Warum haben Menschen einen Gott erfunden?

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15 Antworten

Trost ist wohl das Stichwort. Götter geben einem eine Erklärung für Dinge die man gerade nicht erklären kann, einen Ansprechpartner, wenn man mit diesen Dingen (z.B. Regen) ein Problem hat. Außerdem ein tolles Machtinstrument...

Fantho 16.09.2017, 16:50

Ich nehme mal an, Du wolltest nur Senf loswerden, nicht wahr?

Warum ich das schreibe?

Nun:

Götter - Regen

Und dies in der heutigen Zeit!

Du musst ja alle Gläubige für bekloppt halten...

Machtinstrument

Hä? Für was bitte könnte ich dieses tolle Machtinstrument nutzen?

Diese Erklärungen sind so was von bekloppt, dass ich - hier schließt sich der Kreis - annehme, Du wolltest einfach nur Senf loswerden...

Gruß Fantho

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matmatmat 17.09.2017, 07:33
@Fantho

Götter - Regen

Und dies in der heutigen Zeit!

Ich habe ganz bewußt ein Beispiel gebracht, bei dem es auch dem letzen auffallen könnte. Meistens geht es in Europa eher um sowas wie "Bitte bitte unsichtbarer Onkel, mach das mein Krebs weg geht".

Gott als Letztbegründung und Gott als Machtinstrument ist also "bekloppt"? Hast Du mal ein Geschichtsbuch gelesen?

Wenn hier jemand nur "senf" dazu gibt, dann wohl Du? Ich sehe da weder ein Gegenargument (außer "das begreife ich nicht, kann also nicht sein"), denn ein Angriff auf mich macht das Argument nicht ungültig. Wenn Du nichts beizutragen hast, laß es doch?

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FouLou 17.09.2017, 15:30
@Fantho

Viele der heutigen Götter gab es schon zu einer Zeit als man diese sicherlich darum angebetet hat es regnen zu lassen. Insbesondere wenn man betrachtet wo Überhaupt unsere 3 nahöstlichen Religionen. Entstanden sind. Daher ist es ein plausibles beispiel zur ENTSTEHUNG der Götter.

Bei Sachen wie Zeus für blitze etc.

 Liegt die Sache ja noch klarer auf der Hand.

Du kannst es vielleicht nicht als  Machtinstrument nutzen. Aber die Kirchen und von gläubigen anerkannte religiöse Führer können und haben das getan. Das Mittelalter in dem Kirche und Staat das gleiche waren und selbst keiser dem Papst rede und Antwort gestanden haben sind voll von Beispielen der macht Ausnutzung.

Die neuzeitlichen Beispiele der Priester die Jungs missbraucht haben ist auch ein beispiel für Machtmissbrauch. Auch wenn diese Personen nicht für die Christenheit repräsentativ und definitiv schwarze Schafen sind haben sie ihre Position aufs übelste ausgenutzt und wurden dafür noch nicht einmal exkommuniziert.

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Fantho 18.09.2017, 22:57
@matmatmat

Wenn jemand im heute aufgeklärten und digitalen Zeitalter Gläubige mit diesen abstrusen Beispielen ins schlechte Licht rücken möchte, der sollte sich dann nicht wundern, dass man ihm Unseriösität vorwirft...

Gott als Machtinstrument ist also "bekloppt"? Hast Du mal ein Geschichtsbuch gelesen?

Schon mal darüber nachgedacht, dass Gott mit all den Religionen (und deren Geschichtsbüchern wie auch deren Handlungen durch deren Anhänger) nichts zu schaffen hat?

Nee, wahrscheinlich nicht, denn sonst fielen Dir und anderen atheistischen Konsorten die Argumente wider Gläubige aus.

Wer heute von euch Atheisten noch glaubt, dass Religionen und Gott in einen Topf zu werfen gehören, der ist genauso verblendet wie die Religionsanhänger selber...

und ist des Denkens unfähig und somit ebenso unwissend!

außer "das begreife ich nicht, kann also nicht sein"

Genau diese Sichtweise entstammt aus Deiner Denkweise: 'Es kann nicht sein, was nicht sein darf'!

Wie geschrieben: Nur Senfkörenr, die Du hier auszustreuen versuchst, und zwar Senfkörner wider Religionen..

welche aber nichts mit dem Allmächtigen Gott gemein haben!

Gruß Fantho

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matmatmat 19.09.2017, 08:32
@Fantho

Weil Du Gott anders definierst als ein par Milliarden Menschen auf dem Planeten und der Meinung bist das Religionen noch nie was mit Göttern zu tun hatten bin ich also dumm... o.k. da kann sich jetzt jeder selbst was zu denken...

