Warum haben manche Leute keinen Sex vor der Ehe?

... komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Für manche ist es wegen der Religion, für einige einfach eine Überzeugung oder Einstellung.

Manche möchten dann erst jemanden so nah an sich ranlassen und sich auf jemanden so einlassen, da es für sie etwas sehr intimes, persönliches und gefühlvolles ist das sie nur mit jemanden teilen wollen den sie sehr lieben und von dem sie sicher sind das er sie auch so liebt.

Es ist eine Frage der persönlichen Einstellung zu Geschlechtsverkehr. Viele können es von den Gefühlen getrennt als Spaß ansehen, für viele andere ist es etwas zutiefst gefühlvolles und schönes.

In einigen Fällen schreibt es die Religion auch so vor, aber ob die sich daran halten oder nicht ist wieder ihre Entscheidung, Möglichkeit gibt es immer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Motive kann es viele geben:

  • Religion
  • Überzeugung
  • Misshandlung als Kind
  • Noch nie einen Partner gehabt
  • Erziehung

Wovon aber die Meisten mit Religion beeinflusst wird. - Was man als Kind durch die Eltern auch so eingetrichtert bekommt.

Man sollte eine solche Einstellung respektieren, genauso wie ich von den Gläubigen auch erwarte, dass sie meine Einstellung respektieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JaquelineBerlin
09.12.2015, 12:25

Aber das ist dann aber auch wieder die Erziehung oder?
Weil die Eltern eine bestimmte Religion haben und das Kind so erziehen. Es kann dann sein dass das Kind gar nicht überzeugt ist von der Religion aber trotzdem noch an vielen Werten festhält was es beigebracht bekommen hat.
Das heißt es kann später Atheist sein aber dennoch kein Sex vor der Ehe haben wollen.

1

Es gibt Menschen die in der Sexualität etwas sehr intimes und privates sehen, was dann nicht mit jeder x-beliebigen Person erlebt werden möchte.

Selbstverständlich gibt es auch Personen die die sexuelle Enthaltsamkeit aus religösen Gründen leben, und dies mit der besonderen Stellung der Ehe rechtfertigen.

Letztendlich sollte es jedem Menschen selbst überlassen werden, ob er sich sexuell betätigen möchte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jungfräulichkeit wird oft völlig überbewertet. In ferner Vergangenheit war eine jungfräuliche Braut die Gewähr dafür, dass der frischgebackene Ehemann nicht versehentlich die Nachkommen eines Konkurrenten großzieht bzw. eine ledige Mutter ohne Versorger mittellos zurückbleibt. Daher haben praktisch alle Religionsstifter den vorehelichen Verkehr zur "Sünde" erklärt und entsprechend sanktioniert - was ja auch durchaus gut gemeint und mangels Alternativen der einzig mögliche Weg war. Daher hat diese Praxis und das Ideal der Enthaltung bis zur Ehe auch Eingang in viele Kulturen gefunden.

Leider gibt es immer noch Kulturen, welche diese (und andere - ich sag nur "Ernährungsvorschriften") gut gemeinten jahrhundertealten Regeln bitterernst nehmen ohne diese in den Kontext der heutigen Zeit zu setzen - bis hin zum (Ehren-)Mord... .

Dank Geburtenkontrolle, Safer Sex und Vaterschaftstest sind die eigentlichen Beweggründe für die Forderung nach Jungfräulichkeit längst obsolet. Jetzt geht es nur noch um den obskuren Begriff der "Ehre" - wobei meiner Meinung nach der wichtigste Beweggrund die Angst vor dem Vergleich ist ("Was ist, wenn meine Frau/mein Mann mit einem meiner Vorgänger mehr Spaß hatte...?").

Interessant ist, dass dieses Ideal dann allerdings oft mit allerlei Doppeldeutigkeiten umgangen wird. So ist es manchen Muslimen gestattet eine Zeitehe einzugehen - d.h. ein Mann kann eine Frau (Prostituierte) für eine Stunde "heiraten" und verstößt so nicht gegen heilige Gebote. Viele Gläubige - auch in der christlich-amerikanischen "Purity-Bewegung" haben einfach bis zur Ehe ausschliesslich Oral- und Analverkehr und bleiben so "rein" und "jungfräulich" bis zur Ehe...

