
02.10.2016, 13:14

Wow danke. Jede Frage beantwortet 🖒👏

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