Warum haben menschen mit Migrations Hintergrund oft angst vor Hunden?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Hi,

Kann nur im Fall von Tunesien etwas mitreden im Rahmen meiner Urlaubsreisen dahin habe ich viele Tiere gesehen, hauptsächlich Katzen, gefolgt von Maultieren und Pferden, Kamele, Falken auf dem Markt fand ich Geflügel und Ziegen, Schafe. Aber ich habe in der Zeit nie ein Hund gesehen bei den einheimischen. Meine Theorie ist einfach es gibt da nicht so viele Hundehalter wie hier und Gassigehen mit Hund machen da auch nicht viele. Wir wachsen hier ja mit Hunden auf, egal ob es der eigene ist, der vom Nachbarn, von Bekannten usw. Für uns wäre es vielleicht auch komisch wenn jemand mit Esel oder Kamel Gassi geht? Ich würde auch erstmal Abstand halten ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

- Insgesamt gibt es viele Menschen, die Angst vor Hunden haben.

- Hunde gelten im Islam als "unrein", wie streng das gesehen wird hängt vom Land und der persönlichen Frömmigkeit ab. Wenn man ganz streng ist, stellen die Berührung und der Speichel eines Hundes eine "spirituelle Verunreinigung" dar, die man mit religiöser Waschung aufheben muss.

- In einigen Gegenden der Welt gibt es nur wenig Haustier- oder Arbeitshunde, dafür viele verwilderte Hunde, die aggressiv sein und Krankheiten übertragen können. Wenn man eher diese Art Hunde kennt, bleibt man lieber auf Distanz.

- In autoritär oder diktatorisch regierten Ländern werden je nachdem Hunde von Milizen, Soldaten oder Gefängnispersonal verwendet, um Leute einzuschüchtern (oder zu foltern). Wenn man Hunde in dem Kontext kennt, bleibt man auch lieber auf Distanz. Oder bekommt sogar Angst vor der Person am anderen Ende der Leine.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke das kommt vor allem drauf an, was für einen Hund man hat. Ich glaube in vielen anderen Ländern sind Haustiere nicht so üblich und große Hunde wirken auf die Meisten wie Kampf- oder "Wachhunde".

Was hat das jetzt übrigens mit Politik zu tun?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von canesten
27.06.2016, 12:34

ein Hund ist nicht vor alleine agressiv,wenn man dem schlecht behandelt beißt er eben,ein Hund merkt wer böse ist

0

Es ist auch so, dass in vielen Herkunftsländern Hunde viele Krankheiten übertragen. Und die medizinische Versorgung auch sehr schlecht ist. Daher sind viele Menschen (durch Hunde) schlimm erkrankt und auch gestorben sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich habe asiatischen migrationshintergrund und schlechte erfahrungen mit hunden gemacht.

ich vermute, dass fuer einen deutschen hund leute mit anderen ethnie anders riechen und sie daher anders reagieren (nicht unbedingt feindselig, aber u. u. schon).

ist nur eine theorie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Parnassus
27.06.2016, 12:26

Wie jetzt, nur der Deutsche Hund riecht Ethnien heraus?

1

Wie der Hund hat auch der Mensch eine Körpersprache.

Im Lauf der Entwicklung des Hundes beim Menschen war es für
den Hund sehr vorteilhaft einen Menschen in dessen Absichten (ob gute oder
böse) "lesen" zu können. Das sicherte auch das Überleben des Hundes
als Art (Selektion).

Hunde, das haben neuere Forschungen ergeben achten auf
Augenbewegungen, Mimik und Gestik, Körperhaltungen & Bewegungen beim
Menschen und sind Meister darin ihren persönlichen Vorteil aus diesen
Beobachtungen zu ziehen!

Dazu kommt dann noch das unvorstellbare Riechvermögen der
Hunde, welche Angst, Ärger, Aggression oder Erkrankungen auch am Geruch
erkennen können. Das alles "an Beobachtungen" durch den Hund an einem
Menschen ergibt dann ein "Bild" an dem sich der Hund orientiert.

Menschen lernen durch Erziehung in der Gesellschaft ihre wahren
Absichten zu verbergen. Sie täuschen ggf. um persönlichen Vorteil zu
erreichen...

Hat ein Mensch einen Hund und mit diesem ein gutes
Verhältnis und hat gelernt die Sprache seines Hundes zu "lesen" so
kann er durch Beobachtung des Verhaltens und Mimik des Hundes beim
Zusammentreffen mit einem anderen Menschen Rückschlüsse auf eventuelle
Absichten (gut oder Bose) jenes Menschen ziehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das habe ich auch aufgeschnappt (nicht so lange her). Vielleicht wurde die Angst über Generationen übertragen. So wie viele Menschen in Europa vor Spinnen fürchten, gibt es Länder da lassen Kinder sie sogar den Arm raufkrabbeln, oder essen sie sogar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hat doch nichts mit dem Migrationshintergrund zu tun.

In der Türkei sind die Menschen viel vertrauter mit Hunden und dort sind die Hunde auch viel aggressiver.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

weil in diesen Ländern, die meisten keine Hunde haben und sich damit nicht auskennen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sehr schlecht formuliert, deine Frage.

Wer einen "Migrationshintergrund" hat, ist in der Regel eingebürgert, lebt also schon ziemlich lange hier und dürfte nicht vor Hunden mehr oder weniger Angst haben als jeder Deutsche auch.

Bei den frisch eingewanderten Migranten mag dies anders sein, je nachdem wo und wie die betreffende Person sozialisiert wurde. In den meisten, vor allem islamischen Herkunftsländern der neulich erst zugereisten werden Hunde als "unrein" betrachtet. Einige von denen dürften darüberhinaus im Laufe ihrer "Karriere" schon gewisse Erfahrungen mit Wachhunden gemacht haben.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?