warum haben so viele menschen angst vor spinnen nn

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14 Antworten

Du hast eine ausgezeichnete Frage gestellt, hinter der (wahrscheinlich) ein Problem liegt, dass du lösen willst.

Sowohl die bislang gegeben Junk-Antworten, als auch die „seriösen“ hochwissenschaftlichen Erklärungen werden dir nicht wirklich weiterhelfen, da sie sich (wie im materialistischen Weltbild üblich) mehr oder weniger nur an der Oberfläche bewegen und ausschließlich die äußere Betrachtungsebene widerspiegeln. Damit wird nur der Intellekt – die linke Gehirnhälfte -angesprochen, der das Problem jedoch nicht lösen kann. Er kann es nicht, weil der reine Verstand keinen Zugang zu den tieferen Ebenen des Bewusst-Seins hat. Allerdings erkennt er sehr wohl die „Gefahr“ die für seine Konstruktion der Ich-Identität von dieser unbekannten Macht ausgeht. Der Verstand ist sich absolut darüber im Klaren, dass er diese Seite nicht beherrschen kann und versucht sie deshalb auf das heftigste zu bekämpfen:

Zunächst wird das Unbekannte, Bedrohliche verdrängt: Das will ICH nicht! Das gehört nicht zu mir! Der Psychologe C.G. Jung nannte das, was aus dieser Ablehnung des ICH entsteht, den „Schatten“. Wir verhalten uns gegenüber unseren Problemen ständig wie kleine Kinder, die glauben, dass sie nicht gesehen werden, wenn sie sich die Augen zuhalten. Wenn sich diese Macht nicht mehr leugnen oder unterdrücken lässt und (z.B. über Spinnen) in unser Leben drängt, versuchen wir diese abzulehnen, indem wir sie als Böse oder Schlecht bezeichnen und versuchen sie von uns fern zu halten. Deshalb werden beispielsweise alle Spinnen - als Symbol des Bösen – sofort aus unserm Einflussbereich entfernt. Hilft das immer noch nicht (und es hilft garantiert nicht dauerhaft, wie deine Frage zeigt), wird das Thema (siehe die bisherigen Antworten auf deine Frage) ins lächerliche gezogen oder mit Halbwahrheiten bzw. aufgeblähten Erklärungs-Konstruktionen (z.B. wissenschaftlichen Erklärungen) erschlagen. Diese sachlichen Erklärungen sind zwar nicht grundsätzlich falsch aber sie sind einseitig und nur einer kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit (Zitat des Universalgelehrten Newton: Was wir wissen ist ein Tropfen - was wir nicht wissen ist ein Ozean!).

Interessant ist nun, warum wir eigentlich (unbewusst ) diesen riesigen Aufwand treiben!

Der Grund liegt schlicht und ergreifend darin, dass wir unsere tiefen Probleme nicht ansehen und sie deshalb mit aller Kraft im Dunkeln halten wollen. Natürlich sind die Ängste davor keine reine Einbildung, denn irgendwo – tief in uns - sind die Schmerzen gespeichert, die mit diesem negativ besetzten Thema verbunden sind. Deshalb ist der Verdrängungsmechanismus unserer Psyche an und für sich auch eine sehr hilfreiche Angelegenheit, um (vorübergehend) Probleme auszublenden, die wir im Augenblick nicht lösen können. Allerdings ist es keine gute Idee, diesen Verdrängungsmechanismus zur Dauereinrichtung zu machen, denn er bindet auf diese Weise den größten Teil unserer Kräfte. Aus der Verweigerung, die Probleme zu lösen - wenn wir dazu wieder in der Lage sind - ist im Verlauf der Menschheitsgeschichte eine Ver-wicklung in all die Probleme entstanden, denen wir heute mit der allgegenwärtigen Ohn(e)-Macht gegenüberstehen. Würden wir diese unermessliche Energie in unsere Ent-wicklung stecken, die wir bislang mit Verdrängen, Bekämpfen und der Aufrechterhaltung unseres zutiefst kranken Weltbildes binden, so wäre unser Potenzial grenzenlos! Wir würden mit der frei gewordenen Energie den Palast gründlich entrümpeln und Renovieren, den wir bewohnen. Wir könnten die verdrängten Schatten aus den Zimmern befreien, in die wir sie selbst irgendeinmal eingesperrt haben. Irgendeine vertrauenswürdige Person hat uns damals beigebracht, dass DIES oder JENES schlecht für uns sei und dass sie deshalb weggeschlossen werden müssen. Also haben wir DIES oder JENES in die Zimmer unseres Schlosses eingesperrt, so lange, bis wir von den 100 Zimmern unseres Palastes selbst nur noch drei Gesindestuben bewohnten. In den anderen 97 - ehemals prächtigen – Zimmern und Festsälen spuken seit dem unsere kollektiven und persönlichen Gespenster herum. Jetzt ist es darin kalt, dunkel, schmutzig und voller Spinnweben – iiiiiiiiiiiiiiiiiiih.