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Menschen wollen gerne auf komplexe Fragen definitive Antworten. Gott ist ein Lückenbüßergott. Wenn die Wissenschaft etwas nicht erklären kann - dann steckt Gott dahinter. Heute hämmert aber nicht Thor in den Wolken rum, sondern wir wissen einfach wie Blitze physikalisch entstehen. 

Andererseits mag der Mensch den Gedanken nicht dass sein neuronales Netzwerk irgendwann tot ist. Der Mensch möchte seine Gene biologisch gesehen verbreiten und eben nicht dem ganzen ein Ende setzen. Er kennt nur seine Existenz - er kennt nicht "vor der Geburt" und "nach dem Tod" sondern nur die Lebenszeit, an die er sich gewöhnt. Es bietet sich demnach an , dass man nach dem Tod noch etwas erwartet. 

Manche nehmen auch deswegen gerne an, schon einmal gelebt zu haben. Das beruhigt auch - es würde ins Konzept einer Widergeburt passen. 

Napayshni 16.09.2017, 09:54

Wiedergeburt ist auch ohne Gott möeglich. Warum sollte man nur einmal geboren werden und nicht zweimal, dreimal...unendlich oft mal? Als selbst organisiertes Lebewesen muss es auch nicht immer sein. Bäume, Steine und Sterne leben auch

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freezyderfrosch 16.09.2017, 11:02
@Napayshni

Wiedergeburt ist auch ohne Gott möeglich.

Oder beides unmöglich. Es ging mir nur darum was Menschen erfinden damit sie Hoffnungen haben. 

Warum sollte man nur einmal geboren werden und nicht zweimal, dreimal...unendlich oft mal?

Das Gehirn selbst regelt das Bewusstsein - äußere Faktoren benötigt es nicht. Ist es einmal funktionslos, also tot, ist nichts mehr rückgängig zu machen. 

Als selbst organisiertes Lebewesen muss es auch nicht immer sein. Bäume, Steine und Sterne leben auch


Bäume ja, weil es Pflanzen sind. Steine und Sterne sind keine Lebewesen. Steine und Sterne pflanzen sich nicht fort, besitzen keine Zellen und wachsen nicht. Steine sind höchstens Mineralien , aber keine Lebewesen. 

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Napayshni 16.09.2017, 18:53
@freezyderfrosch

Natürlich sind Steine keine Lebewesen. Doch in ihnen steckt dieselbe Energie, wie in uns und in allem, was es sonst noch gibt. Weder die Energie des Steines noch die Energie in uns kann vernichtet werden. Nur umwandeln lässt sie sich. Davon abgesehen haben selbst schon Pflanzen ein Bewusstsein. Gedeihen tun sie nachweislich besser, wer zu ihnen positiv spricht

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Fantho 18.09.2017, 22:41
@freezyderfrosch

Das Gehirn selbst regelt das Bewusstsein

Oh je, da argumentiert jemand ausserhalb wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien: QT und NTE-Studien

Ist es einmal funktionslos, also tot

Funktionslos ist nicht gleich tot - hier hapert es schon mal mit der Definition!

Gruß Fantho

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freezyderfrosch 18.09.2017, 23:46
@Fantho

Ich glaube eher dass du außerhalb wissenschaftlicher Erkenntnisse argumentierst. Bester Beweis ist die Argumentation deines Kommentars (: Siehe "Nahtoderfahrungen-Studien". Mit Unsinn belegt man nichts. (: 

Mach dir keine Hoffnungen Fantho. Das Gehirn braucht nichts anderes als sich selbst - das ist der wissenschaftliche Fakt bisher. Wunschdenken zählt nicht (:

Trotzdem , liebe Grüße 

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Erklärungsnot. Menschen wollen immer alles wissen. Unwissenheit macht ihnen Angst. Außerdem wollen sie Kontrolle haben.

Deswegen haben sie Götter erfunden. Es ist der Ersatz um sich Kontrolle vorzugaukeln bei Sachen die man nicht kontrollieren kann.

Das trifft auch noch heute zu. Aber nicht mehr so sehr in dem maße wie damals. Weil wir uns einfach mehr Dinge erklären können.

Das gleiche gilt auch für glaube an andere übernatürliche Wesen und Dinge.

Napayshni 16.09.2017, 00:26

Uebernafuefliches gibt es scnon mal gar nicht. Selbst wenn es Dinge oder Erscheinungen gibt, die Menschen niemals erklaren können. Geheimnisse der Natur. Brauchen wir auch nicht zu wissen. 

