Warum haben Leute die geschäftlich viel am Computer sitzen immer einen Mac, ein Mac Book oder andere Apple Produke anstatt eines Microsoft Produkts?

21 Antworten

Hallo !
Jetzt bin ich 65. Ich war sehr jung in die Datenverarbeitung gestolpert, habe es aber nie rein beruflich gemacht.
Die Zeiten ändern sich schnell... Ich denke, daß viele sich nicht vorstellen können, wie das war. Heute bin ich gut gelaunt... ;-)
Grob gesagt (nicht ganz in zeitlicher Reihenfolge) :
• Auf Einschubplatten (24 Zoll ?) mit Stöpselkabeln programmieren, Register, Addierer usw zusammenstupfeln. Mini-Röhren, viel Stromverbrauch. Eine halbe Turnhalle groß. Daten auf Lochkarten. Mehrmals tippen, Vergleicher. Sortierer. Mechanisch. Transistoren kamen gerade erst auf.
• Dann kam Programmierung per Lochkarten. Zuerst Maschinencode, dann Fortran, Algol, Cobol.
• Ausgabe war immer noch nur auf Papier. Kein Bildschirm. Kettendrucker und so. Umgemodelte Telex-Maschinen, Datenspeicherung auf dem gelochten Papierband, dann IBM Kugelkopf. Die ersten Plotter. Vorsicht, Überlaufbremse ins Programm einbauen, sonst konnte die ganze Papierrolle (teuer) im Wutsch weg sein.
• Der erste Laserdrucker Europas. Schnelldrucker. Vorsicht Hochspannung ! Raus aus dem Zimmer, bevor man den anwarf. Ja nicht die Türklinke anfassen ! Lebensgefährlich, absolut tödlich. Das Zimmer als faradayschen Käfig machen, Gitterzaun an die Wände, Türen und Fenster. Die Rechner wo anders hin. Mit Optokopplern in der Wand absichern.
Das war noch ncht wie heute mit Übertragungswalze, Toner und so. Das Ding brannte "einfach" das Papier. Die "o"s und "r"s fielen raus.
Nadeldrucker. Zuerst einfach Zeilendrucker (Ricoh ? Brother ?), Zeilenzwischenraum. Hiragana, Katagana. Man musste eben seine Character-Generators selber machen und auf Eprom brennen. Dann Halbzeilenvorschub, von links nach rechts und wieder umgekehrt drucken. Paßte aber nie richtig, sah scheußlich aus. Auch mit Farben schwarz und rot. Dann kamen Drucker mit 64 Nadeln raus. da ging es besser :-) .
• Zwischendrin hatte sich die Datenspeicherung geändert. Schnelle Bandmaschinen (wir arme Heinis strickten ausgemusterte Betamax Videomaschinen dafür um). Dann Audiokassetten, Philips, Sony. Eben langsam. Und magnetische Karten in Lochkartenformat (Olivetti ?)

Die Schwierigkeit war eben, daß Bänder nur seriell waren. Die ganzen Dateien einlesen müssen. Kein RandomAccess. Staples konnten wir uns perso nicht leisten.
Eben RAM von Hand stricken. Rein wörtlich, mit Magnetringen. War eher häkeln als stricken. Nachtarbeit.
Dann kamen Winchester. Wechselplatten. Viel später dann Nomaï.