So leben wir also ängstlich, klein und schwach in einem minimalen Teil unseres Palastes, der zusehends verfällt. Welch ein Wahnsinn! Da wir aber in Wahrheit alles andere als ängstlich, klein, schwach und sehr wohl in der Lage sind, unsere Probleme zu lösen, schickt uns das Leben mit zunehmendem Nachdruck Spinnen, Krankheit, Politiker, gierige Banker und böse Schwiegermütter in unseren Alltag. Damit fordert es uns auf, diese abgelehnten Schatten endlich anzunehmen und unsere tatsächliche (unermessliche) Größe nicht länger zu verleugnen. Das Leben will, dass wir endlich wieder die Türen und Fensterläden der 97 verschlossenen Palastzimmer und Festsäle öffnen, das Licht hereinlassen, sie aufräumen und darin das prächtige Leben führen, das uns zusteht.

(Teil 1)

Quelle:

http://www.stern.de/wissen/mensch/spinnenphobie-im-netz-der-angst-577157.html

Spinnenphobie: Im Netz der Angst Ihr Blick wird scheinbar magisch angezogen: Wenn Menschen mit Spinnenphobie eine Spinne sehen, sind sie sofort auf sie fixiert. Neue Erkenntnisse erleichtern nun die Therapie. Sie sehen überall Spinnen. Oder anders gesagt: Wenn sie einen Raum betreten und irgendwo in einer Ecke sitzt eine Spinne, entdecken sie sie. Auch wenn sie sonst noch niemand bemerkt hat. Spinnenphobiker scheinen anders zu sehen als Menschen, die keine Angst vor den Krabbeltieren haben. Und genau dies konnte die Würzburger

Ihre Erkenntnisse setzt sie bereits in der Psychotherapeutischen Ambulanz der Würzburger Universität ein. Die Ergebnisse sind teilweise verblüffend. Frauen, die aus Angst, eine Spinne könnte plötzlich auftauchen, kaum noch ruhig fernsehen konnten, waren nach einigen Sitzungen in der Ambulanz fähig, die Vogelspinne Thekla zu besuchen, die zu Jahresbeginn in ein Terrarium neben Gerdes' Schreibtisch eingezogen war.

Wer Angst hat, kann den Blick nicht lösen Wie Schlangen üben Spinnen seit jeher einen besonderen Reiz auf Menschen aus. Einige Menschen sind allerdings regelrecht fixiert auf Spinnen. Sie bekommen Panik, wenn sie mit einer Spinne konfrontiert werden - und sei es nur auf einem Foto. Unter 100 Menschen leiden drei bis vier Personen unter Spinnenphobie.

Bei rund 70 Spinnenphobikern untersuchte Gerdes in den vergangenen Monaten das Blickverhalten. Die Untersuchungsteilnehmer wurden an ein so genanntes Eye-Tracking-Gerät gesetzt. Dieses zeichnet die Blickbewegungen der Testperson auf und wertet sie hinsichtlich bestimmter Fragestellungen aus. Auffallend ist laut Gerdes, dass Menschen, die Angst vor Spinnen haben, ihren Blick viel schlechter von einem Spinnenbild lösen können als Menschen, denen Spinnen gleichgültig sind oder die Spinnen einfach nur eklig finden.

Dies wurde bei verschiedenen Aufgaben bestätigt, die die Testpersonen lösen mussten. Auch wenn die Konzentration auf andere Dinge gerichtet werden sollte - tauchte irgendwo während des Tests das Bild einer Spinne auf, wurde der Blick der Spinnenphobiker davon magisch angezogen.

Sie wissen, dass ihre Angst irrational ist Gerdes Untersuchungsergebnis könnte einmal dazu dienen, Therapien auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Nach einer erfolgreichen Verhaltenstherapie müssten die Patienten von Spinnenbildern weniger stark angezogen werden als vor der Behandlung. Es müsste leichter möglich sein, "Blickaufgaben" zu lösen, auch wenn im Blickfeld irgendwo das Bild einer Spinne zu sehen ist.