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FouLou 16.09.2017, 08:58
@Napayshni

Darum geht es ja. Das Menschen daran glauben ohne das existenz bewiesen ist oder manchmal die Dinge Überhaupt plausibel sind.

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Napayshni 16.09.2017, 19:55
@FouLou

Nur diesen Glauben als Wahrheit anzugeben, das geht zu weit. Jeder glaubt an irgendetwas. Das kann auch ganz alltägliches sein - ob es sich als wahr erweist, ist aber etwas anderes. Wer z.b. glaubt, er werde wieder gesund, hat sogar Vorteile gegenüber demjenigen, der sich aufgibt oder sich von der Diagnose "unheilbar" beeinflussen lässt. Für das Gesundwerden  gibt es dennoch keine Garantie, auch für den größten Optimisten nicht.

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willgott 17.09.2017, 10:57
@Napayshni

Lieber Napayshni ,

Dein Kommentar - "Uebernafuefliches gibt es scnon mal gar nicht." beweist in sich selbst das Gegenteil.

Denn dein Kommentar hat sich mit Hilfe Deines Gehirns aus der sozusagen übernatürlichen Welt der Ideen in die Realität dieses Forums transformiert.

In Deinem Gehirn haben sich keine Stoffwechselvorgänge abgespielt, die in jedemfall diesen Gedanken erzeugen mußten, sondern es gibt Deinen freien Willen der sich für diesen Gedanken entschieden hat.

Auch dieser freie Wille ist übernatürlich.


Alles was mit den fünf Sinnen (einschließlich aller technischen Hilfsmittel) wahrgenommen werden kann, gehört zum Bereich des Natürlichen.

Der Körper ist zweifelsfrei natürlicher Art aber wir besteht aus Körper, Geist und Seele und die Letzeren sind jedenfalls so beschaffen, dass sie alle Kriterien des Übernatürlichen erfüllen. Man kann sie nicht sehen, hören, riechen, tasten oder schmecken.
Deine Gedanken erfüllen keines dieser Kriterien sie sind also  übernatürlich.

Wer den Menschen und damit sich Selbst als durch die fünf Sinne begrenzt betrachten möchte, für den wird diese Begrenzung Realität. Es ist auch nicht verwerflich, sich
in seinen Betrachtungen ausschließlich auf die eigene Lebenszeit im Hier und Jetzt zu begrenzen. Aber hilfreich ist es auch nicht, denn das Leben ist kurz die Ewigkeit aber ist lang, sehr lang.

Wenn Du in ferner oder naher Zukunft einmal gestorben sein wirst, dann existiert auch Du wie alle Verstorbenen in der Vorstellung der Lebenden als Übernatürliches Wesen. Zumindest In den Augen derjenigen, die die Nahtoderlebnisse als einen weiteren Beweis für ein Leben nach dem Tode betrachten.

In diesem Sinne dieser Gegebenheiten bist auch Du ein übernatürliches Wesen.

LG Willgott

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FouLou 17.09.2017, 15:25
@willgott

Leider stimmt das mit dem freien willen nicht so ganz. Denn die Hirnströme kann man messen. Wir können Gefühle im Gehirn darstellen in dem wir die Strömemessen.

Unser freier Wille ist ein Produkt der Biochemie. Oder besser gesagt dem feuern der Neuronen im Gehirn. 

Unsere Gedanken sind Ströme die im Gehirn fliessen. Und diese kann man entsprechend messen.

Ergo ist unser Wille nichts übernatürliches sondern eine schlichte Funktion des Gehirns.

Die Seele kannste aber gerne im übernatürlichem ansiedeln.

Wie unterscheiden wir etwas übernatürliches von etwas das nicht da ist?

Wenn es keine Auswirkungen hat die messbar sind dann können wir doch gar nicht unterscheiden ob es das übernatürliche X war oder ob es nichts war.

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Fantho 18.09.2017, 22:32
@FouLou

Das Darstellen bestimmter Gefühle durch Messungen im Gehirn bedeutet nicht, dass das Gehirn Gefühle erzeugt, sondern dass das Gehirn auf die Gefühlreize, die auf das Gehirn treffen, reagiert...

Das Gehirn ist nur ein Speichermedium und Reizempfänger wie auch Reizgeber - mehr nicht. Es produziert nichts. Es reagiert nur auf Reize. Ob es auch ein Speichermedium ist, habe ich so meine Zweifel, denn bisher konnte man noch keine Infomationen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens gespeichert hatte, auf-finden; keine Bilder, keine Worte, keine Bits, keine Schmerzerlebnisse etc. pp...

