Warum haben Muslime so wenig Vertrauen in Gottes Eigenschaften?

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25 Antworten

Eine sehr gute Frage, lieber VanesLavin,
(obwohl ich meine, dass es mehr Statement als Frage ist, aber sei's drum...:)

Meine Antwort: Weil die MENSCHEN im Wege stehen!

Menschen sind dem Menschen letztlich doch näher als alle Götter zusammen - denn Menschen sprechen mit einem - Und die sagen einem Dinge, die falsch oder richtig oder beides sind.

...darauf kann man dan reagieren, in dem man glaubt und gehorcht, oder es für Blödsinn hält (oder beides:)

Das ist einfach/bequem.

GLAUBEN dagegen ist schwer, denn das heißt ja, zu seinem Nicht-Wissen zu stehen und trotzdem in diesem Bewusstsein die eigene Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen...

z.B.: Wenn man hier was postet kriegt man immer Feedback (aber wiederum von den Menschen - nicht von Gott) - naja, da halten sich halt viele doch lieber an GF...

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Kommentar von VanesLavin
26.04.2016, 22:29

Danke 😊

Naja vielleicht nicht Statement aber evtl ein guter Tipp oder eine Wegweisung an die Fragesteller und die Antworter? 

Es ist aber tatsächlich auch in der Praxis so das Angst herrscht. Und ich kann es tatsächlich nicht verstehen. Eben wie du es sagst. Meist sind es andere Menschen die einen belehren wollen.. 

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Kommentar von najadann
27.04.2016, 14:13

GLAUBEN dagegen ist schwer, denn das heißt ja, zu seinem Nicht-Wissen zu stehen.
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Das Gegenteil ist der Fall!
Glauben ist einfach, denn ich muss ja nichts wissen, um zu glauben, /ich brauche keine Bildung, kein Verstand,...ich glaube einfach blind.
Wenn ich mich aber mit dem Glauben der Religionen befasse und auch Ungereimtheiten hinterfrage, dann muss man schon etwas Verstand haben. 

Ein Muslime braucht nebst einer guten Bildung und Sachverstand auch noch Mut, weil das Hinterfragen des Korans eine Sünde sein soll.

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Kommentar von KarottenMage
27.04.2016, 14:57

Ich will ja nichts sagen, aber du benutzt viel zu viel "oder", das solltest du dir abgewöhnen.

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Salam :)

du hinterfragst das ganze so als wäre es das leichteste auf der welt, in Allah swt zu vertrauen... Nun auch wenn sich dieser satz falsch anhören mag, bitte liebe Schwester/Bruder beachte dabei einige dinge: Der shaytan, der den menschen solange sie leben einflüstert und unseren glauben schwächen will. Ma shaa Allah es ist sehr gut dass dein deen scheinbar so gefestigt ist, dass du dir in deinem vertrauen zu Allah swt sicher sein kannst (wobei keiner perfekt ist:) ) aber es gibt genug Muslime, die durch erlebnisse und erschwernisse im Leben "geschwächt" wurden, dass ihnen das vertrauen schwer fällt. Die konvertierten Muslime die sich mit allem was der Islam bringt erstmal vetraut machen müssen, müssen auch erstmal lernen wie man sich komplett auf den Herrn swt verlässt , zu ihm betet, etc... !Dies betrifft auch nicht jeden Konvertierten Muslim! 

Außerdem ist es doch gut, dass unsere geschwister fragen, wenn sie sich unsicher sind, denn wir als geschwister im deen sollten ihnen so helfen, dass sie wieder auf den rechten wege kommen und ihre eventuellen zweifel ablegen können :) Und dazu dass es immer mehr Muslime sind, die sich unsicher im Glauben sind... Bei dieser Gesellschaft und diesem Einfluss der Medien heutzutage, sind Ablenkungen und Falsche Gedanken vorprogrammiert, wenn man nicht aufpasst. Wie gesagt es ist schön wenn man sich komplett auf Allah swt verlassen kann, aber wenn wirklich jeder einzelne Muslim in dieser hinsicht "perfekt" wäre, wo ist dann die erschwernis, mit der Allah swt uns prüfen will, damit Er swt uns in shaa Allah belohnen kann? 

