Warum haben kleinere Tiere eine grössere Oberfläche als grössere Tiere?

3 Antworten

Es geht um die Oberfläche relativ zum Körpervolumen.

Eine kleine Kugel, z.B., hat ein sehr kleines Volumen und relativ dazu eine größere Oberfläche, als eine große Kugel, die ein sehr großes Volumen relativ zur Oberfläche besitzt.

Mathematisch ist das ganz einfach, aber noch einfacher zu veranschaulichen anhand eines Kreises anstatt einer Kugel (da simplere Formeln): Umfang = 2πr, Fläche = 2πr². Wenn der Radius größer wird, wächst also die Fläche exponentiell (im Quadrat), während der Umfang nur linear wächst. Bei einer Kugel passiert vom Prinzip her dasselbe.

Stelle dir 2 Würfel vor, jeder Würfel sei ein kleines Tier und hat 6 "Oberflächen", jetzt lege die zwei Würfel zusammen zu einem großen Tier und das große Tier hat jetzt 10 "Oberflächen", also 2 weniger als 2 kleine Tiere. Die Aussage, große Tiere haben eine kleinere Oberfläche, muss man relativ sehen.

Warum wird es 10 und nicht 12 Oberflächen?

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@Mkarl

Wenn du 2 Würfel zusammenlegst, dann liegen doch 2 Flächen aneinander und somit innen. Mache es einfach mal und zähle nach. Je mehr Würfel du nimmst und zusammenlegst, also je größer das Tier wird, umso weniger Flächen haben Kontakt nach außen. 2 Würfel 10, 3 Würfel 14, Bei 4 Würfeln, je nach dem wie du sie zusammenlegst, sind es nur noch 16 statt 24 und so weiter.

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lange her.......ich glaube die Regeln heissen Bergmannsche bzw. Allensche Regeln.

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