Warum haben hier in Bayern sehr viele Landwirte auf ihren Gebäuden

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8 Antworten

jemand, der einen kleinen hof bewirtschaftet, kommt mit den subventionen vielleicht grad über die runden, wer aber für einen riesigen betrieb proportional genausoviel subventionen, und da habe ich schon von mehreren hundert euro gehört, erhält, der kann damit alles mögliche finanzieren. dass da die berechnungen überdacht werden müssen, wird ja schon diskutiert und von manchen fairen bauern auch befürwortet.

manche firmen mieten auch dachflächen für werbezwecke an.

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Kommentar von taigafee
26.06.2013, 09:28

... mehreren hunderttausend euro :-)...

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Hi.

Photovoltaikanlagen nutzen eine kostenfreie und unbegrenzt zur Verfügung stehende Energiequelle: die Sonne. Sie erzeugen sogenannten sauberen Strom und tragen zur Verminderung von CO2-Emissionen bei. Als Nachteil gelten die hohen Investitionskosten. Doch die vorteile überwiegen. So sind Photovoltaikanlagen relativ wartungsfrei. Auf die Solarmodule gibt es meist eine Garantie von 25 Jahren.

Auch wenn die Energiepreise ständig ansteigen, wird durch die Sonne mit der Photovoltaikanlage Strom produziert, ohne dass höhere Kosten anfallen. Entscheidend, ob eine Anlage Gewinn abwirft, ist vor allem die erzeugte Strommenge pro Jahr. Auch die Tatsache, dass man für zuviel produzierten, aber nicht genutzten Strom eine Einspeisevergütung bekommt, ist ein beachtenswerter Vorteil. Solarstromanlagen kann praktisch jeder auf seinem Dach installieren. Eine Baugenehmigung ist im Allgemeinen nicht erforderlich. Ausnahmen sind denkmalgeschützte Gebäude, da die Solarstromanlage das optische Erscheinungsbild des Hauses verändert. Auf Flachdächern werden die Module auf ein Gestell gesetzt, um die richtige Neigung zur Sonne zu erreichen. Handelsübliche Solarmodule wiegen bei einer Größe zwischen 1,3 und 1,7 Quadratmetern 15 bis 22 Kilogramm. Da die Solaranlage mindestens 20 Jahre arbeiten soll, empfiehlt es sich zudem, vor dem Projekt die Dachqualität eingehend zu prüfen und absehbare Sanierungen, etwa eine notwendige Neueindeckung des Daches, vorzuziehen. Eine andere Möglichkeit ist es, mit einer in das Dach integrierten Anlage die klassische Dachhaut komplett zu ersetzen. Sie wird direkt auf die Dachlatten geschraubt. Ein weiterer Vorteil von Photovoltaikanlagen ist, dass sie keinen Lärm machen. Nicht jeder empfindet aber die Montage einer Photovoltaikanlage auf seinem Dach als Vorteil. Nur ab einer Mindestgröße von etwa 15 Quadratmetern besteht die Chance, dass sich die teure Investition auch einigermaßen auszahlt. Für die Erzeugung von Solarstrom ist eine Modulneigung von 30 Grad optimal, auch bei 20 bis 50 Grad gibt es kaum weniger Ertrag. Eine gen Süden gerichtete Giebelwand gilt als optimale Fläche für die Photovoltaikanlagen. Wer eine Terrasse mit Glasdach hat, kann auch darauf eine Anlage zur Erzeugung von Solarstrom anbringen. Der Vorteil: Es wird darunter kühler. Der Nachteil: Es wird aber auch dunkler.

Zum eindeutigen Nachteil von Photovoltaikanlagen gehört das Austauschen der Wechselrichter, des teuren Geräts für die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom.

Ebenfalls zu bedenken ist, dass aufgrund der wetter-, tages- und jahreszeitabhängigen Sonneneinstrahlung zudem ohne zusätzliche Speichertechnologie keine konstante Energieversorgung möglich ist. Das heißt: Wenn die Sonne nicht scheint, gibt es keinen Strom. Zudem sinkt die Leistungsfähigkeit einer Photovoltaikanlage nach 25 Jahren rapide, eine 20 Jahre alte Anlage bringt nur noch 80 Prozent der eigentlichen Leistung. (aus DIE WELT)

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Du musst Deine Landsfrau, Ministerin Aigner fragen!

Ich habe als Verbraucher da angerufen und bin ganz freundlich und kompetent zu meinem Problem, nicht von ihr persönlich, beraten worden.

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Die PV Anlagen kann/konnte sich jeder, nicht nur Bauern, subventionieren lassen und alles andere, was Du erzählst, ist schlicht und einfach nicht wahr, sondern Polemik

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Kommentar von hoermirzu
26.06.2013, 08:04

Ich könnte Dir `was erzählen!

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Kommentar von rhapsodyinblue
26.06.2013, 08:04

Nein, das ist keine Polemik. Landwirte erhalten Agrarsubventionen - da geht es um ganz andere Summen!

Für uns werden die Subventionen dafür zusammen gestrichen! Du solltest dich schon besser kundig machen.

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Jammern macht sich immer gut .... soooo schlecht gehts denen gar nicht, am Strom verdienen sie auch noch!

Zudem bieten sich die schräg stehenden Dachflächen, die normal nicht beschattet sind allein aufgrund der Lage einfach an, um diese Anlagen zu installieren!

Je nach Anlage kann man damit sogar die Dachziegel sparen! ;-)

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Nein, das ist keine Polemik. Landwirte erhalten Agrarsubventionen

subventionen heisst, gelder fliessen,die zur unterstützung ohne gegenleistung gedacht sind,das stimmt nicht,landwirte erhalten die agrarzahlungen und müssen dafür die cross compliance richtlinien einhalten,die stärker kontrolliert werden,als z.b.im lebensmittel- oder krankenhaus/krankenkassenbereich. pv-anlagen im süden bringen ca.10% rendite und konnten zu 3-4% zins langfristig finanziert werden.

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Ich bin auch kein Landwirt, habe aber PV auf dem Dach. Dementsprechend kannst du das auch.

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Kommentar von rhapsodyinblue
26.06.2013, 08:38

Das habe ich auch auf dem Dach. Mich hat das interessiert, dass hier überwiegend landwirtschaftliche Anwesen dieses auf dem Dach haben, viel mehr als es bei den Privathäusern der Fall ist.

Und nach einem Gespräch mit meinem ehemaligen Schulkameraden hörte ich eben heraus, dass sie oft nicht wissen, wohin mit den Subventionen (dafür kaufen sie sich eben was anderes, was sie "landwirtschaftlich unterbringen" können.

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