Warum halten viele Menschen den Mensch für die Krone der Schöpfung?

26 Antworten

Hey,

Vorab erstmal: sorry, dass es nicht so ausführlich wird. Bin erst 16 und sammel selbst noch Erfahrungen.

Also, du kannst nicht glauben, dass Gott alles gemacht hat, weil du keine Beweise hast... Aber mal ganz ehrlich; hast du jemals das Gehirn eines Lehrers oder von schlauen Leuten gesehen, gerochen, angefasst oder sonstiges? - Nein. 

Oder hast du schon mal irgendwelche Strahlen gesehen? - Nein.

Und warum glaubst du dem Lehrer, Mathematiker usw., was er dir sagt?

Die Antwort ist leicht; einfach glauben.

Wenn du nicht an Gott glaubst, dann glaubst du wahrscheinlich, dass die Erde durch ein Urknall entstand.

Aber jetzt mal ganz ehrlich; in Arizona in den USA ist einmal ein Meteorit eingeschlagen. Aber dort war ein Loch entstanden und dort sind nicht plötzlich Blümchen und Bäume entstanden...

Warum wir als "Krone der Schöpfung" genannt werden? - Nachdem Gott die ganze Natur und alle Tiere geschaffen hat, wollte er noch jemanden, mit dem er reden kann und der ihm dient.  Also schuf er uns nach seinem Abbild. Das heißt, dass wir wie er sind.

Und was braucht man mehr, als zu wissen, dass wir Gottes Kinder sind und dazu berufen sind, ihn auf der Erde zu spiegeln.

LG TobinHeath 

Götter gibt es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Alle modernen Erkentnisse sprechen für ein zufällig entstandenes Universum, ganz ohne Götter oder Wunder.Die Wissenschaft glaubt nicht. Das tun nur Religionen. Die Wissenschaft weiß.

Ich studiere Evolutionsbiologie und Psychologie. Du musst mir schon seriöse Fakten liefern, um erwarten zu können dass sich mein Weltbild ändert.

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@Toastybeef

Sorry, aber wenn du Evolutionsbiologie und Psychologie studierst, dann fällt es dir erst recht schwer, an Gott zu glauben. Aber glaub mir; am Ende deiner Erkenntnisse wirst du doch feststellen, dass es einen Gott gibt...

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@TobinHeath

Nur wenn ich Beweise vorliegen habe, dass so ein Gott - oder wie man es auch nennen möchte - existiert. Sonst mit Sicherheit nicht.

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Ja, Du lernst noch.

Ich habe schon ein Gehirn eines ehemals schlauen Menschen angefasst, gesehen und gerochen, und weiter?

Ja, ich sah schon einmal „irgendwelche“ Strahlen. Wenn die Sonne über einem Frühnebelfeld aufgeht, kann ich ihre Strahlen dort sehen und deren Wärme spüren.

Ich glaube dem Lehrer oder Mathematiker, wenn seine Argumentation schlüssig und jederzeit nachvollziehbar ist. Das setzt meinerseits ein gewisses Maß an Wissen und Lernbereitschaft voraus, funktionierte aber bisher recht gut.

Das hat nur bedingt mit Glauben zu tun, es ist Wissen, Wissen durch Erleben, durch Erfahren, durch Nachvollziehen, durch Wiederholen, allgemein durch die kognitiven Fähigkeiten, die dem Menschen eigen sind.

Die Urknalltheorie ist eine Theorie und hat auch nur bedingt mit Glauben zu tun. Sobald jemand eine neue Theorie „erfindet“, die der Mehrzahl der Wissenschaftler schlüssig erscheint, ist die alte bis auf weiteres überholt.

Im Übrigen entstand die Erde nicht durch den Urknall, sondern vermutlich aus Verdichtung von Masse durch Rotation innerhalb einer Materiewolke. Unser Universum ist fast vierzehn Milliarden Jahre alt, unsere Erde etwas über viereinhalb.

Der Metoriteneinschlag in Arizona ist geschätzte fünfzigtausend Jahre her. Blümchen und Bäume gab es vorher schon reichlich und sie sind nach ihrer Zerstörung wieder nach und nach in den Barringer-Krater zurückgekehrt. Wenn auf einer Rasenfläche ein Lagerfeuer machst, wächst die Stelle im Laufe der Zeit auch wieder zu.

Die Menschen haben sich Götter geschaffen, damit sie mit jemandem reden und ihnen dienen konnten. Vor den Menschen gab es noch keine Götter und gekrönt haben sie sich selbst wider besseres Wissen.

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@MatthiasHerz

Es tut mir leid, wenn ich dich irgendwie verletzt habe oder dir zu nahe getreten bin. 

Ich glaube an Gott. Ich habe ihn schon gespürt und er hat zu mir gesprochen. Wenn ich die Natur betrachte, dann sehe ich ihn... 

Wenn du möchtest, kannst du mal eine Pfingstgemeinde besuchen. Dort verspürt man Gottes Gegenwart. 

