Warum haben so viele Menschen Angst vor Spinnen und nicht vor Katzen/Kaninchen und sonstigem?!

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12 Antworten

Es haben mehr Menschen Angst vor Spinnen/Schlangen/Insekten, als vor Kaninchen oder Katzen, weil Kaninchen und Katzen sich mit der Zeit als Haustiere etabliert haben und sie keine direkte Gefahr für den Menschen darstellen.

Eine Vielzahl der Insekten/Spinnen/Schlangen sind giftig. Unsere Vorfahren sind ihnen aus dem Weg gegangen, weil sie viel eher angreifen als z.B ein Kaninchen. Die meisten Spinnenphobien sind aber schon im Kindesalter erlernt. So antworten viele Spinnenphobiker (übrigens besteht da die Mehrheit aus Frauen), dass beispielsweise die Mutter auch Angst vor ihnen hatte. Die Tochter sieht also, dass die Mutter extrem ängstlich oder hysterisch auf eine Spinne reagiert. Dann kommt der Vater, redet der Mutter gut zu (bestärkt sie also in ihrer Reaktion) und entfernt die Spinne. Das war früher, und ist teils auch heute noch, die klassische Rollenverteilung, oder Klischee.

Auch wird auf eine Spinnenphobie viel verständnisvoller reagiert, als auf Angst vor Katzen oder Kaninchen. Wenn jemand sagt "Ich habe Angst vor Kaninchen", dann finden sich meist direkt Leute die darauf Antworten "Du bist auch bescheuert. Ich hab ein Kaninchen, komm wir gehen es streicheln". Bei so etwas wird dem Phobiker viel stärker bewusst gemacht, dass seine Angst unbegründet ist.

Ich bin der gleichen Meinung wie Waschanlage.

Eltern bringen ihren Kindern die Angst bei! Sehen die Eltern eine Spinne, sagen sie dem Kind, dass es davon weggehen soll, ziehen es weg und/ oder treten dann auf das Tier drauf, um es zu töten. In manchen Ländern gibt es giftige Spinnen. Eine einzige soll es sogar in Deutschland geben. Das gibt außerdem zu denken und schürt die Angst der Erwachsenen. Die Erfahrung spielt eine große Rolle. Erfahrungen lösen auch Reflexe auf. Es gibt die Reflexe, die der Mensch von Geburt an in sich trägt, wie die Atmung. Es gibt aber auch unbedingte Reflexe, die erlernt werden. Kinder fassen an, was sie sehen. Eine heiße Herdplatte, fassen sie nie wieder an, wenn sie es einmal getan haben! Erinnerungen an den Schmerz werden das nicht zulassen. Erinnerungen, daran, dass Spinnen böse sind, lösen die Angst aus! Quelle: eigene Erfahrung und diverse Kinderbücher in denen gesagt wird, dass man Kinder Erfahrungen sammeln lassen soll, wozu auch gehört, dass sie ihre Körpersensoren an Händen und Füßen ausprägen solln, durch barfuß gehen und "sich-Dreckig-machen". Sagt man Kindern, dass Brennesseln wehtun, packen die meisten trotzdem dran. Neugier, die bestraft wird, aber so merkt man sich's. Fassen Kinder Spinnen an und die tun einem nichts (außer weglaufen) denken sie sich nichts Schlimmes dabei. Im Weiteren Leben werden sie auch keine Angst haben, weil sie nie erlebt haben, warum sie das sollten.

!Wurde eine Angst nie erfahren, kann sie nicht nachempfunden werden!

Warum haben Menschen Angst vor Mäusen? Weil sich der Gedanke rumspricht, dass Mäuse Krankheiten verbreiten können. Das können allerdings nur Ratten. Und heutzutage ist das noch nicht mal mehr schlimm. Früher waren Ratten der Auslöser für die Verbreitung der Pest. (Das steht tausendfach im Netz und in Geschichtebüchern). Deswegen hat die Ratte, bis heute einen schlechten Ruf. = Erfahrung und Gerüchte! Quelle: Da kam mal was auf Pro7 über das Mittelalter

Die Art der Fortbewegung? Ein Hase hüpft! Ein Floh springt (und zwar noch mehr unorthodox, als jedes andere Tier). Ein Krebs läuft quer!!! Ein Tausendfüßler hat ... naja nicht tausend, aber noch viel mehr Beine, als Spinnen! Ein Fisch hat gar keine Beine und wer hat Angst vor denen? Fliegen und andere Fluginsekten haben eine Million Augen. Wer hat Angst vor Fliegen?

Leute, ich finde eure Antworten merkwürdig. :D

Ich meine mal gehört zu haben, dass das an der Bewegung der Spinne liegt. Man empfindet diese Bewegung er Spinnenbeine beim Krabbeln eben irgendwie als unnatürlich und abstoßend. Das steckt eben irgendwie in den Instinkten oder der Psyche drin. Warum genau kann ich dir gerade aber auch nicht sagen^^

Könnte mir vorstellen dass das Ganze evolutionär bedingt ist. Man hat Angst bzw. Ekel vor kleineren Tieren und infiziert sich so seltener mit Krankheiten etc. und wird seltener gebissen/gestochen

Naja, weil es halt ungewohnt ist. Ich meine Spinnen haben 8 Beine.. Die meisten uns bekannten Tiere haben 4 Beine. Außerdem sehen Spinnen auch ziemlich düster und "grußlig" aus... Und wie du schon sagtest, manche sind Giftig. Manche können sogar Menschen töten, daraus basiert warscheinlich die fast überall ausgeprägte "Angst" vor den kleinen Krabbelviechern ;)

