Warum haben Friseure auf dem Land oft Montags zu?

4 Antworten

Dazu gibt es mehrere Theorien. Zum einen war früher der Samstag der Tag, an dem die meisten Leute zum Friseur gingen, um sich fein fürs Wochenende - insbesondere für den Kirchgang - zu machen. Viele Friseure hatten dann zusätzlich noch Termine am Sonntag, wo sie dann die Leute privat aufsuchten, um ihnen die Haare zu machen. Daher brauchten sie einen freien Tag und der Montag bot sich schon deshalb an, weil sie dann wenig Kundschaft zu erwarten hatten. Zum anderen hat es auch mit der Fünf-Tage-Arbeitswoche zu tun, die von Gewerkschaften erstreikt wurden. Da die Friseur-Salons auch Samstag geöffnet hatten, schlossen sie folgerichtig am Montag den Laden. Es gibt übrigens auch in Großstädten reichlich Friseure, die Montags geschlossen haben. Vor allem die, die etwas auf sich halten.

Kann ich nur bestätigen. Meine Oma hat ihren Friseursalon Mitte der 30er Jahre eröffnet. Sie erzählte oft, dass sie bis Samstagsabends um 19 oder 20 Uhr im Laden gestanden hat. Ich habe in den 70er Jahren ein Praktikum bei einem Friseur absolviert, auch da war es normal Samstags bis 18 Uhr zu arbeiten.Dafür war dann halt der Montag frei.Ich denke, früher gingen Montags die wenigsten Leute zum Friseur. Ich kann mich erinnern, dass in meiner Kindheit/Jugendzeit viele Mütter meiner Freundinen grundsätzlich jeden Frei-oder Samstag zum Friseur gingen u.sich frisieren liessen. Heute macht man das ja alles selber.

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Heutzutage verbieten es die Ladenöffnungsgesetze der einzelnen Bundesländer i.d.R., dass die Frisöre sonntags geöffnet haben.

Die meisten nehmen sich den freien Tag um den Salon richtig durch zu putzen.

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