Ich wünsche dir Gottes Segen.

LG TobinHeath 

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@TobinHeath

und er hat zu mir gesprochen.

Aha.

Wenn einer behauptet, Aliens würden mit ihm sprechen, dann sagt man dem nach, er haben einen anner Waffel.

Wenn einer jedoch behauptet, er würde Gott sprechen hören, dann nicht?

Interessant, weil beide können ihre Behauptung gleichermaßen belegen, gar nicht.

Ich bin ganz ehrlich, ich finde Dein " er hat zu mir gesprochen" eher bedenklich, ich würde einen Arzt anraten.

Ersteren sperrt man in eine Klapsmühle, die anderen lässt man fröhlich draußen herumlaufen, auch das finde ich bedenklich, denn die machen so viel kaputt und haben noch viel viel mehr kaputt gemacht im Lauf der Geschichte, also so langsam sollte man sie behandeln.......

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Wir können tote menschen sezieren. Und Voila. Gehirn. Es zu sehen ist keine schwierigkeit.

Ich sehe tagtäglich strahlen. Das licht welches von der sonne kommt. oder ich mach ne Taschenlampe im dunklen zimmer an. Oder nen laserpointer.

Anderes beispiel: Dein handy empfängt daten aus dem internet. Kann gute frage.net laden. Was denkste woher diese daten kommen? Funkwellen. Auch elekromagnetische strahlen. Das selbe wie licht.
In einer mikrowelle wird essen warm. -> Elektomagnetische strahlen. Ich empfange im radio musik. (Oder rauschen) -> Elektromagnetische strahlen.

Ich muss diese sachen nicht einfach glauben. Diese sachen sind nachvollziehbar und messbar. Berechnenbar.

Desweiteren ist es sinvoll zu verstehen wie genau wissenschaftler ihre Theorien bilden. Mal ganz einfach und kurz erklärt:
Wenn ein wisenschaftler glaubt etwas sinvolles gefunden zu haben und eine Hypothese hat dann wird er nach eingehenden eigenen tests diese in einem Wissenschaftlichen magazin veröffentlichen.

Dann kommen etliche andere wissenschaftler die auch ahnung vom dem gebiet haben und denken sich "das kann nicht sein, was labert der da für einen müll" und versuchen das nachzustellen und selbst auszuprobieren.

Zusätzlich versucht man die Hypothesen zu benutzen um neue Daten und messergebnisse im vorraus zu erklären.

Beispiel: Wenn es einen Urknall gab dann muss es eine art gleichmäßige strahlung (nicht sichtbares licht) von der zeit geben die aus allen richtungen messbar ist.
Die Theorie geht sogar soweit das sie die temperatur dieser strahlung berechnet hat. ca. 2,7 kelvin.

ca. 30 Jahre später fand man diese Strahlung per zufall und begann sie zu erforschen und es hat sich herausgestellt das sie sehr exakt der beschriebenen strahlung des urknalls entspricht. Das war ein riesen argument für den urknall.

Es gibt auch noch andere bedingungen die an den Urknall geknüpft sind.

JEDE Hypothese die in der wissenschaft etwas auf sich hält und Theorie werden möchte benötigt solche bedingungen. Ohne diese Bedingungen können wir nämlich nicht sagen wenn wir falsch liegen.

Um eine Behauptung zu prüfen Müssen wir wissen was definitiv sein muss damit diese behauptung stimmt. Zusätzlich sollten diese bedingungen auch alleinstellungsmerkmal sein.

Die gleichen fragen kann man auch zu gott stellen.

Die beste frage die man bei jeder behauptung stellen kann ist: Was muss gegeben sein damit diese Behaptung nicht stimmt.

Nun zur fragen:
Woran können wir feststellen das es keinen Gott gibt?

Alle wissenschaftlichen theorien können diese frage beantworten.

Können wir sie nicht beantworten dann stellt sich und die frage: "Wie können wir denn nun unterscheiden ob unsere behauptung wahr ist oder nicht"

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@FouLou

Ich kann das alles nicht verstehen, weil ich auf Gott vertraue. Ich bin froh, dass ich diese Probleme nicht habe.

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@TobinHeath

Ja - es ist schön, wenn man sich sein ausgedachtes Märchen so schönreden kann und nicht sein Hirn einschalten muss.

Werde glücklich damit - das macht bei dir wohl am meisten Sinn.

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@TobinHeath

Ich kann das alles nicht verstehen, weil ich auf Gott vertraue.

Leider ist das anders herum.

Du vetraust auf ein Gottdingsbums, gerade weil Du das nicht verstehen kannst.

Und genau das Problem hast Du, wer viel weiß, muss nur wenig glauben.

Weißt Du, was wirklich manchmal zum *facepalm* taugt?

Du benutzt den Beweis für z.B. die Quantentheorie gerade selbst.