• Ich hatte an mehreren Betriebssystemen mitgearbeitet. Freiwillig, wie so viele von uns, damals. Zum Beispiel auf HP, TRS, auch auf Digital, Centronics, Unix. Mir stiken heute noch die Inverted Bytes. Wenn sie auf mich gehört hätten. War aber nichts zu machen, wegen "Kompatibilität". Damals gab es schon ein so genanntes "MSDos". Das hatte nichts mit dem späteren Micro$oft zu tun, diesen Betrieb und Begriff gab es damals noch gar nicht. Wir hatten das schon lange fallen gelassen. Zu komplex, zu blöde aufgebaut. Eben Anfängerfehler. One lives and learns. Damals gab es noch keine "PC"s IBM noch nicht. Nur Bildschirme im besten Fall grün oder orange auf schwarz. Ich war bei dem "privaten" Treffen dabei gewesen, wo das entschieden wurde. Alte Zeiten, Kamerad.
• Dann kam Apple auf. Auch Lisa (Ich kannte sie etwas, eber eben nur aus Entfernung, über Data und Telefon).
Bildschirm Schrift schwarz auf weiß dargestellt, wie auf Papier.
Graphischer Bildschirm. Zuerst mit riesig großen Pixels. Da; wo man auf DOS Zeilen tippen musste.
Und die Maus, und den graphischen Zeiger am Bildschirm. " Cursor".
• Als MS-Dos da hinter her krabbelte und verzweifelt seun User-Interface ("Windows" = "Fenster") auf sein sehr derart veraltetes OS patschte, uvwxyz unverständliche und nicht funktionierende Überpatches auf Überpatches machte, jede Woche mehrere, war ich auf Apple Mac umgestiegen. Offenes und einfaches Betriebssystem, Copy-Paste, und ausgezeichnete Ergonomie.
Einschalten, tut. Was will ich mehr ?
• Etwa 1995 hatte ich einen Mac 7500, mit 1 Giga Ram. Da kam kein PC auch nur von weitem nicht hinterher. Machte auch 3D, das war in den Anfängen. Render Farm, Cluster, mit acht Macs zusammenkgestellt. Mit PCs ging es da noch nicht. Und Sun konnte ich mir wirklich nicht leisten.
• Seit einiger Zeit sind Apple auf ihr eigenes Unix umgestiegen, "OSX". Da wurde es für Otto-Normalverbraucher etwas komplexer, aber "Einschalten - tut" tut immer noch. Keine stundenlangen Updates mit saublöden Fragen wie "Wollen Sie wirklich Schmürgl durch Quark ersetzen ?" und so, wie bei Ouindaube.
• Wie viele Macs und PCs ich hatte, weiß ich nicht mehr. Derzeit bleiben mir persönlich drei PCs und vier Macs. Hier tippe ich auf einem MacBookPro von 2008, alter I7 mit 8 Gigas. Der wird vielleicht noch ein paar Jahre halten (?). Die alten PCs vertragen trotz ihren Quadri nicht mehr als etwa 3,4 Gigas, und bleiben trotz ihren 64-Bit-Prozessoren auf 32 Bits. Hab's mit NT Pro probiert, tagelange Arbeit, aber es gab eben die notwendigen Driver einfach nicht.
• Meine Frau arbeitete an Ministerien. Da waren nur PCs zugelassen. An etwas anderes zu denken, wäre Häresie und Hochverrat gewesen. Server unter Linux. Als sie mich auf meinem Mac locker vom Hocker und schnell wuseln sah, hatte sie sich einen persönlich zugelegt.
Dann arbeitete sie an einer Architektur-Hochschule. Dar war nur Mac, kein PC. Als Verantwortliche bekam sie einen Mac, um zu Hause zu arbeiten, und ein iPhone.
Dann in einer Ingenieurhochschule, da war wieder ausschließlich PC. Bekam Kleinportabel-PC und Samsung, um Nachts, Wochenenden und in Urlaub zu arbeiten. Ich natürlich eigene Server. Einen im Haus, einen ausgelagert, sharing, Mirror.
• Als sie in Rente ging, gab sie natürlich Puputer und Handy zurück. Legte sich ein neues MacbBookPro zu, habe das besorgt. Ich da 500ter-SSD rein. Das war damals noch sehr selten gewesen, schwierig zu beschaffen. Irgendwie bin ich da etwas neidisch : Ihr Book springt auf Knopfdruck an, da wo ich mit meinem warten muss...
• Meine PCs bleiben hinterm Schreibtisch. Ich werfe sie nur im allerschlimmsten Notfall an, muß eben abwarten bis sie ihre Zoupdates gemacht haben, bevor ich etwas drauf tippen kann. Das kann Stunden brauchen :-( .
• Der Sohn meiner Frau schwört auf PC. Er ist seit neulich Dr - Ing. Er kommt mit Mac überhaupt nicht klar.
Eben jeder auf sein Art und Weise ! :-)

Macht's gut ! :-)

Also ich bin selbst PC-Techniker und sehe im professionellen Umfeld relativ wenige Mac's. Je größer die Firma desto häufiger findet man Windows-PC's und Windows-Server. Hier und da findet sich natürlich mal ein Mac oder auch ein Linux-Server (diese vor allem für Online-Geschichten wie Webserver oder Onlinedatenbanken)

Was einige machen ist das Sie MAC's einsetzen, jedoch mit Windows laufen lassen, da nicht alle benötigte Branchensoftware darauf läuft. Mac's werden dort vor allem bei der Kundenpräsentation eingesetzt (da Apple immernoch als Livestyleprodukt gilt und die eigene Corporate Identidy höherwertiger aussehen lässt).

