Warum haben viele Leute was gegen doodles?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Ich verstehe auch nicht was gegen einen Doodle spricht wenn man diese Hunde mag und alle Argumente die gegen solche Hunde gesagt wurden sind für mich nicht nachvollziehbar.

Ganz besonders das Argument das diese Hunde nicht gesund sind ist, wenn man bedenkt wieviel Qualzuchthunderassen vom VDH akzeptiert werden, geradezu lächerlich.

Und die Behauptung das neue Hunderassen nur aus Rassehunden bestehen zeigt wie wenig Ahnung mancher Fragebeantworter hat.

Denn die jüngste vom VDH anerkannte Rasse der “Kromfohrländer“ entstand ursprünglich aus Peter und Fiffi und keiner dieser Hunde hatten einen Stammbaum, Peter (der Urvater) war sogar ein streunender Strassenköter.

Selbst wenn der Doodle ein Disignerhund ist befindet er sich dann in bester Gesellschaft mit Pekinese, Mops und Co.und ich verstehe nicht warum solche abartig gezüchtete Hunde okay sind und der Doodle nicht. 

Trotzdem bin ich immer noch der Meinung das so viele Hunde die in Tierheimen sitzen auch ein schönes Zuhause verdient haben weil sie mindestens genauso liebenswert sind wie alle Rassehunde die es gibt.

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dsupper
07.04.2016, 05:58

"Peter (der Urvater) war sogar ein streunender Strassenköter"

Nein, er war NICHT der Urvater - er war nur der Vater des Wurfes, bei dem die Welpen so "niedlich" und auch gleichmäßig aussahen, dass der Wunsch entstand, diese Hunde als Rasse zu züchten.

Für die Kreation der neuen Rasse wurden dann über Jahrzehnte Rassehunde der Rassen Griffon und Foxterrier miteinander verpaart, später auch untereinander die entstandenen Hunde, die dem angestrebten Phänotyp am besten entsprachen!

Wie willst du aus Mischlingen mit unterschiedlichstem Genmaterial ein einheitliches homogenes Erscheinungsbild herauszüchten? Gregor Mendel würde sich im Grabe umdrehen.

0
Kommentar von brandon
08.04.2016, 14:29

Vielen Dank für die gute Bewertung. 🌷

0

Weil es schlichtweg überteuert verkaufte Mischlinge sind und Du nie weisst, wie sie erwachsen aussehen und wie sie sich auch im Wesen entwickeln: Wie viel Anteil Pudel , wie viel Anteil Labi oder Golden...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Würde gerne eure meine zu Doodles hören

die Hunde können ja nichts dafür, das sie nur des Geldes wegen von unseriösen Menschen in die Welt gesetzt werden. 

Es sind und bleiben nunmal Mischlinge die zu überteuerten Preisen angeboten und beworben werden. 

Naive Menschen unterstützen diese Vermehrer indem sie auf die unwahren Angaben und Argumente hereinfallen oder diese auch bewusst unterstützen, sogar ohne die geringste Ahnung von Hunden und Zucht zu haben. 

früher bekam man Mischlinge jeder und auch dieser Art kostenlos nachgeschmissen oder auch bei jedem Bauern um die Ecke. Heutzutage werden solche Hunde überteuert verkauft nur weil sie mit einem hübsch oder interessant klingenden Namen versehen sind/wurden.

Für einen einfachen Pudelmix würde sicherlich niemand 1000 EUR bezahlen, für einen Doodle dagegen aber sehr gerne!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von emysfrage
05.04.2016, 23:07

Warum sollte ich mir eine andere Rasse kaufen wenn diese wir total zusagt? Natürlich sind sie Teuer wenn ich sie aus ner zucht hohle, das ist aber auch ein Goldenretriver. Klar könnte ich auch einen einfachen Pudelmix nehmen aber dann weiss ich nicht mit was er gemixt wurde. Dann hab ich später einen mit zb. einer sehr schwerern Rasse mit der ich dann nicht zurecht komme. Klar verstehe ich aber auch deine Ansicht das manche dann nur sich ein Hund kaufen weil es ein Designer Hund ist und keine Ahnung von Hunden haben.

1

Hallo,

du schreibst:

Wir sind in sofern verwirrt das wir keine Vermehrer unterstützen möchten

Aber eben genau DAS würdest du machen, wenn du dir so einen Mischling kaufst. Denn es gibt keine Rasse "Doodle" - sondern diese Hunde entstammen immer einer Verpaarung von zwei rassefremden Hunden oder eben einer Verpaarung aus Mischlingen.

Nur Hunde aus einer seriösen Zucht, bei deren Rasse es strenge Zuchtrichtlinien gibt, werden kontrolliert (z.B. auf Gesundheitsprobleme etc.) gezüchtet. Auch die Züchter und die Zuchtstätte wird kontrolliert und überwacht. So hat man die größtmögliche Sicherheit, einen gesunden und bestens aufgezogenen Welpen zu erhalten (Ausnahmen gibt es immer und überall im Leben).