Dein Rechner ist die absichtliche praktische Umsetzung der Quantentheorie - genau das Ding, dass Du ansonsten meinst, das ist nur Unsinn, weil da das Wort Gott nicht drin vorkommt.

Wenn Du krank bist, Unterleibsschmerzen, gehst Du nicht zum Pfarrer, der einen Eimer Weihwasser über Dich leert oder zum Medizinmann, der mit dem Iltisfell Dir über den Bauch streicht, dann gehst Du zum Arzt, der Dich bei Unterleibsschmerzen in ein CT legt und sich Deinen gebrochenen Blinddam anschaut und Dir hilft.

Das CT, die absichtliche Umsetzung dessen, was Du ansonsten behauptest, alles Unsinn.

Komisch, wenn es Dir nützt, kommt kein Wort über irgend einen spinnerten angeblichen Gottdingsbums und Wissenschaft ist Unfug.

Aber brauchst Du es gerade nicht, schwupp, alles Unfug.

Ja schlimmer noch. Du gehst zum Arzt, der schaut nach und bereinigt das, Du sagst auch noch ein paar wirre Salbatereien genannt Gebet auf und hinterher behauptest Du, das Gottdingsbums habe geholfen.

AAAUUUUAAAAAAAAAAA.

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@feinerle

Forschen Sie ruhig weiter. Ich bin froh, dass ich die wunderbare Natur betrachten kann, ohne mir den Kopf zu zerbrechen, wie soetwas entstehen konnte. 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.

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Wir sind schon deshalb nicht die Krone der Schöpfung, weil es nicht darum geht, dass Evolution immer "bessere" Arten von Leben hervorbringt, sondern angepasste Arten von Leben.

Ich vergleiche das immer gerne mit nichttransitiven Würfeln:

https://de.wikipedia.org/wiki/Intransitive_W%C3%BCrfel

Dort geht es im Wesentlichen darum, dass selbst wenn sich jemand einen Würfel aussucht, diese Person trotzdem unter bestimmten Spielbedingungen das Spiel nie gewinnen kann. Es gewinnt immer der, der sich zu dem ersten ausgesuchten Würfel den dafür angepassten Gegenwürfel aussucht.

Letzendlich kann man das auch an uns sehen. Wir sind zwar in der Lage mit vielen Krankheiten zurechtzukommen. Aber gegen AIDS haben zum Beispiel bis heute noch kein Heilmittel gefunden. Genauso können andere kleinere Erreger (Viren oder Bakterien) uns sehr schnell den Garaus machen.

Zudem wirken genauso wie auf andere Lebewesen verschiedene andere Selektionsdrücke. Viele haben wir gut im Griff. Aber insbesondere einen Selektionsdruck werden wir nie los, da er gegenteilig zu unserem evolutionären Erfolg "wirkt": Der Druck, mit begrenzten Ressourcen auszukommen. Ansatzweise kann man auch unsere Kriege mit Selektionsdruck erklären.

Wir sind definitiv nicht die Krone der Schöpfung. Egal welchen Maßstab wir ansetzen.

Und das "Auftauchen" unserer Intelligenz ist in dem Zeitrahmen, indem wir sie identifiziert haben, maximal ein Prototyp. Schließlich haben es andere Spezies geschafft mehrere zehn (oder hundert) Millionen Jahre zu überleben oder zumindest deren evolutionären vorteilhaften Eigenschaften bis heute "durchzuerben" ohne eine hohe Intelligenz aufzuweisen. Intelligenz ist diesen Zeitrahmen maximal ein Aufflackern und evolutionär im Erprobungsstadium.

Die Eigenschaft "Intelligenz" sichert uns zwar aktuell unseren evolutionären Erfolg. Aber ob sie dies auch in Zukunft tun wird, ist offen.

  • Selbstverständlich ist der Mensch auch nur ein Tier -- nur halt das derzeit mit großem Abstand am weitesten entwickelte Tier im phylogenetischen Sinne.
  • Heutzutage glaubt doch kaum noch jemand an die Schöpfung, sondern alle sind von der Evolution überzeugt. Die paar Ausnahmen, die noch von Schlöpfung reden, machen sich damit dich lächerlich. Insofern ist der Ausdruck "Krone der Schöpfung" einfach metaphorisch gemeint in genau dem obigen Sinne: der neueste Schritt der Evolution.
  • Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gibt es keinen Gott oder Götter. Menschen sind aus Tradition und Gewohnheit gläubig, entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse.

"Der Mensch ist die Krone der Schöpfung!" - WO findet sich dieser Satz in der BIBEL?

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Nun meine Frage: Eigentlich dürften wir den Menschen seit Darwin doch längst nicht mehr als "Krone der Schöpfung" bezeichnen. Doch ist er nicht das höchstentwickelte, allen anderen Lebewesen überlegene Geschöpf, das Beste, was die Evolution hervorgebracht hat?

Wie sollte man den heutigen Menschen klassifizieren? "Krone der Schöpung"? Widerspricht das Darwin nicht?

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