Warum haben so viele Menschen Angst vor Spinnen?

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4 Antworten

"Unsere Vorfahren hatten Grund, Angst vor Spinnen zu haben, für sie war es damals vor zehntausend, vor hunderttausend Jahren tatsächlich gefährlich. Das ist heute nicht mehr der Fall. Aber Spinnen haben das Pech, überhaupt nicht dem zu entsprechen, was wir "Kindchenschema" nennen: Sie haben keine runden Köpfe, sie sind nicht klein, sie haben keine süßen großen Augen. Darüber hinaus sind sie auch noch schnell. Das prädestiniert sie dazu, als gefährlich wahrgenommen zu werden", erklärt Dr. Mike Rinck, Psychologe an der TU Dresden.

Dass wir aus der grauen Vorzeit der Menschheitsgeschichte eine besondere Reizbarkeit für Spinnen, Schlangen und ähnliche Tiere mit uns herumtragen, erklärt noch nicht, warum eine Spinne Menschen in Panik versetzen kann.

"Leider wissen wir über die Ursache von Ängsten, von spezifischen Ängsten, bei weitem nicht so viel, wie wir gerne wissen möchten", sagt Eni Becker von der Abteilung für Klinische Psychologie der TU Dresden. "Was wir wissen, ist, dass ganz viele Faktoren zusammenspielen.

(siehe mehr unter: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,3966543,00.html)

Ich denke daß hauptsächlich die Film-Industrie auch ihren Teil dazu beigetragen hat.Titel wie "Mörderspinnen greifen an" und "Im Tal der Mörderspinnen" setzen sich gerne in den Köpfen fest.Desweiteren sehen Spinnen auch schon sehr außergewöhnlich aus (8 Beine,mehrere Augen,sehr behaart,manche giftig).
Nichts desto trotz sind es sehr nützliche Tiere.Ich selbst halte auch verschiedene Spinnen und finde sie sehr interresant.

Ich glaube nicht, dass die Filmindustrie ursächlich für die Spinnenangst ist, sondern nur bestehende Ängste aufgreift. Mir selbst graust es nur vor Spinnen, sonst vor keinem Tier, auch nicht vor denen, die nicht dem Kindchenschema entsprechen. Aber wenn ich eine Spinne sehe, oder etwas, das auf den ersten Blick bestimmte Merkmale eines Spinnenkörpers aufweist, geht es mir durch Mark und Bein. Dabei weiß ich ja genau, dass das völlig albern ist, dass in unseren Breiten lebende Spinnen nicht gefährlicher als schlimmstenfalls Wespen sind und dass Spinnen sehr nützlich und interessant sind. Habe auch schon versucht, die Ängste über die Beschäftigung mit ihrem Verhalten usw. abzubauen, da ich mich generell sehr für Tiere interessiere, ist mir bisher aber nur sehr in Maßen gelungen. Wenn ich eine sehe "gefriert mir einen Moment lang das Mark in den Knochen" - leider.

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Für viele ist auch deas folgende Verhalten der Spinnen angsterregend: Eine Spinne hängt fast versteinert in ihrem Netz oder sitzt irgendwo herum. Dann aber, von einem Augenblick zum anderen bewegt sie sich blitzschnell - und das ist sehr unvorhersehbar. Und es macht Angst.

Die 15 giftigsten Spinnenarten der Welt leben in Australien. Dort habe ich auch extreme Angst vor Spinnen.

Hierzulande sind fast alle Spinnen harmlos und tatsächlich im Hause sogar nützliche Helferinnen gegen Fliegen und Mücken. Wer's mag ...

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