Warum haben so viele Menschen etwas gegen Flüchtlinge?

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es stimmt, dass viele Menschen inzwischen etwas gegen "Flüchtlinge" haben. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Teilweise erleben die Menschen, wie sich "ein Teil der Flüchtlinge verhält, wie sie versuchen, Behörden zu täuschen, sich doppelt geldwerte Vorteile zu verschaffen und durch Kleinkriminalität, Rauschgifthandel und (männertypisch) Frauenbelästigung und Vergewaltigungen auffallen. Das trifft, wie gesagt, nur auf einen Teil der Flüchtlinge zu, wird aber nach menschlicher Art auf alle, auf die Masse übertragen. Schließlich kennt man den einzelnen Flüchtling ja nicht und kann damit auch nicht unterscheiden zwischen gut und böse.

Dazu kommen die enormen Unterhaltskosten und Aufgaben für die Flüchtlinge von der Wohnraumbeschaffung bis zum täglichen Unterhalt. Die meisten sind, wenn sie im Lande bleiben sollten, über viele Jahre nicht integrierbar, weil sie die Sprache nicht sprechen, keine bei uns anerkannte Ausbildung haben und somit langfristig unsere Sozialkassen aufs stärkste belasten, Gleichzeitig nehmen sie, dafür können sie nichts deutschen Mitbürgern den ohnehin knappen und teuren Wohnraum weg und tragen dazu bei, dass Deutschland jeden Monat ein Stück weiter zugebaut wird, sodass auch unsere Naturräume immer knapper werden. Und wenn es dann noch Muslime sind, welche sich unserer Lebensweise versperren und uns als Ungläubige (so gibt es ihnen ihr Glaube vor) im Grunde als minderwertig verachten, dann platzt den Menschen zunehmend "der Kragen".

Ich habe sicher nicht alle relevanten Gründe für die Ablehnung der Flüchtlinge erwähnt. Aber unsere seitherige Regierung und die Medien haben uns jahrelang etwas vorgemacht, was in der Wirklichkeit nicht Volkes Wille ist. - Siehe die Wahlerfolge der AfD, welche sonst nicht möglich gewesen wären. 

Ich will mir dabei gar nicht ausdenken, was passiert, wie die Antistimmung eskaliert, wenn erst in Deutschland der befürchtete wirtschaftliche Abschwung kommt und das Geld knapp wird. Es gibt heute schon genug Mangel in unserem Land - marode Schulen und Straßen, Armut in der unteren Bevölkerungsschicht, kein Geld für weitere Lehrer, Polizisten, Sozialarbeiter und Beamten, welche gerade auch durch die Flüchtlinge in besonderer Zahl gebraucht würden. Und den allgemeinen Notstand in den Pflegestationen und -berufen brauche ich hoffentlich nicht extra zu erwähnen.

Das heißt, wir müssen die Flüchtlinge, welche hier bei uns sind mit dem Notwendigsten versorgen, sie aber baldmöglichst wieder in ihre Heimatländer "exportieren", in der Hoffnung, dass dort Friede eintritt oder sich deren wirtschaftliche Verhältnisse bessern.  

Schließlich kann Deutschland, inzwischen mit seiner Flüchtlingspolitik in ganz Europa isoliert, nicht die einzige Anlaufstation für alle Not und alles Elend dieser Erde sein, ohne daran selbst zugrunde zu gehen.

Danke für die Auszeichnung meiner Antwort!

LG hummel3

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Die FDP hat das Verdienst, dass sie dieses ganze mit "Flüchtlinge" für sakrosankt ausgegebene Migrationsvolumen etwas - auch in Abstimmung mit internationalen Verträgen - klarsichtiger aufgeteilt hat. 

https://www.fdp.de/position/dossier-fluechtlingspolitik

Die wenigsten, die bisher in Summe als "Flüchtlinge" bezeichnet wurden, sind Flüchtlinge aus Kriegsgebieten oder politischer Verfolgung. Nicht mal die AfD ist dagegen, echte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention aufzunehmen und ihnen zeitlich begrenzt, solange die Kriegssituation anhält, sicheren Aufenthalt zu geben. In dem Wust der wilden Migration aus ganz Nordafrika sind haufenweise Pässe gefälscht worden (was eigentlich schon ein Ausweisungsgrund wäre) und viele Klein- wie Großkriminelle mit ins Land geströmt. Von dem grassesten Fall, einem Bundeswehroffizier aus Offenbach, der sich erfolgreich als syrischen Flüchtling ausgegeben hat, gar nicht zu reden.