Grundsätzlich rät Gerdes dazu, eine Spinnenphobie psychotherapeutisch behandeln zu lassen. Einige Betroffene, hat die Diplompsychologin erfahren, leiden so stark unter ihrer Angst, dass ihr ganzes Leben davon beeinträchtigt ist. Spinnenphobie kann Schweißausbrüche und Atemnot hervorrufen. Gerdes ist der Fall einer Frau bekannt, die sich eine neue Wohnung suchte, sobald in ihrer alten Wohnung mehrmals eine Spinne auftauchte. In jedem Fall wissen die Betroffenen, dass ihre Angst irrational ist. Dennoch weicht das Gefühl der Bedrohung nicht.

Zu der Angst kommt starker Ekel hinzu Die Erfolgsaussichten einer Verhaltenstherapie gegen Spinnenphobie bezeichnet Gerdes als gut. Angst vor Spinnen ist eine eindeutige Sache. Daher kann diese Angst besser behandelt werden als zum Beispiel eine soziale Phobie.

Um die Therapie weiter zu verbessern, müssten die Therapeuten ihr Augenmerk stärker darauf legen, dass zu der Angst vor Spinnen in fast allen Fällen auch noch starker Ekel kommt. Weil der Aspekt Ekel derzeit noch zu wenig beachtet werde, seien viele Spinnenphobiker nach der Therapie zwar ihre Angst los, der Ekel vor den Krabbeltieren bleibt jedoch.

Wie kann nun aber die (Auf-)Lösung aller Ängste und Phobien stattfinden?

  1. Erkenne, dass das Problem nicht in der Spinne - sondern in dem dahinterliegenden Thema liegt, das sie repräsentiert und nimm es an! Das ist eine riesige Hürde, denn wir sind darauf konditioniert unsere Schatten ins „Außen“ - in unsere Umwelt zu projizieren: Politiker, Banker, Partner, Ärzte, Kollegen/Geschäftspartner, Eltern/Geschwister/Kinder, böser Nachbar, etc.. Wir suchen deshalb ständig einen „Schuldigen“ für ein Problem, weil wir die Ver-Antwortung nicht übernehmen wollen und uns auf diese Weise stets um die Antwort drücken. Schau dir deine Bewertungen an – dort liegt das Problem! Höre auf, „negative Dinge“ abzulehnen und zu verdrängen!

  2. Entdecke, dass die Veränderungsmöglichkeit allein in DIR SELBST liegt, indem du deine eigenen Netze erkennst und auflöst. Damit nimmst du dir den Druck, die die Energie von anderen Menschen oder Tieren/Natur holen zu müssen und wirst feststellen, dass du dies nicht brauchst. Gleichzeitig entziehst du damit den anderen „Spinnen“ ihre Macht über dich. Deshalb werden diese versuchen, dich mit aller (nicht zu unterschätzenden) Gewalt daran zu hindern.

  3. Konfrontiere dich bewusst mit dem Thema, indem du dir z.B. ein Bild von einer Spinne an einen Ort anbringst, an dem du häufig hinschaust (z.B. Computerbildschirm) und es dir häufig sowie intensiv ansiehst. Lass die Abscheu, den Ekel, die Angst und alles was hochkommen will in dir aufsteigen. Versuche es nicht (wie gewohnt) wieder „herunterzudrücken“ und zu verdrängen! Du musst und kannst nicht verstehen, was da in dir abläuft! Lasse ES einfach geschehen, auch wenn ES scheinbar grausam ist. Dies wird einige heftige Reaktionen auf allen Ebenen (angefangen auf der geistigen aber auch auf der körperlichen und der äußeren Ebene) mit sich bringen, birgt aber damit die große Chance, dich von dem ganzen Bewusstseins-Unrat zu trennen, der die bislang in Gefangenschaft hält. Gerade weil dies auf so tiefer Ebene geschieht ist es so heftig und gleichzeitig wirksam. Auch wenn du dir es jetzt noch nicht vorstellen kannst, so wirst du für die Überwindung deiner Ängste reichlich belohnt werden, indem du den ganzen Ballast los wirst, den du dein ganzes Leben unnötig mit dir herumgeschleppt hast.

Und so machst du es mit allen negativ besetzten Themen, die dir begegnen: Mit Lieblingsfeinden, Ex-Partnern, bösen Chefs, Kollegen oder Schwiegermüttern, Schlangen und anderem „Kriechgetier“, etc..