Es ist bei einer Zucht ja nun nicht auch so, dass man eine Hündin und einen Rüden nimmt - und die Welpen dann zu jeweils 50 % die Gene beider Eltern enthalten - das wäre schön, wenn es so einfach wäre.

Bei solchen "Designerhunden" kann man nie sagen, wie viel vom Pudel und wie viel vom Labrador die Welpen genetisch mitbekommen - selbst die Welpen eines Wurfes können völlig unterschiedlich sein, sowohl im Aussehen, als auch im Wesen und vom Charakter. Und das bleibt auch so, wenn zwei Doodle miteinander verpaart werden, denn die Gene haben die Eigenschaft, oft viele viele Generationen zu "überspringen".

Also ist es eigentlich gar nicht möglich, sich so einen Hund auszusuchen, weil er "einem gefällt", denn im Grunde weiß man ja gar nicht, was man bekommt.

Und warum manche Leute bereit sind, für solch einen Mischling mit nur angeblichen besonderen "Eigenschaften", z.B. geeignet für Menschen mit Hundehaarallergie, mehr zu bezahlen als für einen seriös und verantwortungsvoll gezüchteten Rassehund - ist und bleibt mir ein Rätsel.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von friesennarr
06.04.2016, 08:41

Das Rätzel ist leicht gelöst: Man will immer das "Besondere" ich sehe das nicht nur in der Designerhundnachproduktion, ich sehe das auch bei den Datschnasenhunden und den Listenhunden.

Die Listenhunde wurden viel Attraktiver in dem Moment wo sie "verbotene Früchte" wurden.

Die Designerhunde sind im Moment so "in" wie früher die Werbehunde.

Und um Stolz sagen zu können: "Das ist kein Mischling, das ist ein reinrassiger Labradoodel". So wurde es mir gegenüber schon behauptet.

4
Kommentar von brandon
06.04.2016, 12:25

@ dsupper

Hast Du schon mal was über die Entstehung der Hunderasse Kromfohrländer gehört?

Welche und wieviel Hunderassen darin stecken weiß keiner da der Urvater schon ein Mischling von unbekannten Rassen war.

Außerdem kann man es nur immer wieder sagen: “Es gibt keine einzige Hunderasse  die nicht von Mischlingen abstammt.“

1

Die Frage ist doch: Was gefällt dir nicht an einem Golden Retriever bzw. an einem Pudel?

Natürlich sind viele Rassen aus "Vermischungen" entstanden, die sind ja auch nicht grundlegend alle schlecht. Mich stört dabei einfach:

1. Der Pudel ist eine alte und vor allem im Verhältnis zu anderen Rassen gesunde Zucht. Es gibt wenige Erbkrankheiten. Der Hund ist intelligent, es gibt 4 verschiedene Größen, so dass wirklich für JEDEN eine Größe dabei ist. Farblich gibt es ebenfalls - anders als beim Goldie - eine große Varianz. Pudel sind sehr anpassungsfähig, ursprünglich zur Vogeljagd genutzte Hunde, die regelmäßig eine Schur benötigen und entsprechende Fellpflege. Warum also kein Pudel???

2. Der Golden Retriever ist durch seine Modeerscheinung heute zum Teil häufig überzüchtet. HD, ED sind nur zwei von vielen Erkrankungen. Goldies sind ruhige Familienhunde, die zum Apportieren gezüchtet wurden.

3. Der VDH ist nicht immer gut, hält aber seine Hund streng über Zuchten. Doch wie bei jedem anderen Zuchtverband gibt es auch hier Schwarze Schafe, die lassen sich leider nie ganz verhindern. Ohne eine Regulierung aus einem Verband ist es quasi ein "Freifahrtschein", alles und jeden Hund zur Vermehrung zu nutzen.

4. Hunde, die einer VDH-Zucht angehören, müssen nicht nur entsprechend untersucht sein, sondern zuchttauglich geschrieben werden, laufen z.T. häufig auf Shows. Ein VDH-Züchter käme nie auf die Idee, seinen Hund für einen Mischlingswurf - und das sind es eben, Mischline - zur Verfügung zu stellen. Auch wenn sie mit den "Designerhunden" deutlich mehr Geld verdienen würden.

5. Frau Müller hat einen netten Pudel, Herr Mayer einen schönen Goldi. "Die beiden  mögen sich doch sooo gerne!". Also lassen die beiden die Hunde unkontrolliert vermehren, ein Wurf entsteht. Doch weder Frau Müller noch Herr Mayer haben Kenntnisse über den Stammbaum von den Hunden. Manche Erkrankungen überspringen Generationen, also können sie bei diesem Wurf auftreten. Eine Zuchtabnahme gibt es nicht (sind ja auch Mischlinge) und so werden die Hunde in die Welt verkauft. Familie Schmidt findet die Hunde ja "sooooo süß!" und holt sich einen ins Haus. Nach nur wenigen Wochen stellen sie fest, dass der Hund nicht gesund ist. Der Tierarzt redet etwas von "Krankheit", aber weder Herr Mayer noch Frau Müller interessiert das. Es gibt keine Entschädigung. Dass der süße Hund von Familie Schmidt nur 2 Jahre alt wurde haben sie sowieso nicht mehr mitbekommen. Zucht gehört in verantwortungsvolle (!!!!) Hände!

