Warum haben wir verlernt zu teilen? Teilen ist doch so wichtig! Warum haben wir verlernt zu teilen und zu helfen wo wir können?

18 Antworten

Ich kann deinen Eindruck nicht teilen.

Die evangelisch-reformierten Kirche die kenne, die entspricht deinem Bild überhaupt nicht. Wichtiger als Geld ist heute Zeit schenken. In unserer Kirchgemeinde arbeiten rund 70 Personen ohne Entschädigung (ausser Spesen) für Bedürftige, für alte Leute, für Flüchtlinge, für Strassenkinder usw.

Die relativ kleine Kirchgemeinde gibt mehrere 10'000 € pro Jahr an Projekte im In- und Ausland. Recht viel Geld geht zum Beispiel an soziale Randgruppen.

Sonst kenne ich viele christliche Hilfsorganisationen. Hier ein paar Beispiele:

http://www.selam-eth.de/Start/start.html

http://www.diaconia.org/

http://www.diospi-suyana.de/

https://www.openhands.ch/

Da sind überall Leute, welche ohne Entschädigung tätig sind.

Dann die grossen kirchlichen Organisationen:

www.caritas.de

www.diaconia.de

Im Ausland arbeiten viele Christen für Flüchtlinge, Arme usw.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Pfau

(über sie gibt es mehrere Bücher)

https://de.wikipedia.org/wiki/Hatune_Dogan

(auch über sie gibt es Bücher)

https://de.wikipedia.org/wiki/Maggie_Gobran
(Biografie über sie erhältlich)

Was genau möchtest du wissen? Wer teilt nicht? Und wer sollte teilen?

Aufgrund deiner gewählten Themen, vermute ich, dass du das Teilen von "geistigen" und materiellen Dingen seitens Christen meinst. Das bezieht sich nur auf Christen untereinander. Ich kenne diverse christliche Ausrichtungen und auch Sekten, die derart verfahren.

In meiner unmittelbaren Umgebung befinden sich eine evangelische Freikirche, eine Neuapostolische Kirche, eine der Mormonen und einen Saal der Zeugen Jehovas. Diese Gruppen sind untereinander sehr sozial und helfen sich gegenseitig bei allen erdenklichen Dingen. Die Evangelische Gemeinde veranstaltet z.B. regelmäßig Tauschbörsen für Alleinerziehende, Flohmärkte bei denen Neuware verboten ist, Ferienangebote für Kinder deren Eltern arbeiten müssen und/oder kein Geld für Urlaub haben etc.

Damit halten sie sich an die Lehre ihrer Religion/Sekte. Religionen sind generell in zwei Ebenen gegliedert: Das Verhalten nach Außen und nach Innen.

Eine Religion dient dazu, aus einem Volk/einer Gruppe eine homogene, leicht zu regierende Masse zu erzeugen. Um dies zu erreichen geben sie u.a. Moralvorstellungen, Regeln und ein gemeinsames Weltbild vor. Die Mitglieder sollen untereinander friedlich und sozial sein, damit sie geeint sind. So haben es die Herrscher leichter, ihr Volk gegen einen Feind aufzuwiegeln. Das ist bei allen Religionen gleich.

Die nach außen gerichtete Ebene ist wird unterschiedlich betrachtet. In erster Linie sind alle Andersgläubigen erst einmal Feinde. Allerdings lehren viele Religionen, dass man zuerst friedlich auftreten sollte, damit man Werbung machen kann für die eigene Sache. Wer darauf nicht reagiert oder negatives gegen den Glauben sagt - unabhängig vom Wahrheitsgehalt - wird i.d.R. aggressiv beleidigt oder ignoriert.

Als Christ hat man keine Pflicht mit Un/Andersgläubigen zu teilen. Auch bei Zeugen Jehovas, Mormonen und anderen Sekten ist dies so.

Nur ein paar kleinere christliche Ausrichtungen, wie z.B. diverse Mönchsorden, haben die Regel, mit allen zu teilen die ihnen begegnen.

Im Judentum ist es ähnlich. Mit Gästen muss geteilt werden. Bei ihnen geht es sogar so weit, dass man dem Gast alles gibt was er benötigt bzw. ihn mit dem besten versorgt was man hat, selbst wenn man dadurch einen Mangel hat.

Von der Natur des Menschen aus gesehen sieht das aber ganz anders aus. Die Natur ist generell egoistisch. Altruismus gibt es nicht. Egal was man tut, man tut es aus egoistischen Gründen. Um es an drastischem Beispiel zu zeigen: Zwingt mich jemand etwas zu tun, was anderen schadet, unter Androhung des Todes, dann entscheide ich mich für das, was ich für mich an sinnvollsten halte. Entweder ich bin egoistisch und entscheide mich für mein Leben, womit ich die Interessen der anderen unter meine stelle. Oder ich entscheide mich für den Tod, weil ich mit der geforderten Tat nicht leben könnte. Auch das ist egosistisch.