Ich hoffe dieser Beitrag hilft dir in shaa Allah :)

Asalamu Alaykum deine schwester im Islam :3

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Es ist die Frage, ob sie Angst vor Gott / Allah haben, oder einen Menschen zu enttäuschen (Vater, Mutter, Iman, Familie allgemein,...)

Wenn sie Angst haben, anderen Menschen nicht gerecht zu werden, können sie trotzdem Vertrauen in Allah haben. Dann suchen sie nicht Lösungen zu ihrem Glauben, sondern Lösungen zu ihren Problemen im Familienverhältnis.

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Ich schätze das hat verschiedene Gründe. Ich sehe zwei Hauptgründe

1.Viele Konvertiten kennen sich nicht wirklich im Koran aus und wenn man irgendwo neu ist will man immer besonders intensiv vermeiden Fehler zu machen. Wenn mir nach 20 Jahren in meinem Job ein Fehler passiert, dann zucke ich mit den Achseln, ärger mich kurz und denke "Naja, kann jedem passieren". Wenn ich an meinem ersten Arbeitstag so einen Fehler mache, dann denke ich mir "Oh, was denken die anderen hier jetzt von mir, wenn ich am ersten Tag schon so einen Bock schieße?"

2.Manche sind (hauptsächlich) gläubig, weil sie Angst haben in die Hölle zu kommen. Mit der Grundvoraussetzung müssen sie sich natürlich bemühen alles möglichst perfekt zu machen, um das auf jeden Fall zu vermeiden.

3.Der Islam ist uneinheitlich. Du sagst "Macht euch nicht verrückt". Ein anderer sagt "Befolgt alles penibel genau" und ein dritter sagt "Schlagt allen Ungläubigen den Kopf ab". Alle drei nennen sich Moslems. Wer hat jetzt recht? Da ist fast immer eine gewisse Unsicherheit vorhanden.

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Kommentar von earnest
27.04.2016, 12:12

Die übereifrigen Konvertiten sind in der Tat ein "Sonderproblem".

In ihrer Abgrenzung von ihrer alten Weltanschauung und ihrem meist enthusiastischen Begrüßen des neuen Glaubens schießen sie über das Ziel hinaus und werden zu "150%-igen".

Gelassenheit ist ihre Sache nicht. Das zeichnet übrigens alle Fanatiker aus.

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Die meisten Fragen handeln ja von alltäglichen Dingen und ob diese erlaubt oder verboten sind. Es kommt ab und zu vor, dass ich mir denke, warum Fragen zu jeder Kleinigkeit gestellt werden. Aber zum einen schadet es ja nicht zu Fragen und oft erkläre ich es mir so, dass eventuell der eine oder andere Fragesteller einfach zu wenig Allgemeinwissen über den Isam hat, um sich diese Frage selbst zu beantworten. Manche wollen einfach auch zu 100% sicher gehen, dass sie nichts falsch machen.

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Kommentar von ArbeitsFreude
26.04.2016, 22:09

Naja, wenn es aber das ist, lieber furkansel, was Du in Deinem letztem Satz schreibst,

DANN kommt doch genau die Schlussfolgerung zum Tragen, die flintsch in seiner Antwort beschreibt: Nämlich dass Angst das zentrale Thema ist - Also ICH selber habe diesen Eindruck auch gewonnen (wobei ich nicht von Hass sprechen will - nur von Angst...)

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Der Mensch ist des Menschen Wolf (Thomas Hobbes)

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Das ist ja eigentlich keine "Frage" ...

Ich will es kurz machen. Mein Eindruck: Menschen, die sich selbst nicht genügend wertschätzen, Menschen, die nicht genügend Selbstvertrauen besitzen, Menschen, denen es an Eigenliebe fehlt - solche Menschen tendieren leicht dazu, ihre eigenen Einschränkungen auf ihr Verhältnis zu der von ihnen verehrten Gottheit zu übertragen.

