Warum haben es Hochbegabte schwer, Freunde zu finden?

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4 Antworten

Hmm, das würde ich auch gern verstehen. Also ich bin jetzt nicht hochbegabt, hab aber heute noch einen Film geschaut, in dem ein hochbegabtes Mädchen sehr einsam war. Sie war die meiste Zeit im Zimmer und las Bücher, hatte einen IQ von 155. Das klingt zwar richtig cool, doch ich glaube, sooo cool ist das gar nicht.
Es könnte daran liegen, dass sie in der Schule evt. Ausgegrenzt werden, da sie wie Musterschüler sind, ständig gute Noten schreiben, und dann evt. Als Streber oder so bezeichnet werden.
Oder dass sie sich neben "normalen" Menschen einfach total unterfordert fühlen, weil die Interessen nicht zusammenpassen, oder sie nichts haben, worüber sie wirklich reden können, oder was sie zusammen unternehmen können, was beiden Freude bereitet. Der hochbegabte würde gerne einen Film gucken, den der "normale" gar nicht checkt, oder der "normale" würde gerne einen Film gucken, den der Hochbegabte wiederum sehr langweilig und öde findet. Verstehst du? Ich kan hier nur von meinen eigenen Gedanken berichten, das ist jetzt nichts bewiesenes. Doch ich denke, das könnten mögliche Gründe sein

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Kommentar von DesmondDescole
02.07.2017, 08:27

Vielen Dank für deine Antwort! Ich denke, dass du den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Wenn du mir noch verrätst, wie der Film, den du dir gestern angeschaut hast, mit dem einsamen hochbegabten Mädchen hieß, bekommst du die Auszeichnung "Hilfreichste Antwort" hierfür.

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Kommentar von CherryLady94
03.07.2017, 00:33

Kein Ding :)
Der Film ist auf Türkisch... ich weiß nicht, bringt dir das etwas?

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Bist du nur hochbegabt bezüglich iq, oder auch sehr feinfühlig, oder hast du ein diagnostiziertes adhs? Wichtig zu wissen! Ich hatte schon als Kind stehts wenige Freunde, meistens etwa 2-3 echt gute Freunde, das ist auch heute so. Ich bin zufrieden damit. Nebst meinen Freunden hatte ich immer auch Kontakte zu gescheiten Erwachsenen mit denen ich philosophieren usw. konnte. Ab etwa 10 Jahren habe ich aus meiner enormen Neugierde heraus begonnen philosophische Bücher zu lesen, Sartre, Russel, Kant, Kirkegaard usw. Meine Mutter hat mich wohlwollend dabei unterstützt und mir Tips gegeben, natürlich konnte ich mit Gleichaltrigen nicht über diese Themen reden. Meine Freunde jedoch haben mich ins soziale Leben geleitet und geführt, durch sie habe ich gelernt mich darin wohl zu fühlen und damit klar zu kommen. Später haben Freundinnen mich im sozialen Umfeld begleitet, ich konnte sehr viel von ihnen lernen. Heutzutage ist mir sehr wohl unter Menschen und bewege mich gänzlich sicher und freundlich darin. Beginne damit, einen Freund zu finden, bemühe dich sehr darum, alles weitere folgt, lerne über das Wetter zu reden! 

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Ich habe eine Freundschaft zu einem Hochbegabten.

Ich meine, es funktioniert dadurch, weil wir jeweils den anderen akzeptieren, wie er ist.

Auch ein Hochbegabter kann nicht alles perfekt. Auch ich habe Fähigkeiten, die bei mir ausgeprägter sind. Daher profitieren beide von dieser Freundschaft. Jeder gleicht etwas aus, was der andere nicht so gut kann.

Gegenseitige Achtung, Bewunderung, ein gemeinschaftliches Hobby oder gemeinsame Themen sind von Vorteil.

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Ich täte einmal die Anfrage so formulieren, wie es ein Hochbegabter tut …

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