Warum haben Menschen einen Gott erfunden?

17 Antworten

Erklärungsnot. Menschen wollen immer alles wissen. Unwissenheit macht ihnen Angst. Außerdem wollen sie Kontrolle haben.

Deswegen haben sie Götter erfunden. Es ist der Ersatz um sich Kontrolle vorzugaukeln bei Sachen die man nicht kontrollieren kann.

Das trifft auch noch heute zu. Aber nicht mehr so sehr in dem maße wie damals. Weil wir uns einfach mehr Dinge erklären können.

Das gleiche gilt auch für glaube an andere übernatürliche Wesen und Dinge.

Uebernafuefliches gibt es scnon mal gar nicht. Selbst wenn es Dinge oder Erscheinungen gibt, die Menschen niemals erklaren können. Geheimnisse der Natur. Brauchen wir auch nicht zu wissen. 

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@Napayshni

Darum geht es ja. Das Menschen daran glauben ohne das existenz bewiesen ist oder manchmal die Dinge Überhaupt plausibel sind.

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@FouLou

Nur diesen Glauben als Wahrheit anzugeben, das geht zu weit. Jeder glaubt an irgendetwas. Das kann auch ganz alltägliches sein - ob es sich als wahr erweist, ist aber etwas anderes. Wer z.b. glaubt, er werde wieder gesund, hat sogar Vorteile gegenüber demjenigen, der sich aufgibt oder sich von der Diagnose "unheilbar" beeinflussen lässt. Für das Gesundwerden  gibt es dennoch keine Garantie, auch für den größten Optimisten nicht.

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@Napayshni

Lieber Napayshni ,

Dein Kommentar - "Uebernafuefliches gibt es scnon mal gar nicht." beweist in sich selbst das Gegenteil.

Denn dein Kommentar hat sich mit Hilfe Deines Gehirns aus der sozusagen übernatürlichen Welt der Ideen in die Realität dieses Forums transformiert.

In Deinem Gehirn haben sich keine Stoffwechselvorgänge abgespielt, die in jedemfall diesen Gedanken erzeugen mußten, sondern es gibt Deinen freien Willen der sich für diesen Gedanken entschieden hat.

Auch dieser freie Wille ist übernatürlich.


Alles was mit den fünf Sinnen (einschließlich aller technischen Hilfsmittel) wahrgenommen werden kann, gehört zum Bereich des Natürlichen.

Der Körper ist zweifelsfrei natürlicher Art aber wir besteht aus Körper, Geist und Seele und die Letzeren sind jedenfalls so beschaffen, dass sie alle Kriterien des Übernatürlichen erfüllen. Man kann sie nicht sehen, hören, riechen, tasten oder schmecken.
Deine Gedanken erfüllen keines dieser Kriterien sie sind also  übernatürlich.

Wer den Menschen und damit sich Selbst als durch die fünf Sinne begrenzt betrachten möchte, für den wird diese Begrenzung Realität. Es ist auch nicht verwerflich, sich
in seinen Betrachtungen ausschließlich auf die eigene Lebenszeit im Hier und Jetzt zu begrenzen. Aber hilfreich ist es auch nicht, denn das Leben ist kurz die Ewigkeit aber ist lang, sehr lang.

Wenn Du in ferner oder naher Zukunft einmal gestorben sein wirst, dann existiert auch Du wie alle Verstorbenen in der Vorstellung der Lebenden als Übernatürliches Wesen. Zumindest In den Augen derjenigen, die die Nahtoderlebnisse als einen weiteren Beweis für ein Leben nach dem Tode betrachten.

In diesem Sinne dieser Gegebenheiten bist auch Du ein übernatürliches Wesen.

LG Willgott

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@willgott

Leider stimmt das mit dem freien willen nicht so ganz. Denn die Hirnströme kann man messen. Wir können Gefühle im Gehirn darstellen in dem wir die Strömemessen.

Unser freier Wille ist ein Produkt der Biochemie. Oder besser gesagt dem feuern der Neuronen im Gehirn. 

Unsere Gedanken sind Ströme die im Gehirn fliessen. Und diese kann man entsprechend messen.

Ergo ist unser Wille nichts übernatürliches sondern eine schlichte Funktion des Gehirns.

Die Seele kannste aber gerne im übernatürlichem ansiedeln.