So wird ihr Gott dann allzu leicht zu einem Gott, dem sie kein Vertrauen in die Selbständigkeit von Menschen zuschreiben, zu einem Gott, der dem Menschen gegenüber die harte Hand zeigt, genau wie sie sich selbst gegenüber aus Mangel an Selbstliebe und Selbstvertrauen eine harte Hand zeigen.

Das ist dann kein liebender Gott mehr, sondern ein potentiell strafender - und das arme Menschlein muss ständig auf der Hut sein. So etwas schafft Verunsicherung, ja, auch Verzweiflung.

Und wenn dann noch die ständige gefühlte Bedrohung durch das Höllenfeuer hinzukommt ...

Ich glaube, hier haben wir eine Erklärung für die bei GF immer wieder auftauchenden Fragen, ob etwas haram sei - und sei es das Halten von Kanarienvögeln.

(Ich breche hier mal ab.)

Gruß, earnest


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Kommentar von earnest
27.04.2016, 08:40

Solch verunsicherte Menschen versuchen dann, mit aller Macht einen Halt zu finden, und viele finden ihren Halt in der bedingungslosen "Unterwerfung" - was eine der möglichen Übersetzungen von "Islam" ist.

Wirklich freie Menschen wollen und brauchen keine "Unterwerfung".

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"Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?"

Luther (und nicht nur er) hat diese Frage nicht individualpsychologisch gemeint. Sondern, wenn ich an Gott glaube, und wenn alles, was man erkennen kann, nicht Gott sein kann, da es sonst bestenfalls ein Stück Welt wäre - wenn also Gott prinzipiell unerkennbar ist (auch nicht mit Tricks oder guten Werken "sichtbar" gemacht werden kann), dann ist das schon eine Frage, die von einiger Brisanz ist: "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?"

Was hat der ferne Gott mit Gnade zu tun?

Ich weiß nicht, wie diese theologische Frage im Islam beantwortet worden ist, aber ich meine schon, dass der Islam für sich diese Antwort kennen muss. Im Endeffekt glauben Muslime und Christen an den gleichen Gott, was seine Unerkennbarkeit und sein Thronen über der Welt angeht. Auch Muslime wollen Gott nicht mit etwas Weltlichem verwechselt wissen, denn auch sie wissen, dass die Verwechslung oder Identifikation Gottes mit seiner Schöpfung ihn zum Teufel und aus der Schöpfung die Hölle macht.

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Kommentar von DreiGegengifts
27.04.2016, 18:30

Auch Muslime wollen Gott nicht mit etwas Weltlichem verwechselt wissen

Da liegt das Kernproblem des Theismus. Die naive Vorstellung von einem Wesen, das sich gänzlich von der Welt unterscheidet ist nicht nachvollziehbar und stößt von einem Problem auf das nächste.

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Das liegt vermutlich daran, dass Allah nicht nur allgütig ist, sondern auch allmächtig und allweise (oder allwissend). Z.B. dieser Ayat zu der Allweisheit Allahs, Sure 4, 56

http://www.koransuren.de/koran/surenvergleich/sure4.html

Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.

So etwas Schönes und Poetisches kann sich doch kein Mensch ausdenken, oder? Zeigt das nicht die Allweisheit Allahs, dass er die Ungläubigen  erst bei lebendigem Leib verbrennt und ihnen dann eine neue Haut gibt, um sie erneut zu verbrennen und immer so weiter, bis in alle Ewigkeit - die ziemlich lange dauert?! Da möchte man doch am liebsten den Propheten, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, beipflichten laut rufen: "Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise und allgütig!"

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geb ich dir recht.

Mir fällt das, speziell in diesem Forum, auch ziemlich unangenehm auf: dieses zwangsneurotische Skrupulantentum von bekennenden Sunniten; zu jedem Millimeter ihres Lebensweges wird akribisch nachgeforscht, ob irgend ein Mufti oder Rechtgelehrter der vergangenen 1500 Jahre zu eben dieser Frage eine kleinliche Vorschrift aus seiner Weisheitstube gepresst hat. Und wenn sie gar nichts finden, an Hadith, Fatwa oder sonstigen Aussprüchen, dann hängen sie sich regelmässig auf, wie Windows 95.

