Warum haben wir noch keine außerirdische intelligente Lebensform entdeckt?

11 Antworten

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Unsere Sonne gehört zu den Sternen der dritten Generation (Population I). Das sind Sterne mit einem hohen Anteil von schweren Elementen. Diese sind noch recht junge Sterne. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich intelligentes Leben auch erst seit der Entstehung dieser Sterne der dritten Generation überhaupt im Universum entwickeln konnte.

Wir suchen nach Aliens auch erst seit wenigen Jahrzehnten. Deren Signale verbreiten sich in Lichtgeschwindigkeit und bräuchten deshalb auch sehr lange Zeit, bis sie dann in sehr abgeschwächter Form unsere Erde erreichen können. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass im Umkreis von 100 LJ nichts ist.

Aber unsere Milchstraße ist unfassbar groß (und das ist nur ein verschwindet kleiner Teil des Universums). Wir suchen praktisch nach der Nadel im Heuhaufen.

Ein Wissenschaftler hat es meiner Meinung nach mal treffend formuliert. "Mit der Suche nach ET ist es genau so, als wenn wir uns mit einem kleinen Boot auf dem Ozean befinden. Wir holen dann einen kleinen Eimer mit Wasser ein und wundern uns, warum sich darin kein Fisch befindet."

Ich bin aber davon überzeugt, dass wir im Universum nicht allein sind und es noch viele außerirdische Zivilisationen geben muss. Auf das gigantische Unversum betrachtet sind diese aber sehr selten. In der Milchstraße gibt es vielleicht nur 10. Die unvorstellbaren Entfernungen machen einen Kontakt zwischen ihnen leider sehr unwahrscheinlich.

Das Problem nennt sich Fermi paradox.

Darüber haben sich viele bereits Gedanken machen. Gibt dutzende Theorien.

Meine Überlegung, wir sind einfach nur die ersten. Vielleicht dauert es überall ein paar (hundert) Millionen Jahre länger. In dem Fall würden wir sie natürlich nicht finden. Glaube First Born Hypothesis heißt das.

Denn das Universum hat sich ja erst vor einigen Milliarden Jahren so entwickelt dass leben entstehehen kann, vielleicht hat es sich hier auf der Erde einfach etwas schneller Entwickelt als anderswo.

Es gibt sie nicht.

Allein die Annahme das es welche geben könnte, reicht aus, um Geld zum Fenster rauszuwerfen, um sie zu suchen und Kontakt mit ihnen aufzunehmen.

Warum tut man das, obwohl man doch weiß, wie groß und wie jung das Weltall ist. Doch sicher in der Hoffnung welche zu finden.

Man geht also schon davon aus, welche zu finden.

Da sind Argumente wie: Das Weltall ist zu Riesig, die Entfernungen sind zu groß, oder das Universum zu jung, doch nur ein Alibi um zu erklären, warum man noch keinen gefunden hat.

Man will es einfach nicht akzeptieren, das wir allein sind im Universum.

Das ist der Grund warum Geld zum Fenster rauszuwerfen wird, um sie zu suchen und Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Obwohl man weiß wie riesig die Entfernungen im Weltall sind.

Das ist eine Ansicht um dieses Thema!

Eine andere, genau so wahrscheinliche ist, weshalb nimmt man an, dass wir die einzige intelligente Lebensform im Universum sind, obwohl wir wissen, dass da irgendwo im All etwas genauso abgelaufen sein könnte wie hier.

Es gibt Milliarden und aber Milliarden von Sonnensystemen im All außer unserem.

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@Romanzev33

Richtig ist: Das es Milliarden und aber Milliarden von Sonnensystemen im All gibt.

Theorie ist: Obwohl wir wissen, dass da irgendwo im All etwas genauso abgelaufen sein könnte wie hier.

Fakten sollten aber nicht mit Theorien vermischt werden.

Theorien werden nicht deshalb real, nur weil wir annehmen es könnte so gewesen sein.

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@naaman

Die Annahme, dass es sie nicht gibt, ist dann was anderes?

Oder ist das Fakt?

Das kann man doch eben sowenig behaupten.

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@Romanzev33

Es ist ja so.