Zwei andere Bereich nutzen jedoch tatsächlich voderrangig Mac's mit dem eigenen OSX. Das sind einerseits Grafiker und Musiker.

Bei Grafiken ist dies zwar technisch mittlerweile nicht mehr nötig, da gleiche oder gleichwertige Software auch auf Windowsebene existiert, jedoch verbleiben viele beim Gewohnten.

Bei Musiker ist das heute noch so. Apple oder OSX hat ausgezeichnete Software für die Musikerstellung und deren Bereitstellung. Vor allem die latenzfreie Wiedergabe (z.B. wichtig für DJ's) können Apple-Treiber besser als die meisten Windowstreiber (auch wenn es hier mit ASIO mittlerweile Änderungsansätze gibt)

Je größer die Firmenstruktur wird, je mehr findet man Microsoftprodukte. Das hat zum einen den Grund, dass die Austauschbarkeit mit Kunden gegeben sein muss und darüber hinaus sich ein Windows System oder auch Server besser in heterogene Systeme einfügt als ein Apple Server. Zwar kann ein Apple Server grundsätzlich die meisten Dinge eines Windows oder Linux Servers, jedoch ist er bei der Kommunikation mit fremden Strukturen häufig auf Drittanbieter angewiesen. Diese Schnittstellen unterstützen jedoch meist nicht den komplett Funktionsumfang des benötigten Protokolls, sodass die Entscheidung zu Windows oder Linux fällt. Auf Desktopebene haben wir mit über 88% aller Systeme eine quasi Monopolstellung auf dem Betriebssystemmarkt.

Sagt alles !

Kann das übrigens bestätigen, bin Musiker und arbeite keinen Tag mehr ohne Logic Pro X.

Cubase, Frusts Loops, ableton ich hab alles durch - ein Müll gegen Apples Software und Interface

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Ich hatte noch nie die Gelegenheit mit einem Mac zu arbeiten. In meinem Hauptjob tuns auch relativ günstige Windows-Computer. Auch bei meinem eigenen Business (Grafik, Illustration) zähle ich auf Windows und bin happy damit.

Sehe eigentlich nur in kreativen Branchen (Grafik, Musik usw.) vermehrt Apple-Produkte. In anderen Branchen, ist der normale Windows-Rechner schon noch vorherrschend. Oft sinds halt auch nur Leute, die ihr Gerät regelmäßig ausführen, die eher ein Macbook haben. Die klassischen Starbucks-Besucher halt. Ist ein Klischee aber bestätigt sich schon immer wieder. :D

In vielen Köpfen steckt halt noch die Ansicht, dass Mac grundsätzlich gut und Windows schlecht und instabil ist. Und die Macs sind ja auch ziemlich schick.

Windows Computer in der gleichen Preisklasse wie Mac, sind aber genauso gut. Ich hatte mit meinen bisherigen Windows-Notebooks nie Probleme mit Instabilität oder Viren.

Im Grunde ist es halt Geschmackssache.

Windows Computer sind nicht nur genau so gut, sonder sogar um Längen besser. Bei iMacs werden (oder wurden?) Laptop Grafikkarten verbaut..

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Man muss aber sagen, dass Macs eine tolle Bedienung haben. Die aktiven Ecken und der Finder sind für den Normalverbraucher einfach sehr gut. Auch die Suche nach Dateien funktionier m.M.n. bei Mac besser. Und wie schon erwähnt ist das Mail-Programm unschlagbar.

Alles in Allem arbeitet es sich am Mac "entspannter". Dir geht allerdings jede Menge Rechenpower für ein Apfel-Logo auf dem Kasten verloren.

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