Jemand der einer Religion angehört und deren Regeln befolgt, tut dies auch nur aus reinem Egoismus. Er erwartet eine Belohnung, und sei es erst nach dem Tod in Form eines weiteren Lebens. Ohne eine zu erwartende Belohnung würde er den Regeln nicht folgen.

Das Teilen mit anderen hat in der Natur einen rein egoistischen Ursprung. Teilt ein Tier seine Beute mit seinem Rudel, stärkt es die ganze Gruppe, die dadurch erfolgreicher bei der Jagd sein kann und für jeden einzelnen den Vorteil bringt.

Teile ich mein Geld oder meine gebrauchten Sachen mit Menschen, die Not leiden, tue ich das nicht ohne jegliche Belohnung. Es ist sogar eine sehr große Belohnung, indem ich mir selbst das Gefühl gebe ein guter Mensch zu sein. Ich Bestätige mich damit selbst, auch wenn das vielleicht nur unbewusst geschieht. Rein altruistisch ist es in keinem Fall. Irgendein Nutzen fällt immer für mich ab oder ich wende damit schlechteres ab.

Deine Darlegung ist sehr korrekt und genau so sehe und erlebe ja erlebte ich das auch.

In den Kirchen geht es vor allem darum Menschen hinter sich her zu ziehen, was aber ursprünglich von den Aposteln nie Gewollt war, ja sogar vom Apostel Paulus gerügt und gewarnt vor solchen Personen.

Das Ursprüngliche Christentum so wie man es auch heute noch in den Bibeln nachlesen kann fordert auf zu Teilen mit allen die zu Christus gehen.

Denomitationsdenken, ich gehöre zu denen oder jenen das nennt Paulus Spalterei (ist es ja auch).

Aber genau da fängt ja schon das Falsche in den Kirchen an, dass man jeden als Bruder akzeptiert aber wenn es dann um die Nächstenliebe, das Teilen für einander da sein geht, dann kommt das Denominationsdenken.

Theologische Ausbildungen lehren denn auch nicht die Bibel zu verstehen und Lebendigen Glauben zu leben sondern wie man erfolgreich Menschen hinter sich her zieht.

Wie man die Menschen bei Laune hält und die Programme gut gestaltet, so dass die Leiter einen Guten Lohn erhalten.

Anstatt sich um die Menschen zu kümmern, Gemeinschaft mit ihnen zu  haben und ihnen Vorbild zu sein verbringen sie ihre Zeiten an Konferenzen und Sitzungen ( frage mich immer noch wofür die alle gut sein sollen ;-).

Die Bibel hat so viele Weisungen und Zusprüche, so viele Erklärungen zu allen Lebenslagen, da hat man eigentlich auf alles was es fürs Leben braucht eine Antwort. Diskussionen sind da wirklich nicht mehr nötig und die Liebe under den Christen haben diese Sitzungen bisher auch nicht gefordert, im Gegenteil. 

Alle Menschen leben für sich selbst. keiner kümmert sich noch um seinen Mitmenschen und wenn du das tust, dann hast du sogar noch die Leiter der Kirchen gegen dich.

Das hat ich zu genüge erlebt. 

du wirst in den Kirchen  das War tunterordnugn immer wieder hören, aber nie das gegenseitige sondern die Unterordnung unter die Leiterschaft.

Damit sie über die Menschen herrschen können.

Jesus hat sogar vor den Pastoren und Theologen gewarnt.

Aber leid doch selbstt mal etwas in der Bibel, du wirst sehen, dass sie dich bestätigt in dem was du hier geschrieben hast.

Ich kann dir eines Sagen, 

Nirgends auf der Welt wird mehr gelogen als in den Kirchen.

und das nur um Menschen hinter sich her zu zeihen.

Menschen die aber nicht unschuldig daran sind, dass sie so an der Nase herum geführt werden.

Sie alle könnten nachlesen und Prüfen und erkennen.

Aber wer nicht will, der muss halt leben mit dem was er bekommt.

Es braucht ja immer zwei 

Jemanden der ignorant genug  ist um sich betrügen zu lassen

Und jemanden der Bereit ist zu Betrügen.

Nun die Bibel sagt ja auch für all diejenigen die dort sind.

Wer die Lüge liebt, wird durch die Lüge um kommen.

Viele glauben weil es ihnen ja gut geht, dass sie richtig sind.