Wie unterscheiden wir etwas übernatürliches von etwas das nicht da ist?

Wenn es keine Auswirkungen hat die messbar sind dann können wir doch gar nicht unterscheiden ob es das übernatürliche X war oder ob es nichts war.

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@FouLou

Das Darstellen bestimmter Gefühle durch Messungen im Gehirn bedeutet nicht, dass das Gehirn Gefühle erzeugt, sondern dass das Gehirn auf die Gefühlreize, die auf das Gehirn treffen, reagiert...

Das Gehirn ist nur ein Speichermedium und Reizempfänger wie auch Reizgeber - mehr nicht. Es produziert nichts. Es reagiert nur auf Reize. Ob es auch ein Speichermedium ist, habe ich so meine Zweifel, denn bisher konnte man noch keine Infomationen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens gespeichert hatte, auf-finden; keine Bilder, keine Worte, keine Bits, keine Schmerzerlebnisse etc. pp...

Wenn dem so wäre (Schmerzerlebnis), dann müsste man den Schmerz, den man zB vor Jahren bei einem Unfall erlitt, exakt spüren, wenn man sich in diese Situation begibt.

Dies gelingt mir nie.

Ich kann auch den Schmerz meiner OP vor Kurzem nicht mehr herholen und nachempfinden, so sehr ich mich auch in diese begebe. Woran liegt das? Weil dem Gehirn kein Reiz übermittelt wird...

Das einzige, was mir hierzu das Gehirn vermittelt, sind Bilder. Aber nur dann, wenn ich mich in diese Situation begebe und mir die Bilder hervorhole. Doch auch das Betrachten der Bilder von der Behandlung und den Schmerzempfindungen bringen mir keine schmerzhafte Empfindung auf der körperlichen Ebene wieder. Das Gehirn produziert mir dieses schmerzhafte Erlebnis nicht (nach) ! warum nciht? Weil es dies nicht kann! Es benötigt entweder einen körperlichen und / oder einen emotionalen Reiz, um re-agieren zu können...

Des Weiteren kann ich Deinen Zusammenhang zwischen Freiem Willen und Gefühl(smessung im Gehirn) nicht erkennen...

Gruß Fantho

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@Fantho

Phantomschmerz dürfte für dich interessant sein. Wie kann jemand im Fluss scmerzen haben wenn r nicht mal mehr das bein hat an dem det russ dran ist.

Das Gehirn veranlasst erst die Ausschüttung von Botenstoffen die unsere Gefühle auslösen. Das kann man gut mit Drogen nachweisen die genau dies Ausschüttung von z.b. Dopamin veranlasst.

Das gehirn reagiert auf Reize das ist korrekt. 

Aber es Verarbeitet diese und erzeugt Eine Reaktion.

Z.b. angst wenn wir eine Gefahr sehen. Und Adrenalin um den Körper auf Kampf oder Flucht vorzubereiten.

Das ganze kann man gut erkennen wenn das system gestört ist. Z.b. durch Verletzungen des gehirns.

Klar konnte man Erinnerungen finden. Ja wir können sie nicht auslesen. Aber wir können sehen welche Teile des Gehirnes arbeiten und wir wissen wo das kurz und langzeit gedächniss liegt.

Kennst du den Begriff schmerzgedächniss? Menschen die lange schmerzen empfunden haben empfinden diesen machmal noch weiter ( kann sogar chronisch werden) obwohl die Quelle längst nicht mehr existiert.

Außerdem machst du einen Fehler. Körperlicher Schmerz ist z.b. kein Gefühl. Es ist eine Empfindung genauso wie Hunger und Durst. Dies sind wirklich Signale des Körpers an das Gehirn.

Richtige Gefühle wie Angst Trauer Freude Wut usw sind aber Reaktionen des gehirns. Und an diese kann man sich erinnern.

Erinnere dich mal an etwas trauriges oder etwas schönes oder eine ärgerliche situation. Empfindet du dann keine Trauer Glück oder Wut? Das sind die Erinnerungen.

Erinnerungen sind keine bits. Sondern werden als eine Abfolge von Signalen der Neuronen gespeichert. Deswegen erlangen wir wissen auch durch Wiederholung.

