Warum haben so wenige die FDP gewählt o:?

15 Antworten

"ist gegen das bedingungslose Grundeinkommen und generell dafür, dass
jeder für sein Leben hauptsächlich selbst verantwortlich ist"

Das ist schon mal ein Widerspruch in sich. Es gibt nichts liberaleres als das Grundeinkommen. Jeder darf ohne staatliche Zwänge selbst entscheiden was er wie tun möchte. Keine staatlichen Kontrollen, kein Sanktionsdruck nur die Freiheit.

1. Für Bildung - inwiefern? Hier in NRW  regiert Herr Lindner noch mit und möchte die Studiengebühren für Nicht-EU Bürger wiedereinführen. Für jemanden, der die Bildung nach oben hält und Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg plakatiert, aber gleichzeitig den Menschen dieser Welt das vorenthält, gleichsam auch die regulären Studienkosten für Schulbücher für die Studenten nicht übernehmen möchte, der ist alles andere als für Bildung.

Die SPD hat damit geworben die Bildung, von der Kita bis zur Universität, kostenlos machen zu wollen. DAS ist eine Bildungspartei. Und nur so schafft man Chancengerechtigkeit und mehr gebildete Menschen.

Herr Lindner bezeichnet sich selbst als Neoliberal. Das ist so, als würde sich Herr Gauland selbst als Rassist mit Sympathien zum Nationalsozialismus betiteln. Eine Entlarvung was Herr Lindner wirklich möchte: Deregulierung der Wirtschaft.

Die großen Bosse und Konzerne werden entlastet, die Mittelschicht belastet.

Was jetzt neu an der FDP sein soll ist selbst den FDP-Mitgliedern nicht bewusst. Die FDP-Mitglieder selbst sagen, dass sie inhaltlich und programmtisch genauso aufgestellt sind wie 2009 und 2013 unter Westerwelle. Und genau diese FDP wurde mit 4,8% aus dem Bundestag gewählt.

Herr Lindner selbst dient nur als Sex-Kandidat, der die von Sinnen entnommenen Frauen als Wählerschicht einfängt. Wenn es jemals ein Argument gegen das Frauenwahlrecht gab, dann ist dies das Erste sinnvolle.

Argumente gegen die FDP?

Das Totalversagen der FDP von 2009-2013 unter Schwarz-Gelb?

Ihre soziale Kälte? Den Sozialstaat abzubauen ist genauso schlimm wie nichts gegen eine zunehmende soziale Ungleichheit zu tun.

Einen Parteivorsitzenden der FDP zu haben, der mit einem goldenen Löffel im Arsch geboren ist, mit 19 den ersten Porsche fahren durfte und Hartz 4 Empfängern etwas von Eigenverantwortung und Investitionen in Aktien faselt, da bekomme ich die blanke Wut.

Die FDP argumentiert wie immer: Eure Armut kotzt uns an.

Der Deregulierungswahn. Selbst etwas vom schlanken Staat faseln, im Umkehrschluss konnte die FDP die letzten vier Jahre und den Wiedereinzug in den Bundestag nur durch die staatlichen Gelder der Steuerzahler schaffen. Aus Eigenverantwortung hätte die FDP sowas niemals geschafft. #Doppelmoral

Mehr Netto vom Brutto? Natürlich - für Hoteliers.

Es gab 2014/15 wo ich mir hätte vorstellen können die FDP zu wählen. Sie wollte sich neu gestalten, blieb aber das Alte.

Im übrigen hat sich die FDP bis einschließlich 2014 gegen den Mindestlohn gewettert und nun befürwortet sie ihnselbst. Eine Idee von der Linkspartei im übrigen.

Das sagt mir im Umkehrschluss doch nur, dass die Sozialisten von Anfang an Recht hatten.

Herr Lindner selbst dient nur als Sex-Kandidat, der die von Sinnen entnommenen Frauen als Wählerschicht einfängt.

Ich darf zwar als Britin nicht bei der Bundestagswahl wählen, aber das erscheint mir jetzt doch etwas sexistisch. Als wären Frauen alle animalisch ohne Hirn, die diesen Herren gewählt haben.

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@Rauchfrei89

Die Zahlen bestätigen meine These: 60% wählten die FDP nur wegen Lindner. Absolut unverständlich.

1
@teletobbi

Aber von denen waren vielleicht viele Männer. Also so Art Westerwelle Effekt

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@teletobbi

Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass unsere Frauen so behaemmert sind. Warum sollten sie denn unbedingt den Lindner waehlen, bei allem Verstaendnis fuer ihn, aber so schoen ist er nun wirklich nicht.

Tareq A.