Dann wirst du nach einigen tiefen Heilungskrisen auf allen Ebenen so gründlich genesen, dass du wirklich frei wirst – von all den Ängsten, die dich bislang aus dem Dunkeln heraus steuern. Du erkennst, dass sich deine Probleme ständig aus übernommenen Weltbildern und Glaubenssätzen nähren und dass du sie ganz einfach (Damit meine ich das Prinzip – nicht die Umsetzung) durchschauen und damit in Luft auflösen kannst. So wirst du mit deiner Umwelt (nicht nur mit Spinnen) in Frieden und Harmonie kommen und brauchst bald keine Ärzte (incl. Psychologen), Rechtsanwälte, Versicherungen, Politiker, Banker, Medien, Tabletten, Alkohol oder andere Suchtmittel mehr, weil du all deine Forderungen und Verpflichtungen an und von deiner Umwelt aufgelöst hast. Du musst weder anderen Menschen etwas nach-tragen, noch bist du irgendjemandem etwas Schuldig. Das ist alles nur eine riesige Illusion – ein böser Traum, aus dem du einfach aufwachen kannst! Du wirst erkennen, dass Dir weder Spinnen noch irdendeine andere scheinbar bedrohliche Situation etwas anhaben können, wenn du ihre Botschaft an dich zutiefst annimmst und deren Ablehnung aufgibst. Indem du die Trennung zwischen deiner geschaffenen ICH-Identität und der „Welt da draußen“ aufgibst, entfesselst du (im wahrsten Sinn) Kräfte in dir, die du heute noch nicht einmal in dir ahnst! Mit diesen Kräften kannst du dann das verwirklichen, was DU wirklich willst. Dann kannst du einfach leben und genießen- ohne Angst vor Spinnen oder anderen „Gefahren“!

Irgendwann wirst du eine Spinne auf die Hand nehmen und ihre Schönheit erkennen - und du wirst dich fragen, was dich bislang daran gehindert hat!

Gute Genesung! Uwe

Wie kannst du aber ein Problem erkennen und lösen? Dazu musst du dir den Charakter - die Be-Deutung des Themas (z.B. der Spinne) ansehen.

Was ist das Wesen, der Charakter der Spinne? Sie spinnt (wie wir Menschen) ihre Netze und betäubt die darin gefangene Beute (sie tötet sie nicht sofort), webt sie dann ein, um ihr über einen langen Zeitraum hinweg die Lebens-Energie auszusaugen. Dieses Prinzip wird sehr schön in Tolkien´s „Herr Der Ringe“ mit der Spinne Kankra (http://www.tolkienwelt.com/mittelerde/figuren/kankra.html ) dargestellt. Der Protagonist Frodo Beutling begegnet in ihrem Bau zunächst jeder Menge ihrer Opfer – die halbtot von der Höhlendecke hängen - um schließlich selbst von ihr betäubt und eingewebt zu werden. Das empfinden wir natürlich abstoßend und widerlich – weil das (so glauben wir) genau das Gegenteil von uns guten, edlen und zivilisierten Menschen darstellt!

Die nackte Wahrheit ist aber, dass wir GENAU DAS STÄNDIG mit anderen Menschen und der Natur tun und selbst gleichzeitig in einer Unmenge anderer Spinnennetze gefangen sind. Wir versuchen unaufhörlich Andere (Familienangehörige, Partner, Freunde, Versicherungen, Ärzte, Unternehmen/Geschäftspartner, Behörden, etc.) auszusaugen und werden gleichzeitig von Anderen (Familienangehörige, Partner, Freunde, Versicherungen, Ärzte, Unternehmen/Geschäftspartner, Behörden, etc.) ausgesaugt. Auf unserer Körperebene finden wir diees Prinzip im Dickdarm, in dessen Zotten bis zu 6 Kg (!) an Halbverdauten (teilweise seit sehr langer Zeit) festhängt.

Die Spinne erinnert uns nun mit ihrem Vampir-Wesen auf einer sehr tiefen Ebene sehr eindringlich an diese Analogie. Deshalb macht sie uns Angst. Wir empfinden die Spinne abstoßend und widerlich, weil wir dieses abgelehnte Prinzip in uns nicht sehen wollen und es deshalb (bislang erfolgreich) tief in unser kollektives Unterbewusstsein vergraben haben! Sie zeigt uns gnadenlos auf, wie sehr wir in all den Netzen gefangen sind und ruft uns damit unser wahres Vampir- und Ausbeuter-Verhalten ins Bewusstsein. Diese Klarheit entlarvt die Erbärmlichkeit unseres ICH´s und zwingt uns damit zum handeln. Weil damit jede Menge an Ängsten hervortreten und unsere ICH-Identifikation infrage gestellt wird, lehnen wir die Spinne und alles „Böse“ zutiefst mit aller Kraft ab! Wir projizieren unsere Verlust-(und andere)Ängste in die Spinne. Deshalb macht unser ICH aus einem (zumeist) harmlosen Tier ein Monster. Das gleiche geschieht bei Flugangst, Angst vor Krankheit (wie Schweine- Hunde oder Känguruhgrippe, EHEC, usw.) Terror, etc.. Die Medien helfen dabei im Auftrag der bisherigen Machthaber fleißig nach, da ängstliche Menschen schwach sind und sie sich somit viel leichter beherrschen lassen.