Wenn dem so wäre (Schmerzerlebnis), dann müsste man den Schmerz, den man zB vor Jahren bei einem Unfall erlitt, exakt spüren, wenn man sich in diese Situation begibt.

Dies gelingt mir nie.

Ich kann auch den Schmerz meiner OP vor Kurzem nicht mehr herholen und nachempfinden, so sehr ich mich auch in diese begebe. Woran liegt das? Weil dem Gehirn kein Reiz übermittelt wird...

Das einzige, was mir hierzu das Gehirn vermittelt, sind Bilder. Aber nur dann, wenn ich mich in diese Situation begebe und mir die Bilder hervorhole. Doch auch das Betrachten der Bilder von der Behandlung und den Schmerzempfindungen bringen mir keine schmerzhafte Empfindung auf der körperlichen Ebene wieder. Das Gehirn produziert mir dieses schmerzhafte Erlebnis nicht (nach) ! warum nciht? Weil es dies nicht kann! Es benötigt entweder einen körperlichen und / oder einen emotionalen Reiz, um re-agieren zu können...

Des Weiteren kann ich Deinen Zusammenhang zwischen Freiem Willen und Gefühl(smessung im Gehirn) nicht erkennen...

Gruß Fantho

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FouLou 18.09.2017, 23:11
@Fantho

Phantomschmerz dürfte für dich interessant sein. Wie kann jemand im Fluss scmerzen haben wenn r nicht mal mehr das bein hat an dem det russ dran ist.

Das Gehirn veranlasst erst die Ausschüttung von Botenstoffen die unsere Gefühle auslösen. Das kann man gut mit Drogen nachweisen die genau dies Ausschüttung von z.b. Dopamin veranlasst.

Das gehirn reagiert auf Reize das ist korrekt. 

Aber es Verarbeitet diese und erzeugt Eine Reaktion.

Z.b. angst wenn wir eine Gefahr sehen. Und Adrenalin um den Körper auf Kampf oder Flucht vorzubereiten.

Das ganze kann man gut erkennen wenn das system gestört ist. Z.b. durch Verletzungen des gehirns.

Klar konnte man Erinnerungen finden. Ja wir können sie nicht auslesen. Aber wir können sehen welche Teile des Gehirnes arbeiten und wir wissen wo das kurz und langzeit gedächniss liegt.

Kennst du den Begriff schmerzgedächniss? Menschen die lange schmerzen empfunden haben empfinden diesen machmal noch weiter ( kann sogar chronisch werden) obwohl die Quelle längst nicht mehr existiert.

Außerdem machst du einen Fehler. Körperlicher Schmerz ist z.b. kein Gefühl. Es ist eine Empfindung genauso wie Hunger und Durst. Dies sind wirklich Signale des Körpers an das Gehirn.

Richtige Gefühle wie Angst Trauer Freude Wut usw sind aber Reaktionen des gehirns. Und an diese kann man sich erinnern.

Erinnere dich mal an etwas trauriges oder etwas schönes oder eine ärgerliche situation. Empfindet du dann keine Trauer Glück oder Wut? Das sind die Erinnerungen.

Erinnerungen sind keine bits. Sondern werden als eine Abfolge von Signalen der Neuronen gespeichert. Deswegen erlangen wir wissen auch durch Wiederholung.

Wenn wir uns erinnern wird diese Folge wider abgespielt. Und dann wieder "abgespeichert" dabei passieren Fehler und details werden verfälscht. 

Die meisten unserer Erinnerungen die schon ein paar Jahre zurück liegen sind verfälscht auch wenn man glaubt noch alles zu wissen.

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Ich selber glaube an keinen Gott.

Aber ich glaube zum Beispiel daran, dass die, die nicht mehr bei mir sind, von oben aus ein Auge auf mich haben (kitschig, ich weiss).

Deshalb vermute (!) ich mal, dass die Menschen den Gott erfunden haben, damit sie an etwas glauben können.
Daran glauben zu können, dass da jemand ist, mit dem man immer sprechen kann und dem man alle seine Sünden erzählen kann, ohne verurteilt zu werden.

By the way, es ist auf eine gewisse Art gefährlich, solche Fragen im Netz zu stellen. Daraus KANN eine Diskussion und schliesslich auch Hetze entstehen.

Lieben Gruss

Napayshni 16.09.2017, 18:44

Zu jedem Thema gibt es unterschiedliche Meinungen.  Durch hitzige Debatten kann durchaus Hetze entstehen. Sie können aber auch in Plaudereien münden.

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leandrakleiber 17.09.2017, 00:36

Deswegen habe ich das "kann" auch extra hervorgehoben, es ist natürlich nicht immer so. :)

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Um sich solche sachen wie Leben und Wetter zu erklären, weil man es damals noch nicht erklären konnte.

