Warum haben einige Kreuzwege 7 oder 15 Stationen?

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2 Antworten

Früher gab es die Bibel nur in lateinischer Sprache. Und viele Menschen konnten überhaupt nicht lesen und schreiben. Sie brauchten Bilder von Szenen aus der Bibel. So ist vor 600 Jahren auch der Kreuzweg entstanden. Auch heute hängen in den meisten Kirchen Kreuzweg-Bilder. Die einzelnen Bilder werden Stationen genannt. Die meisten Kreuzwege bestehen aus 14 Stationen – von der Verurteilung Jesu bis zur Grablegung. Moderne Kreuzwege haben oft noch eine 15. Station. Sie stellt die Auferstehung Jesu dar.

In der Fastenzeit beten Christen oft den Kreuzweg. Sie denken dabei an das Leiden Jesu, aber auch an ihr eigenes Leben. Denn da gibt es auch leidvolle Stationen – Enttäuschung, Streit, Verlust von Freundschaften oder Arbeitsplätzen, Krankheit und Tod. Wenn ihr beim nächsten Mal in eure Kirche geht, schaut doch mal nach, ob dort an den Wänden ein Kreuzweg hängt. Mit Hilfe der folgenden Texte könnt ihr die Bilder dann viel besser verstehen.

Station 1: Jesus wird zum Tod verurteilt

Station 2: Jesus nimmt das schwere Kreuz auf sich

Station 3: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

Station 4: Jesus begegnet seiner Mutter

Station 5: Simon hilft Jesus das Kreuz tragen

Station 6: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

Station 7: Jesus fällt zum Zweiten Mal unter dem Kreuz

Station 8: Jesus begegnet den weinenden Frauen

Station 9: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

Station 10: Jesus wird seiner Kleider beraubt

Station 11: Jesus wird ans Kreuz genagelt

Station 12: Jesus stirbt am Kreuz

Station 13: Jesus wird vom Kreuz abgenommen

Station 14: Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt

Station 15: Auferstehung

Mehr unter http://www.katholisch.de/20151.html

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