Wenn das der Rechte Glauben ist, dann möcht ich ehrlich gesagt auf gar keinen Fall damit belästigt werden. Wenn ein Glaubensatz mir den Vernunftgebrauch verbietet, so ist er unvernünftig und zu entfernen. Wenn ein Glaubenssatz mich entmündigt, dann muss ich mich von ihm befreien. Und wenn mir jemand nur unplausiblen Schmarrn erzählen will, dem öffne ich nicht mein Ohr.

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ich bin jedesmal schockiert und sprachlos darüber welche Fragen hier Muslime immer wieder stellen

  1. 50% aller Fragen hier zu Religion sind so wie so Trollfragen
  2. Witzige Fragen kommen hier aus allen ideologischen Bereichen -   Christentum, Islam, Judentum, Atheismus, Buddhismus etc. Da ist für jeden eine Auswahl an belämmerten Beiträgen dabei. Jeden Tag.

.

und ihr macht den Glauben lächerlich und schadet somit euch selbst und dem Islam.

"Dem Islam schaden" - ideologischer geht es wohl auch bei dir nicht mehr?

Der Islam ist auch nur eine kulturabhängige Sicht auf das Göttliche - unter vielen anderen kulturabhängigen Sichten. Wer das zu ernst nimmt, beraubt sich selbst um das Entscheidende: Je ideologischer und je statischer ein (Glaubens-) System kultiviert wird, um so weiter entfernen sich die Menschen automatisch von  göttlichen Wahrheiten.

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Kommentar von earnest
27.04.2016, 18:29

...sofern es diese göttlichen Wahrheiten gibt.

Ansonsten bin ich im Prinzip Deiner Meinung, Gegengift. Viele dieser Fragen - sofern es sich nicht um diffamieren sollende Trollfragen handelt - lassen tief blicken.

Auch in die Abgründe verschiedener Glaubenssysteme bzw. in das, was Gläubige daraus machen.

Allerdings würde ich solche Beiträge nicht unbedingt als "belämmert" bezeichnen. Aus ihnen spricht tiefe Verunsicherung.

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Ich denke, dass die meisten dieser "Haram" Fragen nichts anderes sind als Fakes. Hier wollen einige Möchtegernmoslems so viele User wie möglich, gegen den Islam aufbringen, indem sie verbreiten, der Islam wäre eine Religion des Hasses und der Angst.

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Kommentar von VanesLavin
26.04.2016, 21:49

Ich wünschte das wäre wahr. Natürlich gibt es hin und wieder Fakes aber viele überzeugen mich dann doch und lassen mich verzweifeln.. 

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Kommentar von KayneAnunk
26.04.2016, 22:37

die meisten fragen hier sind leider keine fakes. solche fragen hört man auch im reallife ständig (meine familie ist muslimisch und viele in meiner umgebung) ich habe die erfahrung gemacht, dass es im islam den menschen mehr angst vor der hölle gemacht wird. "mach dies und du kommst in die hölle. mach das und du kommst in die hölle." auch wenn's kleinigkeiten sind. man hat einfach angst, eine sünde zu begehen. ich habe mich früher nicht mal getraut, den islam in meinem kopf zu hinterfragen. solche gedanken habe ich immer verdrängt, da ich angst hatte in die hölle zu kommen und ich mich immer schuldig gefühlt habe.

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Kommentar von earnest
27.04.2016, 08:36

Das mag im Einzelfall zutreffen, Flintsch, insbesondere bei Erstfragen mit nagelneuem Account. Und ja, das ist übel.

Wenn man sich aber bei anderen Usern das Gesamtbild anschaut, dann ist es zumeist stimmig: Die tiefe Verunsicherung zieht sich oft auch durch andere Fragen.

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Ein gewisses Maß an Unsicherheit entspricht offensichtlich der Natur des Menschen. Zum Problem werden die beiden Extreme: wenn dieses Maß ganz fehlt, oder wenn es übermäßig wird. Über das Leben in dieser Welt, gibt es eine koranische Aussage, dass der Mensch zu einem Leben in Bedrängnis geschaffen wurde. Damit ist vieles erklärt. Aus der Bedrängnis wird die Interessenlage abgeleitet, die sodann mit Wunschvorstellungen vermischt werden kann. Auch dafür gilt das rechte Maß als Ziel.