Napayshni 16.09.2017, 20:01

Heute kann man das Wetter erklären und in eingeschränkter Weise auch das Leben. Doch selbst hochkarätige Wissenschaftler glauben an einen Gott oder schließen die Möglichkeit nicht aus, dass es ihn wirklich gibt. Ihn gänzlich ausschließen wäre auch nicht gerade die weiseste Meinung. Nur aber spricht zu Vieles gegen die Existenz einer Gottheit. 

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Fantho 17.09.2017, 01:18
@Napayshni

Nur aber spricht zu Vieles gegen die Existenz einer Gottheit.

Kannst Du hier ein paar Beispiele anbringen?

Gruß Fantho

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Napayshni 17.09.2017, 10:30
@Fantho

Ich könnte jede Menge Beispiele anbringen. Nur bringt das nichts. Denn du hast dir schon die Gegenargumente parat gelegt.

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Fantho 18.09.2017, 21:50
@Napayshni

Oh je, das sind mir liebsten: Von anderen Beweise einfordern, aber selber einen Rückzieher machen!

Keinen einzigen Beweis oder Beispiel gegen eine Gottesexistenz kannst Du anscheinend anbringen - so sieht nämlich die Sache aus...

Es riecht hier vielmehr nach Polemik...

Gruß Fantho

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Ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Napayshni 16.09.2017, 00:39

Leben kommt von Leben. Wiedergeburt daher unausweislich. Nur in welcher Form, das wissen wir nicht.

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Fantho 16.09.2017, 16:37
@Napayshni

Nur in welcher Form, das wissen wir nicht.

Nicht von Dir auf andere schließen!

Es gibt zahlreiche Berichte wie die von Moody oder Stevenson, die Aufschluss darüber geben...

Gruß Fantho

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Napayshni 16.09.2017, 18:34
@Fantho

Die Energie, die in allem  enthalten ist, in Menschen, Tieren, Pflanzen, Steinen und Sternen, geht niemals verloren. Naturgesetz. Nenne sie halt Gott, wenn du willst.

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Glauben ist einfacher als wissen, so mussten sie sich nicht mit Sachen rumschlagen, die sie sich nicht erklären konnten. 

Napayshni 16.09.2017, 20:05

Ja, weil Wissen oft hart erarbeitet werden muss. Manchmal ein Leben lang. So erging es z.B. Charles Darwin

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Fantho 17.09.2017, 01:21
@Napayshni

So erging es z.B. Charles Darwin

Der sich dann doch geirrt haben könnte ;-)

Im Übrigen: Intelligenz wird in der Schule gelehrt, Weisheit lehrt das Leben...

Gruß Fantho

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Du bist wahrscheinlich nicht ganz bei Trost. Die Menschen haben Gott nicht erfunden. Gott ist existent. Nur, weil du dies nicht weißt oder du diese Tatsache ablehnst, kannst du andere dafür nicht beleidigen.

Was machst du eines Tages, wenn du vom Tod auferweckt wirst und du siehst, dass es doch einen Gott gibt?

Nun frage mich ja nicht, was ich machen, wenn ich aus dem Tod aufwache und sehe, es gibt keinen Gott.

  1. Nach deiner Auffassung gibt es ja sicher kein Leben nach dem Tod und wer soll mich nach deiner Auffassung den aufwecken?
  2. Ich hätte dann nichts verloren. Ich hätte ein einigermaßen vernünftiges Leben geführt, und versucht, mich so gut zu benehmen, wie ich kann. Du hingegen hättest eine Menge zu verlieren.....
Jokerfac3 16.09.2017, 21:52

Man verschwendet viel Zeit mit Gott und Religion, die man sinnvoll einsetzen könnte. Dich wird niemand aufwecken, weil nach dem Tod nix ist. Weil man das aber nicht akzeptieren kann, erfindet man eine schöne Märchenwelt in die man später kommt. Herzlichen Glückwunsch. 

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Gott wurde nicht erfunden, denn was schon immerwährend existiert, kann nicht erfunden worden sein, sondern die Religionen wurden 'erfunden'

Jede Kultur, jedes Volk auf Erden hatte und hat ihren (eigenen) Glauben an eine Höhere Macht, an eine Höhere Quelle, an die Höchste Bewusstheit

zum großen Teil auch ohne je in Kontakt mit einer anderen Kultur gekommen zu sein...

und wesentlich älteren Ursprungs sind, als institutionalisierte Religionen.

