Warum haben Studenten keine Ferien?

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11 Antworten

Es gibt härtere Zeiten und es gibt weniger harte Zeiten. Die ersten Semester sind normalerweise härter, da wird gesiebt. Oft wird es gegen Ende etwas entspannter. Ich bin jetzt im Masterstudium, habe mir dieses Semester bewusst etwas voller gelegt und in der vorlesungsfreien Zeit neun Klausuren - und trotzdem zwischendurch immer mal wieder eine oder zwei Wochen frei. Wenn man während des Semesters nicht völlig auf der faulen Haut gelegen hat, hält sich die direkte Vorbereitsungszeit oft auch in Grenzen.

Das sind jetzt meine Erfahrungen aus einem MINT-Fach. Künsterlische Fächer (ich kenne einige Leute, die Instrumente studieren) sind da deutlich härter, einfach, weil die Konkurrenz viel extremer ist, und, weil man davon ausgeht, dass die Studenten für ihr Fach noch wesentlich stärker "brennen".

Aber: Wir haben freie Berufswahl in Deutschland, niemand ist gezwungen zu studieren. Wenn Dir das Studium nicht gefällt, ist es keine Schande, eine Ausbildung zu machen.

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Was studierst du denn bitte, dass du nicht mal irgendwo ne Woche frei hast? Sogar die Medizinstudenten, die ich kenne haben einiges an freier Zeit.

Ich habe vor ein paar Jahren auch noch studiert und hatte in den meisten Semesterferien zumindest einige Wochen frei.

Vielleicht liegt es ja auch einfach am Zeitmanagement.

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Naja, was zum Henker studierst du? Normalerweise - Semester - Prüfungen und dann 2 Monate frei ;). Zwischendurch kann man auch fast jede Woche in den Urlaub fahren, was wir auch alle gemacht haben (Maschinenbau, BWL, BWR, Informatikstudenten). War die gechillteste Zeit überhaupt. Klar hatten wir auch alle dementsprechend Geld (nein keine Privathochschule oder Uni) und konnte auch Skifahren, nach Rimini, Novalja, Goldstrand und co.. Vielleicht beziehst du es auch auf Jobs während dem Studium? Weil in den Semsterferien gibt es doch kaum was, außer mal vielleicht nen Treff mit dem Prof, eine Wochenendveranstaltung oder eben einen Infotag. Zudem kann man auch auf viele Vorlesungen verzichten, da das Bachelorstudium doch 75% auswendig lernen ist - das geht auch am Meer ;).

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Also während meiner Studien habe ich kaum was anderes gemacht ausser Ferien und sehr langen Wochenenden.., liegt dann wohl auch daran wie ernst man es mit den akademischen Pflichten nimmt.

 Aber wenn du im Ernst glaubst ein Angestellter hätte mehr Ferien oder Freizeit als ein Student dann wirst du wohl noch üble Überraschungen haben.

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Dass Studenten keine Zeit für Entspannung haben kann man so allgemein nicht sagen. Es kommt immer auf deine Hochschule und den konkreten Studiengang an.

Es gibt Studiengänge, in denen hat man 1x zu Ende der Vorlesungszeit über ein bis drei Wochen verteilt Klausuren und danach nichts mehr bis die nächste Vorlesungszeit beginnt. Keine Hausarbeiten.

Gibt auch Studiengänge, in denen man mehrere Prüfungszeiträume hat und das Lernen somit (entweder gezwungen oder freiwillig) über die vorlesungsfreie Zeit verteilen kann/muss.

Und es gibt eben Studiengänge, in denen man Klausuren & Hausarbeiten/Projektarbeiten hat, was sich dann eben auch über die vorlesungsfreie Zeit erstrecken kann.

Von diesen strukturellen Unterschieden abgesehen ist auch die Frage, wie die Abschlussnote sich zusammensetzt. Es gibt Studiengänge, in denen geht es während des ganzen Studiums nur um bestehen oder nicht bestehen (Motto "4 gewinnt") und die Abschlussnote wird zu 100% aus der Abschlussprüfung & Abschlussarbeit zusammengesetzt. Heißt natürlich weniger Aufwand während der meisten Semester als in einem Studiengang, bei dem jede Note in die Abschlussnote eingeht.

Zu guter Letzt unterscheidet sich das Niveau ja auch teilweise drastisch nach Hochschule, Studienrichtung & Studiengang. Dementsprechend unterschiedlich ist der Aufwand.

Was studierst du denn?

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Die vorlesungsfreie Zeit heißt umgangssprachlich Semesterferien. Auch Hausarbeiten ändern nichts daran, dass  man zwischen den beiden Semestern massig Zeit zur meist freien Einteilung hat. Auch ich musste damals zu Beginn Klausuren nachschreiben oder 2-4 Hausarbeiten anfertigen. Dafür hast du freie Zeiteinteilung. Wenn du die vorlesungsfreie ernsthaft die schwierigste und schlimmste Zeit nennst, hast du in meinen Augen noch nicht viel studiert.

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Wie nennst Du die Zeit zwischen Ende Juni bis Ende September?

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Kommentar von Stevens53
08.07.2016, 01:04

Vorlesungsfreie Zeit

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Was? Ich habe nächste Woche 3 Klausuren und dann 2 Monate frei

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Kommentar von Stevens53
08.07.2016, 01:03

Das sind keine Ferien du hast niemals 2 monate ferien. Du machst definitiv was falsch.

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Das hieß auch früher schon "vorlesungsfreie Zeit".

Und wir hatten gar kein Geld zum Verreisen....

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Früher war es ja noch so, dass man Semesterferien hatte

Es hieß auch früher schon vorlesungsfreie Zeit, es waren nie Semesterferien.

Wenn man arbeiten geht hat man sogar mindestens 3 Wochen im Jahr Ferien.

Nein, du hast Urlaub, keine Ferien.

und man auch mal als Student verreisen durfte

Und jetzt ist dir Verreisen verboten?

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Kommentar von Stevens53
08.07.2016, 01:32

Also ich könnte verreisen, dann müsste ich auf das nächste Semester warten. Hmm Ferien oder Studium ich denke Studium hat Priorität.

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Damit du an den Aufgaben wächst.

Sie fordern dich, weil es sonst zu leicht wäre und es dich keinen Millimeter weiterbringen würde.

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Kommentar von Rubezahl2000
08.07.2016, 01:25

Das kann nur jemand schreiben, der NICHT studiert ...
(Oder wenn doch, dann zumindest kein anspruchsvolles Studienfach)

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