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@Yankors

Was bedeutet dieser "Hotelier Satz" im Klartext? Ich bin Hteleier, habe ich nun Netto mehr vom Brutto? ist doch lachhaft.

Tareq A.

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Daran ist nichts "schlimm" oder "schlecht"

Lediglich sehen es verschiedene Menschen anders....

Wie "die wahlberechtigten Menschen" es sehen, sieht man am Wahlergebnis.

Es ist nicht "schlimm", und auch nicht "schlecht" dass es verschieden Ansichten und daher auch verschiedene Parteien gibt.




Was gegen die FDP spricht ist die Diskrepanz zwischen Wahlprogramm und verabschiedetem Haushalt

Bildung beschränkt sich auf eine pragmatische, für die Gemeinschaft nützliche Wissensvermittlung. Humanistische Bildung ist gesellschaftlich nicht gewünscht, da sie den Menschen zum Nachdenken anregt und ihm eine kritischere Sicht auf die Welt ermöglicht. Da es nicht im Interesse der Allgemeinheit ist, den Menschen für die Defekte dieser Gesellschaft zu sensibilisieren, wird jede Bildung, die sich auf kulturelle Überlieferung stützt, unterdrückt. „Geschichte ist Mumpitz“ (ein bekannter Ausspruch Henry Fords).

st das ein liberales Bildungsideal?

Christian Lindner hat es in einem Interview mit Katharina Witt in der Bild zeitung so beschrieben

Witt: Wird das Wort Gerechtigkeit überstrapaziert? Chancengleichheit ist für mich Gerechtigkeit. Aber wenn jemand fleißig ist…

Lindner: …dann muss das auch einen Unterschied machen dürfen. Bei der Chancengleichheit stimme ich Ihnen völlig zu. Der eigentliche Skandal unserer Gesellschaft ist, dass für manche der Bildungs- und Lebensweg schon klar ist, nur weil sie in eine bestimmte Familie geboren worden sind. Bildung hängt noch immer von der Herkunft ab, auch der sozialen. Darum kümmert sich aber fast keiner. Ich kriege solch eine Krawatte, wenn es in den Talkshows immer nur um den letzten kleinen Unterschied beim Einkommen geht. Der echte Skandal ist, dass jedes Jahr rund 50 000 junge Menschen ohne Schulabschluss ins Leben geschickt werden. Die haben die Perspektive Mindestlohn und Wohlfahrtsstaat.

Im Prinzip ganz nett aber von Humanistischer Bildung sprich Herr Lindner nicht also doch "nützliche Wissensvermittlung"?

Bitte zeige mir den Länderhaushalt, Bildung ist Ländersache, die aktuelle NRW-Regierung welche Christian Lindner mit ins Amt gehoben hat. wo in Humanistische Bildung investiert wurde oder wird,

Hartz 4 Pro/Contra

Ich brauche noch Argumente für eine Debatte, hab zwar schon einige, aber ich bin mir nicht sicher ob diese reichen..

  • Hartz 4 dient nicht als Lohnersatz - Mitkosten, Sozialbeträge werden übernommen; höherer Anreiz zum Arbeit finden

  • Arbeit muss sich wieder lohnen, eine Kürzung jedoch ist unangemessen, denn den Arbeitslosen geht es schlecht genug - wer arbeitet muss mehr verdienen --> Mindestlohn

  • Wer keine Arbeit annimmt, muss mit Kürzung rechnen --> gemeinnützige, einfache Arbeit wie Städtereinigung, Grünpflege für die man keine besonderen Kenntnisse haben muss

  • Hartz 4 soll als Unterstützung für Bedürftige, nicht für Drückeberger dienen

--> Grundeinkommen ist Sinvoller als eine Erhöhung

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Wäre es möglich, dass sich die SPD irgendwann spaltet, so ähnlich wie vor gut 100 Jahren, wo sie sich in MSPD und USPD spaltete?

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Hilft uns ein Bedingungsloses Grundeinkommen zur sozialen Gerechtigkeit oder fördert es möglicherweise nur die Faulheit?

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Meiner Meinung nach muss die Daseinsvorsorge der Menschen verstaatlicht sein und darf kein Gegenstand von der Marktwirtschaft zum spekulieren sein (Bildung, Gesundheit, Rente, öfftliche Versorgung, Bodenschätze etc.).

Würde uns ein BGE einen Schritt weiter hin zu einer sozial gerechteren Gesellschaft führen oder nur die Faulheit entlohnen? Letztendlich empfinde ich dies als eine Frage des Weltbilds bzw. der Idee vom Menschen. Wie ist Eure Meiinung zu diesem Konzept?

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