Ob man also sein modernes Leben nach den Buchstaben uralter Schriften richtet und ein schlechtes Gewissen haben muss, weil man nicht mehr lebt wie vor tausend und mehr Jahren, muss jeder für sich entscheiden bzw. sich überlegen, ob er sich von anderen Menschen (Pfarrer, Imam, Rabbi oder sonstwem) sein Leben diktieren lassen möchte.

Menschen mit gesundem Selbstbewusstsein begrüßen es, wenn die Frau/der Mann auch noch andere Erfahrungen hatte, denn sonst fragen sich viele erst später, wie es denn mit einem anderen Partner wäre... .

Die Vorstellungen einer romantischen Hochzeitsnacht zweier Jungfrauen ist in der Praxis dann auch weit weniger romantisch als verkrampft, bemüht und peinlich - dann lieber eine(n) Partner(in) mit Erfahrung.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Frau (manche) möchte mit einem Mann erst in der Hochzeitsnacht Sex haben, einmal aus religiösen Gründen, zum anderen, um sich zu vergewissern, dass er es ernst meint und Verantwortung übernehmen will.

Der Mann (mancher) möchte gern eine Jungfrau heiraten und nicht eine, die schon vor der Ehe (tollen) Sex mit anderen Männern hatte. Denn – sagt er sich – wenn eine solche Frau das eventuelle „biedere“ Sex-Ausüben des Angetrauten „wahrnimmt“, denkt sie vielleicht an die vielen tollen Sex-Erlebnisse, die sie vor der Ehe hatte, und sie wird dann eventuell auch nach tollen Männern Ausschau halten. Umgekehrt könnte es auch aus genau den gleichen Gründen sein (das will ich nicht ausschließen), dass eine (Jung-) Frau lieber eine „männliche Jungfrau“ als einen „erfahrenen“ Mann heiratet.

Ansonsten wird ein Mann vor der Ehe nur dann auf Sex verzichten, wenn es ihm die Religion so gebietet (was man respektieren muss) oder, weil er Angst vor Ansteckung hat. Heute ist die Syphilis wieder im Vormarsch, auch die Aids-Gefahr ist nicht gebannt, und Verhütung ist nicht jedermanns Sache. So möchte er nur mit seiner Ehefrau Sex haben, von der er entweder erwartet, dass sie Jungfrau ist, oder die zumindest kein „Feger“ ist, d.h. deren Beteuerungen er Glauben schenken kann, dass sie allenfalls mal mit einem früheren Freund eine sexuelle Beziehung hatte. Bei dem sie auch ausschließen kann, dass er wahllos Beziehungen zu anderen Frauen hatte (ist ja immer wichtig zu wissen, denn man weiß nie, wer welchen Erreger einer Geschlechtskrankheit in sich trägt. Und einmal von einer Geschlechtskrankheit befallen zu sein, kann ein böses Schicksal bedeuten; auch bei Syphilis, falls sie zu spät erkannt wird).

Alle diese verstandesmäßigen Konstruktionen sind allerdings hinfällig, wenn allein die Leidenschaften das Wort haben. Dann wird sich der unbedingte Wille, Sex mit dem Partner / der Partnerin zu haben, durchsetzen, und sei es vor der Ehe und koste es, was es wolle!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FABAMY
12.12.2015, 23:42

Danke für die super Antwort,  leider habe ich schon die beste ausgewählt. Danke nochmals 

0

Gläubige Menschen werden aus ihrem Glaubensverständnis heraus antworten, obwohl die Enthaltsamkeit vor der Ehe nicht nur für religiöse Menschen ein Schutz ist und manchem Partner viel Leid erspart.Es geht bei der Sexualität nicht in erster Linie um "Spaßhaben", sondern um ein Geben und Nehmen aus Liebe und das geht nicht ohne Hingabe. Probierphasen haben nichts mit wahrer Liebe zu tun, nach der sich aber vor allem Frauen sehnen, weil sie naturgemäß seelisch an diesem Geschehen mehr beteiligt sind und sich nicht gerne als wechselndes Sexobjekt sehen möchten.