Es ist also AUSSCHLIESSLICH unsere Be-Wertung, unser Bewusst-Sein für diese und andere Phobien sowie Probleme verantwortlich, die uns begegnen. Diese „Probleme“ wollen uns ständig an unsere Aufgaben erinnern, die wir bislang zu Seite geschoben haben und sie deshalb ablehnen: Damit hab ICH nichts zu tun - die Anderen vielleicht aber ICH keinesfalls! Dieses Bewusstseins-Prinzip kannst du auch schön an Allergien erkennen, bei denen ein Bild des Allergieauslösers (z.B. einer Katze) ausreicht, um einen Allergieanfall auszulösen. Das die Spinnenphobie häufiger bei Frauen auftritt liegt im Übrigen nicht daran, dass Frauen „das schwache Geschlecht“ sind sondern dass sie einen viel besseren Kontakt zu den tiefen Ebenen haben und diese deshalb deutlicher spüren. Genau das ist gleichzeitig ihre Stärke! Männer sind einfach nur noch besser im Verdrängen. Gleichzeitig weben Frauen ihre (seelischen) Netze (z.B. zu ihren Kindern) noch dichter als Männer und haben deshalb einen stärkeren Bezug zum Spinnen-Thema.

(Teil 2)

Der Mensch hat besonders vor Tieren die Angst entwickelt, die sich genetisch sehr von ihm unterscheiden. Die Spinne kann sich zudem sehr schnell und für den Menschen nur schwer berechenbar bewegen, und urplötzlich in seiner Nähe auftauchen.

Also bei mir ist es keine Angst, sondern viel mehr der Ekel und das "was ist wenn....". Also z.B. was ist, wenn sie mir Nachts in den Mund klettert, etc...

Aus diesem Grunde kann ich nicht schlafen, wenn ich weiß, dass eine Spinne im Schlafzimmer ist. Zum Glück hab ich 2 brave Katzen, die meine Wohnung seit einem Jahr spinnenfrei halten ;)

Das liegt vermutlich daran, dass sie so anders sind als wir. 8 Beine, i.d.R. keine Haare, riesen Beine, winziger Körper... da kann man sich schon vor ekeln.

Gina02 08.07.2011, 11:56

...und hauptsächlich der dicke A...sch!

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gibt verschiedene Erklärung.

Anerzogene Abneigung

oder aber auch das Gehirn kann mit den 8 Beinen nichts anfangen, es sind zu viele um darauf klar zu kommen, daher hat man davor eine Abneigung bist Angst...

Was davon nun stimmt, oder ob beides richtig ist, das kann ich nicht sagen.

Bei den Steinzeitmenschen gab es viele Insekten, die giftig waren, das ist eine Urangst, die bei manchen menschen stärker, bei manchen schwächer ausgeprägt ist.

Es ist wohl mehr Ekel als Angst!

Das kommt daher, dass Spinnen sehr viel früher noch größer und gefährlicher waren. Das ist die Urangst!

Gina02 08.07.2011, 12:00

Hier ein link für Dich, Mr. Savage!:

http://www.cosmiq.de/qa/show/2541073/Was-ist-die-groesste-Spinne-der-Welt-und-wo-gibt-es-Bilder-dieser-groessten-Spinne/

Tarantula gibt´s übrigens nur im Film! :)))

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MrSavage 08.07.2011, 12:14
@Gina02

Hatte mal öfter von einer Ur-Angst vor Spinnen gehört. Aber anscheinend ist das falsch:-)! Hast ja Recht:-)!!

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Gina02 08.07.2011, 12:21
@MrSavage

Vermutlich, weil sie die Höhlen mit den Viechern teilen mussten und Bisse u.U. tödlich waren!

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MrSavage 08.07.2011, 12:36
@Gina02

Das ist ja fast, wie heute mit den Weibern:-)!

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Biggi1963 08.07.2011, 12:59
@MrSavage

By the way - diese Spezies heissen "Frauen" und nicht Weiber :-))))

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Steckt Spiderman dahinter ?

die vielen beine

(ich betrachte spinnen als haustiere. sind sehr nützlich. ich hab keine angst vor ihnen)

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