Nur das sind nicht die zuverlässigen Zeichen.

also sei aufmerksam und Prüfe alles nicht nur an denen die falsch sind.

Lesen kannst du ja auch.

Prüfen auch.

Ich wünsche dir weiter viele gute Erkenntnisse auf deinem Lebensweg und eine Gute wichtige Begegnung.

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@Kosmike

Schade, leider enthält deine Antwort einige grobe Fehler.

In den Kirchen geht es vor allem darum Menschen hinter sich her zu ziehen, was aber ursprünglich von den Aposteln nie Gewollt war, ja sogar vom Apostel Paulus gerügt und gewarnt vor solchen Personen.

Die Apostel - wenn es sie denn gab - waren politische Revolutionäre, die lediglich ihr Kapital aus dem verwirrten Judentum ziehen wollten. Die religiöse Führung war nicht mehr vorhanden und die Pharisäer gewannen die Oberhand. Sie bilden das heutige orthodoxe Judentum.

Die Evangelisten wollten ein einfacheres Judentum, damit sie mehr Anhänger bekämen als die Pharisäer. Aber da ihr Jesus-Mythos nicht dem Messias-Mythos entsprach und nicht nachgewiesen werden konnte (da sie erst Jahrzehnte nach den angeblichen Ereignissen schrieben) verschwand diese Sekte so schnell wie sie gekommen war, spurlos.

Ziel der Evangelisten war es, das Volk Juda wieder zu einer Nation zu machen. Auch sie wollten nur Verbündete für ihre Sache gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Ursprüngliche Christentum so wie man es auch heute noch in den  Bibeln nachlesen kann fordert auf zu Teilen mit allen die zu Christus gehen.

In der Bibel findet man kein Christentum. Die ganze Bibel, auch das NT, richtete sich nur an Juden und predigt nur das mosaische Gesetz.

Das Christentum ist eine rein römische Erfindung des 4. Jhrdts.. Sämtliche christlichen Lehren sind unbiblisch und nur verkleidetete Lehren der alten röm. Religion.

Die Bibel hat so viele Weisungen und Zusprüche, so viele Erklärungen zu allen Lebenslagen, da hat man eigentlich auf alles was es fürs Leben braucht eine Antwort. Diskussionen sind da wirklich nicht mehr nötig und die Liebe under den Christen haben diese Sitzungen bisher auch nicht gefordert, im Gegenteil. 

Sicherlich gibt es in der Bibel einige gute Aussagen, aber sie sind nicht von den Bibelautoren erfunden worden, sondern spiegeln meist den gesunden Menschenverstand wieder. Und sie sind nicht zu diesem Zweck aufgeschrieben worden.

Die ganze Bibel lässt sich zusammenfassen: "Gehorche dem Gesetz (Mose) oder du wirst bestraft".

All die erfundenen Geschichten laufen auf diesen Punkt hinaus.

Wenn man Christ ist, dann ist das irrelevant, denn man muss sich nur an die Regeln der Kirche halten.

Seit die Kirchen ihre Macht verloren haben, aufgrund der Säkularisierung, vegetieren sie so langsam vor sich hin und interpretieren immer mehr, weichen ihre eigenen Aussagen und Lehren auf und versuchen auf Biegen und Brechen Mitglieder zu halten. Mit LIebe hat das heute genausowenig zu tun, wie zu Beginn des Christentums. Denn auch dort wurden diese Regeln nur geschaffen, um innerhalb des Volkes Frieden zu erzeugen, um so die Aussenpolitik zu stabilisierne.

Alle Menschen leben für sich selbst. keiner kümmert sich noch um seinen Mitmenschen und wenn du das tust, dann hast du sogar noch die Leiter der Kirchen gegen dich.

Das war nie anders, wird es auch nie sein, weil es die Natur des Menschen ist.

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Habe ich nicht, ich teile, hauptsächlich mit meinen Freunden, und diese wiederum mit ihren.

Dass wir nicht oder nur selten mit Fremden teilen, mag mit zu häufigen Betrugsfällen zu tun haben, wo Menschen sich für etwas ausgeben, das sie nicht sind.

Das betrübt uns und vernachlässigt diejenigen, die wirklich Unterstützung brauchen, aber unsere Möglichkeiten sind begrenzt und so wägen wir sorgsam ab.

Du sprichst von „wir”. Wenn Du das Teilen verlernt hast, lerne es neu, ansonsten solltest Dir dringend abgewöhnen zu pauschalisieren.

Im übrigen hat das nicht oder nur wenig mit dem Christentum und Göttern zu tun. Ich bin Atheist und viele meiner Freunde und deren Freunde ebenfalls.

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