 Darüber hinaus wissen sich Christen dem verpflichtet, was Christus über die Ehe gesagt hat, dass nämlich das "Einfleischwerden" mit der Ehe zusammenhängt und verbunden ist mit lebenslänglicher Verantwortung und Treue. Nach christlichem Verständnis ist die Sexualität ein Geschenk und ein Ausdruck der Liebe zwischen Mann und Frau und gleichzeitig Mitwirkung an Gottes Schöpferkraft. Aber S. ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Sexualität, was auch Verantwortung bedeutet und nicht ein selbstsüchtiges Ausleben.Wenn man nämlich Sexualität von der Liebe, die sich verschenkt und die erfüllt werden will, trennt, wird die S. zu einem bloßen Mittel degradiert, das letztlich nur egoistische Bedürfnisse befriedigt und alles andere als glücklich macht. Meistens bleibt dabei ein Partner auf der Strecke.

Kurz gesagt: Sexualmoral ist keine Erfindung lebensfremder Menschen, sondern entspricht aus dem Glauben an den Gott, der Mann und Frau erschaffen hat. Deshalb wird sie ein unreligiöser Mensch auch nie richtig verstehen und leben können, was man ja an ihrer heutigen Beurteilung durch eine weithin glaubenslose Öffentlichkeit sehen kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nicht nur die Religion, aber eben überwiegend!

Sie denken das Sex genauso was besonderes ist wie die Hochzeit. Da gehört das halt dazu das man nur mit seinem Ehepartner "Spaß" hat! 

Ob das logisch ist oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden! Solange jemand freiwillig wartet weil ER/SIE selber das so will, finde ich es völlig ok! 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RFahren
09.12.2015, 13:42

In romantischer Verklärung der Ehe (die laut Statistik im Durchschnitt tatsächlich nur etwas über 7 Jahre hält) bleiben die Menschen also "keusch" und sparen sich für "den/die Richtige(n)" auf.

Das ist als würde man blind an der Schießbude ballern - aber nur einen einzigen Versuch hat. Zwar kann man vorher lange "kucken" - aber ob man dann das (den) Richtige(n) trifft - viel Glück!

Zu einer Partnerschaft, die glücklich und langlebig sein soll, gehört eben AUCH Sex - und mag es auf anderen Ebenen auch "rote Rosen regnen" wird eine Partnerschaft, wo die Beteiligten nicht auch im Bett kompatibel sind, nicht lange halten. Wohl dem, der vorher Erfahrungen sammeln konnte - und vergleichen!

Seid nett aufeinander!

R. Fahren
(seit 30+ Jahren mit der gleichen - aber nicht der ersten - Partnerin zusammen glücklich)

3

Ist doch deren Entscheidung, ob sie bis zur Ehe warten wollen. Ich sehe nicht, wen das ansonsten zu interessieren hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In der Biebel steht man soll mit Sex bis zu Ehe warten deshalb

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

es ist die religion und eine moral

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auch im Jahr 2015 kann Frau durch Sex schwanger werden.
Das ist doch mal ein Grund, oder?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Meatwad
09.12.2015, 16:49

Im Jahr 2015 darf Frau zum Glück auch ohne Ehe ein Kind bekommen, oder sich gegen eine Schwangerschaft entscheiden.

1

Weil es in manchen Religionen untersagt ist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da steckt weitaus mehr dahinter... und das ist auch gut so

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt doch auch keinen einleuchtenden Grund, vor der Eheschließung Sex zu haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Haldor
12.12.2015, 17:07

Doch! Wenn die gegenseitige sexuelle Anziehung ziemlich stark ist!

0

Weil jemand sch.... nackt aussieht, und nach der Heirat zb bei Zeigen Jehovas gillt die Heirat und man darf sich nicht scheiden lassen.
Sonst würden die niemanden heiraten haben

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?