6. Auch wenn die "Züchter" (Vermehrer) seriös erscheinen und schauen, dass die Hunde gesund sind: Kein seriöser Züchter einer VDH-Zucht gibt sein Zuchttier dafür ab! Die Hunde kommen also aus keiner kontrollierten Zucht. Zudem wollen die meisten "Züchter" einfach nur schnell und viel Geld verdienen. Wieso soll ein Mischling bitte mehr kosten, als ein Rassehund?

Man könnte die Liste noch lange fortsetzen. Auch Mischlingshundehalter können verantwortungsvoll sein. Aber ich finde, dass man nicht - nur weil es eben hip ist - eine solche Vermehrerei unterstützen sollte. Jeder, der sich mit Zucht und Genetik und einem verantwortungsvollen Umgang mit Hunden beschäftigt, wird diese Mischung nicht gutheißen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es sind eben unseriöse Vermehrer die von Zucht keine Ahnung haben und keine Züchter die sich für eine neue Rasse interessieren.

Entstanden ist die Idee zwei Rassen zu mischen um einen idealen Blindenhund zu bekommen.

Man hat rein zum Zweck einen idealen Blindenhund zu bekommen einen Labrador Retriever der ein draufgängerischer Hund ist und einen sanften Golden Retriever vereint und gehofft dass die gewünschten Eigenschaften optimal vereinen.

Zugelassen sind aber nur  Erstpaarungen 1x Labrador + 1x Golden und eben nur zu diesem Zweck darf mit Erlaubnis der Zuchtkommission so eine Verpaarung  einmalig stattfinden. Eine neue Rasse will man damit aber nicht herausbringen.

Daraus ist dann eben auch die Idee gewachsen "Allergikerhunde" und was auch immer zu produzieren.

Dabei kann man sich vorstellen, dass da ein Zuchtverband nicht mit macht.

 Ein Züchter darf mit seiner Hündin zwischen 3 und 8 Jahren maximal 5 Würfe haben, wobei auch die Wurfgrösse eine Rolle spielt. 

Welcher Züchter will aber das auf sich nehmen für einen Designerhund für den er keinen Stammbaum bekommt und rein gar nichts für seine Zucht tut auf sich nehmen um Mischlinge zu produzieren? Er darf es auch nicht, ohne aus dem Zuchtverband ausgeschlossen zu werden.

Folglich kann man nur mit Zucht untauglichen Hunden Labradoodles produzieren. Da werden dann aber auch schon längst nicht mehr Einmalpaarungen Pudel x Golden produziert.

Dafür aber soll der geblendete Käufer den gleichen Preis wie für einen Hund mit FCI anerkannten Hund bezahlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist in meinen Augen eine unnötige Designer Rasse und in erster Linie wurde sie auch nur gekreuzt um Geld zu machen.

Klar gibt es nun wohl auch 'Züchter' die die Hunde einfach toll finden aber in meinen Augen ist es sinnloses vermehren.

Was spricht gegen einen Goldi oder einen Pudel? Warum muss man zwei Rassen vermischen? Nur um ne hübsche Optik zu bekommen?

Ich bin dagegen so etwas zu unterstützen. Man findet wenn man will IMMER eine Rasse die zu einem passt und muss keine Designer Rassen unterstützen.

Mixe gibt es genug. Wer einen Mix möchte geht bitte ins Tierheim oder holt einen Hund mit Hilfe einer Tierschutz Organisation von der Straße.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von emysfrage
05.04.2016, 22:59

Ja, du hast schon recht! Pudel sind bestimmt auch super Hunde nur Mir gefällt es garnicht wenn Hunde so eine schmale Schnauze haben, egal ob Pudel oder Dobermann... Kennt den jemand eine Rasse die dem Doodle ähnlich ist? Klar spielt das Wesen auch eine Rolle aber daneben suchen wir einfach ein wuschigen, großen Hund mit Teddygesicht.. . Es verbinden sich in ihm die Fröhlichkeit und die Gelassenheit des Golden Retriever und die Intelligenz sowie die Gelehrigkeit des Pudels, das gefällt uns halt sehr gut. Warum sollte ich mir ein "überzüchteten Golden retriever" kaufen die Rasse ist so häufig. Leider ist der Goldi noch immer sehr begehrt und von daher wird teilweise mehr auf Schönheit als auf Charakter und Wesen des Hundes gezüchtet. Da hat man dann schnell einen nervösen, anfälligen und eben nicht "kinderlieben" Hund. Klar verstehe ich auch Leute die sagen die Hunde werden nur gezüchtet um zu verdienen. Aber es gibt ja auch verantwortungsbewusste Züchter.

2

also ich persönlich kann nichts dagegen sagen. ist ja eh besser als ein reinrassiger hund meiner meinung nach. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dogmama
05.04.2016, 22:33

ist ja eh besser als ein reinrassiger hund

und was ist besser daran? Erkläre das doch mal!

4

Was möchtest Du wissen?