Es gibt eine Theorie, dass Menschen Symmetrie mögen. Ein symmetrisches Gesicht soll angeblich als netter und attraktiver wahrgenommen werden. Das selbe gilt für schöne Proportionen. Eine Spinne hat einen plumpen Körper und Beine, die in keinem Verhältnis zur Körpergröße stehen. Also nix mit Proportionen (nach unserem Verständnis). Dieser bizzare Anblick kann Ekel hervorrufen. Dazu haben manche Sorten auch noch 8 Augen... Ich weiß schon warum ich keine Spinnen mag

... Und wie andere schon geschrieben haben: Die Art der Fortbewegung wirkt ebenfalls skuril

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Spinnen haben acht statt vier Beine und sie bewegen sich entgegen der menschlichen Bewegungshistorie, sie springen sozusagen unorthodox rum, deswegen sind sie dem Menschen unheimlich und lösen Angstzustände aus.

wir Menschen sind einfach nur Flucht Tiere das sind unsere Instinkte die da ansprechen z.b wie vor Ratten die werden mit der Pest weiteres ungeziefer usw. verbunden könnt man ausfürlicher Antworten aber dafür Reichen einem die Zeilen nich xD

Die Spinne ist aber kein Krankheitsüberträger

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@Murmel11

ja hast du recht hätt ich ein Anderes beispl. nehmen müssen die andren mit dem Posts haben teilweise Recht mit der Symmetrie das die Menschen das nicht Richtieg Einschätzten können. Andersfalls gibts auch die Theorie das Menschen in der Antike Spinnen unnatürlich fanden das sie so viele Augen Haben und die Götter der Unterwelt sie überall damit entdecken können und sich so über die Jahrtausende die Angst entwikelte laut Prof. keine ahnung mehr hatte das Buch schon lang nimmer Gelesen ^^

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spinnen sind wesen, die ihre lernphase auf der erde schon lange beendet hatten.


der mensch ist noch mittendrin

er mag deshalb solche tiere nicht, die eigendlich schon längst ausgestorben sein sollten.


Warum sollte eine der evolutionär erfolgreichsten Species der Erde schon längst ausgestorben sein? Der Mensch wird, wenn er so weiter macht wie bisher, diesen Erfolg nicht mal annähernd erreichen. Ich bin sicher, daß es noch Spinnen gibt wenn der Mensch sich schon lange selbst eliminiert hat.

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@sachlich123

alle wesen sind auf der erde nur, um dort etwas zu lernen.


die spinnen haben das ihre längst gelernt. deshalb haben die hier gar nichts mehr zu suchen.


deshalb hat der mensch im allgemeinen spinnen nicht lieb.

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@nowka2

Zu behaupten irgendeine Species auf der Welt hätte hier nichts mehr zu suchen zeigt eine sehr hohe Geringschätzung für die Gesamtheit der Natur und des ganzen Ökosystems. Alle Wesen sind auf der Erde um zu überleben und den Fortbestand ihrer Art zu sichern. Und Leute, die vor etwas völlig Harmlosem Angst haben sind, ganz simpel ausgedrückt, nur zu bequem an sich zu arbeiten und ihre Ängste zu überwinden. Immerhin: Das unter den Deckmantel der Philosophie zu stellen ist mal was Neues.

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@sachlich123

ich habe nur auf die grundlegenden geistigen hintergründe hintergründe verwiesen

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@nowka2

Wenn alle Spinnen und Insekten verschwinden würde hätte der Mensch nur noch wenige Tage auf dieser Welt zu leben. Ohne diese Tiere würden alle Ökosyteme in wenigen Tagen zusammenbrechen. Wenn man keine Ahnung hat antwortet man besser gar nicht.

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Es gibt einen ganz guten Vortrag von Prof. Manfred Spitzer zu dem Thema auf youtube: Suche: Spinnen, Schlangen und Fremde. Da wird das recht anschaulich erklärt.

So jetzt mal per PC anstatt per Handy:

Angst selbst lernt man. Wenn du ganz kleine Kinder beobachtest: Die haben keine Angst vor Spinnen. Die spielen damit und tun sie wenn man nicht einschreitet vielleicht am Ende noch in den Mund. Die Angst selbst ist also schon mal nicht angeboren sondern wird erlernt. Durch Beispiele von Eltern, Freunden, Bekannten ect. Das geschied ohne unser Bewußtsein zumindest anfangs. Was tun wir instinktiv? Wir vermeiden den Kontakt mit der Angst. Jetzt kommt die angeborene Komponente ins Spiel: Wir neigen dazu uns eher vor bestimmten Dingen zu fürchten z.B. wir verlernen die Angst vor Spinnen (und einigen anderen Dingen) schlechter wieder, als die Angst vor z.B. Kanninchen oder Katzen. Auch vor Kanninchen kann man Angst lernen (Wie im Vortrag mit den Vögeln und Schmetterlingen) aber man verlernt sie halt auch schnell wieder. Das ist bei Spinnen nicht so. Die Angst vor Spinnen wieder los zu werden ist ungleich schwerer und mühseliger. Wenn man es plakativ ausdrücken will, hat nur der Spinnenangst, der sie mal erlernt hat und danach zu bequem war sie wieder ab zu trainieren. Hier noch der Link zum Vortrag (dauert 15 min.)

http://www.youtube.com/watch?v=cF3oWBRC5ik

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Ich meine Ob es zusammenhängt, sorry!

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