1) man nimmt an, das es sie gibt

2) ich meine (und viele andere vielleicht auch), das es sie nicht gibt

Beide Theorien stehen sich, fährerweise, 1:1 gegenüber

Aber der Vorzug liegt eindeutig auf der Seite der Befürworter und man outet sich, wenn man auf der anderen Seite steht.

Das hat also nichts mit der Realität oder Wissenschaft zu tun, sondern vielmehr mit Sympathie und Tendenzen. Es erscheint vielleicht vernünftiger, muss aber dennoch nicht stimmen.

Viele Theorien sind in der Geschichte der Menschheit aufgestellt worden. Viele davon klangen logisch und vernünftig, mussten aber dennoch wieder verworfen werden und mussten Platz machen für andere. Man war mal davon überzeugt, Exkremente auf Wunden aufzutragen, damit sie besser heilen. Ist es nicht so.

Sag Lügner zu mir, wenn das nicht stimmt.

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Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet ist, der Leben hervorgebracht hat.

Nur sind eben die Entfernungen schlichtweg viel zu groß, um irgendwie Kontakt aufnehmen zu können.

"Nur sind eben die Entfernungen schlichtweg viel zu groß, um irgendwie Kontakt aufnehmen zu können."

Nur gut das du das jetzt geschrieben hast. Die Wissenschaftler und der Rest der Welt, die meinen Kontakt zu ihnen aufnehmen zu können. wissen das offensichtlich noch nicht. Das ist wie eine Offenbarung.

Aber jetzt, wo du das geschrieben hast, ist klar, warum noch keine Außerirdischen gefunden wurden.

Vielen Dank dafür, du hast der Wissenschaft einen großen Dienst erwiesen.

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@naaman

Auch Radiowellen breiten sich nur mit Lichtgeschwindigkeit aus.

Das bedeutet, für Kontakt müsste man Jahre, realistisch Jahrzehnte oder Jahrhunderte auf eine Antwort warten. Wie stark das Signal sein müsste und welche Sendeleistung dafür notwendig wäre, lässt sich errechnen.

Für Reisen in diesen Entfernungen wären Jahrhunderte oder gar Jahrtausende nötig.

Nüchtern betrachtet, macht das einfach keinen Sinn.

Nur zum Vergleich. Das am weitesten entfernte von Menschen erschaffene Objekt ist die Sonde Voyager 1 mit einer Entfernung von rund 23 Milliarden Kilometern. Das sind gerade einmal 0,00243 Lichtjahre. Für diese Strecke hat die Sonde 44 Jahre gebraucht. Für ein Lichtjahr, bräuchte sie demnach rund 18.000 Jahre.

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@Interesierter

Sehr richtig, und deshalb ist es illusorisch mit den derzeitigen Mitteln überhaupt zu versuchen nach fremden Intelligenzen zu suchen. Das sind rausgeschmissene Gelder, die man besser in die Erhaltung des Planeten Erde investieren sollte, anstatt Bestätigungen für wilde Spekulationen von irgend welchen Philosophen zu finden.

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@naaman

Stellen wir uns einfach mal vor, wir würden eine Nachricht empfangen. Angenommen aus einer Entfernung von 200 Lichtjahren, was in kosmischen Dimensionen qasi vor der Haustür wäre.

Dann wäre diese Nachricht im Jahr 1821 verschickt worden. Eine umgehende Antwort unsererseits käme erst im Jahr 2221 dort an. Mit Rückantwort könnten wir demzufolge erst im Jahr 2421 rechnen.

Und das auch nur dann, wenn wir eine gemeinsame Art der Verständigung finden und in der Lage wären, ein Signal zu senden, welches über diese Entfernung hinweg noch empfangbar wäre.

Alles in allem ziemlich sinnbefreit, was eine hochentwickelte Intelligenz mit großer Wahrscheinlichkeit genauso sähe.

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Genau in einem Universum das Milliarden Jahre alt ist muss es schon irre sein daß sich 2 Zivilisationen so zeitlich überschneiden das sie sich treffen können.

Wir sind keine 200 Jahre in der Lage andere zu finden bzw so Auskunft freudig das wir sie finden könnten.

Ich glaube schon das es andere Zivilisation gab/gibt und geben wird

nur wo und zu welcher Zeit, ein persönliches aufeinander treffen bezweifle ich intuitiv

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