Befasse Dich mal mit der Kulturhistorie betreffend dem (religiösen) Glaube

und / oder mit den mystischen spirituellen Weisheitslehren...

vielleicht erkennst Du dann, dass Gott als Höchste Quelle, als Höchste Macht, als Ursprung allen Lebens nicht erfunden worden sein kann, sondern 'nur' die vielen kulturell unterschiedlichen Vorstellungen und Interpretationen 'ihrer' Gottheit(en)...

Gruß Fantho

Napayshni 16.09.2017, 18:58

Woher weisst du, dass dieser Gott immerwährend oder überhaupt existiert. Du glaubst das. Wirklich wissen kann das niemand, es sei denn er beweist. es

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Fantho 17.09.2017, 01:15
@Napayshni

Befasse Dich mit zB dem Energieerhaltungsgesetz - hier findest Du dann Hinweise für eine ewigwährende Existenz...

Befasse Dich mit den quantentheoretischen Erkenntnissen zu Bewusstsein - auch hier findest Du Hinweise...

Befasse Dich mit den mystischen Weisheitslehren, oder mit der philosophia perennis - Hinweise über Hinweise

Es gibt so viele Hinweise und Erkenntnisse - man muss sich halt mal weiter hinauswagen, als nur von einem Tellerrand zum anderen Tellerrand sich zu bewegen...

Es wird nie Beweise im Außen geben für eine Gottesexistenz - dies ist ja auch der Sinn des Ganzen...

Wer ständig nach Beweise im Außen Ausschau hält, hat wenig Vertrauen zu seinen Selbsterkenntnissen...

Gruß Fantho

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willgott 17.09.2017, 12:05
@Napayshni

Grüss Gott
Napayshni,

Gott will nicht, dass unwiderlegbare Beweise die Menschen zwingen, an Ihn zu glauben.

Denn Gott ist die Liebe und möchte, dass seine Geschöpfe diese
Liebe erwidern. Wie auf Erden so im Himmel kann reine Liebe nur
immer freiwillig gegeben werden also in keiner Weise erzwungen werden. Gott hat seine Geschöpfe nicht als Marionetten oder Klatschäffchen erschaffen, sondern allen Menschen den freien Willen geschenkt sich zwischen Gut und Böse zu  entscheiden. .

Wäre Gott beweisbar, dann wäre damit die freie Willensentscheidung des Menschen durch diesen Beweis hinfällig und entwertet. Denn der Mensch könnte dann die Liebe Gottes nicht mehr dadurch erwidern, dass er an Ihn glaubt.

Nachvollziehbar wird dies vielleicht wenn man bedenkt, wie schwierig es für einen Menschen ist, einem Anderen zu beweisen, dass er ihn liebt. Solange der Andere, der Geliebte, die Liebe bezweifelt ist es dem Liebenden völlig unmöglich, seine Liebe zu beweisen. Der Liebende kann bestenfalls erreichen, dass der Geliebte an dessen Liebe GLAUBT. Ein wissenschaftlich haltbaren Beweis für Liebe, gibt es nicht.

Da Gott selbst die reine Liebe ist, ist Gott nicht zu beweisen.

Daher ist das von vielen Denkern verabscheute GLAUBEN der einzige Weg, nämlich die Rückkehr zu Gott, der den Sinn menschlichen Daseins zur Erfüllung bringt.

LG Willgott

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Jokerfac3 16.09.2017, 21:51

Was immer schon da war, kann nicht erfunden werden, stimmt zwar. Aber niemand weiß und kann wissen ob es Gott schon immer gab, dafür gibt es keinerlei Anzeichen, also ist das meines Erachtens kein sinnvolles Argument. 

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Fantho 17.09.2017, 01:16
@Jokerfac3

Befasse Dich mit zB dem Energieerhaltungsgesetz - hier findest Du dann Hinweise für eine ewigwährende Existenz...

Befasse Dich mit den quantentheoretischen Erkenntnissen zu Bewusstsein - auch hier findest Du Hinweise...

Befasse Dich mit den mystischen Weisheitslehren, oder mit der philosophia perennis - Hinweise über Hinweise

Es gibt so viele Hinweise und Erkenntnisse - man muss sich halt mal weiter hinauswagen, als nur von einem Tellerrand zum anderen Tellerrand sich zu bewegen...

Es wird nie Beweise im Außen geben für eine Gottesexistenz - dies ist ja auch der Sinn des Ganzen...

Wer ständig nach Beweise im Außen Ausschau hält, hat wenig Vertrauen zu seinen Selbsterkenntnissen...