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Sie durften/dürfen zu selten selbständig Erfahrungen im Leben sammeln, sind sich daher sehr unsicher, konnten nie ausreichend Wissen sammeln.
Die ganze Verbots- und Pflichtmaschinerie lässt kein Wirken aus dem eigenen Inneren heraus zu.

Vielleicht auch aufgrund zu viel Angstmacherei und Einschüchterungen von Erwachsenen gegenüber Kindern und Heranwachsenden.

Warum macht ihr euch so verrückt?!

Weil sie zuvor von Erwachsenen und Vorbildern verrückt gemacht wurden.

Es herrscht weder Vertrauen noch Mut (in Allah, in Gott, in's Leben, in sich selbst....), sondern die Angst.

Also warum können soviele nicht in Gott vertrauen?

Weil sie nicht glauben, dass ihnen vergeben wird.
Weil sie selbst weder sich noch anderen vergeben können.

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Glauben ist so falsch nicht, aber bei vielen Muslimen (und nicht nur da) ist das einfach zu extrem, zeugt nicht unbedingt von einer hohen Bildung der Leute. 

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Weil die Gottes Eigenschaften  nicht immer von Gott kommen, sondern von alten Männer, haram ist gut um die Menschen sündig zu machen.

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Esselamu alejkum
Ich verstehe deinen Ansatz jedoch ist 1. nicht jeder gleich .
2. ist nicht jedermans Iman gleich .
3.Außerdem bedarf es vielen Muslimen an Wissen den ohne Wissen kann man schwer "wissen " wie man sich in bestimmten Situationen verhällt
4. Manchmal braucht man einfach eine Errinerung an etwas wir alle kennen diese Moment wenn wir etwas das wir schon Wissen von jemand anderen gesagt bekommen und dann nehmen wir es erst bewusst war
5. Viele Fragensteller/inen sind Jung und brauchen halt einfach nen Rat von jemanden der älter und erfahrener ist und da viele Jugendliche Probleme damit haben mit ihren Eltern zu sprechen fällt es ihnen leichter hier zu Fragen .

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Menschen reden viel und gerne, daraus entstehen die abwegigsten Gerüchte, manche diese Gerüchte werden geglaubt, und mit der Zeit zu unwiderlegbaren Tatsachen, wie der Himmelsritt Mohameds auf seinem Pferd. Als er verstorben war, soll Mohamed auf diesem Pferd gen Himmel geritten sein, so wie Odin auf seinem achtbeinigen Sleipnir. 

Auch die Jungfraugeburt Mariens kam aus der germanischen Mythologie. Sagte mir wenigstens ein Religionswissenschaftler.

Und zwar die Fee Morgana soll König Artus geboren haben. Geht aber noch viel weiter zurück, zum Brennus, dem siegreichen Eroberer Roms. 

Ach, was Menschen so alles glauben. Gab ja einmal eine radioaktive Zahnpasta. 

Alles, woran man glaubt, ist für einen auch wahr. Ich beispielsweise glaube, dass ich glücklich und zufrieden bin, mache allerdings sehr wenig selbst. Aber wenn ich in der Fußgängerzone diese leichenbitteren Gesichter sehe, dann denk ich mir, diese Sorgen hab ich nicht dem Schöpfer sei dank!

Na, jetzt bitte den Glauben an den Allmächtigen nicht verlieren. 

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Das liegt daran das sie nirgendswo Gottes/Allahs Wunderheiten sehen. Würden sie irgendwo einen Hinweis sehen, würden sie eindeutig nicht mehr nur einen klitzekleinen prozentteil Allah nicht glauben.

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slm

Vielleicht haben die fragensteller keine Mutter die sie immer alles fragen können.(wie ich)

Ich Stelle meine fragen,weil ich auf sicher gehen will oder wenn mich eine Freundin was fragt, will ich ihr nichts falsches sagen

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