Wenn wir uns erinnern wird diese Folge wider abgespielt. Und dann wieder "abgespeichert" dabei passieren Fehler und details werden verfälscht. 

Die meisten unserer Erinnerungen die schon ein paar Jahre zurück liegen sind verfälscht auch wenn man glaubt noch alles zu wissen.

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Ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Leben kommt von Leben. Wiedergeburt daher unausweislich. Nur in welcher Form, das wissen wir nicht.

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@Napayshni

Nur in welcher Form, das wissen wir nicht.

Nicht von Dir auf andere schließen!

Es gibt zahlreiche Berichte wie die von Moody oder Stevenson, die Aufschluss darüber geben...

Gruß Fantho

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@Fantho

Die Energie, die in allem  enthalten ist, in Menschen, Tieren, Pflanzen, Steinen und Sternen, geht niemals verloren. Naturgesetz. Nenne sie halt Gott, wenn du willst.

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Menschen wollen gerne auf komplexe Fragen definitive Antworten. Gott ist ein Lückenbüßergott. Wenn die Wissenschaft etwas nicht erklären kann - dann steckt Gott dahinter. Heute hämmert aber nicht Thor in den Wolken rum, sondern wir wissen einfach wie Blitze physikalisch entstehen. 

Andererseits mag der Mensch den Gedanken nicht dass sein neuronales Netzwerk irgendwann tot ist. Der Mensch möchte seine Gene biologisch gesehen verbreiten und eben nicht dem ganzen ein Ende setzen. Er kennt nur seine Existenz - er kennt nicht "vor der Geburt" und "nach dem Tod" sondern nur die Lebenszeit, an die er sich gewöhnt. Es bietet sich demnach an , dass man nach dem Tod noch etwas erwartet. 

Manche nehmen auch deswegen gerne an, schon einmal gelebt zu haben. Das beruhigt auch - es würde ins Konzept einer Widergeburt passen. 

Wiedergeburt ist auch ohne Gott möeglich. Warum sollte man nur einmal geboren werden und nicht zweimal, dreimal...unendlich oft mal? Als selbst organisiertes Lebewesen muss es auch nicht immer sein. Bäume, Steine und Sterne leben auch

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@Napayshni

Wiedergeburt ist auch ohne Gott möeglich.

Oder beides unmöglich. Es ging mir nur darum was Menschen erfinden damit sie Hoffnungen haben. 

Warum sollte man nur einmal geboren werden und nicht zweimal, dreimal...unendlich oft mal?

Das Gehirn selbst regelt das Bewusstsein - äußere Faktoren benötigt es nicht. Ist es einmal funktionslos, also tot, ist nichts mehr rückgängig zu machen. 

Als selbst organisiertes Lebewesen muss es auch nicht immer sein. Bäume, Steine und Sterne leben auch


Bäume ja, weil es Pflanzen sind. Steine und Sterne sind keine Lebewesen. Steine und Sterne pflanzen sich nicht fort, besitzen keine Zellen und wachsen nicht. Steine sind höchstens Mineralien , aber keine Lebewesen. 

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@freezyderfrosch

Natürlich sind Steine keine Lebewesen. Doch in ihnen steckt dieselbe Energie, wie in uns und in allem, was es sonst noch gibt. Weder die Energie des Steines noch die Energie in uns kann vernichtet werden. Nur umwandeln lässt sie sich. Davon abgesehen haben selbst schon Pflanzen ein Bewusstsein. Gedeihen tun sie nachweislich besser, wer zu ihnen positiv spricht

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@freezyderfrosch

Das Gehirn selbst regelt das Bewusstsein

Oh je, da argumentiert jemand ausserhalb wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien: QT und NTE-Studien

Ist es einmal funktionslos, also tot

Funktionslos ist nicht gleich tot - hier hapert es schon mal mit der Definition!

Gruß Fantho

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@Fantho

Ich glaube eher dass du außerhalb wissenschaftlicher Erkenntnisse argumentierst. Bester Beweis ist die Argumentation deines Kommentars (: Siehe "Nahtoderfahrungen-Studien". Mit Unsinn belegt man nichts. (: 

Mach dir keine Hoffnungen Fantho. Das Gehirn braucht nichts anderes als sich selbst - das ist der wissenschaftliche Fakt bisher. Wunschdenken zählt nicht (:

Trotzdem , liebe Grüße 

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