Gruß Fantho

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Napayshni 17.09.2017, 10:38
@Fantho

Ja, Energie ist ewig während, weil sie weder erschaffen noch vernichtet werden kann. Meinst du diese (physikalische) Energie sei Gott?

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Napayshni 17.09.2017, 10:50
@Napayshni

Woher diese Energie kommt? Es gibt da kein Woher. Wäre sie nicht, dann waere Ewiges Nichts

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willgott 17.09.2017, 12:08
@Napayshni

Auch die Energie ist aus der Liebe Gottes entstanden und ihr Ausdruck.

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Fantho 18.09.2017, 21:13
@Napayshni

Korrekt!

Gott ist ein energetisches Geistwesen mit Bewusstsein und Bewusstheit

Das Physikalische, das Du so hervorheben möchtest, ist nur ein Teil dessen, was alles ist; ein Teil aus dem gesamten Energiefeld; eine Manifestation, eine Materialisation der Schöpfung Gottes - per Bewusstsein, Imagination, Gedanken, Vorstellungen, Geist

Der Mensch ist ja auch 'nur' eine energetische Manifestation, sprich besteht aus energetischem Elektronenfluss. Um den menschlichen Körper besteht ebenfalls ein Energiefeld. Experimente bewiesen dies (DNS-Phantomeffekt)...

Wie geschrieben: Alles ist Energie, und alles Energie enstammt aus einem gesamten Energiefeld, welches jene energetische Geistwesen - Schöpfer-Gott - ist...

Gruß Fantho

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Ich denke, dass Gott die Menschen erfunden bzw. erschaffen hat.

Die Frage könnte also lauten: War Gott noch ganz bei Trost, als er die Menschen erschaffen hat, bei all den schlimmen Dingen, die der Mensch anrichtet?

Die Antwort darauf: Gott ist geduldig, gnädig und barmherzig. Er erträgt unser Verhalten und das, was wir mit seiner Schöpfung anrichten. Die Frage ist nur, wann der Zeitpunkt kommt, dass Gott nicht mehr so geduldig mit uns ist...

Napayshni 16.09.2017, 20:08

Was aber hat er in der ganzen Zeit gemacht, als er noch nicht die Welt und die Menschen erschuf? könnte eine Frage ebenso lauten. Jetzt wird's schwierig, stimmts?

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chrisbyrd 16.09.2017, 20:11
@Napayshni

Schwierig nur deshalb, weil die Weisheit, Größe und Allmacht Gottes außerhalb unserer Vorstellung liegt.

Wenn man davon ausgeht, dass Gott den Raum, die Materie und die Zeit überhaupt erst erschaffen hat, sind Begriffe wie Ewigkeit und Unendlichkeit sehr relativ und auch dem Schöpfer unterworfen.

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Jokerfac3 16.09.2017, 21:47
@chrisbyrd

Ich finde Gläubige machen sich das viel zu leicht. Wenn jemand kritische Fragen stellt kommt immer "Wir können Gott nicht begreifen, wir verstehen das eben nicht." Findest du nicht dass das eine sehr unbefriedigende Antwort ist? Damit weicht man doch im Grunde nur aus statt irgendetwas zu beantworten. 

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chrisbyrd 17.09.2017, 10:38
@Jokerfac3

Für mich geht es einfach um die Wahrheit und ich denke, dass diese Antwort die korrekte und richtige auf die Frage ist.

In der Bibel geht es auch darum, dass wir daran glauben und darauf hoffen dürfen, dass Gott uns am Ende alles schenken wird (also seiner Größe, Weisheit und Allmacht erfahren lassen wird), weil wir seine Kinder und damit auch Erben sind.

Die Wissenschaft hat m. E. auch keine besseren oder befriedigenderen Antworten auf existentielle Antworten geben können...

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Fantho 18.09.2017, 21:43
@Napayshni

Du vergißt dabei, dass das Universum dreimal älter ist, als die Erde...

Irgendetwas muss ja den berühmten 'Urknall' zum Auslösen gebracht haben. Es muss zuvor einen energetischen Auslöser gegeben haben, damit dieser 'Urknall' überhaupt vonstatten gehen konnte - Nichts kommt von Nichts...Es muss 'zuvor' bereits eine 'Energeiarbeit' vorhanden gewesen sein, die letztendlich den lautlosen 'Knall' auslöste...

Des Weiteren musste etwas erschaffen werden, damit innerhalb der Entstehung des Universum keine chaotischen Zustände auftreten: Natur-Gesetze. Diese bewirk(t)en einen reibungslosen Ablauf der Anpassung und des 'Zusammenspiels' aller Galaxien und Sonnensystem, Planetenkonstellationen etc. pp.