Die Zustände in Hamburg, Berlin und einigen Großstädten des Ruhrgebiets haben bereits vor 2015 gezeigt, dass wir mit der Integrationsabsicht an unsere Grenzen stoßen und sich Parallelgesellschaften zu bilden beginnen. "Wir schaffen das!" glauben die Leute nicht mehr länger. Das alles als "rechts" abzustempeln, ist gefährlich. Das könnte nämlich "rechts" allein schon aus Ablehnung dieser moralischen Keule akzeptabler machen, als es "links" recht sein könnte. Die Leute sind nicht so doof, dass sie nicht ahnen, welche Unsummen es kostet, wenn inzwischen jedes öffentliche Gebäude und jeder Popelmarkt massiv abgeschirmt werden muss.Die merken schon, dass sie anders als noch vor 10 Jahren überlegen, welche öffentliche Veranstaltung sie besuchen. Da ist eher die Rückfrage an Dich, ob Du ideologisch blind geworden bist, diese Veränderungen nicht zu sehen. 

Gerade soeben gelesen:

„Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind“ (Oskar Lafontaine)

Das interessiert natürlich die Salonmarxisten in linksalternativen Bionade-Stadtteilen bundesdeutscher Großstädte nicht sonderlich. Sie sind nicht mehr sozial eingestellt (dazu fehlt ihnen der Kontakt zu den Ähbäh-Schichten) sondern hochmoralisch-idealistisch.

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Es sind mir nicht viele Menschen bekannt, die pauschal etwas gegen Flüchtlinge haben.

Im Gegenteil, die meisten vertreten die Ansicht, dass man den Kriegsflüchtlingen vorübergehend helfen muss und will, bis sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

M.A.n. müssen sie weder groß die Sprache lernen, noch sich in die bestehende Gesellschaftsform integrieren, wozu auch ? Es genügt, wenn sie sich anständig und unauffällig verhalten, und sich nützlich zu machen versuchen, sofern sie körperlich und psychisch dazu in der Lage sind.

Selbstverständlich dürfen sie die Sprache lernen, und können sich auch einiges abschauen, sofern sie das Gefühl haben, dass es ihnen etwas bringt.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich im ehrenamtlichen Bereich hilfreich einzubringen, parallel dazu lernt man dann auch Land und Leute kennen, und wird dann hinterher gerne auf Deutschland und den meist angenehmen Aufenthalt zurückblicken...  

Es droht derzeit in der BRD kein Krieg, keine Verfolgung, keine willkürliche Polizei-und Militärgewalt, etc... sondern Deutschland bietet Rechtssicherheit, sowie sichere Unterbringung in ( meist) Mehrbettzimmern, sowie Verpflegung und Kleidung, zudem noch ein Taschengeld...WAS will ein Kriegsflüchtling mehr ?...

Hilfreich sind dann auch zentrale, gemeinsame Unterbringungen..denn sie haben schon genug Leid mitgemacht, und sollten nun wenigstens innerhalb ihrer Landsleute zusammen bleiben dürfen, damit sie sich gegenseitig helfen können, ihre Trauer besprechen und aufarbeiten, und sich stützen können....

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Andere Frage sind sog. "Flüchtlinge" die vorsätzlich ihre Identität verschleiern, um dadurch einen dauerhaften Aufenthalt zu erzwingen, und durch unverschämte Forderungen auffallen, oder die sonstwie lügen, um Asyl zu erhalten.

Das sind dann Betrüger.

Und warum viele etwas gegen Betrüger haben, muss ich wohl nicht erklären.

aber gegen die ehrlichen Flüchtlinge, die hier ankommen und sagen:

"Leutz..es geht bei mir in der Heimat grad soundso zu, bittet helft mir vorübergehend"... hat doch (fast) niemand etwas...

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