Wie Du sicherlich weißt, hätte eine winzige graduelle Verschiebung kein Leben im Universum entstehen lassen - ziemlich intelligent, dieses Zufallsprinzip...und das gleich beim ersten Mal !

Des Weiteren übersiehst Du die Möglichkeit, dass es ausserhalb unseres Universums weitere andere Universen bestehen a) von grobstofflicher und b) womöglich auch von nicht grobstofflicher Natur (sprich: Wir können diese mit unseren einfachen Sinnen  nicht wahrnehmen)...

Alle diese Universen mussten ja auch irgendwann und irgendwie entstanden sein; einfach ausgedrückt: Aus einem gesamten Energiefeld (beherbergt alle Möglichkeiten und Optionen) zu bestimmten Energieteilen (Umsetzung einer bestimmten Vorstellung aus all diesen Möglichkeiten) werden, aus einem Geist (Vorstellung, Imagination) zu einer Materialisation (Manifestation)...

Gruß Fantho

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Um ihren seelischen Müll abladen zu können, wenn sonst niemand zuhört ...

liberalincraft 16.09.2017, 00:05

das ist bestimmt schon mein 50. Profil bei gutefrage und fast immer sehe ich dein Profil(bild). aber ich kann´s einfach immer noch nicht fassen was das für 1 knuffiges Pony ist * ___ *

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Fantho 17.09.2017, 01:26

Haben all diese Menschen kein Vertrauen in Wissenschaftlern wie zB. in Psychologen, oder

zu ihren Familien, oder

zu Freunden, oder

zu Dir?

Wie kommt das?

Ziemlicher Müll, dieser Beitrag...

Gruß Fantho

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Nein, Sie haben Trost, Hoffnung und Zuversicht in einem übernatürlichen Wesen gesucht.

onidagori 16.09.2017, 00:03

Und damit viele unerklärliche Dinge begründen können, auch wenn es nicht stimmte. 

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Fantho 17.09.2017, 01:30
@onidagori

Und heute finden die Menschen immer noch Trost, Hoffnung und Zuversicht trotz Wissen über die damals noch als unerklärlich gehaltenen Dinge -

wie kommt das?

Unlogische Aussage, denn dann dürfte es keine oder zumindest nicht so viele Gläubige mehr geben...

Gruß Fantho

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Napayshni 16.09.2017, 00:05

Schlimme Aussichten. Dem todgetretenen Käfer geht es nicht besser als uns nach unserem Ableben

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Napayshni 16.09.2017, 20:14
@Napayshni

Die Natur spricht eben eine andere Sprache. Religionen versprechen viel ohne es einhalten zu können. Wie auch?

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Fantho 17.09.2017, 01:27
@Napayshni

Du verlangst immer nach Beweisen.

Also: Beweise das bitte!

Gruß Fantho

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Fantho 17.09.2017, 01:45
@Napayshni

Was hat Gott mit den Religionen zu tun? Nichts, Nothing, Nada, Niente!

Diesem Irrtum scheinst auch Du aufgesessen zu sein, und dies rührt aus fehlendem Wissen her...

Natur ist Leben, Leben kann sich nicht entwickeln ohne In-Form-ationen, Informationen können ohne einem Bewusstsein und ohne einer Bewusstheit nicht über- und vermittelt und verarbeitet werden geschweige denn kann ein Natur-Gesetz nicht ohne einem Bewusstsein und einer Bewusstheit kreiert und entwickelt werden usw. usf...

Leben kann per Definitionem niemals sterben, aber auch ohne einem Bewusstsein und einer dahinter stehenden Bewusstheit sich nicht entwickeln (Informationen, Gesetze, Kräfte)...

Das heißt, Leben war immer schon präsent, Energie (Alles ist Energie, Leben ist Energie) war immer schon präsent, wie auch Geist und Bewusstsein, das diese Energie umwandelte, transformierte, materialisierte usw. anhand von In-Form-ationen...

Gruß Fantho

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Wer sagt, dass Götter eine Erfindung der Menschen sind?

Den haben die Menschen erfunden, weil sie jemanden gesucht haben, den sie für ihre Übeltaten verantwortlich machen können.

Der "liebe Gott" bzw der "Jesus" soll ja die Sünden der Menschen auf sich nehmen .... so nach dem Motto: "ein Mensch bringt den "Hansi" um, und dann sagt er einfach, nein, das war ich nicht, das war der "Jesus"". 

Man hat sich da einen "Schuldigen" geschaffen, der, weil er nicht existiert, auch nicht sagen wird ... das war ich doch gar nicht.

Gott ist keine Erfindung, dein Unglaube aber schon!

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